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haGalil TV-Radar: Fernsehtipps

Vom 01.02. bis 07.02.2008 ...

Freitag, 01.02.2008

00:35 Uhr, ARD
Das Leben ist schön
Der lebenslustige Buchhändler Guido Orefice, ein Halbjude, wird - nach einigen Jahren glücklichen Familienlebens - mit seinem Onkel und seinem vierjährigen Sohn Giosué in ein deutsches Konzentrationslager deportiert, in das ihm seine nichtjüdische Frau Dora folgt. Guido gelingt es, seinen Sohn zu verstecken und ihm durch allerlei Tricks vorzugaukeln, der Lageraufenthalt sei Teil seiner Geburtstagsüberraschung: ein großangelegtes Spiel, bei dem der Gewinner mit einem echten Panzer belohnt werde.

01:35 Uhr, Phoenix
Und das ist gut so!
Schwule als Randgruppe - das war einmal. Spätestens seit Klaus Wowereits öffentlichem Outing und seinem berühmt gewordenen "Und das ist auch gut so!" ist klar: Homosexualität ist gesellschaftsfähig geworden. Was für den Politiker Wowereit noch vor wenigen Jahren mit Sicherheit politisch das Aus bedeutet hätte, hat ihm den Weg zur Macht erst wirklich geebnet.

08:15 Uhr, Phoenix
Pelmeni und Currywurst: Im russischen Berlin
In Berlin wird nicht nur viel türkisch gesprochen. Über 100.000 Menschen mit russischer Muttersprache leben in der deutschen Hauptstadt. Zwischen Zehlendorf und Marzahn trifft er auf ganz unterschiedliche Menschen, die zwar ihre Sprache aber sonst wenig miteinander verbindet. Die meisten der russisch sprechenden Einwanderer sind ehemalige Bürger der Sowjetunion jüdischen Glaubens

09:55 Uhr, arte
Mut zu leben
Im Anschluss an ihren Film 'Im Namen der Menschlichkeit - Das Kriegsverbrecher-Tribunal von Den Haag' stellt Filmemacherin Edina Ajrulovski mit 'Mut zu leben' einen ganz intimen, lebensbejahenden und originellen Film vor. Sie wandert durch New York, Kairo und Paris und begegnet dort höchst unterschiedlichen Menschen. Der jüngste von ihnen ist 60, der älteste 100 Jahre alt. Leitmotiv ihres Films ist die Frage: Was ist ein Menschenwesen?

16:30 Uhr, arte
Asylum
"Asylum" behandelt das Phänomen des Fremdseins in Deutschland und spielt mit den Stereotypen und Klischees in unseren Köpfen im Umgang mit Menschen, die aus aller Welt nach Deutschland kommen. Gleichzeitig wirft der Film den Blick auf uns zurück und spiegelt unsere Verklärung von Fremde und Exotik wider. Für "Asylum" wurden 120 Laiendarsteller engagiert, die meisten von ihnen Asylbewerber. Sie deklinieren in neun ästhetisch-artifiziell inszenierten Szenen typische Klischeevorstellungen von Underdog-Berufen durch.


Samstag, 02.02.2008


10:45 Uhr, Phoenix
Die letzte Schlacht der Sioux - Vom Überlebenskampf eines legendären Indianerstammes
Charlie White Buffalo ist so einer, der noch in traditioneller Aufmachung tanzt, aber zugleich gegen Niedergang des Volkes kämpft. Wenn die Sioux ihre alten Tanz-Rituale abhalten, schimmern noch einmal die gloriosen Zeiten durch, in denen sie über die Prärie herrschten und sonst niemand. Die Sioux waren und sind "die" Indianer Nordamerikas. Sie vor allem wurden durch den Goldrausch von ihren Jagdgründen vertrieben, vor allem sie leisteten Widerstand gegen das moderne Zeitalter, sie vor allem kämpften gegen die Expansion des weißen Mannes bis zur bitteren Niederlage. Ihr Schicksal berührt bis heute jeden, der einmal Indianergeschichten gelesen hat.

14:00 Uhr, Phoenix
Die Wehrmacht - Eine Bilanz (4/5): Widerstand in Uniform
Wohl kaum ein Datum der deutschen Zeitgeschichte wurde so nachhaltig Gegenstand von Mythen und Legenden wie der 20. Juli 1944. Wäre das Attentat auf Hitler gelungen, hätte es ein Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs und das Signal zur Beendigung des Völkermordes werden können. Allein die Wehrmacht hatte während des Krieges die Mittel, dem NS-Regime die Stirn zu bieten. Nicht als der Diktator seine größten militärischen Triumphe feierte, formierte sich die Opposition.

18:02 Uhr, RBB
Himmel und Erde - Magazin zu Religion und Kirche
u.a. Große Erwartungen an Lala Süsskind: Am 30. Januar soll sie zur neuen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gewählt werden. Viele Mitglieder hoffen, dass die 61-Jährige endlich wieder Ruhe und Frieden in die zerstrittene Gemeinde bringt. Lala Süsskind weiß, worauf sie sich einlässt. Im Moment schwanke sie zwischen Euphorie und Panik, sagt sie.

20:15 Uhr, VOX
SpiegelTV Dokumentation: 12 Jahre, 3 Monate, 9 Tage - Die Jahreschronik des Dritten Reichs
Am 30.Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Die Macht über Deutschland einmal in den Händen, ließen die Nazis sie nicht mehr los - bis zum Untergang am 8. Mai 1945. 12 Jahre, drei Monate und neun Tage währte das Dritte Reich.

20:15 Uhr, Phoenix
Die Wehrmacht - Eine Bilanz (5/5): Kampf bis zum Untergang
Im Herbst 1944 kehrte der Krieg dorthin zurück, wo er seinen Ausgangspunkt hatte. Im Osten wie im Westen standen die Alliierten an den deutschen Reichsgrenzen. Die Niederlage Hitler-Deutschlands war nur noch eine Frage der Zeit, die personelle und materielle Unterlegenheit der Wehrmacht offenkundig. An die Stelle einer militärischen Strategie traten ideologisch motivierte Weisungen, die zu bedingungslosem Ausharren zwangen. "Kampf bis zum Sieg!", lautete eine jener Durchhalteparolen, mit denen nun bereits 16- oder 17- jährige Jungen an die Front geschickt wurden.
(Wdh. am 07.02.2008; 19:15 Uhr)


Sonntag, 03.02.2008

00:35 Uhr, arte
Ausgestoßen
Franz. Spielfilm; Papi, Asylbewerber in Paris, erwartet seine aus dem Kongo flüchtige Ehefrau Blandine. Am Flughafen wird die illegal Eingereiste von der Einwanderungsbehörde abgefangen und bleibt für Papi spurlos verschwunden. Als Blandine nach Tagen in Abschiebehaft unter menschenunwürdigen Bedingungen, Asyl beantragen darf und ihre Freiheit zurückerhält, hüllt sie sich in Schweigen.

08:30 Uhr, Phoenix
Die Juden - Geschichte eines Volkes (5/6): Heimatsuche
Die Reihe ist eine faszinierende Expedition in die über 3.000jährige Geschichte des Judentums, eine Geschichte voller Glanz und Elend, Hoffnung und Verzweiflung. Als Verfolgungen und Pogrome den deutschen Juden, den Aschkenasim, das Leben schwer machen, wandern viele nach Tschechien oder Polen aus. Zunächst sind sie dort willkommen, leben lange Zeit in Frieden und entwickeln eine eigene, einzigartige Kultur. Doch auch hier werden sie wieder Opfer von Verfolgungen und müssen fliehen.

09:00 Uhr, Phoenix
Die Juden - Geschichte eines Volkes (6/6): Überleben
Die Integration der Juden in die bürgerliche Gesellschaft scheitert. Bleiben oder Auswandern wird zur Schicksalsfrage des Judentums Ende des 19. Jahrhunderts - nicht nur in Deutschland. Die letzte Folge erzählt von den Pogromen in Russland, die zur Massenauswanderung in die USA führen, und von der Geburt des Zionismus. Zunächst glauben viele Juden in Mitteleuropa noch, dass Assimilation eine Lösung sei. Im Ersten Weltkrieg kämpfen sie Seite an Seite mit ihren christlichen Kameraden. Doch die Hoffnung erweist sich als Trugschluss. Unter den Nationalsozialisten gibt es für die Juden keine Zukunft mehr. Sechs Millionen Menschen werden auf grausame Weise ermordet. Einigen gelingt die Flucht in Länder wie die USA oder nach Israel. Viele besinnen sich hier wieder auf ihre jüdischen Wurzeln.

09:30 Uhr, Phoenix
Für das Leben
Doku; 250 Jahre Jüdisches Krankenhaus Berlin

18:30 Uhr, 3sat
Gegen die Unvernunft
Es gibt in der derzeitigen politischen Debatte über Islamismus und Terrorismus wahrscheinlich keinen besonneneren Mahner als den israelischen Friedensaktivisten und Literaten Amos Oz. Nachdem er selbst als Soldat im Sechs-Tage-Krieg und im Jom-Kippur-Krieg gekämpft hatte, war er in den 1970er Jahren Mitbegründer der israelischen Friedensbewegung 'Peace Now'. Seither ist er eine Symbolfigur im Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern. Auch in der derzeit allgegenwärtigen Hysterie um Minarette, Koranschulen und islamische Terrordrohungen erweist sich Oz als Fels in der Brandung der Unvernunft.

21:15 Uhr, 3sat
Ein Lied für Argyris
Argyris Sfountouris überlebte 1944 als Kind ein Massaker der Deutschen Besatzungsmacht in seinem griechischen Heimatdorf und verlor dabei seine gesamte Familie. Nach Kriegsende kam er durch das Rote Kreuz in die Schweiz und wuchs im Kinderdorf Pestalozzi auf.


Montag, 04.02.2008

22:00 Uhr, EinsExtra
Heil Hitler und Alaaf! - Karneval in der NS-Zeit
Wir haben uns nie mit den Nazis eingelassen!' Das behaupten manche Karnevalisten bis heute. Doch neue historische Forschungen belegen: Der Karneval am Rhein hat sich schon früh dem Druck der Nazis gebeugt. So begannen die Sitzungen der großen Gesellschaften oft mit Hitlergruß und Horst-Wessel-Lied, in den Sälen hielten Jecke und Volksgenossen 'die Reihen fest geschlossen' und in der Bütt wurden antisemitische Witze gemacht - das Publikum war begeistert.


Dienstag, 05.02.2008

08:15 Uhr, SWR
Die Juden - Geschichte eines Volkes (1): Gelobtes Land
Eine faszinierende Expedition in die über 3.000-jährige Geschichte einer der ältesten Weltreligionen: Bis heute verbinden das Andenken an die gemeinsame Vergangenheit und die Kraft ihres Glaubens an den einen Gott die Juden weltweit. Die erste Folge führt zurück zu den Ursprüngen des jüdischen Volkes in Ägypten und schildert den Mythos vom Exodus, dem Weg ins 'Gelobte Land'.

14:30 Uhr, 3sat
Mein Onkel - der Nazi und Mörder
Es begann mit argloser Ahnenforschung und endete mit der grauenvollen Erkenntnis, dass der geliebte Onkel als stellvertretender Leiter der Euthanasieanstalt im Schloss Hartheim bei Mauthausen für die Ermordung von 30.000 Menschen Mitverantwortung trug. Ein Schock, der das Leben von Mireille Horsinga-Renno nachhaltig verändert hat. Eine schmerzhafte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

22:25 Uhr, 3sat
Zores
Leo Rosen, 38, ist beruflich erfolglos und wohnt bei seiner Mutter. Als er sich in die Straßengeigerin Mascha verliebt, nimmt er einen großen Catering-Auftrag an, um ihr einen Auftritt zu verschaffen. Doch Leos Plan läuft auf ein Desaster zu. In der Tradition der jüdischen Komödie erzählt "Zores" von einem Pechvogel zwischen beruflichen Misserfolgen, einer Übermutter und zaghaftem Liebesglück.


Mittwoch, 06.02.2008

05:00 Uhr, arte
Frieden lernen
Eine Elterninitiative gründete 2002 in Israel, die jüdisch-arabische Schule "Die Brücke über den Wadi", die sich als Ziel gemeinsames interkulturelles Lernen gesetzt hat. Wadi Ara heißt jenes Gebiet in Israel, das in den Tagen der massenhaften Terroranschläge im Jahr 2002 traurige Berühmtheit erlangte - hier explodierten die meisten Busse, hier waren unter vielen jüdischen Opfern auch arabische Tote zu verzeichnen...

08:15 Uhr, Phoenix
Auf den Spuren der Götter - Durch die Wüsten Negev und Sinai
Sie sind von der gleichen atemberaubenden Schönheit, die Wüsten Negev und Sinai. Geologisch sind sie eine Einheit. Erst seit 1948 teilt sie die Grenze zwischen Israel und Ägypten. Anders als die endlosen Sandwüsten, wie die Sahara, türmen sie sich als Gebirgswüsten auf. Sie sind jedoch genauso gefährlich, unwirtlich, wasserarm und dennoch waren sie die Welt von Propheten, Nomaden, Eroberern und Pilgern.

08:15 Uhr, SWR
'Oft bin ich bang' - Kindheit unter Hitler: Briefe an Barbara
Kindheit im Dritten Reich war nicht unbeschwert. Krieg, Verfolgung, Vertreibung - die Schicksale der Eltern hatten natürlich Konsequenzen für ihre Kinder. Wie sie diese Zeit erlebt haben schildern die vier Filme. In Spielszenen, Interviews mit Zeitzeugen und Dokumentaraufnahmen werden die Erlebnisse der Protagonisten erzählt.

08:30 Uhr, SWR
'Oft bin ich bang' - Kindheit unter Hitler: Tod im Römerpark
Hans Abraham Ochs ist 1936 acht Jahre alt und wie viele Jungen in seinem Alter möchte er zur Hitlerjugend bzw. zum Jungvolk gehören. Er wünscht sich - wie sein Freund Peter - eine schicke Uniform, möchte an Zeltlagern teilnehmen und Lieder am Lagerfeuer singen. Doch Hans Abraham ist Halbjude und darf kein Mitglied der HJ werden.

21:00 Uhr, Phoenix
Christen unterm Halbmond - Zwischen Angst und Hoffnung
In biblischer Landschaft im Südosten der Türkei leben seit fast 2000 Jahren auch Christen. "Tur Abdin" nennen sie auf Aramäisch ihre Heimat, das heißt "Berg der Knechte Gottes". Heute sind sie nur noch eine kleine Minderheit im islamisch geprägten Land. Die meisten flohen vor Krieg, Gewalt und wirtschaftlicher Not nach Westeuropa. Dass es schwierig und auch gefährlich sein könnte, in die türkische Heimat zurück zu kehren, wusste Pfarrer Saliba Erden. 20 Jahre lang lebte er im Exil in der Schweiz, während in der Südosttürkei syrisch-orthodoxe Christen von muslimischen Nachbarn überfallen und beraubt, von radikalen Islamisten entführt und ermordet wurden und im Konflikt zwischen kurdischen Rebellen und türkischem Militär zwischen die Fronten gerieten.

23:15 Uhr, WDR
Hotel Ruanda
Spielfilm; Der ebenso unpathetische wie bewegende Spielfilm über den Völkermord in Zentralafrika erzählt die authentische Geschichte von Paul Rusesabagina, der als "afrikanischer Oskar Schindler" gilt. Die Hauptrollen in dem preisgekrönten Drama spielen Don Cheadle und Sophie Okonedo, die für ihre darstellerischen Leistungen 2005 mit Oscar-Nominierungen geehrt wurden. Ruanda 1994. Am Abend des 6. April wird das Flugzeug des ruandischen Präsidenten abgeschossen. Der Konflikt zwischen der Bevölkerungsmehrheit der Hutus und den politisch wie wirtschaftlich dominierenden Tutsis eskaliert endgültig.


Donnerstag, 07.02.2008

12:30 Uhr, RBB
Die Juden - Geschichte eines Volkes (5/6): Heimatsuche
Die Reihe ist eine faszinierende Expedition in die über 3.000jährige Geschichte des Judentums, eine Geschichte voller Glanz und Elend, Hoffnung und Verzweiflung. Als Verfolgungen und Pogrome den deutschen Juden, den Aschkenasim, das Leben schwer machen, wandern viele nach Tschechien oder Polen aus. Zunächst sind sie dort willkommen, leben lange Zeit in Frieden und entwickeln eine eigene, einzigartige Kultur. Doch auch hier werden sie wieder Opfer von Verfolgungen und müssen fliehen.

18:30 Uhr, EinsExtra
Ulrich Tukur
Er ist einer der ganz großen Schauspieler unserer Zeit: Ulrich Tukur. Ein Multitalent, das virtuos zwischen Bühne, Film und Musik wandelt. Er spielt abgründige, zerrissene Figuren und geht immer an seine Grenzen. Nazioffiziere und Kindermörder stellt er erschreckend überzeugend dar, brilliert aber auch als junger Herbert Wehner in der Breloer-Verfilmung 'Wehner - die unerzählte Geschichte' oder als RAF-Terrorist Andreas Baader in Volker Hauffs Film 'Stammheim'. Die verzweifelten Einzelgänger, die Ulrich Tukur oft im Kino und Fernsehen verkörpert, stehen im krassen Gegensatz zu seinen musikalischen Auftritten...



Zusammenstellung: Holger Raak

Category: Medien
Posted 01/31/08 by: admin



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