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Armutszeugnis: Tosender Beifall für Eva Herman

Der "tosende Beifall" für die ehemalige Tagesschausprecherin Eva Herman beim Kongress des "Forums Deutscher Katholiken" ist nicht nur ein Armutszeugnis für die Teilnehmer, sondern auch eine Ohrfeige für all diejenigen, die sich über 60 Jahre in der Aufarbeitung der Nazi-Diktatur engagiert haben", so der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Dr. Dieter Graumann...

"Frau Herman wurde völlig zu Recht entlassen, nicht etwa weil sie die Grundwerte von Ehe, Familie und Kindern propagierte, sondern weil sie den Ursprung dieser Werte in direkten Zusammenhang mit nationalsozialistischer Familienideologie brachte und diese damit teilweise verherrlichte", so Graumann.

"Wenn der Kongress-Leiter Alois Konstantin Fürst zu Löwenstein die Grundwerte der Familie nicht von Nazi-Ideologie unterscheiden kann und dazu sauber trennt, sondern Frau Herman jetzt pauschal und marktschreierisch sogar auch noch zum vermeintlichen Opfer des „öffentlichen Geheuls", also auch noch zur Märtyrerin im Kampf für Ehe, Familie und Kinder macht, dann zeigt dies deutlich, welch seltsamer Geist in der Leitungsspitze des „Forums Deutscher Katholiken" zu herrschen scheint.

„Die Grundwerte von Ehe, Familie und Kindern sind schließlich keineswegs von den Nazis erfunden, sondern von ihnen schändlich missbraucht worden. Gerade das gilt es klar herauszustellen", so Graumann.

„Dass der Bayreuther Politologe Professor Dr. Konrad Löw, ein geistiger Vater des ehemaligen Abgeordneten Martin Hohmann und Autor antisemitischer Beiträge, nicht nur als Podiumsteilnehmer, sondern auch noch als Mitglied des Kuratoriums beim Kongress auftaucht, bestätigt dazu noch die schlimmsten Befürchtungen", sagt Graumann. „Anerkennung und Unterstützung verdient dagegen ausdrücklich der Rückzug des hessischen Wirtschaftsministers Dr. Alois Rhiel", meint Dr. Graumann.

„Angesichts der hässlichen Häufung von kritikwürdigen Vorfällen - die wirren Vergleiche des Kölner Kardinals Meissner mit entarteter Kunst, die Ausfälle während der Israel-Reise der Bischofskonferenz im Sommer, sowie der jetzige Vorfall beim Forum Deutscher Katholiken - muss sich die deutsche Bischofskonferenz der Katholischen Kirche fragen lassen, ob nicht langsam doch ein klärendes Wort des Vorsitzenden Kardinal Lehmann fällig ist", so Graumann.

PM Zentralrat der Juden - Berlin/Frankfurt/Main, den 09. Oktober 2007

Category: General
Posted 10/09/07 by: admin



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Comments

wrote:
Bekanntlich akzeptiert die Katholische Kirche keine Scheidung. Interessant, wie das mit dem Lebensstil von Frau H. zusammenpaßt - denn sie ist nach meiner Info nicht 2, sondern sogar 3x verheiratet.
10/09/07 20:25:37

wrote:
Es ist wirklich erstaunlich wie die verschiedenen Interessengruppen ihre persönliche Wahrheit zusammenzimmern. Das von Hermann Gesagte und das Diskutierte unterscheiden sich so sehr, dass man unweigerlich an das Spielchen Stille Post erinnert wird. Aber letztendlich ist es ja auch vollkommen egal was objektiv ist oder der Wahrheit entspricht, dann schließlich geht es ja nur darum, dass die einzelnen Streiter ihre vorher festbetonierten Standpunkte und damit ihre eigenen Interessen untermauern.
10/10/07 09:58:02

wrote:
auch ich zolle frau herman ehrlichen beifall. eine frau mit mut und RÜCKRAT.
10/10/07 10:35:52

wrote:
Die Frau wird maßlos überschätzt und bekommt auf diese Art auch noch eine kostenlose Werbekampagne für ihren groben Unsinn.Außerdem erde ich den Eindruck nicht los, dass einige Menschen nicht zwischen Konservativismus und Nazitum interscheiden können oder wollen. Das nutzt auch den echten Nazis.
10/10/07 12:57:57

wrote:
Wer ernsthaft glaubt, daß Hitlers Nationalsozialismus in seinem ureigenen menschenverachtenden, antisemitischen Wesen auch nur im Ansatz etwas Wertschöpfendes und Werterhaltendes in sich hatte, vergessen wir nicht, dass die zum staatlich verordnetem Weltbild erklärte Denkweise zum Erhalt der „anständigen deutsche Familie“ voraussetzte, dass Andersdenkende, Andersgläubigen und Andersredenden zu enterechten-, auszuschließen, gesellschaftlich zu ächten- und aus zu grenzen-, ja am Ende bis in den Tod zu verfolgen sind, der kann von den heutigen rechtsextremen Republikaner zu seiner Unwissenheit gepaart mit sehr fragwürdigem Rechts- und Unrechtsgefühl nur beglückwünscht werden.

Europaweit aktive Rechtsextreme, die auf dem Europa-Kongress in Mainz gleich mal das „Europa der Vaterländer“ beschwören um gleich mal die heutige „anständige deutsche Familie“ gegen eine islamistische Unterwanderung zu verteidigen mit dem selbsterklärten Ziel den Islam dahin zurück zu drängen wohin er hingehört – nämlich: „Auf die andere Seite des Mittelmeers“, „Familienmenschen“ wie Frau Hermann nebst katholischen Oberhirten schlichtweg Bestätigung und Anerkennung schenken müssen, da, ach wie Wunder – schändliches Unrecht ignorierende, naive Verblendung als kultureller Meilenstein nationalsozialistischer Prägung bis in die heutige Zeit auf wundersame weise überlebt hat und überhaupt - wer will’s noch bezweifeln , wieder und immer wieder rechte, anständige Anhänger in der Gesellschaft findet!

Man muß sich schon wundern welchen geschichtlichen Parallelen ausgerechnete die katholische Kirche ihren indirekten Segen spendet, galt es damals die „urgesunde Keimzelle des Deutschtums“ vor der Unterwanderung der Juden zu bewahren und heute?

Nun, erinnerungsfreudige Neonazis brauchen nur das zu wiederholen, was die damalige Jugend und ihre Väter, Mütter und Großeltern willentlich und mehr als wissbegierig in sich aufsogen.

Frau Hermann’s Vorpreschen für den Erhalt der eigenen Familie weniger auf Berechnung und Schüren von rechtsextremen Neigungen zurück zu führen ist, sondern mit einer unglaublich naiven Vorstellung einhergeht gegenüber der durch Hitler und seinen NS-Schergen entrechteten „heilen Welt“ und unbewußt die Frage provoziert nach der schieren Existenzberechtigung des verbrecherischen NS-Unrechts- und Terrorregimes.

Zugegeben, auf der einen Seite trägt die dadurch entstanden Diskussion dazu bei den wahren und endgültigen Geisteszustand vieler „toleranter Menschen“ bloß zu stellen um auf der anderen Seite Deutschlands entideologisierter Jugend endgültig die Augen zu öffnen wohin die Reise in diesem schönen Lande der „moralischen Heuchler und Bewahrer von deutschnational, schützenswertem Kulturgut“ geht – wünschenswert hin, wünschenswert her!

Zum Erhalt der einheitlich funktionierende, patriotische gesinnten, christlich geprägten deutschen Familie wird als einzig gangbarer Weg von dem Volk erwartet zu tun was damals wie heute Erfolg verspricht - Feindbilder schaffen wo kein sind um anzuzetteln was nichts Gutes verspricht, wohl wissend, dass keiner danach verlangt und ganz bestimmt Niemand wirklich braucht.

Es wird sich in baldiger Zukunft noch zeigen wer allen Ernstes noch freiwillig dazu bereit ist diese Bundesrepublik vor sich selbst zu beschützen und vor sich selbst zu retten, da eine globale Allianz aller rechtsextremen Kräfte mit den radikalislamischen Fundamentalisten kontra Menschlichkeit, Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Völkerverständigung „ausfällt“.
10/10/07 14:40:45

wrote:
Endlich einmal zwei Stimmen der Vernunft (Petra und Elijah) in dieser Kontroverse um Frau Herman und ihr Loblied auf die "deutsche Familie" ("volksgesund" und "erbgesund" hiess es vor "1000 Jahren"). Ich hatte schon in einer vorhergehenden Diskussion an anderer Stelle den Verdacht geäussert, dass ihre Provokation der Reklame für ihre Elaborate diene. ("Mutterkreuzzug begeistert Rechte".) Aber direkt dankbar muss man ihr sein für den Umstand, dass man dank dieser unglaublichen "braunen" Zuschriften nun schwarz auf weiss lesen kann, was so in Deutschland gedacht und geschrieben wird. Ich traute meinen Augen nicht, als ich die Erwiderungen dieses dunkelbraunen Nazis "RECHTso" auf meine Zuschriften las, die sich auf meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Naziregime in meiner Heimatstadt Heidelberg stützten. ("Plump und verlogen"!) Einmal mehr kann ich sagen: Jeden Tag danke ich G'tt, dass ich seit 1954 in einem friedfertigen Land leben darf, in welchem 4 verschiedene Kulturen und Sprachgruppen seit Jahrhunderten friedlich miteinander leben! Aber seit letzten Samstag weiss ich, dass man auch in der Schweiz nicht mehr sicher vor dem chaotischen faschistoiden Gesindel ist: Deutsche Chaoten haben in Bern gewütet im Stile des 9. November 1938. Sie schrien in Hochdeutsch(!) in der Berner Altstadt! Resultat: 18 verletzte Polizisten! Man muss sich einmal vorstellen: Ein Schweizer Bundesrat (Bundesminister) kann in seiner Hauptstadt nicht mehr an einem Defilee und Kundgebung teilnehmen, weil er von ausländischen Chaoten und Sachbeschädigern daran gehindert wird! Ich bin froh, dass ich schon 75 Jahre alt bin! Ich stimme mit Elijah in jedem Punkt überein und danke ihm für seine Ausführungen.
Helmut Hornig, Zürich, Schweiz
10/10/07 21:31:59

wrote:
Braune Solidarität mit Eva Herman

von Ulrike Linzer (Hamburg)
Nicht nur von den Katholiken erhält Eva Herman Unterstützung, sondern auch vom Frauenverband der NPD oder der DVU. Sie will zwar von ihren rechten Fans nichts wissen, doch distanzieren will sie sich auch nicht von ihren umstrittenen Äußerungen.

"Bravo Eva", gratulierte der Ring Nationaler Frauen im September der ehemaligen Tagesschau-Sprecherin für ihre "Standhaftigkeit gegenüber den Meinungs-Machern, zu ihrer Gradlinigkeit und ihrem Mut auf ihrem Mutter-Kreuzzug." Die Sprecherin der NPD-zugehörigen Frauen-Organisation bescheinigt Herman eine tiefe innere Überzeugung und lädt sie jederzeit zu einem inhaltlichen Gespräch ein.

Mit Beifall von rechten Gruppierungen will Eva Herman nichts zu tun haben. Sie beschwerte sich in der Presse über die "braune Keule", die über ihr geschwungen werde. Und ihr Anwalt schickte eine Unterlassungsklage an die "Deutsche Volksunion" (DVU), die am kommenden Samstag auf dem Hamburger Rathausmarkt eine Solidaritätskundgebung für die 48-Jährige organisieren wollte.

[...]
10/11/07 00:47:37

wrote:
Die Demonstranten in Bern waren linksautonome "Antifaschisten" !
Also eigentlich die Klientel, auf die man hier so viel Wert legt.
10/11/07 08:31:49

wrote:
ich zolle frau herman weiterhin respekt für ihre unerschütterliche haltung ab.
10/11/07 14:23:51

wrote:
Wenn ethische und moralische Werte für Verbrechen missbraucht werden, so sind sie weder ethisch noch moralisch, damit also auch keine Werte. Im dritten Reich ging es darum, eine Herrenrasse zu erziehen und "minderwertige" Rassen zu vernichten. Dafür brauchte man gesunde Deutsche, also Gesunde Familien... und auch Autobahnen, wie Frau Hermann jüngst stolz verkündete.
Frau Hermann sollte sich lieber das alte Testament zur Hand nehmen. Das was da drin steht ist nämlich nicht konservativ, sonder höchst aktuell.

Gottes Segen!
10/11/07 16:54:16

wrote:
Auch in anderen Ländern gibt es Autobahnen, die aber mit weniger kriminellen Methoden zustande kamen. Meiner Grossmutter wurde in den 30er Jahren bei Heidelberg-Wieblingen ein Grundstück wegen eines Autobahnkreuzes praktisch konfisziert. Sie bekam dafür ein Butterbrot. Heute wäre das Grundstück 75'000 Euro wert. Wer hatte schon unter dem Naziregime den Mut, Rekurs gegen die offerierte Entschädigungssumme zu erheben!
h. hornig
10/11/07 20:45:44

wrote:
ach gottchen hornig...

die brd enteignet auch heute länderein um autobahnen zu bauen. deine komischen beiträge - schrullig und überflüssig - kenne ich doch noch.

gruss Rechtso
10/12/07 00:35:42

wrote:
Frau Herrman bekommt Zustimmung und Widerspruch. Einige lassen sie reden, andere schmeissen sie aus ihrer Sendung bzw. kündigen ihren Arbeitsvertrag. Nichts von dem, was sie sagte ist bisher strafrechtlich relevant. Einige ihrer Aussagen waren bisher widersprüchlich und das führt immer dazu, dass jeder versteht, was er will. Ein Skandal kommt allerdings dem Verkauf ihrer Bücher zugute. Das ist soweit okay, da sie gerade ihren Arbeitsplatz verloren hat.
10/12/07 10:48:11

wrote:
Frau Hermann spricht von angeblichen Werten in der Familie bla bla ...im dritten reich von welchen werten spricht die Frau den eigentlich? Sorry nein Danke! Den Natioanalsozialismus und seinen verbrecherischen werten wo Milionen von Menschen auf grausamer art und weise umgekommen sind kann man nicht mit ein paar kilometer gebauten Autobahnen aufwerten.
10/14/07 00:44:19

wrote:
jakob, du hast keine ahnung und davon eine ganze menge.
10/14/07 10:15:27

wrote:
Wenn auch gemäss „Freigedank“ meine komischen Zuschriften „schrullig und überflüssig“ sind (auf mein Alter von 76 Jahren anspielend), so sei mir wenigstens erlaubt, den Ausführungen von „Jakob“ voll beizupflichten. Haben sich die „Kinderlandverschickungen, die KdF-Fahrten, die Kinderzulagen und die Ehestandsdarlehen, die Landenteignungen für die Autobahnen“, die Mutterkreuze, der „Freudenborn“ („germanische Edelfrauen“ konnten sich von „garantiert reinrassigen SS- Männern“ anonym begatten lassen) gelohnt, angesichts des beispiellosen Elends, das diese perverse Ideologie über Europa gebracht hat? Vor Jahren sprach Ralph Giordano im Israelitischen Gemeindezentrum an der Lavaterstrasse in Zürich über die Pläne Schickelhubers alias Hitler nach dem “Endsieg“! Eine Apokalypse! Wenn ich von meinen eigenen Erfahrungen als Kind unter dem Naziregime rede, so ist das „plump und verlogen“! Meine Grossmutter hatte fünf Kinder. Zwar kein Mutterkreuz, aber 3 Kreuze für 3 gefallene Söhne! Weil sie nicht in der Partei waren und somit nicht in der „Heimatfront“ wie die Nazibonzen. Natürlich konnte ich als Kriegswaise nicht studieren wie ALLE KINDER der Nazigrössen! (Ich bin den Kindern nicht neidisch, sie konnten ja nichts dafür.) Ich hatte 27 Mark Waisenrente. Nach Antritt einer Schriftsetzerlehre bekam ich 26 Mark Lehrlingsgeld. Also hat man mir diese angerechnet und gab mir noch 1 ganze Mark Rente! Das war vielleicht „National und Deutsch“, aber nicht Sozial (NSDAP!) Verständlich, dass ich solch einem Land den Rücken kehrte? Doch der wohlverdiente Friede ist nur ein Trugschluss:

http://www.blick.ch/news/sc...

Was selbst unter dem kriminellen Ausländer Hitler nicht denkbar war, ist eingetreten:
Deutschen Zerstörungs-Touristen gefiel der soziale Friede in der Schweiz nicht. Das friedliche Zusammenleben von 4 verschiedenen Sprachgruppen seit Jahrhunderten!
H.H., Zürich, Schweiz
10/14/07 15:28:07

wrote:
Berichtigung
Zu meinem Entsetzen habe ich festgestellt, dass mir ein Fehler unterlaufen ist mit dem Wort "Freudenborn". Es muss natürlich "Lebensborn" heissen. Das war eine NS-Organisation, die sich mit der Züchtung der gesunden, germanischen Rasse befasste. Dass ich das Wort "Freudenborn" benutzte, hängt vielleicht mit dem Umstand zusammen, dass man in meinem Heimatdorf Wieblingen bei Heidelberg von den Frauen, die diesen "Service" benutzten, sagte, sie wären im "Freudenhaus" für Frauen gewesen oder im "Farrenstall". Ich bitte höflichst, diesen meinen Fehler zu entschuldigen.
H.H., Zürich, Schweiz
10/14/07 21:37:33

wrote:
Lieber Herr Hornig,
Sie werden sich doch nicht von einem, der fähig ist, bei Frau Herman so etwas wie "Mut und Rückgrat" wahrzunehmen, im Geringsten verunsichern lassen! Selten hat jemand derart dreist und risikolos abgesahnt, wie diese falsche Tabubrecherin, die bei der tumben Masse zielgenau offene Türen einrennt. Gut, einen wie Sie in Zürich zu wissen, wo das Klima doch besser ist als weiter nördlich. Gott grüß die Kunst!
10/15/07 21:52:49

wrote:
An Herrn Fred persönlich:
Lieber Herr Fred,
Für Ihre aufmunternden Worte danke ich Ihnen herzlich. Aufgrund Ihrer Grussformulierung vermute ich, dass Sie auch ein "Schwarzkünstler" sind oder waren. Falls ja, werden Sie mit mir übereinstimmen, dass die "Jünger Gutenbergs" stets auf der fortschrittlichen Seite der Gesellschaft standen. Ohne die Erfindung Gutenbergs hätten die humanistischen Ideale nie so rasch Verbreitung gefunden. Erasmus von Rotterdam hat nebenbei als Korrektor in Basler Druckereien gearbeitet; gewissermassen ein "Kollege" also. Nicht umsonst wurden damals von Kräften des Rückschritts Maschinen zerstört und Druckereien verwüstet! Genau so durften während des Naziregimes keine ausländischen Sender abgehört werden, nicht einmal Radio Beromünster! In der Singstunde in der Schule vor 63 Jahren ist einem Lehrer aufgefallen, dass ich die Erkennngsmelodien aller 3 deutschsprachigen Schweizer Studios kannte! ("Zit isch do", "Chum Bueb und lueg dir's Ländli a" und "Z'Basel am mym Rhi".) Das war schon gefährlches Wissen! Vielen herzlichen Dank und "Gott grüss die Kunst"!
Helmut Hornig
10/15/07 23:59:15

wrote:
Genauso ist es. Danke und Gruß!
10/16/07 08:06:46

wrote:
Ach das ist der "rechso". Nun ist mir einiges klar. Ich schließe mich Fred an: Lassen Sie sich nicht vertreiben von diesem Typen.
10/16/07 10:48:39

wrote:
Noch einmal vielen Dank an "Fred" und "Archiv". Aber schon wieder ist mir ein Fehler passiert: In meiner Zuschrift vom 15.10. habe ich Erasmus von Rotterdam erwähnt. Dieser war aber nicht ganz der Prototyp eines Humanisten, trotz seiner anfänglichen Freundschaft mit Juan Luis Vives. Es wurden Schriften von Erasmus gefunden, die von Antisemitismus triefen. Ich habe ja nur erwähnt, dass er beim Inkunabeldrucker Froben in Basel als Korrektor arbeitete.
Noch eine Bemerkung zu "uve": Ich habe nicht den Eindruck, dass "linksautonome Antifaschisten" die Klientel sind, "auf die man hier so viel Wert legt".
Die Demonstranten von Bern mögen sich als solche ausgegeben haben. Ihr Verhalten war gewalttätig, zerstörerisch, eben "faschistoid" (als Adjektiv). Auch waren sie vermummt, wie in gewissen Ländern die Frauen! Auch beim friedlichen Arbeiterumzug am 1. Mai in Zürich stören sie mit ihrer blinden Zerstörungswut dien friedlichen Arbeiterumzug. Die Gewerkschaften diskutieren bereits, ob sie die 1.-Mai-Feiern nicht mehr öffentlich durchführen wollen.
Auch die "Rote Armee-Fraktion" in Deutschland gab sich links. Man muss nur die heutigen Websites dieser Terroristen anschauen: Ein Anwalt und Terrorist schreibt im Stile von Streicher. "Das Deutsche Kolleg" träumt von "Blut und Boden, Befreiung von der jüdischen, kapitalistischen Knechtschaft und Weltverschwörung". Dabei wurden sie in "Wehrertüchtigungslagern", die von islamistischen Oelscheichs finanziert wurden, ausgebildet. Bin Laden ist Multimillionär und kein "Rächer der Enterbten"!
H. Hornig
10/16/07 22:07:59

wrote:
"Wer ernsthaft glaubt, daß Hitlers Nationalsozialismus in seinem ureigenen menschenverachtenden... Wesen auch nur im Ansatz etwas Wertschöpfendes und Werterhaltendes in sich hatte, ...der kann von den heutigen rechtsextremen Republikaner zu seiner Unwissenheit gepaart mit sehr fragwürdigem Rechts- und Unrechtsgefühl nur beglückwünscht werden."

Die Aussage ist zwar richtig, hat aber keine Beziehung zu Eva Herman, die in Wirklichkeit nichts dergleichen behauptet, die Nazi-Perversionen gegeißelt und in ihrem ganzen Leben nichts in diese Richtung Gehendes bekundet hat.

Bitte belegen Sie Ihren ausufernden Vorwurf in Richtung auf Herman.
10/30/07 02:48:25

rage wrote:
sie als sprachwissenschaftlerin, frau popp, sollten zumindest zugeben (können), daß die satzkonstrukte der frau herman mehr als einen anlaß zu "mißverständnissen" geben.

wer sich so schwammig und für widersprüchliche interpretationen dermaßen offen äußert wie frau herman, sollte spätestens nach dem öffentlichen eklat und dessen landesweit kontroversen diskussion eine neue und dezidierte formulierung ihres verständnisses der nationalsozialistischen familienpolitik zur hand haben.

ihrem link: http://www.eva-herman.de/me... [im thread "eva herman und der kampfbund nationaler aktivistinnen" (http://www.hagalil.com/01/d...) ], der auf eine website der rechtfertigung besagten zitats von und durch frau herman selbst verweist - ist dies immer noch nicht zu entnehmen.

auch wenn frau herman ihre weltanschauliche ambivalenz (die sich gerade durch ihre anhaltend fehlende eindeutigkeit ihres standpunktes präsentiert - wie auch in der jb kerner-diskussion ersichtlich und by youtube von user "sayitright78" ausführlich dokumentiert) - via linguistik (s. "anakoluthe" - wußte frau herman vor ihrer rechtfertigung überhaupt, was dieser begriff besagt?) - wegpflastern möchte, bleibt sie weiterhin unglaubwürdig.

sie besteht darauf, daß der begriff "damals" sich auf die 68er-ära bezieht und nicht auf die ns-zeit. wenn sie aber sagte:

"(...)alles das alles, was wir an Werten hatten – es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle -(...)"

dann schränkt sie das grauen, das verderben auf die zeit des 3. reiches ein und hebt gleichzeitig die werte der ns-zeit hervor - einer zeit, die alle werte vernichtet hatte. daß frau herman die ns-politik mit derjenigen der 68er generation gleichsetzt, leugnet sie nicht einmal.

ihre linguistischen spitzfindigkeiten sind überflüssig. ihr buch "das eva-prinzip" ist offensichtlich das (verkaufs)produkt einer sprachgewandten lektorin sowie eines geschäftstüchtigen verlegers und nicht das einer frau mit geschichtsbewußtsein.

und dessen bedarf frau herman, wenn sie sich maß-geblich an der diskussion der rolle der (deutschen) frau in der modernen gesellschaft beteiligen will. sie hat sich jedoch bei jb kerner öffentlich der historischen auseinandersetzung mit der ns-zeit verweigert.

neben der diskussion des besagten ausspruchs von frau herman zeigen mir die öffentlich zugänglichen zitate aus ihrem o.g. buch, daß der vorwurf, ihre thesen hätten eine empörende nähe zur ns-familienpolitik, berechtigt ist. für diese behauptung muß frau ihr buch nicht gelesen haben.

daß frau herman mit ihren frauenfeindlichen und anachronistischen thesen von rechtsradikalen und faschistischen zirkeln vereinnahmt wird, überrascht wahrscheinlich nur sie selbst. wen wundert's?!

ergänzender link:
aufnahme des vortrags von eva herman beim kongress des forums deutscher katholiken (mp3)

http://www.audio.osthessen-...
11/07/07 20:51:23

wrote:
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12/16/07 15:41:18

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