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haGalil TV-Radar: Fernsehtipps

Vom 16.11. bis 22.11.2007 ...

Freitag, 16.11.2007

20:40 Uhr, ARTE
Tödlicher Kompromiss
Franz. Spilefilm; 1942 - Als Polizei-Generalsekretär des unbesetzten Teils Frankreichs muss René Bousquet Kompromisse mit den deutschen Besatzern und den Schergen Himmlers eingehen. 36 Jahre später holen ihn die Schatten der Vergangenheit ein...

23:20 Uhr, ARTE
Lenin - lebendiger als alle Lebendigen
Doku; Die Fahrt mit einem Lenin-Double nach Uljanowsk


Sonntag, 18.11.2007

14:00 Uhr, Phoenix
El Alamein und Stalingrad - die Wende im zweiten Weltkrieg
Vor 65 Jahren: Die Offensive der Briten gegen Rommels Afrika-Korps am 23.Oktober 1942 bei El Alamein und die Einschließung der 6. Armee am 19.November 1942 bedeuten die Wende im Zweiten Weltkrieg und führen zum Untergang des von den Nationalsozialisten beherrschten Deutschen Reiches...

16:45 Uhr, EinsPlus
Der Dokumentartion zerstört mit vielen Dokumenten die meisten der vielen Legenden, so die, dass Hitler die Autobahn erfunden habe. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme blieb ihre Auswirkung auf den Arbeitsmarkt bescheiden. Verkehrspolitisch war sie unsinnig, da die Nazi-Parole von der 'mobilen Gesellschaft' vorerst nicht mehr als eine kühne Vision war...

20:40 Uhr, ARTE
Der Mann, der Eichmann jagte
Der Kriegsverbrecher Adolf Eichmann lebt unter falschem Namen in Argentinien. Geheimagent Peter Malkin, dessen Schwester in Auschwitz umgekommen ist, und sein Kollege Isser Harel sollen Eichmann entführen und nach Israel bringen. Nach monatelangen Vorbereitungen gelingt die geheime Operation.

22:15 Uhr, ARTE
Der Champagner-Spion
Der in den 30er Jahren aus Deutschland nach Israel geflüchtete Ze'ev Gur Arie wird 1962 - als deutscher Geschäftsmann getarnt - nach Ägypten eingeschleust, um dort ein gegen Israel gerichtetes Raketenprogramm auszuspionieren. Gur Arie übernimmt seine neue Identität so vollständig, dass er - trotz Ehefrau und Sohn in Paris - eine zweite Ehe eingeht, die seine Tarnung perfektioniert.

23:45 Uhr, ARTE
Auge um Auge - Zahn um Zahn
Seit Oktober 1986 wird der israelische Kampfpilot Ron Arad im Libanon vermisst. Ein letztes Lebenszeichen gab es zwei Jahre später. 18 Jahre lang verhandelten Israelis und Mitglieder der libanesischen Hisbollah um die Freilassung Arads und anderer israelischer und arabischer Geiseln. Der deutsche Geheimdienst BND versuchte zu vermitteln.


Montag, 19.11.2007

00:15 Uhr, NDR
Am Ende einer Flucht
Frankreich, 1944: In einem kleinen Dorf hilft Pierre Brossard, ein junger Soldat des faschistischen Vichy-Regimes, den deutschen SS-Truppen bei der Verhaftung und Hinrichtung von sieben Juden. 48 Jahre später: Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Pierre Brossard ein Leben auf der Flucht geführt. In einem katholischen Orden in der Provence, der mit dem Vichy-Regime sympathisierte, hat er Unterschlupf gefunden.


Dienstag, 20.11.2007

20:15 Uhr, ZDF
Die Wehrmacht - Eine Bilanz
2.Teil der 5tlg. Doku; Wende des Krieges - Angriff auf die Sowjetunion

21:45 Uhr, BR
Nicht alle waren Mörder
Spielfim nach den Erinnerungen von Michael Degen: März 1943. Als die jüdischen Nachbarn von der SS zur Deportation abgeholt werden, entschließt sich die Jüdin Anna Degen spontan, mit ihrem elfjährigen Sohn Michael in Berlin unterzutauchen. Ihr Mann ist einige Jahre zuvor an den Folgen von Misshandlungen im KZ Sachsenhausen umgekommen.

22:10 Uhr, WDR
Der menschliche Makel
'Politische Korrektheit' kann, gerade in Amerika, zum Fluch werden. Das erfährt Coleman Silk, ein engagierter Professor für klassische Literatur, am eigenen Leib.


Mittwoch, 21.11.2007

22:15 Uhr, PRO7
Brothers and Sisters
In der US-Familienserie wird heute ein jüdisch-christliches Weihnukka gefeiert

23:45 Uhr, EinsFestival
Mit Mikrofon und Kamera - Heinz-Werner Hübner
Im Januar 1979 erschütterte eine Entscheidung des damaligen WDR-Programmdirektors Heinz-Werner Hübner die deutsche Fernsehlandschaft. Er hatte die amerikanische Serie 'Holocaust' mit dem Schicksal der deutschjüdischen Familie Weiß eingekauft. Er konfrontierte zum ersten Mal Millionen von Deutschen mit dem tiefsten Abgrund ihrer Geschichte...


Donnerstag, 22.11.2007

07:50 Uhr, WDR
"Wir haben doch nichts getan..." Der Völkermord an den Sinti und Roma
Der Film zeichnet die wichtigsten Stationen einiger Leidenswege nach, fünf Überlebende berichten über ihr Schicksal. u.a.: Hildegard Franz, deren Mann und drei Kinder in Auschwitz ermordet wurden; Mano und Hugo Höllenreiner, die gerade mal zehn Jahre alt waren, als sie deportiert wurden und die in Auschwitz erfahren mussten, welche Folgen die Experimente des Lagerarztes Josef Mengele hatten...

21:00 Uhr, NDR
Das Schweigen der Quandts
Die Quandts gehören zu den vermögendsten und einflussreichsten Industriellenfamilien Deutschlands. Zum Konzernimperium zählten in den vergangenen 100 Jahren Unternehmen wie Altana und Varta. Bis heute sind die Quandts als Großaktionäre am BMW-Konzern beteiligt. Ein Geheimnis war bislang die Herkunft von Teilen ihres Vermögens...Die Quandts nutzten offenbar die wirtschaftlichen Vorteile, die der Nationalsozialismus ihnen bot.

Zusammenstellung: Holger Raak
Siehe auch unsere neue Medienseite: Kino, Music & Entertainment...

Category: Medien
Posted 11/16/07 by: admin



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Comments

wrote:
nach über 60 Jahren erfreut ihr euch noch an Hetz-Filmen über die Deutschen. Das auch ja das deutsche Volk weiter zum zahlen und büßen angeregt und ausgenommen wird.
Wer sind die nächsten Opfer von Spielberg und Co, wenn von den Deutschen nur noch die Geschichte übrig ist? Die Iraner? Dieses großartige Volk bekommt ihr nicht klein durch Lügen, wie das deutsche Volk.Peser sind nicht so leichtgläubig wie die Deutschen. Präsident Dr. Achmadinedschad führt die Befreiungsschlacht für die Freiheit der Völker.
11/22/07 22:38:08

wrote:
... "wenn von den Deutschen nur noch die Geschichte übrig ist?"

Ja Mensch, Annemarie, dann aber hurtig, ranhalten. Jammern hilft doch nichts.

Aber auf die Reinheit achten! Obwohl, so wie du die Deutschen darstellst, sind das ja ziemlich dumme Tölpel und Schwächlinge. Vielleicht also lieber ein Perser?
11/23/07 11:00:35

wrote:
Annemarie:

eine typische Antisemitin:

Sekundärer Antisemitismus in Deutschland nach 1945

Es erscheint paradox, aber die vollzogene Vernichtung der Juden wird in Deutschland zu einer neuen Quelle einer neuen Form von Antisemitismus, dem sog. sekundären Antisemitismus.

Die erste argumentiert: »Gulag in der Sowjetunion, Ausrottung der Indianer in den USA, Massenmord an den Armeniern durch die Türkei – andere haben doch ebenso böse Taten vollbracht, so besonders war die Judenvernichtung also gar nicht. Also schwamm drüber.«

Während die erste Methode der Relativierung andere als ebenso schlimme Täter hinstellt, reklamiert die zweite für die Deutschen den Opferstatus: »Wir waren auch Opfer und haben viel gelitten: unter den Versailler Verträgen, unter den Krisen in der Weimarer Republik, unter dem Dritten Reich, unter dem alliierten Bombardement, unter der Nachkriegsnot und heute immer noch unter Schuldvorwürfen.«

An beide Relativierungsweisen schließt sich immer die berühmte Schlussstrichforderung an: Es gebe keine Schuld, oder wenn es eine gegeben haben sollte, sei sie längst verjährt. Jetzt müsse endlich einmal Schluss sein.

In allen diesen drei Strategien – Leugnung, Relativierung und Schlussstrichforderung – steckt der gleiche Mechanismus: die Verkehrung von Täter und Opfer. Die Deutschen sind Opfer und die Anderen sind die schuldbelasteten Täter.

Am gewinnbringendsten für die Entlastung der »Nation« allerdings ist es, diese Umkehrung an der Opfergruppe per se, an den Juden selbst zu praktizieren. In zahlreichen Varianten wird daher immer wieder eine jüdische (Mit-)Schuld und (Mit-)Täterschaft herbeikonstruiert. Insbesondere die Schlussstrichforderung wird aggressiv gegen die Juden gewendet. Jedwedes Erinnern an Auschwitz wird gedeutet als Ausdruck jüdischer Geldforderungen und jüdischer Rachsucht, die sich an den armen Deutschen austobe. Die Juden werden zu böswilligen Erpressern und Angreifern, die armen Deutschen von heute zu angegriffenen Opfern, die unter ungerechtfertigten Anschuldigungen von Juden leiden oder von diesen gar zu ständigen Wiedergutmachungszahlungen erpresst werden.

Man muss gar kein klassischer Antisemit, sondern nur so deutsch-national wie ein am Bodensee lebender Dichter sein, und schon fühlt man sich ständig verfolgt und von der »Auschwitzkeule« bedroht. Dies funktioniert nach dem klassischen Muster der Projektion: Die Stimme des eigenen schlechten nationalistischen Gewissens – »Wir, die Deutschen haben Verbrechen begangen« – wird nach außen, auf die Juden projiziert und an diesen bekämpft. Man fühlt sich bedroht von der Moralpistole, die einem auf die Brust gesetzt wird, und wieder muss man sich notwehren. Henryk M. Broder hat diese ideologische Disposition derer, die sich mit der deutschen Nation identifizieren wollen polemisch auf den Punkt gebracht: »Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen.«

http://d-a-s-h.org/dossier/...
11/26/07 01:32:10

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