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Zentralrat der Juden in Deutschland: Berliner Philharmonie spielt Antisemiten

Deutsches Symphonieorchester führt am Tag der Deutschen Einheit Musik des Antisemiten Hans Pfitzner auf...

"Mit der Aufführung des Konzerts "von der deutschen Seele" des Komponisten Hans Pfitzner am Tag der deutschen Einheit in der Berliner Philharmonie, rehabilitiert Chefdirigent Ingo Metzmacher in skandalöser Weise einen Sympathisanten des Nationalsozialismus und selbsterklärten Antisemiten", so der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Dr. Dieter Graumann.

Hans Pfitzner hat sich selbst als geistigen Verfechter der Theorien des Nationalsozialismus verstanden und den Massenmord an den Juden auch nach der Befreiung vom Nationalsozialismus im Jahre 1945 als "unvermeidlich" bezeichnet.

"Metzmachers Aufführung ist keine Kunst und schon gar kein Beitrag zu einer streitbaren künstlerischen Auseinandersetzung, sondern der dreiste und gemeingefährliche Versuch durch Provokation einen unbelehrbaren Antisemiten salonfähig zu machen. Angesichts Metzmacher's Absicht, die Pfitzner Aufführung durch die fünfte Symphonie von Beethoven und den Ernsten Gesängen von Eisler Les Preludes von Liszt, das die Nazis als Erkennungsmelodie für die Wehrmachtsmeldungen missbraucht haben, zu komplettieren, muss man sich die Frage stellen, wessen Geistes Kind der neue Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin ist", so Graumann.

"Wer bei Pfitzner die Musik vom politischen und biographischen versucht zu trennen, der hat nichts aus der Nazi-Diktatur gelernt. Die Aufführung gerade am Tag der Deutschen Einheit erweist dem Land und den Menschen einen denkbar schlechten Dienst und bestärkt rechtextremistische und nationalistische Umtriebe", meint Graumann.

Category: General
Posted 10/02/07 by: admin



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Comments

wrote:
Will der deutsche Bildungsbürger politisieren, bedient er sich jener Kunst, der Thomas Mann attestierte, die deutscheste zu sein: Der Musik. Hatte er jedoch noch in den Betrachtungen eines Unpolitischen zustimmend die Musik als Gegenpol zur westlich-demokratischen Literatur mit ihrem gesellschaftlich-politischen Ansspruch begriffen, so erkennt er in Doktor Faustus die Musik als eine Wurzel des deutschen Verhängnisses. (Es sei als Exkurs angemerkt, dass ich den Begriff Verhängnis mit seinem Unterton von unausweichlichen Schicksal als problematisch empfinde. Möge die Wortwahl "eine Wurzel" statt "die Wurzel" an dieser Stelle als Relativierung genügen).
Hans Pfitzner widmete dem Renaissance-Komponisten Giovanni Palestrina eine Oper; in dem Ort Palestrina lässt Thomas Mann den Teufel sich dem Komponisten Adrian Leverkühn offenbaren. Sind die Verantwortlichen der Berliner Philharmoniker zu blind zu erkennen, was Thomas Mann erkannt hat; oder haben sie im Gegenteil sehr klar gesehen?

Ob aus Dummheit oder voller Absicht - sie haben großes Unheil angerichtet.
10/03/07 00:22:53

wrote:
Ein Antisemit spielt am Tag der deutschen Einheit. Dafür mein persönlicher Applaus. *klatsch* *klatsch*

Kann mich bitte jemand erschiessen?
10/03/07 00:26:41

wrote:
Manchmal fällt einem zu diesem Land und seinen "Denkern" nichts mehr ein.
10/03/07 00:30:22

wrote:
Wundert es uns noch?
In Moldawien ist bereits wieder der ganze Staatsapparat mit Antisemiten durchsetzt und die Juden aus dem Land fliehen wieder um ihr Leben.
In der Ukraine formieren sich ganze Armeen als Antisemitisches Militär... von Achmadinedschad ganz zu schweigen...

Wir sollten wachsam bleiben, aber unsere Hoffnung nicht in Menschen, sondern in gott setzen.
Es gibt nur einen Allmächtigen und das ist der Gott, der das Meer teilen kann und seinem Volk einen Weg in der Wüste bahnt!
Shalom
10/03/07 09:51:05

wrote:
Das ganze ist ein hahnebüchender Unsinn. Metzmacher weiß sehr gut, was er tut, und ist sicher kein Dummkopf.

Bei anderen bin ich mir nicht so sicher.-

Eine "Antisemitische Arbeit" auf dieser Ebene (wo es darum geht, einem Orchester bestimmte Musik zu verbieten) ist eher albern und sollte nicht weiter ernst genommen werden.

Hier mangelt es schlicht an kulturellen Kenntnissen (in dem Fall im bereich der Musik) und auch an einigem anderen.

Pardon.
10/03/07 10:23:29

wrote:
P.S.

Es wird wohl zeit für einen Generationwechsel im ZdJ.

Das sind echte Lapsi.
10/03/07 10:27:58

wrote:
Sorry, "lapsi" oder wie ist der Plural von "Lapsus"--? Jedenfalls meine ich: das sind eindeutig Fehlleistungen des ZdJ. Soll das ein Wettbewerb mit Kardinal Meisner werden, vielleicht?
10/03/07 10:33:32

wrote:
Bravo!
Der ZdJ hat sich wieder mal auf ganzer Linie blamiert.
Musik und ihre Interpreten, welche eindeutig volksverhetzende Inhalte verbreiten (beispielsweise die Band "Landser") ist zwar richtig, aber in diesem Fall wird Kunst und Politik in ungeeigneter Weise vermengt. Da sich die politische Einstellung des Komponisten in der Musik nicht widerspiegelt (wie mag wohl ein antisemitisches Instrumentalstück klingen?) erscheint der Aufschrei gegen die Berliner Philharmonie lächerlich.
Naja, außer einem Juden würde sich auch niemand drüber aufregen...
10/03/07 10:48:21

wrote:
Ach der Antisemit Spector mal wieder. Begriffen hat der wieder mal gar nix.
10/03/07 13:40:20

wrote:
Wann wird es endlich wahrgenommen, dass Deutschland immer noch antisemitisch ist?Bis auf einige seltenen Menschen ist die Bevôlkerung Deutschlands immer noch vom Faschismus infiziert. Macht euch doch keine Illusionen.
10/03/07 13:43:34

wrote:
Metzmacher weiß genau wen er da spielt:

http://www.zeit.de/2007/40/...

Ach maxim, es geht nicht ums verbieten, sondern um die Frage, ob man den ausgerechnet am 3. Oktober spielen muss? Übrigens jemanden, der noch nach dem Krieg mit Hans Frank, dem Polenschlächter befreundet war und den Massenmord an den Juden nach 1945 als "unvermeidlich" pries.

Merkst du eigentlich noch was, sowas zu verteidigen?
10/03/07 13:58:37

wrote:
Pfitzner war ein krakeelender Querulant,der versucht hat, sich bei den Nazis beliebt zu machen, was ihm aber nicht gelungen ist. Die Frage, ob man so ein Werk ausgerechnet am 3. Oktober aufführen muss, mag gerechtfertigt sein, relativiert sich aber angesichts der Tatsache, dass letztlich die musikalische Qualität entscheiden wird über Sinn oder Unsinn einer solchen Aufführung. 100 Minuten gequirlte Scheisse sprechen hier eine deutliche Sprache...Die Musiker können einem leid tun, gerade die aus dem Berliner Orchester, das sich in den letzten 20 Jahren in überragender Art und Weise für von den Nazis verfolgte Komponisten stark gemacht hat. http://www.dso-berlin.de
Ansonsten: Geld stinkt nicht - Geld kriegt nur wer bekannt ist - wer bekannt werden und es bleiben will, braucht Skandale....
...wie wurde hier eigentlich damals Barenboims Wagner-Aufführung in Israel aufgenommen..?
http://www.rodoni.ch/busoni...
10/03/07 15:10:53

wrote:
"100 Minuten gequirlte Scheisse "

Ein großartige Replik eines heldenhaften Antisemitimus - Bekämpfers, die hier auftaucht.

Ich habe es Befürchtet. Es IST ein Peinlichkeits-Wettbewerb mit K. Meisner.

Der ZdJ wird irgendwann einfach keine Presse mehr bekommen, wenn er nur noch Mist-Meldungen herausgibt.

Metzmacher ist ein sehr guter Mann. Sagen die meisten, die sich auskennen (ich bin auch der Meinung) , sagt die Fachpresse. Sagt das Publikum.

Pfitzner war eine schwierige Figur, daß er aber - im gegensatz zu anderen - Juden oder Kriegsgefangene erschossen hat, oder ein U-Boot-Kommandant oder sonstwas war, kann niemand behaupten.

Der ZdJ macht sich lächerlich. Es geht um Musik. Um einen KOMPONISTEN. Über dessen Qualität der ZdJ nicht und auch niemand hier zu befinden hat.

NATÜRLICH "darf" (moralisch gesehen) Metzmacher seine Konzertzyklen über die "deutsche Seele" inszenieren. WArum denn nicht, herrjeh?
10/03/07 16:02:40

wrote:
Zusatz:

Pfitzner IST ein hochinteressanter Komponist. Und selbst wenn er eine Art von Verbrecher-Typ gewesen sein sollte. Was ich für übertrieben halte.

Soviel dazu.
10/03/07 16:15:10

wrote:
aus den meisten kommentaren hier entnehme ich, daß deren verfasser von klassischer und da spezifisch non klassischer deutscher musik keine ahnung haben.
es gab viele komponisten, die nicht allzu "prosemitisch" eingestellt waren: richard wagner, richard strauß, gustav mahler als jude übrigens auch.
sollte man diese komponisten nach auffassung des zdj und der sich hier betätigenden schreiberlinge alle verbieten?
der heftigste und vehementeste antisemit war übrigens karl marx.
auch seine schriften müßten demnach verboten werden.
überhaupt plädiere ich dafür alles und jeden aus der vergangenheit, der gegenwart und in der zukunft zu verbieten,was annähernd sich kritisch dem judentum gegenüber äußert.
damit wären alle problem hinsichtlich " antisemitismus" gelöst. man muß dann allerdings auch die werke und aussagen von juden verbieten, dei sich kritisch äußern.
der totalitarismus, der dem zdj und einigen kommentierenden hier vorschwebt, ist absolut begrüßenswert.
freiheit der meinung, freiheit der kunst, freiheit der rede, das alles hat es in deutschland nicht zu geben.
hochachtungsvolle grüße an alle sich antisemitsch verleumdet fühlenden!
10/03/07 17:22:42

wrote:
Caramusica, hast du die Schulungen der NPD wohl besucht und alles aufmerksam notiert, gell ? - Das paßt doch in dieser sogenannten Renaissance eines "Deutschland"Gefühls, eines Deutschlands, in welchem laut deren Vordenker keinen Platz für Nicht-Deutsche gibt. Nur sie irren sich gewaltig - die Nicht-Deutschen sind hier und werden hier bleiben, auch wenn es den alten und neuen Nazis, alten und neuen "Rechten" nicht gefällt.
10/03/07 20:53:28

wrote:
ja meine fresse es geht da um musik und nich um die person die des stück geschrieben hat..

allmählich wird das lächerlich was sich der ZdJ da leistet
10/03/07 21:07:13

wrote:
@ "InvaderZim"

Erstaunlich, daß Sie sich für Pfitzner engagieren. Ihre Wortwahl ist aber gerade in Bezug auf diesen Komponisten etwas unkonventionell, wie mir scheint.

Wenn Pfitzner das erleben könnte, wer sich urplötzlich alles für ihn interessiert!
10/03/07 22:24:05

wrote:
"sollte man diese komponisten nach auffassung des zdj und der sich hier betätigenden schreiberlinge alle verbieten?"

Lesen scheint doch für manche schwieriger zu sein als man gemeinhin annehmen sollte. ES GING NICHT UND GEHT NICHT UMS VERBIETEN, KLARO? Lernen Sie erst einmal die deutsche Sprache verstehen!!
Der Hinweis auf angebliche jüdische Antisemiten darf natürlich auch nicht fehlen.

"freiheit der meinung, freiheit der kunst, freiheit der rede, das alles hat es in deutschland nicht zu geben."

Wer hätte das gedacht? Nun heute haben wir sie, dazu gehören auch die Meinungen, die Sie hier, scheinbar ohne Verständlichkeit der deutschen Sprache, diffamieren.

"es gab viele komponisten, die nicht allzu "prosemitisch" eingestellt waren: richard wagner"

Sehr nette Umschreibung für einen der schlimmsten Antisemiten, verharmlosend ohne Gleichen ist er sowieso.

"kritisch dem judentum"

Der ZdJ ist nicht das Judentum. Sie begreifen anscheinend sehr wenig.

Ich schließe mich Yaakow an, die Schulung ging leider daneben, das kann die NPD besser. ;))))))

@maxim

"Pfitzner war eine schwierige Figur, daß er aber - im gegensatz zu anderen - Juden oder Kriegsgefangene erschossen hat, oder ein U-Boot-Kommandant oder sonstwas war, kann niemand behaupten."

Ab wann beginnt denn bei dir die Ermordung von Menschen?
Sie beginnt meistens mit Worten: hier bei denen die den Antisemitismus mit Worten unterstützt haben und noch nach dem Krieg verteidigt haben. Du bemerkst leider gar nichts mehr.

Werde bitte niemals Jude!!! !!
10/04/07 00:10:11

wrote:
Der ZDJ sollte sich lieber um echten Antisemitsmus kümmern, anstatt sich über Musik aufzuregen; Was soll denn durch "Aus der deutschen Seele" schlimmes passieren?
10/04/07 00:36:54

wrote:
was beefen die juden schon wieder rum , sollen mal kein stress machen nur weil ein lied eines verstorbenen antisemitisten am tag der deutschen einheit gespielt wird . mein gott man kann es auch übertreiben -.-
10/04/07 01:50:18

wrote:
Langsam geht ihr mir mit eurem Geweine ganz schön auf meine Nüsslein -.-

Was wollt ihr eigentlich? Soll alles was aus Deutschland kommt oder kam verboten werden? Sollen wir, eine Generation, die über 60 Jahre nach den Ereignissen von damals versucht dieses Leben zu meistern uns ständig sagen lassen :"Tut dies und das nicht"??

Bitte, ihr könnt gleich wieder anfangen zu weinen und laut "Antisemit" zu rufen, denn das ist neben Palästinensischen Kindern erschiessen oder mit Panzern zu überollen das einzige was ihr anscheinend könnt...

Ihr seit ein wirklich ein Volk was arm dran ist - aber dazu habt ihr euch in den letzten Jahren selbst gemacht. Und auch diejenigen ,die mit den "Zionisten" nichts zu tun haben sollten und sich eines "gemässigten" Ausleben der Bedeutung "Jüdisch" bewusst sind:
Ihr toleriert und akzeptiert, verurteilt genauso und seit zu Feige Stellung zu beziehen um dieses Affentheater unter der Regie des ZDJ endlich einmal zu beenden.... Gratulation an dieser Stelle!
10/04/07 02:52:02

wrote:
Verschwindet zur NPD Antisemitenpack. Immer schön das Maul aufreißen, ist ja so schön anonym. Dass ihr euch mal nicht täuscht!

@ein böse Deutscher:

Eine Strafanzeige geht heute noch raus!
Gratulation, Nazi!
10/04/07 02:56:56

wrote:
Klar Juden in Deutschland erschießen Palästinenser. Wie beschränkt sind eigentlich manche Deutschen?

Das Internet ist übrigens kein rechtfreier Raum.
10/04/07 03:01:25

wrote:
"was beefen die juden schon wieder rum"

Hört ihr euch eigentlich manchmal selber zu, ihr deutschen Judenhasser? Anscheinend nicht, sonst müsste euch den ganzen Tag kotzübel sein.
10/04/07 03:05:27

wrote:
Da bin ich ja mal gespannt was für einen Tatbestand ich damit erfüllt habe... Naja, aber eh man sich über ein Comment aufregt sollte man versuchen zwischen den Zeilen zu lesen!

Das Juden in Deutschland keine Palästinenser erschiessen war mir übrigens auch klar, aber vielleicht hätte ich mich etwas klarer Ausdrücken sollen.. Nur das Denken sollte schon jeder selber für sich übernehmen.

Ich denke ,das meine Aussage in keinster Weise Weise "Antisemitisch" war - und so sollte sie auch nicht rüberkommen. Aber da gleich wieder losgeschrienen wird, naja, was soll man dazu noch sagen - man fühlt sich leider bestätigt, das auch hier die Toleranz und Akzeptanz von Meinungen nicht allzu verbreitet scheint :(

Nur so am Rande: Mit braunem Pack und NPD-Mist habe ich zum, Glück nichts am Hut...

Als dann
10/04/07 03:07:45

wrote:
"Auch wenn man solche Dinge berücksichtigt, wird man jedoch einen Text nicht ohne Schaudern zur Kenntnis nehmen können, den Pfitzner unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Juni 1945 verfasst hat und den er «Glosse zum II. Weltkrieg» nannte. Es ist dies ein Dokument der vollendeten Paranoia, das alle Schuld am Zweiten Weltkrieg dem Ersten gibt und den Mächten, die seinerzeit gegen Deutschland Krieg geführt haben. Was die Ermordung der europäischen Juden betrifft, die sich damals allgemein zu enthüllen begann, so handle es sich, wie Pfitzner meint, um bedauerliche Einzelfälle in den Konzentrationslagern, die nichts bedeuteten im Vergleich zu den Verbrechen der Russen, Amerikaner und Engländer in der Führung des gerade beendeten Krieges. Pfitzner sieht, was die Verfolgung der europäischen Juden betrifft, noch im Juni 1945 einen guten Glauben Hitlers:

Er wollte sein Vaterland wieder stark und frei machen & darüber hinaus noch Europa einen grossen Dienst leisten, indem er alle Juden aus ihm vertriebe, & wenn es sein musste, radikal ausrotten wollte. . . . Das Weltjudentum ist ein Problem & zwar ein Rassenproblem, aber nicht nur ein solches, & es wird noch einmal aufgegriffen werden, wobei man sich Hitlers erinnern wird & ihn anders sehen, als jetzt, wo man dem gescheiterten Belsazar den bekannten Eselstritt versetzt. Es war sein angeborenes Proletentum, welches ihn gegenüber dem schwierigsten aller Menschenprobleme den Standpunkt des Kammerjägers einnehmen liess, der zum Vertilgen einer bestimmten Insektensorte angefordert wird. Also nicht das «Warum» ist ihm vorzuwerfen, nicht, «dass er es getan», sondern nur das «wie» er die Aufgabe angefasst hat, die berserkerhafte Plumpheit, die ihn dann auch, im Verlauf der Ereignisse, zu den Grausamkeiten, die ihm vorgeworfen werden, führen musste.

Wer ihn für einen bedeutenden Komponisten hält (und das taten und tun mit guten Gründen beispielsweise Bruno Walter und Thomas Mann, Alban Berg, Hans Zender und Wolfgang Rihm), der muss damit zurechtkommen, dass dieser grosse Musiker ein Mensch von schwierigster und unerfreulichster Charakterstruktur war, mit Ansichten, die kein vernünftiger Mensch akzeptieren kann, und politisch verblendet in einem Mass, das die sozusagen normale Egomanie und den normalen Opportunismus eines Künstlers erheblich überstieg (hier liegt der entscheidende Unterschied zu Richard Strauss und die Gemeinsamkeit mit Richard Wagner).

http://www.rodoni.ch/busoni...

Man kann diesem Volk nur zu seinen "Dichter" und "Denkern", Nazimusikern gratulieren und den heutigen nichts dazu gelernten Generation (wenn man allein das hier schon liest) zu ihrer Verteidigung eines Antisemiten, trotz besseren Wissens. Damals war Antisemitismus vielleicht noch Mainstream, ihn heute wissentlich was in der Geschichte passierte, zu verteidigen, ist das widerlichste was dieses Volk wieder einmal hervorbringt.

Super gemacht, Ihr angeblichen Demokraten, Pfui Teufel!
10/04/07 03:16:09

wrote:
"Nur das Denken sollte schon jeder selber für sich übernehmen."

Natürlich, denn Juden sind grundsätzlich zu blöde, sich irgendeinen Sinn oder wie es denn gemeint sein KÖNNTE!, dazu zu denken. Und Juden sind, egal wo sie leben, für Israel verantwortlich. Kennen wir schon lange.

Antisemitische Äußerungen sind weder zu tolerieren noch werden sie von der Meinungsfreiheit gedeckt.

"Ich denke ,das meine Aussage in keinster Weise Weise "Antisemitisch" war."

Logo, auch bestens bekannt.
Keinster gibt es übrigens in der deutschen Sprache nicht. Eine dritte Steigerungsform ist bisher nicht bekannt.
10/04/07 03:28:34

wrote:
"Macht euch doch keine Illusionen."

Schon lange nicht mehr, Samuel.
10/04/07 03:31:28

wrote:
Yael,

zum Thema "Pfitzner" (und zu einigen anderen Themen auch) könntest im besonderen DU Dich etwas zurückhalten. Ich habe nicht den Eindruck, daß dies Dein primäres Interessen- und Kenntnisgebiet ist.

Das ganze ist eine lächerliche Schlammschlacht von Leuten, die u.U., wenig Ahnung davon haben, was sie eigentlich reden.

"Natürlich, denn Juden sind grundsätzlich zu blöde, sich irgendeinen.."

Natürlich nicht, aber manche leider schon.
10/04/07 07:22:55

wrote:
Frag mich warum alle unbedingt in diesem Land,voller bösen Nazis ihr zu hause haben wollen?????
10/04/07 08:27:20

wrote:
@ "Böser Deutscher"+ "Holzmichel"

Suchen Sie Sich doch einen anderen Kronzeugen, um gegen Juden los zu bellen. Nicht unbedingt einen vergrübelten, leider aufgrund seiner politischen und antisemitischen Fehlurteilen etwas schwer verdaulichen Komponisten.

Nehmen sie doch lieber einen schneidigen Panzer-General oder SS-Befehlshaber..(??). Einen richtigen Kerl, der zeigt, wo es lang geht, und nicht so einen ambivalenten Musik-Jammerlappen wie Pfitzner.

(dies war "Sarkasmus", aber wahrscheinlich schlecht gelungen. Auch beim ZdJ muß man so etwas ggf. wohl immer dazu sagen -- sorry).

Es gibt zu viele doofe Diskussionen und zu wenig Kenntnisse und Bildung, auch z.B. in bezug auf Komponisten der klassischen moderne.
10/04/07 09:02:37

wrote:
@Yael: Wenn Du hier schon Deutschunterricht erteilst (warum eigentlich?): es heisst rechtsfreier und nicht rechtfreier Raum, wenn auch alle damit verbundenen Assoziationen etwas anderes suggerieren könnten...
10/04/07 09:17:51

wrote:
Also, bei der Lektüre dieses Artikels musste ich allerdings laut lachen. Das Witzige am Zentralrat der Juden ist ja, dass er schon gar nicht mehr merkt, welchen Unterhaltungswert er hat, wenn er sich empört.

Aber was will dieser Graumann eigentlich erreichen mit solch einem "Skandal!"-Gezeter? Wenn er glaubt, die Orchestermusiker und der Dirigent seien allesamt Nationalsozialisten und Antisemiten, die aus purem Judenhass Pfitzner spielen, warum geht er dann nicht zur Polizei und erstattet Anzeige wegen Volksverhetzung.
Wenn ihm aber nur die Musik nicht gefällt, warum bleibt er dann nicht einfach zu Hause und hört sich statt dessen seine jüdische Klezmer-Musik an.
Die Feier nennt sich ja auch Tag der Deutschen Einheit, und nicht der Tag der jüdischen Einheit.
10/04/07 11:19:31

wrote:
"rechtfreier Raum,"

Es war schlicht ein Tippfehler.

Maxim, ich halte mich hier sicher nicht zurück und lasse mir ausgerechnet von dir den Mund verbieten und mir von dir erzählen, wovon ich Ahnung habe oder nicht. Halte dich da einfach zurück. Das zu beurteilen, steht sicher nicht dir zu. Dein Hass auf den ZdJ ist doch schon fast chronisch.

"Natürlich nicht, aber manche leider schon."

Sicher, wenn man den Zusammenhang HIER schön ausblendet. Lesen kann ich noch.
10/04/07 13:21:14

wrote:
ich bin froh, dass ein paar angebliche Antisemiten hier wenigstens SInn für das rechte Maß haben. Natürlich ist Antisemitismus schlimm und sollte bekämpft werden, aber ein STück Musik kann einfach nicht antisemitisch sein. Was der Komponist gesagt und gedacht hat, wird ja von Metzmacher gar nicht bestritten. Regt euch mal ab
10/04/07 13:24:56

wrote:
"Die Feier nennt sich ja auch Tag der Deutschen Einheit, und nicht der Tag der jüdischen Einheit."

Achso, logisch und da haben deutsche Juden nichts mit zu tun. Sagt das doch gleich. [img]http://www.cosgan.de/images...[/img]
10/04/07 13:28:21

wrote:
""rechtfreier Raum,"

Es war schlicht ein Tippfehler.

Maxim, ich halte mich hier sicher nicht zurück und lasse mir ausgerechnet von dir den Mund verbieten und mir von dir erzählen, wovon ich Ahnung habe oder nicht. Halte dich da einfach zurück. Das zu beurteilen, steht sicher nicht dir zu. Dein Hass auf den ZdJ ist doch schon fast chronisch.

"Natürlich nicht, aber manche leider schon."

Sicher, wenn man den Zusammenhang HIER schön ausblendet. Lesen kann ich noch."

@michal

Dito!

Yael natürlich, ich wollte Michal etwas bestätigen, habe aber den Namen komischerweise oben eingesetzt. Nur damit keine Missverständnisse entstehen.
10/04/07 13:46:45

wrote:
@ Yael:
"Dein Hass auf den ZdJ ist doch schon fast chronisch."

Was soll denn das nun wieder? Schwachsinn.
O.K., das soll wohl eine Runde des haGalil-Forum-Schlammcatchens werden.

Ich bin aber nicht interessiert.
10/04/07 14:09:00

wrote:
"Was soll denn das nun wieder? Schwachsinn."

Ich habe dich auch schon in anderen Blogs und in Onlinekommentaren gelesen, erzähle nicht, dass es hier das erste Mal war. Über den ZdJ hast du dich schon oft äußerst negativ geäußert. Mit Hagalil hat das nichts zu tun.
10/04/07 14:20:17

wrote:
@ricardaw.

Wie oft eigentlich noch? Es geht nicht um seine Musik oder auch nur um das Stück.

"angebliche Antisemiten hier wenigstens SInn für das rechte Maß haben."

Bei euch sind wohl nur Menschen antisemitisch, wenn sie "Scheiß Juden" oder ähnliches schreiben. Aber so doof ist heute keiner mehr, sowas geht mittlerweile viel subtiler. Nur muss man eben die Fähigkeiten haben, dieses zu erkennen. Das ist der Unterschied!
10/04/07 14:23:55

wrote:
Yael:
"Ich habe dich auch schon in anderen Blogs und in Onlinekommentaren gelesen".

Interessant. Ich habe aber nichts zum ZdJ geschrieben. Halt, doch - einmal zu der Sache mit Eva Herman, da hatte ich HIER etwas geschrieben, da hatte aber der ZdJ nichts damit zu tun, sondern der Nordeutsche Rundfunk. Der ZdJ hat sich - glaube ich - nicht mal klar dazu geäußert, ist mir jedenfalls nicht bekannt. Und dann noch Kardinal Meisner mit der "Entarteten Kunst". Da hat der Zdj reagiert, richtig, wie ich finde, ich weiß aber nicht, ob ich das (hier?) kommentiert habe. (du weißt es wahrscheinlich.. kicher).

Ansonsten: nicht daß ich wüßte. Vielleicht treiben sich noch andere "Maxims" herum.

(oder, das kann ich mir gerade leider nicht verkneifen, gar noch noch ein paar böse HARTMUTS?? Schockschwerenot. Im Vergleich zu dem bin ich ja noch ganz nett, vermute ich. Aber ausreichend böse, die hagali-Foren-Paranoia zu bedienen, in dem Sinne, daß ich mich zu deren Objekt mache. nee danke.)
10/04/07 14:51:11

wrote:
"Vielleicht treiben sich noch andere "Maxims" herum."

Was für ein Zufall. (Kicher)

"hagali-Foren-Paranoia zu bedienen"

Ich bilde mir meine Meinung ganz allein. Böse bist du nicht, aber deine Naivität ist schon erstaunlich gewesen. Nein, danke, nicht schon wieder.
10/04/07 15:10:10

wrote:
"Nein, danke, nicht schon wieder."

Für diese Aussage bekommst Du ein virtuelles Küßchen, Yael!
Aber ich freue mich für Dich, daß Du Dich offensichtlich nach wie vor im haGalil-Forum wohlfühlst.

Max
10/04/07 15:18:01

wrote:
@maxim wrote

wollt ich damit garnich ma sagen

ich find einfach nur langsam echt zum kotzen das mach deutschland wegen jeden furz den irgendjemandem nich in den kram passt ans bein pisst...
10/04/07 15:54:46

wrote:
Der Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin Ingo Metzmacher mag gesellschaftliche Auseinandersetzungen suchen wo immer er will, in diesem Land der nationalsozialistischen Initiatoren und Vollstrecker des Massenmordes an den europäischen Juden eine in dieser Form gänzlich unsensible und völlig inakzeptable, politisch unkluge Entscheidung zu fällen, die diesen durch und durch überzeugen Antisemiten Hans Pfitzner zu neuen Ehren führt, ganz bestimmt keinerlei intellektuellen oder künstlerischen Auseinandersetzung - sondern der reinen Verachtung und gesellschaftlichen Verurteilung bedarf.

Viele Deutsche, ob Nationalsozialisten unter Hitler oder nicht ,sich ebenfalls mehr als nur sporadische für nationale wie internationale Kunst und Kultur interessierten und viele folgerichtig taten was Unmenschen in solchen Situationen immer tun – sie stahlen sich ihre Kultur und Kunst, gebildet wie sie waren, überall zusammen wo sie, sie auch fanden, vor allem von enteigneten Juden, war es das ökonomischen Wohl des Großteiles der jüdischen Bevölkerung während der allgemein schlechten Wirtschaftslage, die es für eigene materiellen wie geistigen Unzulänglichkeiten auszubeuten galt.

Um die Überlegenheit des eigenen arischen Volkes gegenüber anderen rassisch für minderwertig eingestuften und auch so traktierten Völker zu demonstrieren jeder anständige Deutsche um die weiche und intellektuell anspruchsvolle-, der barbarisch, lebensvernichtenden Seite ihrer Seele entgegen zu stellen der Welt schlichtweg beweisen musste, dass sie- die, die Juden verachteten und aus tiefster Überzeugung hassten, ja so sehr hassten, dass sie, sie um der Befriedigung dieses Hasses willen in Gedanken und/oder de facto umbrachten oder in ihrem Namen, auf Befehl umbringen ließen, im Grunde ihres Herzens doch eigentlich gute Menschen waren und die gute deutsche Eiche und eigene, strammarisch erzogene Kinder reines Blutes hatten die sie liebten und im deutschen reinrassigen Geiste förderten und die Musik, Kunst und Literatur?

Ja, ja, die liebten sie vor allem um was zu tun? Nun, ganz einfach, dem eigenem „pervertierten“ Weltbild zu folgend um sich in allem nicht „Entarteten“ voller Elan und Hingabe zu suhlen!!!

Wessen Sinn für Unrecht und Recht gegenüber den Verbrechern des NS-Regimes dermaßen gestört ist, dass klare Verurteilungen ausbleiben, wenn eindeutig antisemitische NS-Unterstützer und Mitläufer neuzeitlich-, künstlerische Wiedergutmachung erfahren, der wird niemals keine noch so abscheulich begangene Unrechtstat, begangen während der faschistisch-, nationalsozialistischen Diktatur in den Jahren 1933 bis 1945, verstehen- noch je historisch aufarbeiten können.

Solche nicht stattfindenden Konfrontationen mit der verbrecherischen Vergangenheit der eigenen Großväter und Großmütter, seien es befehlende und hauptverantwortliche-, oder ausführende Täter, einfache Mitläufer, Mitwisser oder schlichte im Anschluss an das NS-Grauen von nichts wissende Denunzianten, die Erkenntnis sich ins Bewusstsein drängt, dass es in diesem deutschen Lande auch weiter zu beschämend entlarvenden Verdrängungsorgien kommen, dieses mal durch mit mehr als fragwürdigen Rechtfertigungsgründen für Ingo Metzmachers „Heldentat“ Propaganda machende „Kunst- und Kulturinteressierte“.

Auf der anderen Seite verwundert es nicht, dass viele Deutsche auf diese Pseudokulturkenner noch heute reinfallen. Auch hier findet nur eine Wiederholung dessen statt, was schon die NS-Macher zu berücksichtigen hatten um kadavergehorsame, willenlose Massen hinter sich zu versammeln.

Dieses Gebaren wird aufgeklärte Nachfolgegenerationen noch in tiefe Gewissenskonflikte treiben und die Fragestellung nicht verhindert werden kann, ob die eigene deutsche Schande des „Nie-Einsehens der eigenen, nie zu vergessenden und zu verzeihenden Verbrechen am Jüdischen Volk“ nicht den eigentlichen Verrat an der eigenen deutschen Jugend darstellt – begangen von Deutschen an Deutschen.

Deutschlands Verdrängungskultur ist in Europa wahrlich kein Einzelfall, da viele Staaten in Europa wie Kroatien, Polen, Ungarn, Rumänien, ja Moldawien, ja Ukraine etc. geistige, antisemitische Wiederholungstäter hervorbringen und wo deren eigene unter dem NS-Regime kooperierende antisemitische Führer ebenfalls als Kulturbegeisterte Menschen präsentiert werden, denen man in dieser Hinsicht durchaus nachäffen kann, ja als aufrichtige Patrioten unbedingt sollte, waren es doch ausschließlich „edle Grundgedanken und eine wohlmeinende Grundgesinnung“, die diese Führer antrieb galt es doch das eigene reinblütige wie national- kulturelle Gut wie Sprache, Malerei, Dichtung, und Musik unter allen Umständen zu schützen und zu bewahren – als quasi moralische Rechtfertigung für unausweichlich folgende Entrechtungen, Diskriminierungen, Verfolgung und abertausend, millionenfachem Mord.

Welch armselig-, unbelehrbare Menschenverächter !
10/04/07 16:05:40

wrote:
@ Elijah

Hüten Sie sich, bei allem was sie - möglicher Weise - zu sagen haben (oder auch nicht), in die Opfer-Neurose zu verfallen.

Judentum ungleich "Opfer-Dasein".

Sagen sie lieber konkret, was sie an Musik-Zyklen eines hervorragenden Dirigenten zum Thema der "DEutschen Seele" anstößig finden. Und auch an der Pfitzner-Aufführug jetzt überprortional dramatisch oder ungewöhnlich.

Und reden sie bitte nicht um das Thema herum.

(Verzeihung, natürlich nur, wenn sie wollen)
10/04/07 16:14:06

wrote:
Oh dear. All too many people in this country still have alot of growing up to do. They seem to love the Endlösung not wisely but too well.
Pfitzer is a great composer. Who cares if he was an anti-semite or not. Or anti-american, anti-love, anti-christ?
Thanks are due to Mr Metzmacher for his clear common sense.
10/04/07 16:18:07

wrote:
zu deiner information yaakov und auch zu deiner yael: die wurzeln meiner familie sind jüdisch, mein großvater hatte ende des zweiten weltkriegs sein todesurteil auf dem tisch liegen aufgrund seiner abstammung.
ihr solltet sehr vorsichtig sein mit behauptungen, ich wäre npd geschult, denn wie es hier so schön heißt: das internet ist KEIN rechtsfreier raum.
im übrigen lehne ich es ab mit menschen eurer couleur zu diskutieren, die zu dumm, zu ungebildet und zu fanatisch sind, um einen klaren gedanken zu fassen.
ich selbst war an einer uraufführung von pfitzners musik beteiligt, und die musik ist es wert aufgeführt zu werden!
pfitzner war menschlich schwierig und ein querulant, er hatte die zweifelhafte begabung, alles falsch zu machen im politischen berreich.
allerdings schrieb er briefe, in welchen er sich für verfolgte juden einsetzte, er eckte beim reichspropagandaminister göbbels unter anderem mit seiner ablehnung an, eine neue musik für den "sommernachtstraum"( komponist: felix mendelssohn- bartholdy, information an die hochgebildeten dieses forums) zu komponieren.
mit der begründung, es gäbe bereits eine " vorzügliche musik".
hat sich einer von euch mal die mühe gemacht, sich " von deutscher seele" anzuhören? oder mit dieser schwierigen persönlichkeit auseinanderzusetzen? mit seiner freundschaft zu beispielsweise gustav mahler, seiner heimlichen liebe zu dessen frau?
wahrscheinlich nicht, denn es würde euren intelektuellen horizont sprengen.
die wahrheit ist leider nicht so einfach, wie ihr aufrechten witzfiguren sie gern haben wollt.
im übrigen verabschiede ich mich jetzt entgültig aus diesem forum, da dies nicht ganz meinem niveau entspricht.
viel spaß noch beim " sachlichen" argumentieren.
möge euer gott euch aus eurer geistigen wüste herausführen.
10/04/07 16:31:02

wrote:
@ Maxim

Wie meinten Sie - Opfer-Neurose?

Verzeihung, aber Verstehen worauf ich hinaus will scheint nicht gerade ihre Stärke zu sein.

Um das Thema zu reden wenn es um Mitläufer des NS-Unrechtstaates geht?

Sie sind ein wahrlich naiver und völlig falsch informierter und ziemlich dreister Zeitgenosse der glaubt Yael Honig um den Mund zu schmieren und gleichmal einen Generationenwechsel beim ZdJ in Deutschland fordert. Des Weiteren entrüsten sich über die berechtigte Empörung von Herrn Dr. Graumann, die Sie offensichtlich weder nachvollziehen noch je verstehen können und wahrscheinlich auch nicht wollen und wünschen sich zudem von mir konkrete und sachliche Stellungnahmen zur Pfitzner-Aufführung.

Sehen Sie, echtes Verständnis für die Reaktion von Herrn Dr. Graumann, die ich voll und ganz teile, ich von Ihnen nie einfordern würde, da ich durchaus nachvollziehen kann, dass sich manche Nichtjuden in diesem Land mal eben Musik eines „grandios komponierenden Antisemiten“ anhören und dabei ins Schwärmen geraten ohne weiter darüber nachzudenken, welche Signalwirkung diese öffentlich geäußerte Begeisterung auf die heimische, rechtsradikale Expansion haben könnte.

Sollte, (was ich diesem Land nicht wünsche) Ihre „sehr konkrete Denkweise“ die einzig akzeptierte Normalität im Umgang mit der NS-Vergangenheit bleiben, die Gefahr besteht , dass sich jegliche Annährung zwischen den Religionen ins Nichts auflöst, da ein offener Umgang mit der Wahrheit keine Kompromisse duldet, zumindest dann wenn auf einer Wiederholung von geschehenem Unrecht kein Wert gelegt wird.

Wenigstens das bitte ich Sie zu berücksichtigen, sollten Sie weitergehende Forderungen stellen.
10/04/07 17:31:35

wrote:
@ Elijah

Ich konstantiere, daß sie offenbar wirklich unter der "Opfer-Neurose" leiden.

Es ist im Internet etwas schwierig, da man nicht weiß, wen man vor sich hat.

Die Empörung von Herrn Dr. Graumann halte ich für absolut unangemessen, in diesem Fall. Vollkommen daneben. Keiner nimmt das ernst. National nicht und international schon gar nicht, denke ich.
10/04/07 17:49:33

wrote:
@ Elijah: ..." die diesen durch und durch überzeugen Antisemiten Hans Pfitzner zu neuen Ehren führt"...
Wieso wird er zu neuen Ehren geführt? Pfitzner wird seit Jahrzehnten immer wieder aufgeführt, selten zwar, aber das liegt sicher nicht daran, dass er antisemitische Äusserungen von sich gegeben hat, sondern dass seine Musik nicht dem Klassik-Mainstream heutiger Tage entspricht. Das beanstandete Konzert Metzmachers war im übrigen ein ganz normales Abonnements-Konzert, das in keinster Weise - weder in Ankündigungen, noch im Programmheft in irgendeinen Zusammenhang mit dem 3.Oktober gestellt wurde,und es waren keinerlei Politiker geladen....
Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen, und ich vermisse einen Grundtenor, der eine sachliche Auseinandersetzung möglich macht.
Ich bin gespannt, ob der nächste Einzug eines NPD - Kandidaten in einen Landtag ähnlich heftige Reaktionen hervorruft...?Da wären mal alle hier gefordert!Aber da geht dann wohl doch vielen der Arsch auf Grundeis...

@ caramusica: Du hast leider vergessen, deiner Information für hochgebildete die Tatsache hinzuzufügen, dass Mendelssohn ein jüdischer Komponist war...das mag der eine oder andere hier durchaus nicht wissen....
10/04/07 17:54:25

wrote:
Nachtrag: @elijah: Glauben Sie ernsthaft, die Aufführung eines Werkes von Pfitzner würde auch nur von EINEM antisemitischen Neo-Nazi-Hohlkopf überhaupt bemerkt werden?
10/04/07 17:58:29

wrote:
Nachtrag: @elijah: Glauben Sie ernsthaft, die Aufführung eines Werkes von Pfitzner würde auch nur von EINEM antisemitischen Neo-Nazi-Hohlkopf überhaupt bemerkt werden?
10/04/07 17:58:54

wrote:
ich wage ma zu behaupten das die einzige denkweise die elijah dultet die seinige is und keine andere...

"dass sich manche Nichtjuden in diesem Land mal eben Musik eines „grandios komponierenden Antisemiten“ anhören und dabei ins Schwärmen"

ja.. UND!?! es geht da um die musik und nich um den nappel der die komponiert hat und nur ma so zu deiner info schon vor den nazi wurden die juden verfolgt...

es wirk auf mich immr öfter wie ich bin jude-> ergo ich opfer
mit so einer einstellung macht man sich nich grade freunde
10/04/07 18:11:30

wrote:
"zu deiner information yaakov und auch zu deiner yael: die wurzeln meiner familie sind jüdisch, mein großvater hatte ende des zweiten weltkriegs sein todesurteil auf dem tisch liegen aufgrund seiner abstammung."

Diese Pseudoargumente sind uns auch sehr gut bekannt. Plötzlich hat jeder jüdische Vorfahren. Und selbst wenn es so ist, heißt das sicher nicht, Sie sind vor Antisemitismus/Rassismus gefeit. Es heißt einfach gar nichts.
Man kann Ihre Argumente lesen und die sind himmelschreiend antisemitisch angehaucht.

"allerdings schrieb er briefe, in welchen er sich für verfolgte juden einsetzte, er eckte beim reichspropagandaminister göbbels unter anderem mit seiner ablehnung an"

Goebbels (wenn schon intellektuelles Niveau, sollte man Nazinamen wenigstens richtig schreiben!!) Das taten fast alle großen Nazis, die ihren persönlichen Juden hatten, den sie retten wollten. Göring ist da nur ein Beispiel.Selbst Hitler hatte den jüd. Hausarzt seiner Mutter ohne Probleme ins Ausland gehen lassen.
Das ist kein Argument gegen jeglichen Antisemitismus, den Pfitzner noch nach dem Krieg rechtfertigte und noch viel schlimmer. Was ist das für ein abartiger Mensch, die Shoa als "unvermeidlich" zu beschreiben.

"im übrigen lehne ich es ab mit menschen eurer couleur zu diskutieren, die zu dumm, zu ungebildet und zu fanatisch sind, um einen klaren gedanken zu fassen.
wahrscheinlich nicht, denn es würde euren intelektuellen horizont sprengen.
die wahrheit ist leider nicht so einfach, wie ihr aufrechten witzfiguren sie gern haben wollt."

Fanatisch, eine Witzfigur, dummdreist und frech sind höchstens Sie! Intelligenz ist etwas ganz anderes.

"im übrigen verabschiede ich mich jetzt entgültig aus diesem forum, da dies nicht ganz meinem niveau entspricht."

Sehr gut, das Niveau eines Antisemitenverteidigers und Rötzlöffels sind hier wirklich zuviel des Guten.

Viel Spaß noch mit Ihrem "intellektuellen" Gesprächsniveau.
[img]http://www.cosgan.de/images...[/img]

Pisdobol!
10/04/07 18:58:40

wrote:
Was ist hier eigentlich los?
Da wird ein Stück Musik aufgeführt, am 3.Oktober. Der Komponist ist umstritten - zu Recht - wegen seiner politischen Äusserungen.
Dann bricht ein Sturm der Entrüstung los, als habe sich Metzmacher eines zweiten Holocausts schuldig gemacht...
Bleibt doch mal auf dem Teppich!
Wo bleiben die täglichen Entrüstungen, Presseerklärungen und Eingaben des ZdJs an die Bundesregierung bezüglich des Verbots der NPD? Wo bleiben Appelle und Proteste an die USA, in deren Zuständigkeit die Duldung solcher Machwerke fallen: http://www.nsm88.org/articl...
"Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen..."
10/04/07 18:59:04

wrote:
"dass Mendelssohn ein jüdischer Komponist war...das mag der eine oder andere hier durchaus nicht wissen...."

Er hieß Mendelssohn-Bartholdy, wurde getauft und christlich erzogen. Das nur mal für die Hochintelligenten (kicher) hier.
10/04/07 19:05:27

wrote:
"ergo ich opfer
mit so einer einstellung macht man sich nich grade freunde"

Das ist bekannt: Tote Juden sind immer die Liebsten. [img]http://www.cosgan.de/images...[/img]
10/04/07 19:07:21

wrote:
"Ich bin gespannt, ob der nächste Einzug eines NPD - Kandidaten in einen Landtag ähnlich heftige Reaktionen hervorruft...?Da wären mal alle hier gefordert!Aber da geht dann wohl doch vielen der Arsch auf Grundeis..."

Die NPD ist in erster Linie ein deutsches, nichtjüdisches Problem. Juden wählen die sicher nicht. Daher gebe ich den Ball gern zurück.
10/04/07 19:09:17

wrote:
"nur ma so zu deiner info schon vor den nazi wurden die juden verfolgt... "

Ein klassisches antisemitisches Argument: die Relativierung des deutschen Massenmordverbrechens. Danke, das war wenigstens mal deutlich.
10/04/07 19:10:53

wrote:
Ihr kleinen Antisemiten-Spürnasen seid wie unsere Politiker,führt nur Scheingefechte. Geht doch mal dahin, wo es wehtut, statt die Fingerchen über Pfitzner, von dem ihr nichts wisst, wund zu schreiben. Ab nach Hause, Zimmer aufräumen!
10/04/07 19:11:29

wrote:
@händel

Poschol k tschjortu! [img]http://www.cosgan.de/images...[/img]
10/04/07 19:18:04

wrote:
@Yael
Ich finde toll, dass Du schon eine richtige Meinung hast. Das ist süß.
10/04/07 19:27:16

wrote:
Nicht wahr, Schätzchen. [img]http://www.cosgan.de/images...[/img]

Missbrauche den Namen Händel nicht, ist ja ekelhaft.
10/04/07 19:30:46

wrote:
Noch einmal kurz gegoogelt:

in keinem der größeren Internet-Portale erscheint die Meldung Dr. Graumann/ Metzmacher/ Pfitzner.

Verständlich, daß Zeitungen usw. das nicht bringen.
Will der ZdJ eigentlich noch etwas bewirken?

Mit solchen Sachen nivelliert er sich auf Dauer eher selbst.

Sorry.
10/04/07 19:32:17

wrote:
Maxim,

ich hoffe der Link funzt:

http://news.google.de/nwshp...
10/04/07 19:34:22

wrote:
10/04/07 19:35:33

wrote:
@Yael
Wäre Dir "Luther" lieber gewesen, mein Hase?
10/04/07 19:35:39

wrote:
Händelmissbraucher, schleich dich bisser, Intelligenzbölzchen.
10/04/07 19:37:05

wrote:
Das erregt doch eher unser aller Mitleid, Yael. (Dein link- was die Durchschlagskraft dieser Meldung angeht)
10/04/07 19:37:42

wrote:
Euer aller Mitleid, sicher. Du kannst natürlich gerne im Namen dieser teilweisen verkappten Antisemiten sprechen.
Ich hoffe, der ZdJ macht weiterhin auf solche Undinge aufmerksam. Nichtjuden sind dazu ja oft nicht in der Lage, respektive sie erkennen es noch nicht einmal. Das ist die traurige Realität in diesem Land.
10/04/07 19:45:30

wrote:
Ach ja, Yael -

dann hoffe ich, daß es hier im haGalil-Forum weiterhin mit allen Dingen und Undingen richtig funzt.

Max
10/04/07 19:51:33

wrote:
Das ist nicht das Forum, Typen wie sie hier teilweise auftauchen, hätten dort keine Chance. Sie wären sehr schnell rausgeschmissen worden.

Es fällt nur wieder einmal auf, hier auch bei dir, wie wenig Empathie heutzutage noch existiert (bei den Palästinsensern das ganze übertriebene Gegenteil). Wie wenig darüber nachgedacht wird, wie dieses Unding, einen Antisemiten am Tag der deutschen Einheit zu spielen, auf die Nachkommen der Shoaüberlebenden wirken muss.

Trauriger und dehalb ernüchtener ist es, wie sehr Nichtjuden der Antisemtismus in Dtl. egal ist und in welchem Maaße er noch relativiert wird (in diesen Blogs ist das eindeutig).

Und dafür, dass es nur wenige Meldungen über das Thema gab, ist es doch sehr interessant zu beobachten, wie sofort in einer derart frechen Weise die Massen hier auftauchen und Juden erzählen wollen, wie sie sich zu benehmen haben.

Das muss unter anderem daran liegen, dass soviele in Dtl leben, bereits schon das Sabbern beginnt (im pawlowschen Sinne), sobald das Wort Jude auch nur irgendwo auftaucht.

Armes Deutschland!
10/04/07 20:06:39

wrote:
PS: muss heißen:

bei denen bereits schon....
10/04/07 20:07:53

wrote:
das unworst des letzten jahrhunderts "antisemit" und all seine variationen

du willst uns mit der häufichkeit deiner kommentare jetz was sagen.. ?
10/04/07 20:20:00

wrote:
Zu dir sicher nicht, denn des Lesens und Verstehens bist du nicht mächtig. Haste nun schon genug bewiesen. Hopfen und Malz sozusagen verloren.

Und Tschüss!
10/04/07 20:33:13

wrote:
Das politische Orchester spielte, da kommen nur die Befuerworter der Regierungskoalition zur Ausbildung und als Angestellte Musiker in Frage...
als Entscheidungstraeger wer wohl?
Innenminister oder Kulturminister oder Bildungsminister oder Tourismusminister?
Kraechz... das ist Berlin, furchtbar.
Bin noch niemals Klassiker gewesen!
Aus diesem Grunde!
10/04/07 20:39:41

wrote:
aaah ja sehr aufschlussreich

da fällt einem wohl nix mehr ein wie er noch weiter dreck ausbuddeln kann wa?
10/04/07 20:42:57

wrote:
Nein, umgekehrt, dir fällt zu diesem Thema außer "meine Fresse", Relativierung des Holocaustes (mit dem labidaren Kommentar, es gab vorher schon Judenverfolgung, ohne in Betracht zu ziehen, dass vorher keine 6 Millionen Juden ermordet worden sind) nichts mehr ein. Ich sagte ja, man muss schon lesen und die Fähigkeit des Verstehens mitbringen. Zu Ignoranten (wie dir) kann einem nichts einfallen. Du verstehen? ;)))
10/04/07 20:48:37

wrote:
Elijah wrote:

Der Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin Ingo Metzmacher mag gesellschaftliche Auseinandersetzungen suchen wo immer er will, in diesem Land der nationalsozialistischen Initiatoren und Vollstrecker des Massenmordes an den europäischen Juden eine in dieser Form gänzlich unsensible und völlig inakzeptable, politisch unkluge Entscheidung zu fällen, die diesen durch und durch überzeugen Antisemiten Hans Pfitzner zu neuen Ehren führt, ganz bestimmt keinerlei intellektuellen oder künstlerischen Auseinandersetzung - sondern der reinen Verachtung und gesellschaftlichen Verurteilung bedarf.

Sicher Elijah, das sehe ich genauso, aber bei diesem Ignoraten kommt man da nicht weiter. Die suhlen sich darin ja auch noch.

@Elijah, Yael, Dietrich Dancker, Julia, Yaakov, Salomon und Hemo: Lassen wir dieses ignorante, deutschtümmelnde Volk besser allein. Dann können sie sich weiter über die Meinungen von Juden und Andersdenkende empören und ihre verkorkste deutsche Mitleidstour mit dem armen unverstandenen deutschem Volk, das sowieso Opfer der Juden ist, und bei denen keine Meiungsfreiheit für Minderheiten besteht, weiter treiben.

Manche haben leider keinen Spiegel zu Hause.
10/04/07 21:04:41

wrote:
aah ja ich bin also ignorant... was heist hier realtivierung woll nur mal darauf hinweisen das nich nur die deutschen da scheiße gebaut ham und es waren davor vielleicht keine 6 millionen aba dennoch auch so einige... anscheinend bist du aba nur auf deutschlands greultaten fixiertis wohmöchlich aus so ziwhmlich das einige was du über deutschlands geschichte weißt

aus welchem meiner kommentare ersiehst du denn das es mir egal is was da damals war?
10/04/07 21:12:33

wrote:
"ixiertis wohmöchlich aus so ziwhmlich das einige was du über deutschlands geschichte weißt"

Logisch, dafür habe ich auch unter anderem Geschichte studiert.

"as nich nur die deutschen da scheiße gebaut ham"

Das hat auch niemand bestritten (die Wortwahl will ich mal nicht kommentieren), aber kein Land hat zugelassen, dass Juden millionenfach abgeschlachtet wurden. Wenn man beides gleichzeitig in den Mund nimmt, relativiert man das weitaus Schlimmere.
Das nennt man nachträgliche Entlastung der Täter. Ob beabsichtigt oder nicht, spielt keine Rolle.

"aus welchem meiner kommentare ersiehst du denn das es mir egal is was da damals war?"

Auch das habe ich nicht geschrieben. Der Hinweis auf Verbrechen Nichtdeutscher relativiert es aber.
10/04/07 21:31:58

wrote:
aha ein studierter
ah jez hast du mich auf einmal doch net ignorant genannt...
hab ich auch nich bestritten war nur mal ein hinweis...
was hast du gegen meine wortwahl umgangssprache is dir wohl unangemem *omg*
10/04/07 21:59:07

wrote:
Nein, nur ist sie schwer zu lesen. "Scheiße gebaut" passt allerdings wirklich nicht.

Eine Studierte übrigens.
10/04/07 22:02:19

wrote:
für yael

SIcher gibt es auch subtilen ANtisemitismus, aber wie kommst du eigentlich darauf, dass der hier bei dieser Pfitznersache vorliegt?????
Abgesehen davon meine ich, dass es immer noch genug offenen Antisemitismus in DEutschland gibt, um den sich der ZdJ vorrangig kümmern könnte, statt spitzfindig in KOnzertprogrammen herumzusuchen
10/04/07 22:08:02

wrote:
Oh good, James has introduced the English language into the ha ha debate. In this matter the German language does go on and on in predictable opportunistic fashion, on both sides, does it not?
As one who is neither German nor Jewish I must say that both camps are rather pathetic, each frying the same old fish, year after year, unable to get out of their own way. Their behavior today is of rather more interest than Pfitzner's views once upon a time, and prehaps no less twisted.
James of course is right. Pfitzner was a great composer, a force to be reckoned with in his day. What ever his views on Jews or homosexuals or WASPs or chocolate ice cream are neither here nor there. His voice is strong and individual and bravo to Maestro Metzmacher for having the sanity and the balls to do the right thing.
10/04/07 23:28:55

wrote:
"SIcher gibt es auch subtilen ANtisemitismus, aber wie kommst du eigentlich darauf, dass der hier bei dieser Pfitznersache vorliegt?????"

Ist zwar sinnlos, ich fasse es aber mal kurz zusammen:

Spector wrote:

„Naja, außer einem Juden würde sich auch niemand drüber aufregen...“

Suggestion: Ausschließlich Juden regen sich über Antisemiten auf. Der ist auch schon aus anderen Blogs bekannt.

caramusica wrote:

„es gab viele komponisten, die nicht allzu "prosemitisch" eingestellt waren: richard wagner“

Einer der schlimmsten Antisemiten wird verharmlost.

„der heftigste und vehementeste antisemit war übrigens karl marx.“

Hier wird suggeriert, antisemitische Juden sind grundsätzlich die Schlimmsten, schlimmer noch als die Nazis. Und dürfe man sich daher am besten über die nichtjüdischen nicht aufregen. (Abgesehen davon, dass Marx kein Antisemit war, aber Marx versteht dieses überaus intelligente Wesen sicher nicht).

„was annähernd sich kritisch dem judentum gegenüber äußert.“

Auch hier wieder unterstes intellektuelles Niveau. Es geht hier um einen Antisemiten und nicht um das Judentum (Juden kann der anscheinend nicht mal ausschreiben).

„ich selbst war an einer uraufführung von pfitzners musik beteiligt, und die musik ist es wert aufgeführt zu werden!“

Erneut wird hier suggeriert, Juden würden für ein Aufführungsverbot plädieren, was keiner getan hat, sondern ausschließlich der Tag der Aufführung wird kritisiert. Die nicht vorhandene Intelligenz eben.

„möge euer gott euch aus eurer geistigen wüste herausführen“

Eindeutig: Juden leben in einer geistigen Wüste und es ist natürlich der angeblich jüdische Gott. Alles in allem ist dieses Wesen antisemitisch angehaucht.
masterg wrote:

„was beefen die juden schon wieder rum“

Antisemitische Äußerung „Die Juden“, schon wieder“ etc. Braucht man nichts mehr dazu zu sagen.
Ein böser Deutscher wrote:

„denn das ist neben Palästinensischen Kindern erschiessen oder mit Panzern zu überollen das einzige was ihr anscheinend könnt...

Ihr seit ein wirklich ein Volk was arm dran ist“

Antisemitische Äußerung. Muss man wohl kaum etwas hier noch dazu sagen (trotz späterer Relativierung).

Corwin wrote:

„und hört sich statt dessen seine jüdische Klezmer-Musik an.“

Typisches Vorurteil: Juden=Klezmer

“Die Feier nennt sich ja auch Tag der Deutschen Einheit, und nicht der Tag der jüdischen Einheit.“

Juden haben nichts mit der deutschen Einheit zu tun.

Der Typ hat sich auch schon in anderen Blogs definitiv antisemitisch geäußert.
Zu InvaderZim habe ich mich schon geäußert.
"dass es immer noch genug offenen Antisemitismus in DEutschland gibt"

Offener Antisemitismus ist leicht zu erkennen und deswegen weniger ein Problem, als der subtile, nicht offene. Bei offenen Antis. weiß man zumindest woran man ist. Subtiler wird ständig bestritten. Auch hier.

Metzmacher (falls du den meintest) ist sicher kein Antisemit (hat ja auch keiner behauptet), aber ich finde seine Aufführung ziemlich gedankenlos.
10/05/07 00:38:40

wrote:
Veröffentlicht im Hagalilforum:

Hier dann zur Erheiterung zwei Anekdoten um Pfitzner.

1. Nach der Uraufführung des <palestrina> sprach ein Pfitzner-Fan mit Richard Strauss und sagte diesem ergriffen: "An diesem Werk hat der Meister sieben Jahre gearbeitet."
Strauss antwortete lapidar: "Wenn's ihm so schwer fällt, warum lässt er's dann nicht sein."

2. Bühnenproben zur Inszenierung der Oper "Das Herz" von Pfitzner in der städtischen Oper Berlin Anfang der 30er Jahre. Es dirigiert Otto Klemperer, einer des legendären Dirigierquartetts Berlins in dieser Zeit und berüchtigt für seine scharfe Zunge. Pfitzner sitzt im Parkett und ist nur am Mäkeln und Maulen. Irgendwann wird es Klemperer zu bunt; der gut 1.90 Meter große Mann dreht sich zu dem gut zwei Köpfe kleineren Pfitzner um und brüllt ihn an: "Soll ich Ihnen mal was sagen? Ihre Oper dürfte nicht "Das Herz" sondern müsste "der Darm" heissen! Da ist nämlich nur Sch... drin."

Yes, a great composer (lach)

@james , was soll das englisch, wenn ihr auf deutsch lesen könnt, worum es geht, gehts schließlich auch in deutsch.
10/05/07 00:56:26

wrote:
http://www.tagesspiegel.de/...

Nicht nur, dass der Komponist sich in seinen theoretischen Schriften gegen „zersetzenden jüdisch-internationalen Geist“ auflehnte, dass er 1944 dem Generalgouverneur von Polen, der später den Beinamen „Polenschlächter“ erhielt, eine „Krakauer Begrüßung“ widmete – nein, Pfitzner blieb auch nach dem Krieg unbelehrbar und sein Hitler-Bild unbeirrt: „Er wollte sein Vaterland wieder stark und frei machen & darüberhinaus noch Europa einen großen Dienst erweisen, indem er alle Juden aus ihm vertriebe & wenn es sein musste, radikal ausrotten wollte.“
10/05/07 02:45:22

wrote:
Maxim

gibt bei google: Metzmacher + Pfitzner ein und du hast zahlreiche Treffer.
10/05/07 02:50:38

wrote:
@ Klaus:

Ja, Thema Metzmacher und Pfitzner. Aber nicht zum Thema Graumann und ZdJ, was ein extrem schwache Resonanz darstellt.

(Und das wird auch nicht besser werden, fürchte ich fast. Es ist aber eine Frage der Zeit, bis da mal neue Leute 'rankommen, vermute ich)

Aber dies Thema ist damit wohl erledigt.
10/05/07 09:01:36

wrote:
Jeder Woche wird ein anderer gedisst.
Wenn jede bedeutsame deutsche Persönlichkeit mit antisemitischen Hintergrund verunglimpft wird und ihre Leistungen nicht Teil der heutigen Gesellschaft sein dürfen (so will es doch schließlich der ZdJ), dann negiert man genaugenommen einen nicht unwesentlichen Teil der deutschen Kultur. Man braucht sich nur an die Aufregung hier über die Person eines Martin Luthers zu erinnern. Dieser böse Mensch war Antisemit, au weia... Das ändert nichts daran, dass seine Arbeit wichtige Veränderungen eingeleitet hat. Soll man dies auch negieren?
Da ließen sich noch weitere Beispiele anführen, Antisemiten sind nun mal Teil der deutschen Geschichte und manchmal haben auch sie diese Gesellschaft positiv geprägt.
Mit jeder Kritik an einer historischen Persönlichkeit verliert der ZdJ weiter an Akzeptanz in der Bevölkerung (insofern sie überhaupt noch unter 0 sinken kann).
10/05/07 10:31:13

wrote:
@ Spector

Sie sollten jetzt hier bitte kein "Allgemein-Prinzip" sehen. Dies führt nicht weiter. Es gibt denn doch gewisse Unterschiede.

Das Problem scheint mir zu sein, daß aber auch im ZdJ einige überfordert zu sein scheinen und keinen klaren Kopf mehr haben.
10/05/07 11:23:18

wrote:
Zusatz:
D.H., das ist natürlich jetzt auch nicht das "allgemeine Problem", sondern das aktuelle, nämlich das bzgl. Metzmacher/Pfitzner.

Diese "Presse-Erkärung", wie sie auf der web-präsenz des zentralrats steht, entbehrt leider nicht der Peinlichkeit, ich kann mir nicht helfen.
10/05/07 11:26:44

wrote:
lieber elijah, michael, yael und yaakov!
solltet ihr um diese uhrzeit schon aus der schule heimgekommen sein und nicht zu viele hausazufgaben bewältigen müssen, schlage ich vor, heute mal ein kleines quiz zu veranstalten:
frage: worum geht es in der bereits oben von dem zweifellos schlau googelnden yael zitierten pfitzner- oper " das herz"?
frage: worin bestand der persönliche konflikt zwischen dem nazi (!) richard strauß und hans pfitzner und wie wurde dieser ausgetragen?
frage: was ist das spezifische in pfitzners musik, wie verarbeitet er den kontrapunkt?
letzte frage: wie schaffe ich es, sachlich und kritisch über ein thema zu diskutieren, ohne mir meinen realschulbisdungsstand, achte klasse, anmerken zu lassen?
im übrigen empfehle ich euch dringend einen mehrmonatigen besuch beim facharzt für psychatrie, schwerpunkte schizophrenie und paranoia.
verzweifelt nicht, ihr lieben, ich bin mir sicher, dort kann euch geholfen werden!
an maxim, spector, invaderzim, bruscon, caramusica und händel: gut, daß ihr hier schreibt! nur leider sinnlos bei diesen kindern
10/05/07 11:41:08

wrote:
@yael
Leider habe ich nicht so viel Zeit, hier herumzutollen wie Du, weshalb ich mich erst jetzt um dich kümmern kann. Dein aufgeregter Trotz rührt mich. Aber denke doch mal darüber nach: Ob du der Sache, die du zu vertreten glaubst, auch dienst? ...
10/05/07 13:34:05

wrote:
@bruno ganz

ich empfehle eher Typen wie Ihnen einen Psychiater, dann klappts bestimmt auch mit dem Verständnis, worum es hier eigentlich geht. Schon erstaunlich, wie manche Teutonen andere psychiatrisieren wollen. Mehr habt ihr Deutschtümmler ja aber wohl nicht drauf. Super Leistung.

"Letzte frage: wie schaffe ich es, sachlich und kritisch über ein thema zu diskutieren"

Oh, schön wie Sie sich selber beschreiben. Schlapp lach!

Der Name ist übrigens Michal und nicht Michael, was ein bedeutender Unterschied ist, da das eine weiblich das andere männlich ist, soviel zu Bildung.

Und nun entschuldige mich, teutonischer Troll!
10/05/07 13:59:13

wrote:
Juden zu Psychopaten und damit als kriminell zu erklären, kennt man in der deutschen Geschichte.
Sie sollten sich in Grund und Boden schämen, Herr "Bruno Ganz". Sie scheinen die Traditionen Ihrer Vorfahren weiterführen zu wollen. Schande über Sie!
10/05/07 14:08:30

wrote:
Hab zwar Null Ahnung von Musik, aber wenn jemand herausbekommt/weiß, dass eine Komposition, so gut anzuhören sie immer sein mag, von einem notorischen Rassisten/Antisemiten gebaut wurde, gehört sie in den Giftschrank, und der Schlüssel dazu in die Spree.

Sonst wärs vielleicht auch ganz nett gewesen, am Tag der Deutschen Einheit ein paar Bildchen des verhinderten Kunststudenten (der zweifellos auch ein "schwieriger Charakter" war und mit eigener Hand keins seiner Hassobjekte umbrachte) aufzuhängen oder eine von Arno Brekers Monumentalstatuen aufzustellen.

Als obs in Deutschland keine anderen Komponisten gäbe.

Graumann liegt absolut richtig.
10/05/07 14:28:30

wrote:
@ich

danke, endlich hier mal eine Nichtjude, der verstanden hat, worum es eigentlich geht.

Kol tuv!
10/05/07 14:34:23

wrote:
"schwieriger Charakter"

Es ist zwar im Grunde nicht zum Lachen, aber wenn man das als Begründung liest: "schwieriger Charakter", für einen Antisemiten, ist es schon aberwitzig. Man könnte ja eine Ausstellung zum Tag der deutschen Einheit mit Hitlers "Germania" verantalten. Der war schließlich auch "schwieriger Charakter".
10/05/07 14:41:41

wrote:
Oh, "ich" war schneller. ;)
10/05/07 14:44:59

wrote:
Herr Bruno Ganz,

was sind Sie denn für ein Ekelpaket?
Mit Verlaub, aber Sie haben einen an der Klatsche. Ich hoffe, der echte Bruno Ganz (sich hinter einen Lebenden zu verstecken ist schon allein widerwärtig) weiß wer seinen Namen hier mißbraucht!
Man kann es ihm aber auch mitteilen, nicht wahr?
10/05/07 15:19:23

wrote:
"Metzmachers Aufführung ist keine Kunst und schon gar kein Beitrag zu einer streitbaren künstlerischen Auseinandersetzung, sondern der dreiste und gemeingefährliche Versuch durch Provokation einen unbelehrbaren Antisemiten salonfähig zu machen..
Wer bei Pfitzner die Musik vom politischen und biographischen versucht zu trennen, der hat nichts aus der Nazi-Diktatur gelernt. Die Aufführung gerade am Tag der Deutschen Einheit erweist dem Land und den Menschen einen denkbar schlechten Dienst und bestärkt rechtextremistische und nationalistische Umtriebe"

Soweit Herr Graumann und da bin ich völlig seiner Meinung.

PS: Wie ich sehe, hat die NPD hier wohl ziemlich viele "Kameraden" losgelassen. Auch euch "Kameraden" sei gesagt, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.
10/05/07 16:07:32

wrote:
Die ewige Tragik und Schande Deutschlands sind und bleiben stupid-, dummschwätzende Rechtsradikale, die durch Schulungen seitens Pseudonachfolger der NSDAP, sich wirklich trauen in ihrem „blutsdeutschen Größenwahn“ auch übers Internet die aufgeklärte Welt zum sachlichen Dialog einzuladen um, wenn’s nicht klappt, mit antisemitischen Beleidigungen schnell noch in eigener Sache ausweglos-, verwerfliches, neonazistisches Blendwerk in die Welt hinaus zu posaunen.

Diese Versager von „bei der Shoah-leider-nicht-dabei-Gewesenen“ einzig nur in ihrem aggressiven Rassismuswahn in ausländerfeindlichen Straftaten einen weiteren Höhepunkt erfahren, jedoch so sehr und durch wie viel Tonträger auch immer (Audiokassetten, Compact Discs, Schallplatten) mit rechtsextremen Liedtexten, rechtsextremer Schundliteratur und primitivsten, antisemitischen Werbemittel sogar der eigene bürgerliche Rechtsstaat und seine Einrichtungen wie auch die Wirtschaft als "faschistisch" bezeichnet werden - am Ende restlos alle Versuche funktionierende Vertuschungsmethoden zu entwickeln um die abertausend, deutschen NS-Massenmörder aus dem weltweiten Geschichtsbewusstsein zu tilgen – kläglich scheitern!

Was bleibt? Was bleibt sind hohle Wörter in stinkenden Kuhställen und abgelegenen, abrissreifen Bruchbuden, als einziges neonazistisches Rückzugs- und Versammlungsgebiet um „noch Heute“ mit Mitteln brutalster Gewalt und Einschüchterungsversuchen, außerhalb dieser „letzten Rückzugsgebiete“, gegenüber Andersdenkenden, ihre wahre primitive Gesinnung und ihr eigenes Volkstum und deutschnationale Kultur zu präsentieren.

Diese kranke Interpretation von Volkstum, das als vollkommen pervertierte Grundlage für ihre Vorstellungen von der Unverletzbarkeit der Würde des Menschen herhalten muß einzig dazu dient mit Gleichgesinnten, die durch eine gemeinsame Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur sowie gemeinsames Erleben und Schicksal verbunden sind, alte braune Verbrecherzeiten wider aufleben zu lassen.

Was noch? Ach ja, da gibt es nur noch anhaltende polizeilichen Beobachtung und konsequente gerichtliche Verfolgung von Straftaten, begangen von Rechtsextremen Rassisten!

Ein Mehr an menschlicher Zuwendung gibt’s nicht!!!
10/05/07 16:26:58

wrote:
@ Perry:

Herrjeh, da spuckt einer aber Galle, jetzt.

"Metzmachers Aufführung ist keine Kunst"

Diese Aussage (Dr. Graumann) ist schlichtweg Idiotie. Wahrnehmungsgestört. Autistisch. Nicht im psychiatrischen Sinne, sondern im politischen/gesellschaftlichen/ inhaltlichen.

Es gibt keinen Grund, diesen Schwachsinn nicht als solchen zu benennen.

"Teutonisches Gehabe" (gepaart mit Unkenntnis und Wichtigtuerei) würde ich im übrigen eher dem einen oder anderen aus diesem Forum hier unterstellen.

Es ist eine vergiftete Witz-Veranstaltung, mehr nicht.

Das Problem dabei ist nicht die Tragikomik dabei - das Problem ist die "Vergiftung" des Diskurses.

Hochneurotische Veranastaltung. Nicht klinisch-neurotisch, sondern inhaltlich-neurotisch.

Der Diskurs muß entgiftet werden.
10/05/07 16:28:19

wrote:
Ach Händel, da hast du sicher Recht: Ich diene keiner Sache, die Antisemiten (ob Künstler oder nicht) und diese NPD-Fritzchen hier wieder salonfähig machen, ich diene nicht denjenigen, die Pfitzners Antisemitismus mit dem Hinweis "schwieriger Charakter" abtun, ich diene nicht der Unterdrückung der Meinungsfeiheit (die Antisemitismus als Meinungsfreiheit abtun, obwohl es ein Verbrechen ist) dieser NPD-"Kameraden", ich diene sicher nicht dem Versuch andere, hier alles Juden, zu psychiatrisieren und damit für unzurechnungsfähig und als psychopatisch erklären, ich diene nicht denen, die nichts aus der NS-Diktatur gelernt haben und Juden mundtot machen wollen. Die Zeiten sind endlich vorbei, auch wenn es manchen NPD-Fritzen hier nicht ins Hirn reingeht, ich diene nicht denjenigen, die das was Graumann ausdrückt, im Grunde erreichen wollen:

"Wer bei Pfitzner die Musik vom politischen und biographischen versucht zu trennen, der hat nichts aus der Nazi-Diktatur gelernt."

Dem und denen diene ich ganz sicher nicht und nie!

PS: eine Anzeige gegen diesen Troll "Bruno Ganz" behalte ich mir vor.
10/05/07 16:28:55

wrote:
@ Yael: dann sei bloß vorsichtig - was ist, wenn es doch der "richtige" Bruno Ganz sein sollte?

(Man weiß es nicht. Das ist das Problem im Internet. Aber auch der Reiz. Und vielleicht auch die Chance solcher Diskussionen.-- Unterhaltsame Vorstellung.)
10/05/07 16:35:49

wrote:
""Teutonisches Gehabe" (gepaart mit Unkenntnis und Wichtigtuerei) würde ich im übrigen eher dem einen oder anderen aus diesem Forum hier unterstellen."

Ja, Maxim unterstütze nur weiter User wie Bruno Ganz und wie sie alle heißen.
Ignoranz kann man dir mir mittlerweile ohne Probleme unterstellen. Das einzige was dir dazu einfällt ist das obige und das sagt mehr als du jemals annehmen wirst.

Deine gut bekannte Naivität ist mittlerweile grenzenlos.

Und Perry spuckt nicht Gift und Galle, sondern beschreibt sehr richtig, wessen Geistes Kinder hier ständig auftauchen, dem du nur, wie ich schon sagte, wohl nur Ignoranz entgegen bringen kannst!

"wenn es doch der "richtige" Bruno Ganz sein sollte?"

Man bemerkt du kennst Bruno Ganz nicht.
10/05/07 16:38:18

wrote:
"Die ewige Tragik und Schande Deutschlands sind und bleiben stupid-, dummschwätzende Rechtsradikale, die durch Schulungen seitens Pseudonachfolger der NSDAP, sich wirklich trauen in ihrem „blutsdeutschen Größenwahn“ auch übers Internet die aufgeklärte Welt zum sachlichen Dialog einzuladen um, wenn’s nicht klappt, mit antisemitischen Beleidigungen schnell noch in eigener Sache ausweglos-, verwerfliches, neonazistisches Blendwerk in die Welt hinaus zu posaunen."

Sinnlos. Die die Aufführung unterstützen, raffen das ja noch nicht einmal.
10/05/07 17:07:53

wrote:
Yael,

Maxim merkt anscheinend nicht, für wen er da, den Steigbügelhalter spielt. Ob aus Naivität, Ignoranz oder mit Vorsatz möchte ich offen lassen - zu seinen Gunsten hoffe ich jedoch, dass es sich um grenzenlose Naivität handelt.

Wenn ich mir Maxims Aussagen zu Graumann so durchlese, frage ich mich wirklich, ob er da nicht gewaltige Wahrnehmungsstörungen hat (traurig aber wahr). Grundsätzlich meine ich jedoch, dass die Denkeweise Metzmachers und Maxims annähernd Denkungsgleich ist.

Bzgl. Maxims Ausführungen zu Bruno Ganz sei gesagt, dass jeder User eine IP besitzt und man damit die Identität offenlegen kann.
10/05/07 17:12:45

wrote:
@ Perry:

"Grundsätzlich meine ich jedoch, dass die Denkeweise Metzmachers und Maxims annähernd Denkungsgleich ist."

Du merkst wahrscheinlich gar nicht, was Du mir DAMIT für ein Kompliment machst. Danke.
10/05/07 17:16:58

wrote:
"Wenn ich mir Maxims Aussagen zu Graumann so durchlese, frage ich mich wirklich, ob er da nicht gewaltige Wahrnehmungsstörungen hat"

Ich denke auch. Man kann es natürlich umdrehen, indem man Graumanns Aussagen als "Diese Aussage (Dr. Graumann) ist schlichtweg Idiotie. Wahrnehmungsgestört. Autistisch" darstellt. Im Grunde sehe ich ihn so. Traurig aber wahr.
10/05/07 17:19:22

wrote:
"Du merkst wahrscheinlich gar nicht, was Du mir DAMIT für ein Kompliment machst. Danke."

Da vielleicht, aber ein Kompliment, wie du die Faschos, indem du denen nicht mal im Ansatz widersprichst, hier unterstützt, ist keines.
10/05/07 17:23:05

wrote:
""Grundsätzlich meine ich jedoch, dass die Denkeweise Metzmachers und Maxims annähernd Denkungsgleich ist."

Ich sehe da eher eine absolute Naivität, die beiden zu eigen ist. Kein Kompliment, um es deutlich zu sagen!
10/05/07 17:29:20

wrote:
Judentum ungleich "Opfer-Dasein". Das ist eine essentielle Aussage.

Und juden fallen auch nicht der großartigen Musik von Pfitzner zum Opfer. Aber wie dumm oder neurotisch muß man nur sein, um so etwas obsessiv zu wiederholen?
10/05/07 17:36:34

wrote:
"Judentum ungleich "Opfer-Dasein". Das ist eine essentielle Aussage."

Das ist deine Judentickneurose!

"Und juden fallen auch nicht der großartigen Musik von Pfitzner zum Opfer."

Nein, aber lebenden Antisemiten, die sich darüber freuen, dass wieder Antisemiten salonfähig gemacht werden.

Seine Musik interessiert in diesem Zusammenhang nicht! Wie dumm oder neurotisch muss man eigentlich sein, um das nicht endlich mal zur Kenntnis zu nehmen??
10/05/07 17:41:35

wrote:
Der rafft einfach nichts, dieser Mensch. Unfassbar.
10/05/07 17:47:55

wrote:
@ Yael + Klaus

das heißt, Euch interessiert es gar nicht dabei, daß das großartige Musik ist?
10/05/07 17:49:40

wrote:
Mich interessiert Musik, die von Antisemiten komponiert wurde nicht die Bohne.
10/05/07 17:57:18

wrote:
@ Perry:

hast Du in Deinen leben schon einmal Musik gehört, wo Du nicht wußtest, wer der Komponist ist?

hm. Oder würdest Du das niemals tun, weil der Komponist ja Antisemit sein könnte?
10/05/07 18:00:01

wrote:
Darum geht es doch nicht Maxim, seine Musik kann die großartigste der Welt sein. Es geht immer noch darum, dass es nicht angehen kann, einen überzeugten Antisemitentäter am Tag der Deutschen Einheit aufzuführen und das dann noch in der Berliner Philharmonie! Was hat ein Antisemit mit dem Tag der deutschen Einheit zu tun? Was ist das für eine Signalwirkung für heutige überzeugte Nazis? Warum ausgerechnet ein Antisemit an diesem Tage?

Wie "ich" schon schrieb, es gibt unzählige deutsche Komponisten, die weder Nazis noch Antisemiten waren. Daran mangelt es doch nun wirklich nicht.
10/05/07 18:03:02

wrote:
PS: Mir persönlich interessiert seine Musik auch nicht. Aber das ist nicht der Punkt, um es noch einmal zu wiederholen.
Eine Wagneraufführung würde ich mir beispielsweise auch nie ansehen.
10/05/07 18:10:43

wrote:
Und genau das, Yael und Perry, (daß Euch die Musik nicht interessiert, sondern nur, sie praktisch zu verbieten) macht eure Argumentation in der Sache auch so dürftig und albern.

Ist zumindest ein Aspekt.

Ihr beiden habt ja nicht einmal nachvollziehbare innere Probleme damit, sondern seid einfach nur "verbotsgeil".

Na klasse. Und sorry, daß ich es mal so sage.

Was Dr. Graumann betrifft: keine Ahnung. Nicht wirklich nachvollziehbar.

Idiotisch sind und bleiben seine Auslassungen allerdings.

Und hoffentlich kommt der Generationswechsel im ZdJ bald.
Schabbath Schalom.
10/05/07 18:29:23

wrote:
"sondern seid einfach nur "verbotsgeil".

Na Klasse (für den 1. Klässler noch einmal erläutert):

Begreifen ist wirklich nicht Ihre Stärke. Es ging nie um ein grundsätzliches Verbot, sondern der Tag der Aufführung ist hier immer noch das Thema. Das war es die ganze Zeit, falls Sie das immer noch nicht mitbekommen haben (stöhn).

Es geht auch nicht um die angeblich tolle Qualität seiner Musik (über Qualität kann man sich bekanntlich wohl kaum streiten: altes Ammenmärchen;;))) dieses antisemitischen Herren, die ist verdammt noch mal nicht relevant. Er war ein schlimmer Antisemit. DAS IST DAS THEMA!

"Und hoffentlich kommt der Generationswechsel im ZdJ bald."

Das geht weder mich noch Sie als Nichtjude etwas an oder wollen Sie den Holocaust damit praktisch ad acta gelegt haben? Dann ticken Sie wirklich nicht mehr richtig.
Antisemitismus ist und bleibt das Thema des Zentralrates der Juden, Nichtjuden (wie Sie) versagen dabei leider völlig.
Was hier anschaulich zu Beweisen war.

Leben Sie weiter in Ihrer naiven Traumwelt. Nur hoffentlich wachen Sie irgenwann noch einmal auf.
10/05/07 20:07:12

wrote:
PS: Ich hoffe, daß Schabbath Schalom bleibt Ihnen mal im Hals stecken! Heucheln Sie doch bitte woanders weiter!
10/05/07 20:08:20

wrote:
Hätte bestimmt noch andere (bessere)!!! WErke gegeben die man hätte zur Aufführung bringen können. aber eben, es gibt immer wieder braunes Pack, das sich angesicht derartiger Provokationen annerkennend auf die Schulter klopft : Mal schaun wie lange es geht, bis die andere Seite aufschreit. - Jetz sollte es aber nicht bei einem Aufschrei bleiben. Man sollte diesen Schwachköpfen mal gehörig auf die Füsse treten.
shalom
10/05/07 21:30:35

wrote:
na da sind ja alle heulsusen wieder gemütlich beisammen. der konzern volkswagen wurde im dritten reich gegründet. vielleicht sollten wir auch alle keinen volkswagen mehr fahren. bäume welche im dritten reich gepflanzt wurden, fällen wir gleich morgen. hugo boss hat hemden für die wehrmacht hergestellt - kaufen wir auch nicht mehr. wir lesen keinen marx mehr, hören auch keinen richard wagner mehr. hitler hat die heutige schreibschrift 1941 eingeführt - sütterlin und fraktur verboten - also ändern wir auch unsere schreibschrift und erlernen alle sütterlin. das ehegattensplitting schaffen wir auch ab. dornier und ethliche andere flugzeugfirmen sind in der eads aufgegangen - also schaffen wir airbus auch ab. liste kann beliebig lange fortgesetzt werden.

wir leben nunmal hier in deutschland. jeden tag wird man auf etwas stossen was irgendetwas mit dem dritten reich zu tun hat.... man kann ja schlecht einfach alles umkrempeln. und wenn hier jemand in deutschland lebt - freiwillig lebt - dann wird er sich wohl damit abfinden müssen. und das gilt auch für den zentralrat der juden. ganz nebenbei bemerkt geht mir das ständige reingerede vom zdj auch schon auf die nerven. man muss sich ja nicht immer zu allem und jedem äussern - ständig rücktritte fordern u.s.w. und sofort.

meine güte, dann wurde halt pfitzner gespielt - man muss nicht alles überdramatisieren.

hitler wird wohl zahnpasta benutzt haben, socken getragen haben und hat sich wohl auch mit klopapier seinen allerwertesten abgeputzt. wollen wir in zukunft statt klopapier wieder gras nehmen? barfuß in den schuhen stecken und mit einer kleiderbürste die zähne schrubben?

wir leben im 21 jahrhundert..... meine güte....
10/05/07 21:54:14

wrote:
Metzmacher ist neben Kent Nagano der einzige Nichtjude, der das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin dirigierte. Noch.
Daher weht der Wind.
10/05/07 22:14:49

wrote:
@ Klaus:
"Und hoffentlich kommt der Generationswechsel im ZdJ bald."

Das geht weder mich noch Sie als Nichtjude etwas an oder wollen Sie den Holocaust damit praktisch ad acta gelegt haben? Dann ticken Sie wirklich nicht mehr richtig.
Antisemitismus ist und bleibt das Thema des Zentralrates der Juden, Nichtjuden (wie Sie) versagen dabei leider völlig.
Was hier anschaulich zu Beweisen war.

(Zitat Ende)

Schon gut, schon gut --
Ich würde aber ganz gern einmal wissen, woher sie eigentlich wissen, ob ich Jude bin oder nicht. Und im übrigen auch, was das für einen Unterschied in dieser Sache macht -- "Versagen" -- "Undinge" --

Dies alles ist so phrasenhaft hohl und leer, daß man Dr. Graumann ja schon fast wieder vor diesen seinen Verteidigern-Hohlköpfen hier in Schutz nehmen muß.

Schabbath Schalom ist ernst gemeint. Ich halte mich auch in der Regel dran. Allerdings konnte ich mich mental noch nicht von dieser geistigen Misere in dieser blog-Diskussion hier trennen. und so ist der Schabbath auf Morgen verschoben.

Natürlich werden jetzt vielleicht auch irgendwelche rechtsgerichteten Irr- und Wirrsale hier irgendwas dazu zum besten geben.. bei "Lotti" bin ich mir nicht ganz sicher, was er ist, nun ja. Das klassische Paranoiker- und Querulanten-Thema hier, natürlich.

Nee nee. Engegement gegen Antisemitismus ist dringend nötig, aber etliche hier scheinen mir zu sehr damit beschäftigt, sich klassische jüdische Paranoia erst selbst mühselig anzutrainieren (etwas, das ein Jude sich i.d.R. doch eigentlich eher abtrainieren möchte, wenn er z.B. aus Familiären Gründen darunter leidet.)

Gut, aber wenns Hilft, die glückliche Zugehörigkeit zur Opfer-Gruppe. Ist man erst einmal ein richtig authentisch-jüdisches Opfer geworden- ach, der Weg lang, hart, entbehrungsreich - muß man sich dann unbedingt Dr. Graumann bei einer der mißlungensten Aktionen des ZdJ in letzter zeit beispringen..? Na gut, irgendwo ist das teutonische ja auch etwas kulturübergreifendes, nicht wahr? In diesem Sinne wäre die Musik von Pfitzner schon die Entdeckung wert?

Der ZdJ legt sich einfach mit den falschen leuten an.
Das spricht für Inkompetenz, Überforderung, Überalterung. So what? Nicht anders als überall auf der Welt.

Diese extremst-engagierten Anti-Metzmacher-Anti-Antisemitismus-Betthupferl (sorry, aber eigentlich ganz lustiges Wort) hier finde ich teils ganz noch ganz anrührend, teils aber auch nicht: weil Dummheit und lautes Auftreten eine sehr unangenehme Mischung darstellt.

Max
10/05/07 22:33:22

wrote:
Also um mich hier nocheinmal zu Wort zu melden.

Den Holocaust Ad Acta legen? Wäre ,denke ich einmal langsam eine Maßnahme, da wir aus Geschichtsbüchern ect.pp. so langsam wissen, um was es sich gehandelt hat und das so etwas nie mehr passieren darf. Ich denke soweit würde mir jeder vernunftbegabte Mensch zustimmen. Doch ich denke , dass , insoweit es sich um die Absicht handelt, jedem Menschen der dt.Nationalität enstammt, zu sugerieren, wie schlecht er doch eigentlich sei - seine Großväter allesamt Verbrecher und alles was dem Kulturgut zufalle verwerflich - da muss und möchte ich doch widersprechen!

Was sollen wir denn noch tun? Reicht es nicht, das unsere Volkssouverinität seit Jahrzehnten mit Füssen getreten wird und jedes Fünkchen im Keim erstickt wird??

Ich denke man sollte auch auf beiden Seiten das Vergangene ruhen lassen und sich lieber den Thematiken der Neuzeit widmen - da haben wir genug Probleme zu lösen...

Und eine Frage sei mir noch erlaubt: Wenn hier in Deutschland alles so furchtbar schlimm und jeder Deutsche ein potenzieller Antisemit ist, aus welchen Grunde wählt ihr dieses Land zu eurer Heimstatt?

MfG - DBD
10/06/07 00:41:24

wrote:
Stimme meinem Vorredner in den Hauptargumenten vollkommen zu. Warum soll sich ein Kind, daß nach 1945 geboren ist, für die Verbrechen seiner (Groß-)Eltern schuldig fühlen müssen? Ist dies nicht NS-Ethik - die der "Sippenhaft"?
10/06/07 01:06:21

wrote:
"Ich würde aber ganz gern einmal wissen, woher sie eigentlich wissen, ob ich Jude bin oder nicht"

Ich habe gelesen!
10/06/07 01:56:16

wrote:
"Warum soll sich ein Kind, daß nach 1945 geboren ist, für die Verbrechen seiner (Groß-)Eltern schuldig fühlen müssen?"

Von Schuld redet doch nur ihr und kein Jude in diesem Land. Fühlt Ihr Euch besser, wenn man so eine Lüge nachprabbel? Den Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung muß man Ihnen hoffentlich nicht auch noch erklären.

„na da sind ja alle heulsusen wieder gemütlich beisammen“

Ja, stimmt und sie sind die Größte. Ihre Argumentation ist zumindest zum Lachen geeignet.

"Metzmacher ist neben Kent Nagano der einzige Nichtjude, der das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin dirigierte. Noch.
Daher weht der Wind."

Sie scheinen nicht ganz bei Verstand zu sein bei soviel Paranoia.
10/06/07 02:01:52

wrote:
"Den Holocaust Ad Acta legen? Wäre ,denke ich einmal langsam eine Maßnahme, da wir aus Geschichtsbüchern ect.pp. so langsam wissen, um was es sich gehandelt hat und das so etwas nie mehr passieren darf."

Ach ja? Bei Ihnen hatte ich da eher meine Zweifel. Übrigens widersprechen Sie sich, die heutigen Kindern können es noch gar nicht wissen. Bei dem Erfolg der Nazisten, die sie in den letzten Jahrzehnten hier wieder haben, sprechen Ihre Worte außerdem noch Hohn!

"Reicht es nicht, das unsere Volkssouverinität seit Jahrzehnten mit Füssen getreten wird "

Die hat Deutschland seit dem Abzug der Alliierten bereits wieder. Vielleicht haben Sie da ja nur etwas verpasst.

"Ich denke man sollte auch auf beiden Seiten das Vergangene ruhen lassen "

Daß ist das typische Argument seit 1945!!! Das erzählen Sie mal den Holocaustopfern, daß sie ihre Vergangenheit nun endlich gefälligst für sich behalten sollen, vergessen sollen, was ihnen widerfahren ist, daß sie ihre toten Angehörigen vergessen sollen, daß sie ihren Kindern nie erzählen sollen, was ihnen widerfahren ist. Daß sie vergessen sollen, wie heute noch Nazis frei herumlaufen, daß sie vergessen sollen, wie harmlos die Bundesrepublik mit den Nazis nach 45 umgegangen ist. Das alles sollen die gefälligst vergessen. Ich frage Sie: Bemerken Sie eigentlich was Sie das fordern?
Bei keinem Opfer wird derartiges verlangt, für Juden scheint das nicht zu gelten.

Es ist nur noch erschreckend, wer hier alles so aufläuft.
10/06/07 02:18:01

wrote:
PS: Zu Freigedank:

"und falls die npd tatsächlich dieses system "überwinden" möchte, wäre das auch trotzdem für mich eine meinung, die es zu respektieren gilt. ich meine wer will sich denn anmaßen per gesetz festzulegen was moralisch richtig und was moralisch falsch ist."

http://www.hagalil.com/01/d...

Aha. Wenn die NPD "das System überwinden" möchte, sprich die Demokratie abschaffen! möchte, wäre das für den nur eine Meinung. Und das wird natürlich mit dem Mißbrauch des Rosa-Luxemburg-Zitats (Vorsicht Jüdin) unterstrichen. Hier sollte klar, wessen Geistes Kind dieser Freigedank" ist.
10/06/07 02:38:28

wrote:
Nun, da ich langsam denke es handelt sich hier um reine Bösartigkeit, werde ich ,entgegen meinem Vorhaben, doch noch einen Beitrag zum besten geben.

Ich weiß nicht welche Schule Sie, werter Herr Klaus , besucht haben, aber zu meiner Zeit und auch danach war und IST der Holocaust ein Thema (was ich gut finde). Nur bin ich der Meinung, das sich Geschichte nunmal nicht auf 60-70 Jahre beschränken lässt und die ewige Leier der "bösen Deutschen" nun doch langsam ihrem Ende zugehen sollte.

Ich betone hier nocheinmal in aller Öffentlichkeit, das ich mich von allen Greultaten des NS-Regimes AUSDRÜCKLICH und besten Gewissens distanziere und diese in keinster Weise gutheisen möchte/will/kann!!

Zum Punkt der Volksouverinität kann ich angesichts dieser permanenten Vorhaltungen gegenüber jedweder Art von "Deutsch sein" nur lachen. Den haben wir mit dem Abzug der Allierten wiederbekommen? Wenn man ihren Ausführungen glauben schenken darf, so müsste man sich als Deutscher bis zum Sankt-Nimmerleinstag im Boden vergraben und selbst unsere Fahne mit Füssen treten... Ich denke dazu besteht kein Grund!

Und zum letzten Punkt sei gesagt, das ich die Trauer der Opfer und Angehörigen von Opfern verstehen kann - doch es gibt bessere Beispiele dieses Kapitel ruhen zu lassen oder zu verarbeiten, als in ständigem Selbstmitleid und Schuldzuweisungen an Leuten ,die mittlerweile in der 3.Generation leben zu zerfliessen.

Man bedenke nur die positiven Entwicklungen Deutschlands zu anderen Staaten, dessen Bevölkerung unter dem Terror der NS-Herrschaft zu leiden hatten ( Russland/CSSR usw.)

In diesem Sinne
10/06/07 02:50:01

wrote:
Ach, noch eine Anmerkung für den Pädagogen "Bruno Ganz":

"dem nazi (!) richard strauß"

Da sollten Sie noch einmal dringend die Schulbank drücken (bevor es noch peinlicher für Sie wird): Richard Strauß war nie NSDAP-Mitglied, er war kein Nazi, sondern höchstens ein Mitläufer. Ab 1935 stand er für keine Ämter mehr zur Verfügung! Soviel zu Ihrer "schon aus der schule heimgekommen sein". Sie haben sicher nie eine von innen gesehen. Wirklich erheiternd.
10/06/07 02:56:40

wrote:
"Schon wieder ich"

"Der böse Deutsche"? Zu Ihnen ist alles gesagt.
10/06/07 02:58:11

wrote:
"Schuldzuweisungen"

Schon wieder findet eine selektive Wahrnehmung statt. Ich denke, es handelt sich hier mittleweile auch um eine reine Bösartigkeit. Ich empfehle Ihnen und den anderen ein Wörterbuch in die Hand zu nehmen und die Worte Schuld und Verantwortung nachzuschlagen. Und vielleicht fällt Ihnen dann endlich der Unterschied auf. Es ist schon bemerkenswert wie manche die Worte anderer umdrehen wollen. Schuld sind weder Sie noch ich. Haben Sie das nun verstanden?
10/06/07 03:03:56

wrote:
Traurig ,Traurig Herr Klaus.

Das ringt mir hier jetzt zum Schluss doch noch ein kleines Schmunzeln ab.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Nacht.
10/06/07 03:05:13

wrote:
"Traurig ,Traurig"

In der Tat, da Sie wieder nichts verstanden haben.
10/06/07 03:14:09

wrote:
"Wenn man ihren Ausführungen glauben schenken darf, so müsste man sich als Deutscher bis zum Sankt-Nimmerleinstag im Boden vergraben und selbst unsere Fahne mit Füssen treten... Ich denke dazu besteht kein Grund!"

Ach, Herr ich bins wieder oder noch mal oder wie auch immer:

Das ist in der Tat so, aber was hat das mit dem Antisemiten Pfitzner und dem Thema hier überhaupt zu tun?
Wer redet denn dauernd darüber, daß angeblich alle Deutsche Nazis usw. seien? Was soll das Spielchen eigentlich, was bezwecken Sie und die anderen damit? Wollen Sie Deutsche partout zu Opfern von Juden und Andersdenkenden erklären? Niemand außer Ihnen und dem kläglichen Antisemitenverteidigern redet andauernd davon. Fällt Ihnen das noch nicht einmal auf?
10/06/07 03:22:51

wrote:
@ klaus.

so so....da finden sie meinen einwand bezüglich volkswagen ect.pp lächerlich - in der tat ?
warum eigentlich ?
auf der einen seite gibt es geschrei weil pfitzner aufgeführt wird - zum anderen fahren wir volkswagen.... ich meine wenn gewisse leute in einem ewigen jammertal leben möchten, warum dann ausnahmen machen ? da wäre ich aber konsequent.

es handelt sich doch - wie immer - mal wieder nur um eine art machtfrage in deutschland. der zdj möchte mal wieder versuchen deutlich zu machen - ohne uns geht hier gar nichts.

" Daß ist das typische Argument seit 1945!!! Das erzählen Sie mal den Holocaustopfern, daß sie ihre Vergangenheit nun endlich gefälligst für sich behalten sollen, vergessen sollen, was ihnen widerfahren ist, daß sie ihre toten Angehörigen vergessen sollen, daß sie ihren Kindern nie erzählen sollen, was ihnen widerfahren ist."

auch hier hat der gute klaus übersehen das es in der rangfolge der opfer wohl unterschiede gibt. sollte nicht in berlin eine gedenkstätte für flucht und vertreibung errichtet werden? was ein aufschrei - wie können es deutsche nur wagen an ihre eigenen opfer zu erinnern....oder ? klaus? wie sehen sie das ....

das mein zitat " freiheit ist immer die freiheit...." von einer gebürtigen jüdin stammt ist mir schon bewusst. haben sie etwas dagegen das ich eine jüdin zetiere?

und dem guten klaus ist also vollkommen klar " wessen kind ich bin ". ach kläuschen. nur weil ich für mich das als deutscher in anspruch nehme was jeder israeli für sich auch in anspruch nimmt ?
10/06/07 11:11:38

wrote:
wenn ich hier den einen oder auch anderen beitrag lese erschauert es mich doch schon regelmäßig wieder....

vielleicht ist es wirklich an der zeit einen paradigmawechsel in der einen oder anderen angelegenheit zu vollziehen...

UND klaus....ich nehme unsere demokratie beim wort. ich unterdrücke keine meinung, keine musikalische aufführung... und wenn jemand die npd wählt - ist das seine entscheidung, eine entscheidung welche vom grundgesetz ausdrücklich gewollt ist.

- das heisst nicht das ich npd wählen würde, oder wähle -

ist ist aber schön zu sehen das es auch meinungen gibt welche der nomenklatura und seiner willigen helfer entgegenstehen und es werden nicht weniger....

deutschland kann also doch noch eine zukunft haben.
10/06/07 11:20:49

wrote:
Adolf Hitler hat ja recht viele Aquarelle und Zeichnungen erstellt, ich denke, dass so manch einer der o.a. Poster auch keine Hinderungsgründe in einer Ausstellung von Hitlers Werken sehen würde :-(
So wird man wieder salonfähig...
10/06/07 12:24:39

wrote:
Sorry, dass ich mich da eingemischt hab, Lotti ist die Abkürzung von Charlotte. Naja, mich nervt die Verharmlosung der (hoffentlich erfolglosen, verzweifelten Versuche der Nazis) die Oberhand zu gewinnen. Ich denke diese Diskussionen hier bringen nix. Das braune Pack ergötzt sich an solchen Aktionen.
Der Himmel ist blau und die Welt verrückt?
Wer schafft es, diesen Megaspinner vom rechten Lager das Maul zu stopfen?
10/06/07 13:51:15

wrote:
Hier sind aber keine Israelis, Herr Freigedank. Erstaunlich, nicht? Oder sind Juden bei Ihnen grundsätzlich Israelis? Würde mich nicht wundern.

"auf der einen seite gibt es geschrei weil pfitzner aufgeführt wird"

Tausendste Wiederholung: es ging um den Zeitpunkt: 3. Oktober. Wie oft noch?

Natürlich kann an die Vertreibung erinnert werden, aber nicht ohne das vorher zu erwähnen. Sie alle widersprechen sich. Die Vertreibung soll man darstellen, aber den Holocaust vergessen. Wie geht das zusammen?

Wiederholung: NPD kann leider jeder wählen, aber sehen Sie sich mal das Grundgesetz an, Artikel 20, 4. Das tritt in Kraft, wenn die NPD ihr Ziel, die Abschaffung der Demokratie, erreichen will.

Zitat:

Artikel 20 GG

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung , die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zu dem Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Erläuertung:

Mit diesem Recht soll verhindert werden, dass eine Machtübernahme durch nichtdemokratische Handlungen der Exekutiven oder Legislativen (insbesondere die Feststellung des Spannungs- oder Verteidigungsfalls) das politische System in Deutschland gleichsam aushebelt und es damit zu einer Diktatur kommen kann, bei der eine wirkliche Kontrolle der ausführenden Organe durch das Volk nicht mehr gegeben ist. Das Widerstandsrecht greift nur, wenn die in Art. 20 Abs. 1 bis 3 GG niedergelegten Grundsätze, die freiheitliche demokratische Grundordnung oder die durch Art. 79 Abs. 3 GG der Verfassungsänderung entzogenen Grundsätze eindeutig angegriffen werden und alle anderen legalen Möglichkeiten ausgeschöpft sind (Subsidiarität, ultima ratio. Nach Meinung einiger Staatsrechtler sind Anschläge und Morde (z. B. Tyrannenmord) in diesem Fall legitim, um die grundgesetzliche Ordnung wiederherzustellen.

Nun klar? Also nix mit Meinung, wenn eine NPD die demokratische Ordnung abschaffen will. Und das will sie.

Aber relativieren Sie nur weiter, bis es der letzte kapiert, wessen Geistes Kind hier herumtappt.
10/06/07 14:32:30

wrote:
"Adolf Hitler hat ja recht viele Aquarelle und Zeichnungen erstellt, ich denke, dass so manch einer der o.a. Poster auch keine Hinderungsgründe in einer Ausstellung von Hitlers Werken sehen würde"

Natürlich, nur würde die es nie zugeben, das wäre dann doch zu offensichtlich.
10/06/07 14:33:43

wrote:
"Sorry, dass ich mich da eingemischt hab"

Dafür brauchen Sie sich nicht zu entschuldigen, die braunen nehmen da auch keine Rücksicht, ihr Gedankengut zu verbreiten.

"Ich denke diese Diskussionen hier bringen nix. Das braune Pack ergötzt sich an solchen Aktionen."

Wohl leider nicht, denn dazu müßte manch einer etwas einschalten, was er offensichtlich nicht gern einschaltet: sein Hirn! Aber deswegen sollte man sich nicht verschrecken lassen.
10/06/07 14:36:40

wrote:
freunde, wo bleibt euer humor? glaubt ihr im ernst, daß bruno ganz sich mit euch in diesem forum beschäftigen würde???
da seid ihr jemandem aber gründlich auf den leim gegangen.
übrigens: euer verzweifeltes ringen um liebe und aufmerksamkeit sollte euch deutlich machen, dass ihr nur durch verständnis, toleranz und souveränität zu diesen werten gelangt ( klaus, yael).
inhaltloses kreischen wird jedenfalls nicht zum gewünschten ziel führen. wer hat euch im leben nur so verletzt, daß ihr das hier nötig habt? welche innere leere wollt ihr damit füllen??
übrigens, richard strauß war präsident der reichsmusikkammer.
kein aktiver nazi, aber auch sicher kein widerständler.
ihr schadet der sache israels und der in deutschland lebenden juden.

lieber maxim, danke daß es sie gibt!
10/06/07 17:16:30

wrote:
kläuschen, kläuschen...jetzt amüsieren sie mich aber...

was die aquarelle von hitler angeht - die liegen grösstenteils in den usa. und zwar im militärmuseum washington, unter verschluss und werden gehütet wie ein staatsschatz. in einem fernsehbeitrag vom sender 3sat, durfte ein kamerateam mal in die panzerschränke sehen, da kam dann der gute kurator, samthandschuhe an und öffnete mit einem breiten grinsen den panzerschrank.ist also nicht zu vermuten das der inhalt jemals der öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

*grins*

@ "lotti"
Wer schafft es, diesen Megaspinner vom rechten Lager das Maul zu stopfen?

- unter meinem niveau. und ich fühle mich auch nicht angesprochen. sollte die gute lotte mich dennoch gemeint haben, so bitte ich um entsprechenden vermerk. ich würde mich ggf. verbal auf dieser tiefen ebene mit ihnen unterhalten.

nochmal zu klaus.

sie haben das grundgesetz zetiert. und ich pflichte ihnen uneingeschränkt bei. allerdings fehlt mir in bezug auf die npd etwas. wo geht bitteschön hervor das die npd undemokratisch wäre.... steht nichts davon in ihrem parteiprogramm, nicht auf der netzseite und auch in keinem interview habe ich derartiges raushören können. also nicht einfach das nachplappern was unsere "freien" und "wertneutralen" medien von sich geben.

das pfitzner am 3 oktober aufgeführt worden ist - auch dabei sehe ich kein problem.....warum auch? mag sein das pfitzner nach heutigen massstäben ein antisemit gewesen ist - mag sein das es wie in wekipedia geschrieben sich so verhält, das er auch juden geholfen hat. nur weil jemand kritisch dem judentum gegenüber steht kann man ihn nicht auf den scheiterhaufen werfen.
10/06/07 17:20:38

wrote:
was in deutschland fehlt ist einfach der unverkrampfte umgang mit der geschichte. geschichte wird immer polarisieren - wie auch hier wieder geschehen.

weder die einen noch die anderen sollten bei jeder gelegenheit die goldwaage rausholen und alles abwiegen. soll die bundesregierung den nächsten 3 oktober einfach auf hawaii feiern. da war der hitler nie persönlich ( anders als berlin ). als musikalische untermalung sollte reggae dienen - alles andere als "deutsches kulturgut". gesprochen wird dabei auf latein - denn hitler konnte kein latein. der flaug nach hawaii nicht mit lufthansa - nehmen wir eine billigline, in der hoffnung das die politiker nicht zurückkehren. kläuschen ich denke DANN wird der zdj oder Sie hoffentlich nichts mehr an einer feierstunde zum 3 oktober bemängeln können. nur ist es so, das diese feier wohl auch nichts mit deutschland zu tun hätte. heute ist es sowieso schon schwer deutsches kulturgut zu leben ( ausser bier trinken ) ohne in die rechte ecke gestellt zu werden. es gibt heute in der brd auch keine kultur welche etwas mit deutschland zu tun hätte. ich denke nicht das ein volk auf dauer einfach auf alles verzichten kann.

daher wäre es eben wichtig unverkrampft mit der geschichte umzugehen. das erzeugt weniger polarität und schafft mehr konsens. und es sind leider immer die gleichen die öl ins feuer giessen - immer wieder aufs neue....

nicht päbstlicher sein als der pabst. die kirche im dorf lassen.....alles alte volksweisheiten deren bedeutung mir immer wieder aufs neue bewusst wird.

soll man uns deutsche doch einfach mal unser leben LEBEN lassen. lang genug - und teilweise noch heute - leben wir unter fremdbestimmung.

das geht nicht ewig gut.

wenn wundert es denn das angesichts solcher ausufernden beiträge in den medien, gewisse parteien zulauf erhalten.

ja ja...ich weiss was jetzt für eine stereotype kommt : " jetzt sind wir deutschen juden auch noch schuld am wahlerfolg der npd - dieser freigedank - dieser antisemit".

so einfach ist das aber nicht. genau sowas IST der grund warum sich immer mehr menschen von der demokratischen mitte abwenden und entweder links oder rechtsaussen wählen.

das alles kommt doch nicht von irgendwoher....

ich denke die menschen sind es einfach leid, sich ständig und überall bei jeder gelegenheit, sich ihre vergangenheit um die ohren schlagen zu lassen. eine gedenkveranstaltung hier - ein stolperstein da - ein mahnmal das hätte auch der albert speer bauen können - ewige finanzielle entschädigungszahlungen u.s.w. und so fort etc.pp........
10/06/07 17:41:57

wrote:
"hr schadet der sache israels und der in deutschland lebenden juden."

Na sicher, schon wieder ein Nichtjude, der Juden erzählen will, wie sie sich zu benehmen haben. Juden sind nicht so, wie ihr sie gerne hätten, nun verstanden?

"glaubt ihr im ernst, daß bruno ganz sich mit euch in diesem forum beschäftigen würde???"

"welche innere leere wollt ihr damit füllen??"

Psychologieren Sie andere, vielleicht ein paar NPD-ler? (schlapp lach).

"lieber maxim, danke daß es sie gibt!"

Der ist übrigens immer noch Nichtjude.

Und danke, meine Freunde such ich mir selber aus.
Wer ist denn nun schon wieder ihr? Ich sicher nicht (kicher).

"verständnis, toleranz und souveränität zu diesen werten gelangt"

Die brauche ich nicht von NPD-lern. Danke! Keine Toleranz der Intoleranz.
10/06/07 17:55:23

wrote:
""glaubt ihr im ernst, daß bruno ganz sich mit euch in diesem forum beschäftigen würde???"

PS: Wer ist Ihr? Maxim vielleicht (lach)!
10/06/07 17:56:21

wrote:
„Und eine Frage sei mir noch erlaubt: Wenn hier in Deutschland alles so furchtbar schlimm und jeder Deutsche ein potenzieller Antisemit ist, aus welchen Grunde wählt ihr dieses Land zu eurer Heimstatt?“

Zunächst zwei (!)rhetorische(!) Fragen:

Wer ist „ihr“?
Wer behauptet, jeder Deutsche sei ein potentieller Antisemit?

Aber ist wohl wieder einmal, wie so oft hier, das Resultat der bewussten selektiven Wahrnehmung:

Klingt wie zu alten DDR-Zeiten: Wenn es euch nicht passt, geht doch nach drüben.
Erstens hat sich selten jemand seine Heimat bewusst „gewählt“ (es sei denn, jeder Jude ist für Sie ein Ausländer, wäre sehr aufschlussreich) und zweitens reden nur Sie und ihresgleichen davon, dass „jeder Deutsche ein potenzieller Antisemit ist“ und nicht wir. Wenn es so wäre, würde kein Jude, kein Ausländer und keine Minderheit in diesem Land leben! Ich hoffe, das war jetzt einigermaßen klar verständlich! Aber wir erschießen ja sowieso nur pal. Kinder oder überrollen irgendetwas mit Panzern und ein Volk was arm dran ist, sind Juden sowieso. Was ich damit ausdrücken will: Damit haben Sie sich als Gesprächspartner längstens selber disqualifiziert. Daher kein Bedarf mit Ihnen weiter zu kommunizieren.

Maxim: zum letzten Mal:

„Gut, aber wenns Hilft, die glückliche Zugehörigkeit zur Opfer-Gruppe. Ist man erst einmal ein richtig authentisch-jüdisches Opfer geworden- ach, der Weg lang, hart, entbehrungsreich“

Im Oberstübchen scheinen deine kleinen grauen Zellen ihren Job nicht mehr richtig machen zu können. Zum Opfer stilisierst du höchstens den Antisemiten Pfitzner.

„Und genau das, Yael und Perry, (daß Euch die Musik nicht interessiert, sondern nur, sie praktisch zu verbieten) macht eure Argumentation in der Sache auch so dürftig und albern.“

Ach Maxim, was ist denn das nun wieder für ein Argument? Klaus hat es bereits gut geschrieben und ich habe keine Lust mehr, mich ständig zu wiederholen. Wenn ich sagen würde, ich mag oder ich interessiere mich nicht für seine Musik, wäre meine Begründung gegen die Aufführung am 3. Oktober!!!! nachvollziehbarer gewesen? Häää? Tut mir leid, aber langsam greife ich mir bei deiner „Argumentation“ an den Kopf.

Und unterstelle mir nicht Dinge, die ich nicht geschrieben habe: Ich habe nie etwas von einem Verbot gesagt. Daher lass deine selektive Wahrnehmung endlich einmal weg. So was macht mich nun wirklich sauer!

Wenn du eindeutige Argumente nicht nachvollziehen kannst/willst oder es ganz einfach nicht kapierst, mache es nicht zu meinem, nicht zu Perrys, nicht zu Klaus´ Problem, sondern mache es zu dem was es ist: zu deinem Problem.
Ich bin es langsam leid, die ewig gleiche Platte abspielen zu müssen.
10/06/07 18:01:39

wrote:
"wer hat euch im leben nur so verletzt, daß ihr das hier nötig habt? welche innere leere wollt ihr damit füllen??"

Ihre unverschämte Distanzlosogkeit und Frechheit muß man sicher nicht kommentieren, diese fällt immer auf den Urheber zurück. Die Bruno Ganz-Witzfigur läßt grüßen. Nachtigall ick hör dir trapsen.
10/06/07 18:07:40

wrote:
"übrigens, richard strauß war präsident der reichsmusikkammer.
kein aktiver nazi, aber auch sicher kein widerständler."

Noch einmal lesen, was ich schrieb (auch wenn es anscheinend schwer fällt):

Richard Strauß war nie NSDAP-Mitglied, er war kein Nazi, sondern höchstens ein Mitläufer. Ab 1935 stand er für keine Ämter mehr zur Verfügung!

Sie verstehen: Kein Nazi, Mitläufer, ab 1935 kein Amt mehr! Von einem Widerständler schrieb ich gar nix.
10/06/07 18:16:46

wrote:
"ihr schadet der sache israels und der in deutschland lebenden juden."

Die, die hier schreiben, leben in Deutschland und ich kenne keinen, der die Pfitzneraufführung, wie diese Nichtjuden hier, unterstützen.
Menschen wie Sie schaden dem Ansehen Deutschlands, indem sie die Braunen in diesem Blog unterstützen und nicht mal im Ansatz widersprechen. Kümmern Sie sich gefälligst um nichtjüdische Deutsche, da können Sie Nichtjuden zur Genüge psychiatrisieren. Die Nazizeit ist vorbei, in der das möglich war! Juden gehen Sie einfach nichts an.
10/06/07 18:22:50

wrote:
"ihr schadet der sache israels"

Das ist ja mal wieder typisch. Juden werden für Israel und andere Juden in Geiselhaft genommen. Widerwärtig.

"wer hat euch im leben nur so verletzt, daß ihr das hier nötig habt? welche innere leere wollt ihr damit füllen??"

Ach der "Bruno Ganz" Verschnitt?

Was ich dem schrieb, gilt im gleichen Maße auch für Sie (wenn Sie es denn nicht selber sind, was man durchaus vermuten kann):

Herr Bruno Ganz,

was sind Sie denn für ein Ekelpaket?
Mit Verlaub, aber Sie haben einen an der Klatsche.

Ekelerregend welche Witzfiguren hier ständig auftauchen.
10/06/07 18:35:36

wrote:
"ihr schadet der sache israels und der in deutschland lebenden juden."

"Die, die hier schreiben, leben in Deutschland und ich kenne keinen, der die Pfitzneraufführung, wie diese Nichtjuden hier, unterstützen.
Menschen wie Sie schaden dem Ansehen Deutschlands, indem sie die Braunen in diesem Blog unterstützen und nicht mal im Ansatz widersprechen. Kümmern Sie sich gefälligst um nichtjüdische Deutsche, da können Sie Nichtjuden zur Genüge psychiatrisieren. Die Nazizeit ist vorbei, in der das möglich war! Juden gehen Sie einfach nichts an."

(Zitat Ende)

Ich kenne genug Juden, in dessen Familien es aufgrund von Spätfolgen der Shoa zu schlimmen psychischen Schäden, Psychiatrieaufenthalten, Suiziden, und vergleichbarem gekommen ist. Es gibt aber auch nichtjüdische Familien, die ähnliches erduldet haben.

Soviel zum Thema "Psychiatriesierung".

All dies ist schlimm, ändert aber nicht das Mindeste an folgender Feststellung:

Das Judentum mit dem Opferstatus gleichzusetzen (egal, ob das von Juden oder Nichtjuden ausgeht) - halt - ich präzisiere: die PRINZIPIELLE Assoziation des Judentums mit überhaupt so etwas wie einem "Opfer-Täter"-Schema ist letzten Endes antisemtisch.

Exakt so sehe ich das. Du bist ein Antisemit, Michal.
Ein jüdischer Antisemit (vermute ich nach den Äußerungen. Verzeihung, falls es denn doch nicht stimmten sollte.Das "jüdisch", meine ich)

Jedenfalls wärst Du ein jüdischer Antisemit, wenn man Dich ernst nehmen könnte. Kann man aber nicht, weil Du einfach viel zu aufgeblasen, aufgeputscht und dumm bist.

Mehr dazu zu sagen, lohnt sich im Grunde nicht.

Wenn ein Jude das Judentum zwanghaft und radikal als etwas negatives sieht - und der "Opferstatus" ist eindeutig etwas negatives - argumentiert er genau gleich wie seine wirklichen Feinde.
10/06/07 20:01:25

wrote:
So wurde auch schon Rolf Reuter übel mitgespielt.
10/06/07 21:07:23

wrote:
Zusatz:

Das Judentum ist eine großartige Religion und Kultur. Das Volk Israel zeigt ungebrochene Vitalität und Vielfalt. Israel ist ein pluralistischer, demokratischer Staat, der aus dieser Welt nicht mehr wegzudenken ist.

Ich möchte hinzufügen, daß das Judentum eine außerordentlich moderne und "zeitgemäße" Religion ist. Der vielschichtige Diskurs lebt seit den Zeiten der mündlichen Tora. Rambam hat die philosophischen Traditionen der Griechen aufgegriffen und mit den Rabbinischen Traditionen gedanklich zusammengeführt. Nur mal nachzuschlagen, was er im "Führer der Unschlüssigen" zum Wort "zelem" (= "Bild", d.h. "iim Bild Gottes wurde der mensch erschaffen") schreibt, ist erheblich lohnender, jetzt kurz nach dem Schabbath Berischit, als sich mit Idioten wie z.B. Michal oben diskutierend einzulassen.

Tut mir leid, Michal. Ich will Dich nicht "runterputzen".

Dies schreibe ich in der Hoffnung, hier ein wenig zur "Entgiftung" beizutragen. Der Rambam-Hinweis soll auch (vielleicht) in diesem Sinne wirken. Wer es zur hand hat: das lesen lohnt mehr als das meiste hier.

Und Pfitzner soll bitte auch weiter aufgeführt werden.
10/06/07 21:25:43

wrote:
Honey child, Yael....you be nuts, and a silly billy too. Simply being something called Jewish is not enough.
A healthy brain and a clear mind are essentials that neither Germans nor Jews seem to possess in excess.
I think you may be living in just the wrong country, at least, that's how it sounds.
10/06/07 23:14:20

wrote:
@ Katrin Wächtler

Ja, sie haben vollkommen Recht. Schwer zu verstehen, was da los war.

Rolf Reuter wurde von einem nicht weiter erwähnenswerten SPD-Politiker des Rechtsradikalismus verdächtigt, mit dem Ziel, ihm das Bundesverdienstkreuz abzuerkennen o.ä.

Wer die ganze Geschichte "veranlaßt" hat, oder wer der Auslöser war? Hm. Hm. "haGalil" sicherlich nicht (sonst hätte man es ja wahrscheinlich hier lesen können), warum auch? Nicht plausibel. Vermutlich auch keine jüdisch-verschwörerischen Zirkel, (falls in der Berliner SPD solche vorhanden sein sollten..).

Bleiben noch die Freimaurer, der Mossad, usw.

(das war ein Sarkasmus-Versuch, falls einer der wackeren Kämpfer hier dies nicht bemerkt haben sollte)

Neider. Idioten. Mißgünstige. Alte Feinde. Querulanten. Waren es ja wahrscheilich. Vielleicht ist es auch egal. Diesen SPD-Mann könnte man aber vielleicht verklagen. Fänd' ich schon richtig. Das sind wirklich igendwie üble Methoden, wie die mit einem feinen menschen wie Reuter umgegangen sind, denke ich. Ich halte es schon für möglich, daß er auch aus Bestürzung und Kummer starb. Zumindest daß es mit hinein spielt.

Solchen leuten wie diesem "Michal" (oder anderen) hier jedenfalls würde ich aber unbedingt die Intelligenz absprechen, in so einer Richtung irgend etwas bewirkt zu haben. Das sind "Foren-Schimpfer". Wollte ich nur noch mal feststellen.

Ich kannte Reuter persönlich. Der war nie und nimmer rechtsradikal.

Warum soll ich es denn nicht erzählen, die Geschichte ist amüsant -
Meine erste Begegnung war diese: daß er mal einen jungen Mann aus New York und mich in seinem blitzblanken Mercedes - Coupet bei einer Überlandfahrt mitgenommen hat. Nach einem ungeschickten Einpark-Versuch des Maestros rutschten wir aber in einer abgelegenen Gegend der Uckermark in einen modrigen Straßengraben -

Ich habe dann bewerkstelligt, einen von 50 Jahre Planwirtschaft geprägten Ex-Kolchose-Traktoristen, der in der Nähe herumtuckerte, dazu zu bringen, mit seinem Traktor die Luxuskarosse wieder aus diesem Mißstand herauszuziehen. Der Maestro war, kaum war es passiert, in eine kontemplative und intelektuelle Betrachtung dieses interessanten Arrangements versunken (und es interessierte ihn nicht die Bohne, was mit seinem neuen Benz passiert ist, und wie wir nach Hause kommen sollten) , und A. war dermaßen mit dem nerven am Ende..

Reuter war nie und nimmer rechtsradikal.
Was liegt da nur immer wieder für ein Gift in der Luft, daß solche Behauptungen solchen Staub aufwirbeln können?

(auch diese kleine, wahre Episode soll ein wenig zur Auflockerung beitragen.. sorry)

Max
10/06/07 23:37:28

wrote:
@Benidikte

Back dir ein Ei drauf, you raving lunatic.
10/07/07 00:38:33

wrote:
@maxim

Michal ist gewöhnlich weiblich.
Mehr als billige Beschimpfungen fallen dir leider auch nicht ein. Damit stehst du auf einer Stufe, mit all den Trollen hier (die sich sogar noch bemühen, den Anschein des nichtdeutschsprechenden geben zu müssen). Daher beschwere dich nie über andere.

"Wenn ein Jude das Judentum zwanghaft und radikal als etwas negatives sieht - und der "Opferstatus" ist eindeutig etwas negatives"

Ich weiß nicht von wem du ständig faselst, aber deine Interpretation ist nicht die richtige. Das möchtest du stänig anderen einreden. Solltest vielleicht mal drüber nachdenken.
10/07/07 00:43:44

wrote:
Herr Maxim,

ich finde es unglaublich, wie Sie sich anmaßen Juden, die Ihnen nicht in den Kram passen, als Antisemiten zu betiteln. Was bilden Sie sich eigentlich ein wer Sie sind? Haben Sie noch alle Tassen im Schrank oder was läuft da oben bei Ihnen ab? Wie ein Jude oder eine Jüdin (denn das bin ich, falls es Ihnen recht ist) sein oder ihr Judentum sieht, ist schlicht seine/ihre Angelegenheit und hat sie Nichtjude nicht zu intessieren und vor allem haben Sie sich darüber kein Urteil zu erlauben (der Opferkomplex läuft einzig und allein in Ihrem verquerten Hirn ab und nirgendwo anders).
Aber keine Sorge, mittlerweile scheint es "in" zu sein, Juden, die nicht so sind wie es anderen und Ihnen vielleicht gefällt, als jüdische Antisemiten zu betiteln. Eine unglaubliche Entgleisung, die man oft bei Philosemiten (ich vermute da eine ganze Menge Philosemitismus bei Ihnen) erlebt, die erst später bemerken, daß Juden nicht so sind, wie es ihrer kranken Vorstellung entspricht, die ganz schnell vom Philosemiten zum Antisemiten mutieren. Beides ist rassistisch. In dem Sinne erfüllen Sie diesen Rassismus.
Aber ich denke, verstehen, worum es eigentlich geht, werden Sie nie.

"Dies schreibe ich in der Hoffnung, hier ein wenig zur "Entgiftung" beizutragen"

Allein das schon zeigt, wie doof und aufgeblasen Sie eigentlich sind. Versuchen Sie sich besser unter Kontrolle zu halten. Das war ein gut gemeinter Rat meinerseits.
10/07/07 01:14:56

wrote:
Yael, Michal, Klaus, Elija, Perry,

laßt euch bloß nicht ins Bockshorn von diesen Typen (besonders von diesem Maxim, der das Judentum Juden erklären will (wie lächerlich und witzlos und anmaßend ist das eigentlich, gehts noch, Philo?!!) und sich als der angeblich gute und bessere Jude präsentieren will, der er noch nicht einmal ist) jagen. Die sind einfach nicht normal und stellen, Gott sei Dank, nicht die Mehrheit in Deutschland. In einem gebe ich dir, Michal, sehr recht, Philosemiten sind mit das schlimmste, was Deutschland je hervorgebracht hat. Mich ekeln solche Gestalten.

Schavua Tov!

Maxim, mach dich Gnom nicht noch lächerlicher als du Möchtegernjude bereits schon bist. Laß das Judentum denen, die es sind: den Juden. Deine impertinente Anmaßung ist absolut unerträglich und völlig abartig.
10/07/07 01:48:50

wrote:
@lo chashuw

sicher nicht. ;))
10/07/07 02:21:20

wrote:
Maxims Ignoranz und Inkompetenz ist hier beispielsweise recht gut nachzulesen:

http://forum.hagalil.com/cg...

Von seinem Konvertiten- und Orthodoxenbashing will ich erst garnicht reden...

Maxim hat die alleinige Meinungshoheit gepachtet, ansonsten haben alle anderen den Mund zu halten, da sie gemäß Maxls Doktrin eh keine Ahnung haben.
10/07/07 02:27:40

wrote:
"Maxim hat die alleinige Meinungshoheit gepachtet, ansonsten haben alle anderen den Mund zu halten, da sie gemäß Maxls Doktrin eh keine Ahnung haben."

Ja, vor allem hat nur er Ahnung was Judentum ist. Und die, die nicht das, was der sich unter Juden-Judentum vorstellt, sind jüdische Antisemiten oder haben bestenfalls eine Opferneurose. Ich denke, es ist ziemlich klar, wer hier auf die Couch gehört.
10/07/07 02:35:24

wrote:
Das hat mich dann doch auf die Idee gebracht, mich auf der Seite des Forums umzusehen. Hier lagen einige mit ihrer These ganz richtig:

http://forum.hagalil.com/bo...

und sehr interessant:

Die bittere Wahrheit scheint zu sein, dass ich ein vollkommen gestoertes Verhaeltnis zu Deutschland und zu Deutschen habe. (wie meine Eltern - d.h. mein Vater - irgendwo, wenn auch subtiler - bestimmt auch irgendwo, warum auch immer, letztlich. )

Grundlos ist dieses Misstrauen bzgl. Deutschem letztlich nicht.
Wenn ich z.B. einem Psychologen die Gruende erzaehlen wuerde, wuerde der (wahrscheinlich, denke ich) sagen, ja, das ist schon irgendwie verstaendlich, bei dem, was sie erlebt haben (z.B. an Chauvinismus etc)/ was sie mir jetzt erzaehlen.

http://forum.hagalil.com/bo...

mein Sohn geht da auch hin,,,Polizei, Sicherheit, weniger Normalitaet und Selbstverstaendlichkeit.

maxim - kleine provokante frage am rande: wieso tust du das deinem sohn an? es gibt so nette und gute "nichtjuedische sportvereine - wieso muss ein nichtjuedisches kind also unbedingt unter solch' unguenstigen konditionen sport machen?

Nein, Maxim, die Frage ist nicht bescheuert, sie ist durchaus berechtigt. Und ja, ich unterstelle Dir eine Profilierung. Es gibt hunderte von Schachclubs in Berlin, es gibt genügend Schulen etc. pp.
Was will man(n) durch diese Aktionen vermitteln? Mein Sohn ist etwas "besonderes" (nämlich jüdisch)? Mein Sohn lernt so, sich abzuhärten (macho)? Oder einfach: ich bin halt eben philosemitisch. (Der "Judenfan" hat Dich doch so richtig in den Himmel gehoben, nicht?)

http://forum.hagalil.com/bo...

Ausserdem bestätigst Du mit Deinen letzen Postings genau meine Thesen: Philosemiten wollen immer von Juden hören, wie toll sie doch sind. Wehe, man tut das nicht, dann geht's aber los.

http://forum.hagalil.com/bo...

ps maxim

deine kindererziehung geht doch auch eindeutig ueber "vertrauen" hinaus. du schickst deinen sohn in die juedische schule und zu anderen juedischen aktivitaeten, weil du dich vom judentum angezogen fuehlst. das ist doch auch ein pfad, der von dir bewusst gelegt wird, oder nicht?

http://forum.hagalil.com/bo...

Maxim

...und jetzt muss ich mich sicher gleich verteidigen, dass ich ja von fast ein Philosemit bin.. Mein Sohn trompetete vorhin beim Baecker o.ae. lautstark: "Pappa, du bist ja so ein Juden-Fan" und bot mir seine alten, vollgekritzelten Hebraeisch-Lern-Hefte an, damit ich es auch etwas lernen kann..Irgendwie - die Welt ist seltsam - in einer Schlange zu stehen und von seinem Kind so als "Juden-Fan" tituliert zu werden, hat etwas peinliches an sich ...

http://forum.hagalil.com/bo...

Aha, der "Judenfan". Lag Michal mit der Feststellung des Philosemiten wohl sehr richtig.
10/07/07 03:26:09

wrote:
@ lo Chaskuw

Es ist nicht weiter überraschend, daß jetzt einige chronisch erregte Foren-Blockwart-Typen (oder was auch immer) über mich herfallen würden.

Das war vollkommen klar und in der reflexhaften Reaktion vorhersehbar. Tja. Auch nicht weiter schlimm, und ich denke, diese Dummheit fällt auf intrigante Klatschbasen wie lo chaskuw selbst zurück. Es ist wirr, überregt, unvernünftig.

Was die Frage angeht, ob ich jüdisch bin oder nicht, werde ich mich nicht weiter äußern, das wäre auch ziemlich hirnverbrannt, bei diesen Schwachköpfen hier. Nur so viel, ganz allgemein:

- es gibt diverse familiäre Konstellationen
- es gibt die Möglichkeit des Übertritts (bei einigen der Mit-Diskutanten handelt es sich meines Wissens um Konvertiten - die sind bekannter Maßen -Broder schrieb darüber..- oft besonders "eifrig".

Nun ja. Was mich betrifft, werde ich mich nicht äußern. Ich rate ihnen nur zur Vorsicht, sie könnten sich täuschen. Giften sie herum wie sie wollen, es war vorhersehbar.

Daß im haGalil-Forum neben einigen sehr sympathischen und interessanten Persönlichkeiten (einige kenne ich auch persönlich - ich bin aber, um dies zu wiederholen, nicht an einer Schlammschlacht, besonders nicht um meine Person, interessiert) leider viele Neurotiker unterwegs sind, ist schade. Es beschädigt zwar sicher nicht die "jüdische Sache" (weil einfach ZU dumm). Es vergiftet nur die Athmosphäre.

Was soll man sonst dazu sagen?
Daß es u.U. wirklich helfen kann, einen Psychologen aufzusuchen, wenn man unter Verfolgungswahn leidet.

Das Problem bei einigen Leuten in diesem Forum ist, daß sie meinen partout für "die Juden" sprechen zu können. Ein Versuch, der schon ein wenig albern anmutet. Gelinde gesagt.
10/07/07 07:17:15

wrote:
Ich füge hinzu, daß es sehr wichtig ist, die verschiedenen Ebene auseinander zu halten, die leider von aufgeregten Menschen oft verwechselt werden.

Das ist nicht "naiv". Sondern das einzige, was hilft.
Denken.

(wie gesagt: versuchen sie doch, mich irgendwie anzugiften - entböden Sie sich ggf. auch nicht, mir "die Maske herunter zu reißen" usw. usw. Ich kann nicht behaupten, daß mir das Spaß macht, aber so weit - wie evt. einige andere - bin ich nicht gesunken, daß ich virtuellen Schlammschlachten übertrieben große Bedeutung beilegen würde.)

Die Unterstellung, ich arbeitete irgendwie Rechtsradikalen zu o.ä., ist so lachhaft, daß ich sie nicht ernst nehme.

Es ging um Pfitzner. Vielleicht auch um die Freiheit der Kunst. Ich glaube allerdings, hier diesbez. an der falschen Adresse zu sein.
10/07/07 07:41:56

wrote:
Dies noch als letztes. Da offenbar ein Anschlag auf meine Reputation ansteht bevorsteht (der sich aber als virtuelles Debakel erweisen wird) will ich mich denn doch selbst etwas schützen (Reputationsmäßig, bitte nicht anders verstehen, meine Damen und Herren Verschwörungstheoretiker):

Im Forum hier wurden websites verlinkt, die strafrechtlich relevante Inhalte haben. Die links wurden nicht entfernt. Es handelt sich um die sog. "massada shit liste" - das ist eine von (nun ja..) jüdischen Extremisten gemachte webspräsenz. In ihr wird u.a. zum MORD an jüdischen Personen aufgerufen, weil sie angeblich "jüdische Selbsthasser" seinen (bzw. politisch nicht genehm).

Woody Allan steht auch z.B. auf der Liste. Auch er soll nach Ansicht einer Verrückter ermordet werden, weil er ja so ein "jüdischer Selbsthasser" usw. sei.

Nun ja. Wie ernst dies zu nehmen ist, weiß ich nicht.

Ich verlinke es nicht. Vielleicht hat ja doch jemand ein einsehen im HaGalil- Forum und entfernt diesen Dreck und wirft diese betreffenden User heraus.
10/07/07 08:01:52

wrote:
Pfizner entartet!

Diffamierung ist eine alte Kulturtechnik. Ist einem ein Künstler unangenehm, so werden zu dessen Diffamierung und Abkanzelung Argumente herangezogen, die sich nicht auf das Werk sondern auf die Person beziehen. Das Label "entartet" eignete sich wunderbar, um sowohl moderne, jüdische, avantgardistische Künstler gemeinsam aus dem Kulturbetrieb auszugrenzen, ohne sich mit dem Oevre auseinandersetzen zu müssen.
Ein Schauer überkommt mich, wenn ich hier im gesamten Diskussionsthread nicht ein einziges mal lese, welche Werke von Pfitzner gespielt werden. Graumann wusste es scheints auch nicht. So als ob es völlig egal wäre, solange man nachweisen kann, der Mann habe irgendwann einmal etwas Schändliches gemacht (was im übrigen nur durch Graumanns an den Haaren herbeigezogenen Zitaten (unverifiziert!) belegt wird) und seine Werke wären nun für immer unspielbar. Man braucht schon eine perverse Logik, um so zu argumentieren.

Was wäre denn gewesen, wenn Herr Pfitzner nach 1921, dem Jahr als er die Eichendorff - Texte vertont hatte gestorben wäre? Das Werk wäre erst dann offensichtlich ohne weiteres spielbar. Eine durchaus abartige Vorstellung. Doch so sieht man, dass es die ganze beschämende Diskussion nicht braucht, die nichts mit Geschmack (worüber sich nicht streiten lässt) sondern Politik zu tun hat (was an die Stammtische gehört).

Graumann hat meiner Meinung nach hier den Ruf des ZR nachhaltig geschädigt.
10/07/07 13:46:45

wrote:
lieber maxim, bitte kontaktieren sie mich über meine e-mail adresse.
es geht um rolf reuter.
es ist sehr wichtig.
caramusica@web.de
10/07/07 13:48:06

wrote:
"oft besonders "eifrig". "

Maxim, lass mal bitte dein Konvertitenbashing stecken, es war damals und heute nur peinlich. Übereifrig bist leider nur du. Du solltest endlich mal mitbekommen haben, dass Juden es nicht mögen, wenn man ihnen das Judentum erklären will. Insofern empfinde ich deine Erklärungen als arrogant und besserwisserisch. Lass das einfach mal beiseite und dann gibt es auch keine Probleme.
Wenn Dinge immer noch im Forum stehen kann man es auch hier, wie überall, verlinken. Daher mach dich bitte nicht noch lächerlich. Das wars von meiner Seite. Machs gut.
10/07/07 14:21:20

wrote:
Yael, irgendwelche Foren-Schlammschlachten von anno dazumal interessieren mich persönlich nicht die Bohne. Ich bin nicht so verbiestert, daß ich leuten jahrelang vorhalten würde, was sie irgendwann einmal gesagt haben könnten. (das Problem peinlicherweise auch, daß ich mir den ganzen Mist und das ganze Gegifte auch nicht merken kann - ich finde, pardon, Leute, die jahrelang anderen "hinterher-recherhieren" und - schnüffeln einfach furchtbar)

Hier, bei dieser Diskussion, geht es mir aufschliesslich um die Sache. Dafür, daß Metzmacher Pfitzner aufführen kann, ohne daß hierbei der ZdJ etwas zu melden hat. Es ist Kunst. Sogar ganz große.

Und Graumann macht sich in diesem Fall selbst zu einem kleinlichen Querulanten. genauso Blödsinnig, als wenn in Israel kein Richard Strauss aufgeführt werden kann (die zeiten sind zum Glück vorbei).

Das sehe ich so und würde dies immer wieder sagen. Und es ist auch "common sense".

Wozu dieses Gefecht? Warum wird die blödsinnige Erklärung vom ZdJ nicht zurückgenommen? Die ganze Welt lacht sich schief darüber. Will der ZdJ ernst genommen werden?

Die Frage würde bei einer demokratischen politischen Partei oder sonstigen Institution genauso gestellt werden.

Und, um dies auch noch einmal zu sagen: es handelt sich hierbei um ein anderes Thema als "Rolf Reuter".

Das ist kein "Über-Eifer", Yael. Ich sage nur das, was ich in dem Fall einfach sagen muß.
10/07/07 14:43:51

wrote:
Das meinte ich auch nicht mit Übereifer. Dass du Pfitzner gut und die Aufführung richtig findest, habe ich ja nun verstanden und akzeptiere es natürlich, ich sehe das aber nunmal anders und kann daher nicht verstehen, dass du das scheinbar nicht akzeptieren kannst, sondern dich ständig nebulös in meine Richtung äußerst. Das ist nicht in Ordnung und dagegen verwahre ich mich, was auch mein gutes Recht ist. Aber du hast Recht, es geht nicht darum, daher sollten wir dieses Thema endlich mal beenden.
10/07/07 14:50:43

wrote:
"ohne daß hierbei der ZdJ etwas zu melden hat"

Noch eine Anmerkung dazu: der ZdJ kann, wie jede Institution, seine Meinung öffentlich kundtun, ohne dass er deswegen diffamiert werden darf oder sich auch nur rechtfertigen muss. Das ist ein Teil der Demokratiespiels. Und zu melden hat er insofern nix, dass er die Aufführung wohl kaum verhindern konnte, sondern lediglich seine Meiung dazu sagte. Das ist sein gutes Recht und dagegen polemisch anzustinken ist der völlig falsche Weg und hat mit Meiungsfeiheit sehr wenig zu tun.
Nun aber Ende!
10/07/07 15:39:26

wrote:
Lasst euch doch nicht von solchen Spinnern auf die Palme bringen!
Solche Menschen reißen jetzt noch große Sprüche, aber diese Sorte Mensch war im Krieg nur (dummes) Kanonenfutter, die hatten nie etwas zu sagen... und werden es auch nie haben...

Wie leicht ist es andere wegen anderen Meinungen zu hassen?
Und wieviel edler und gleichermaßen schwieriger eben diese zu lieben?

Hassen kann jeder- das primitivste zerstörerischste Gefühl von allen... damit ist man eins... der Versuch eben solche Menschen zu lieben wird einem die Grenzen der eigenen Seele aufzeigen und einen beschämend sagen lassen "ich bin nicht besser"...

Erev tov
10/07/07 17:35:09

wrote:
Poor dear Yael....you are so insistent about being Jewish. Why don't you come to Israel, come on aliyah? Is it because you are more German than Jewish? I know what I am saying, my 4 grandparents were Germans(I read and speak but don't write the language) so I had my share of das dt. Wesen. They were good, upright people but they never felt at home here, never loved Israel. They left their Heimat because they wanted to live, but their German Besserwisserei made them unhappy here.
Some of us Israelis are rather skeptical of especially American and European Jews who make such a big thing about being Jewish among the Goyim but don't seem anxious to be Jews in the Jewish state. Please explain.
10/07/07 22:54:57

wrote:
@ Efem (bezieht sich auf Deinen Kommentar im Forum, ich kann dort aber nicht schreiben, weil mich irgend ein schwerst engagierter Hansel dort gesperrt hat - wahrscheinich noch wg. der "Hartmut"-Paranoia, welcher faktisch das gesamte Forum einst kollektiv und lustvoll zum Opfer fiel - ich hatte das aber noch im Arbeitsspeicher und füge hier ein, paßt auch)

-----

um die Diktatur des Proletariats brauchen wir uns, wie es aussieht, nun wirklich nicht mehr zu sorgen, hierzulande.

Die Prolls haben nämlich schon lange die Lufthoheit in jeder Diskussion. Der Antisemit Marx wuerde vor Freude über diese Diskussionen dialektisch in seinem Grab hüpfen und diabolisch kichern.

Einen Typen wie Dieter Bohlen (auch H. Broder ist ein Fan von ihm!) wird man niemals der Ambivalenz und Schwierigkeit bezichtigen können.

Darauf läuft es hinaus. Glückwunsch, Dr. Graumann!

Irgend jemand sagte, Metzmacher verfüge wohl nicht über "ausreichend Intellekt", um so eine ausserordentlich schwierige, verantwortungsvolle (bla bla bla - ich spule ein Stück vor) Aufgabe zu übernehmen, Pfitzner am Tag der dt. Einheit zu dirigieren.

Wann schalten die Damen und Herren endich mal ihren "Intellekt" ab und ihren Verstand ein? Diese Frage richtet sich auch an Dr. Graumann vom ZdJ.
10/08/07 06:11:18

wrote:
Auch wenns nicht so ganz zum Thema gehört:
Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass so ziemlich jeder Kritiker an der Kritik des Zentralrates in die Nähe der NPD gerückt wurde. Besonders Yael fällt in diesem Zusammenhang auf.
Frage (bösartig formuliert):
Sie halten sich wohl für besonders wichtig, dass sie glauben die Wahlentscheidung der Menschen wäre ausschließlich von ihrer Einstellung zum Judentum abhängig?
Ich für meinen Teil (und ich behaupte einfach mal auch die anderen hier) haben nie die NPD gewählt. Warum auch? Sie agiert im politischen Umfeld überaus plump und ihre Parteiprogramm weiß auf viele wirklich wichtige Themen keine gescheite Antwort. Beispielsweise sei hier nur die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik genannt.
Anderseits gebe ich zu, niemals einer Partei meine Stimme zu geben, die sich aktiv dafür einsetzt den "Holocaustüberlebenden der 2. oder 3. Generation" besondere finanzielle Zuwendungen zuzugestehen.
Dieses Land hat dringendere Aufgaben!
Oder mit den Worten von Mr. Spock:
"Das Wohl vieler wiegt schwerer als das Wohl weniger oder eines einzelnen!"
10/08/07 09:08:59

wrote:
"Anderseits gebe ich zu, niemals einer Partei meine Stimme zu geben, die sich aktiv dafür einsetzt den "Holocaustüberlebenden der 2. oder 3. Generation" besondere finanzielle Zuwendungen zuzugestehen.
Dieses Land hat dringendere Aufgaben!
Oder mit den Worten von Mr. Spock:
"Das Wohl vieler wiegt schwerer als das Wohl weniger oder eines einzelnen!"

(Zitat Ende)

Sorry, Spector. Das finde ich jetzt makaber und daneben. Welche finanziellen Zuwendungen an Holocaust-Geschädigte der 2. + 3. generation meinen Sie? Es gibt keine finanziellen Zuwendungen.

Ich weiß auch nicht, wie Sie solche Schlüsse ausgerechnet aus einer Diskussion hier ableiten wollen. Glauben sie etwa, daß hier überwiegend Holocaust-Überlebende der 2. und 3. Generation diskutieren?

(hm hm)

"Dringendere Aufgaben"..

In der tat, es gibt dringendere Aufgaben als diese Diskussion. Neurosen etc. blühen bei vielen übrigens auch schon ganz ohne Holocaust- Mithilfe. Seien auch sie vorsichtig.

Sorry.
10/08/07 09:33:51

wrote:
"irgend ein schwerst engagierter Hansel dort gesperrt hat"

Nicht irgendein Hansel, sondern die Gastgeber Hagalil. Denn nur die können das. Nett formuliert. ;)
10/08/07 13:11:31

wrote:
@Ilan

your e-mail-address doesn´t work.
10/08/07 14:27:29

wrote:
@maxim
"Welche finanziellen Zuwendungen an Holocaust-Geschädigte der 2. + 3. generation meinen Sie? Es gibt keine finanziellen Zuwendungen."

Die Zuwendungen, welche besagte Gruppe durch eine Klage erzwingen will, wegen ihrer schlimmen Kindheit und den bösen Träumen.
Diese Klage wurde hier bei haglil auch schon sehr intensiv und von beiden Seiten auch sehr ideologisch geführt. Im Grunde genauso wie diese hier.
10/08/07 15:59:45

wrote:
Spektors O-Töne:

Spektor wrote:
Das nenn ich mal eine bodenlose Frechheit.
Solche Aktionen sind erstklassig dazu geeignet antisemitischen Tendenzen Auftrieb zu geben.
Aber was solls, irgendwie ist der Begriff "Antisemitismus" durch die inflationäre Verwendung eh schon ausgelutscht...
31/05/07 22:27:49

Fazit: Jawohl Yael, die Juden fördern (ohne es zu wollen) den Antisemitismus anstatt ihn effektiv zu bekämpfen. Man sollte schließlich auch bedenken wie die Deutschen eine solche Klage empfinden. Fördert definitiv nicht das gegenseitige Verständnis...

Wie kann man nur an einen Gott glauben, der es zuläßt, dass seine Anhänger massenweise getötet werden??? Gibt halt Dinge die muß man nicht verstehen...
01/06/07 18:17:37

5. Nicht nur Juden haben haben im 2. WK gelitten, ich behaupte sogar, dass das die Opfer von Luftangriffen oder die Soldaten an der Front zum Teil größeres Leid erlitten und grausamere Tode gestorben sind. Aber haben die jemals Entschädigungen bekommen? Hat man sie oder ihre Nachfolgegeneration jemals wegen der Traumata behandelt? Kleiner Tip, die Antwort lautet NEIN.

Bevor die ach so gebeutelte 2. Holocaustgeneration auch nur einen Cent bekommt sollten erstmal andere zum Zuge kommen. Und das hat nichts mit Antisemitismus sondern mit Fairness gegenüber den anderen Überlebenden zu tun! Aber viele hier wollen das nicht sehen. Die Juden waren ja bekanntlich die Einzigen die damals Leid ertragen mußten. Und deshalb dürfen sie heute als einzige Kapital daraus schlagen.
--> Holocaust - Industrie

Wie mich dieses scheinheilige Getue aufregt...

Holocaustüberlebende und dazugehörende Organisationen haben im Lauf der Jahre genausoviel Geld bekommen, wie Frankreich nach dem 1. Weltkrieg Reparationszahlungen erhalten hat. (Als Vergleichsbasis dafür dient die jeweils damit zu erwerbende Goldmenge, da Reichsmark heutzutage kein gültiges Zahlungsmittel mehr darstellt --> ~ 7 Millionen kg)
Mit anderen Worten: Etwas mehr Bescheidenheit seitens der Holocaustüberlebenden (eigentlich sind es ja eher die Nachfahren) wäre durchaus angebracht!!!
02/06/07 21:40:56

Mal sehen:
Kritik an Israel unter anderem wegen Menschenrechtsverletzung und Nichteinhaltung von UN - Sanktionen zu äußern sowie der Auffassung zu sein, dass die Holocaustopfer ungerechtfertigterweise versuchen noch mehr Entschädigung zu "erpressen"

Besonders Holocaustüberlebende, welche nach dem Krieg ausgewandert sind und damit auch eine andere Staatsbürgerschaft angenommen haben müssen sich halt bewußt sein, dass sie sich mit ihrer Entscheidung gegen die soziale Absicherung durch Deutschland entschieden haben. Jede Entscheidung hat nun mal positive und negative Konsequenzen. Sich immer nur die Rosinen rauspicken zu wollen (und sei es notfalls mit juristischer Gewalt) sagt doch sehr viel über den Charakter solcher Leute aus.
05/06/07 15:37:57

Und das sollen nicht die O-Töne eines Antisemiten sein?

Spector, man hat seine Gesinnung längst erkannt.
10/08/07 16:21:12

wrote:
"Solche Aktionen sind erstklassig dazu geeignet antisemitischen Tendenzen Auftrieb zu geben."

Man merke: Was nicht bereits schon im Kern vorhanden ist, kann und muß nicht gefördert werden. Antisemiten finden immer einen Grund, um ihr Verbrechen zu rechtfertigen. Daher ist es durchaus möglich zu sagen: bei dir ist Antisemitismus vorhanden, den man nicht angeblich fördern muß.
Auch bespielsweise bei Vergewaltigung möchten manche gern den Frauen eine Mitschuld geben, weil sie sich angeblich aufreizend anziehen, sie müsse sich daher nicht wundern, wenn sie vergewaltigt wird. Es ist derselbe Mechanismus, der auch bei Antisemiten wirkt.
10/08/07 16:33:20

wrote:
@Archiv

vielen Dank, von mir, für Deine, nicht unerhebliche, Fleissarbeit, zur Herausarbeitung von Spectors Antisemitismus.
10/08/07 16:46:08

wrote:
@ Sir or Madam "Archiv"

Die Thematik mit den Entschädigungen für 2nd und 3rd generation kam plötzlich von Spector.

1) es handelt sich um ein anderes Thema als ZdJ/Metzmacher/Pfitzner.

2) mich stört, daß sie keine Versuche machen, die "Ebenen zu trennen". Logik hineinzukriegen. Das Thema evt. Entschädigungen IST nämlich (egal. von welcher Seite man es betrachtet) sehr kompliziert. Und ein komplett anderes Thema als Pfitzner. Es ist bei heiklen Themen sinnvoll, sie nacheinander zu besprechen, und nicht gleichzeitig.

3) Spectors Ansichten klingen für mich irgendwo schon ziemlich "kalt". Ja, so könnte man es sagen.
Antisemtisch? Ich weiß nicht. Womöglich ist er von der emotionalen Brisanz des Themas auch irgendwo "angegriffen", und vielleicht auch unsicher (oder vielleicht gar nicht so "vermauert", er kriegt aber argumentativ immer nur eins übergezogen?). Immerhin SCHREIBT er hier. Millionen Leute, die vielleicht echte Antisemiten sind, schreiben hier nichts.

Ich kann das schon nachvollziehen. Ich würde icht per se schlechte Motive unterstellen.

Und wenn doch: herrjeh, dies ist ein Diskussionsforum. Hier werden keine politischen Verhandlungen geführt. Sondern man probiert, sich zu unterhalten. Dieses "Enttarnen" und vermeintliche "Maske herunter reißen", ist, wo es sich denn gelegntlich verselbstständigt, neurotisch.

Und ich vermute, dies ist nicht primär von der Shoah verursacht, sondern von der Schweirigkeit der Kommunikation.

Klar, und selbst wenn sowas wie Antisemitismus oder Vourteile ist: da muß man eben auch mal (auf allen Seiten) so etwas wie "Frustrationstoleranz" haben.

Hier wird keine reale Politik gemacht. Hier soll aufgeklärt werden, Verständigung stattfinden.

Auf das "Hinterher-Recherchieren" pfeife ich im grunde.

Ich würde jedem menschen schon irgendwo das Recht einräumen, "auf sein dummes Geschwätz von gestern zu pfeifen".

Worte (solange es kein wirklicher Rufmord ist, wie bei Rolf Reuter geschehen, siehe oben) sind i.d.R. KEIN "Verbrechen". Ich mag die Terminologie nicht. Was ist dann z.B. ein rassistischer Übergriff mit Todesfolge, wenn skeptische (vielleicht auch etwas desorienitierte?) Äußerungen in einem Internet-Forum ein "Verbrechen" sein sollen?

Hier findet eine gewisse Begriffs-Inflation statt.

usw.

Und hiermit habe ich NICHTS zum thema der "Entschädigungen" gesagt. Und ich habe auch nicht vor, etwas dazu zu sagen. Hier isr es zu laut und Krawallig für so ein Thema, und der Betreiber des Jahrmarktsplatzes stellt die dröhnenden Lautsprecher auch nicht leiser, sondern eher lauter.

Schwierig.
10/08/07 19:13:56

wrote:
"Und wenn doch: herrjeh, dies ist ein Diskussionsforum. Hier werden keine politischen Verhandlungen geführt. Sondern man probiert, sich zu unterhalten."

Ach so, so kann man natürlich latenten Antisemitismus auch weg diskutieren.

@Perry aus dem Hagalil Forum

Keine Ursache.
10/08/07 19:17:09

wrote:
@Herr Maxim

Antisemitismus ist ein Verbrechen, und nicht "skeptische (vielleicht auch etwas desorienitierte?) Äußerungen". Aber offensichtlich entgeht Ihnen vieles.

"Millionen Leute, die vielleicht echte Antisemiten sind, schreiben hier nichts."

Wie naiv muß man sein, um so etwas ernsthaft zu schreiben?

Bitte keine Antwort, hat keinen Zweck mit Ihnen.
10/08/07 19:27:47

wrote:
Ich schrieb, mich stört primär, daß sie keine Versuche machen, Logik in die Thematiken hineinzubringen.
So ist alles ein einziger Schwall.

Ich bin NICHT naiv.
10/08/07 19:35:51

wrote:
Wieso sollte ich Logik reinbringen, wenn ein Spector mit einem anderen Thema kommt und ich ihn mit den entsprechenden Zitaten konfrontiert habe, um seinen Opferstatus ad absurdum zu führen? Das hat hier nichts mit zu tun. Fragen Sie nach seiner Logik.
10/08/07 20:16:56

walther fekl wrote:
Schon seit Beginn des Sommers teilten hauptstädtische Litfass-Säulen und Plakatwände mit, das Deutsche Symphinie Orchester wolle ab dem Herbst mit Ingo Metzmacher, seinem neuen Chefdirigenten, „die deutsche Seele ergründen“. Beginn am 3. Oktober mit Pfitzners „Von deutscher Seele“. Mit diesem Dreiklang von Deutschsein, Tiefgründigkeit und Seele war wieder einmal in aller Kürze und schöner Deutlichkeit das Programm eines sich unpolitisch gebenden romantisierenden Irrationalismus umrissen, wie ihn 1918 der frühe, den Weltkrieg verherrlichende Thomas Mann in seinen „Betrachtungen eines Unpolitischen“ wortreicher formuliert hatte.

Th. Mann schwärmt dort von Pfitzner, mit dem er die „Sympathie mit dem Tode“ und lässt uns über den – selbstverständlich unpolitischen – Komponisten wissen: „Wahrhaftig, dieser Zarte, Inbrünstige und Vergeistigte [...] ersehnte den kriegerischen Triumph Deutschlands, widmete demonstrativ, als die Wogen des U-Boot-Streites am höchsten gingen, ein Kammermusikwerk dem Großadmiral von Tirpitz“. Anders als Mann blieb Pfitzner seiner reaktionären Linie treu, einschließlich seines chronischen Antisemitismus (den er nach 1945 noch aggressiver formulieren sollte als zuvor schon!), und komponierte z.B. eine „Krakauer Begrüßung“ für seinen Freund, den Polenschlächter Hans Frank.

Gewiss ist Auseinandersetzung allemal besser als Tabuisierung, doch durch diese besondere Aufwertung zum Auftakt einer Konzertreihe, noch dazu am Tag der deutschen Einheit, wird Pfitzner zum Leitstern bei Metzmachers deutschtümelnder Seelensuche gemacht – und das ist mehr als peinlich, es ist skandalös. O Freunde, nicht diese Töne!

Das Voranstehende ist die modifizierte Kurzfassung eines Textes, der im Original unter http://www.deutschlandpuls.de nachgelesen werden kann.
10/08/07 22:13:37

wrote:
Also eigentlich wollte ich bloß auf die Tatsache reagieren, dass viele der hier Aktiven ihr Kritiker der NPD zuordnen. Das ist natürlich Blödsinn und sanfte Gemüter könnten das auch als üble Nachrede empfinden, wer weiß.
Die Sache mit der 2. Generation hab ich lediglich mit eingebaut, um meine Einstellung zu untermauern. Auf dem Thema sind in Folge alle anderen drauf rumgeritten, also geben sie mir nicht die Schuld.
Würde ja auch unglaubwürdig klingen, wenn ich mich nach der Kritik an bestimmten Zuständen hier als "politscher Philosemit" oute. Ich wähle nicht rechts, aber ich werde auch niemals eine politische Strömung unterstützen die das Geld auf solch zweifelhafte Weise wie die Forderung der 2. Generation zum Fenster hinauswirft.
Meine grundsätzliche "Lebensphilosophie" lautet halt: "Leben und Leben lassen!"
Das bedeutet für mich:
Von mir aus kann jeder seine Religion ausüben (ich selbst glaube nicht an übernatürliche Wesen, wie immer man sie auch nennen mag), aber sobald eine dieser Gruppen meint auf sonst eine Weise mein Leben beeinflußen zu wollen (welche Musik wäre angebracht heute zu hören, welche Bücher darf ich haben, an welche geschichtlichen Ereignisse soll ich mich tagtäglich voller Scham erinnern etc. blabla) wird sie auf meinen Widerstand stoßen.
Das mag zwar wie oben erwähnt "kalt" sein, aber immerhin ist es fair, da dieser Maßstab für alle gilt, seien es nun Moslems, Juden, Christen, Taoisten oder Weihnachtsmänner. Damit wäre die Bezeichnung Antisemit in jedem Fall falsch oder zumindest unvollständig. Denn nach diesem Prinip würde gelten, dass ich, insofern ich ein Antisemit wäre, auch ein "Anti-Christ", "Anti-Taoist" und "Anti-Moslem" bin.

@Archiv
Fein, dass sie sich die Mühe für die Recherche gemacht haben. Aber insgesamt war es nur eins: SINNLOS!
Zumal sie zugeben müssen, dass die meisten dieser allesamt aus dem Kontext gerissenen "Zitate" weder strafrechtlich noch ideologisch als antisemitisch gewertet werden können. Sie sehen das bestimmt anders, aber das ist eine Demokratie und damit ihr gutes Recht...
10/08/07 22:40:36

wrote:
"ideologisch als antisemitisch gewertet werden können"

Strafrechtlich so sicher nicht. Aber mit antisemitischen Stereotypen (Juden fördern angeblich Antisemitismus selber) sind sie trotzdem gespickt (mit irgendeiner Ideologie hat das nichts zu tun, dass zeigt nur wie man Antisemitismus als nicht vorhanden diffamieren kann).

Man muß die NPD übrigens nicht wählen, es reicht ihr ideologisch nahe zu in einigen Dingen zu stehen: Rassismus/Antisemitismus/Deutsche sind die eigentlichen Opfer/Geschichtsrevisionismus/andere haben auch Dreck am Stecken usw. Kennt man ja.
10/08/07 23:47:24

wrote:
Konzert mit Pfitzner
In dieser nun sehr langen Leserbrief-Diskussion über das Konzert vom 3. Oktober ist meines Erachtens zum ersten Mal eine vernünftige Stimme zu hören von Frau Julia Meir in ihrem Beitrag vom 7.10.07. Wohltuend in diesem nun wochenlangen Gezänk über alles Mögliche, nur nicht über Musik. Zwar schrieben zunächst einige Vorredner über Musik. Zum Beispiel, dass Gustav Mahler ein Antisemit gewesen sei (Caramusica)! Verwirrend war zunächst, dass schon im ersten Beitrag von den BERLINER PHILHARMONIKERN die Rede ist. Ich war zuerst sehr schockiert, dass ausgerechnet das Eliteorchester Berliner Philharmoniker unter der charismatischen Leitung von Simon Rattle, dem genialsten Mahler-Interpreten seit Bernstein, sich zu einer solchen Entgleisung hätte hinreissen lassen. Nur Elijah schrieb korrekt: „Deutsches Symphonieorcheste Berlin“.
Einige Vorredner schieben immer wieder obstinat, jemand wolle die Musik von Pfitzner verbieten! Sooft ich auch die Ausführungen von Herrn Graumann durchlas, von einem Verbot war überhaupt keine Rede. Denn das hiesse ja, sich auf das gleiche Niveau wie jene Nazi-Banausen zu stellen, die z.B. die Musik von Mendelssohn-Bartholdy verboten hatten! Das habe ich erst vor ein paar Jahren erfahren, als ich in der Zürcher Zentralbibliothek ein Büchlein aus den 30er Jahren von einem Nazi-„Experten für Musik“ namens Blessinger fand: „Mendelssohn, Meyerbeer, Mahler. Drei Kapitel Judentum in der Musik.“ Darin heisst es u.a.: „Der 30. Januar 1933 war die unerlässliche Voraussetzung für das Einsetzen einer Aufbauarbeit in der Musik.“ „Die Ueberwindung einer rund 150 Jahre dauernden jüdischen Zersetzungs- und Zerstörungsarbeit wird das Werk der kommenden Generationen sein.“ „Auch wenn nun wenig gebildete Musikhörer nicht mehr ihr angeblich tiefempfundenes Violinkonzert von Mendelssohn hören können . . .“ „Mit Mahler setzte der letzte Grossangriff des Judentums auf die deutsche Musik ein.“ Ausgerechnet Mahler, der unzählige Gedichte aus „Des Knaben Wunderhorn“ vertont hatte! Nach der Lektüre dieses Elaborats weiss man wenig über Musik, aber alles über die Gedankengänge eines stumpfsinnigen Nazis und über den Nationalsozialismus überhaupt. Es würde sich lohnen, dieses Büchlein zur Abschreckung neu aufzulegen. Aber halt, dann bestände die Gefahr, dass sich stumpfsinnige Nazis von HEUTE sich in ihrer Weltanschauung bestätigt fänden. Und diese Nazis gibt es!
Dass man an jenem erwähnten Konzert vom 3. Oktober zusammen mit Pfitzner auch “Les Préludes“ von Liszt aufführte, ist natürlich Absicht, ein Programm! Wie keine andere Musik ist diese Musik mit der Nazi-Kriegspsychose der 40er Jahre verbunden. Ich war während des Krieges noch ein Kind. Ab 1941 wurde diese Melodie bei jeder „Sondermeldung des Grossdeutschen Rundfunks“ gespielt, und zwar wenn ein Sieg über Russland gefeiert wurde. 1941 hörte man sie jeden Tag. Ab 1942 seltener, ab 30. Januar 1943 (welch ein Datum) fast nicht mehr (Stalingrad). Nach dem Krieg war ich einmal furchtbar erschrocken, als bei einer Veranstaltung der US-Armee in meiner Heimatstadt Heidelberg diese Musik ertönte. Die heutige junge Generation kann sich nicht vorstellen, was diese Musik für Erinnerungen heraufbeschwor.
Das Repertoire jenes Konzerts vom 3.Oktober war ein Fehlgriff. Ich bin kein Musikwissenschaftler. Aber ich hätte den Veranstaltern mehr Fingerspitzengefühl zugetraut!
Helmut Hornig, Zürich
10/09/07 00:44:10

wrote:
Gustav Mahler, wie auch andere, waren in Teilen sicher antisemitisch, in dem Falle selbsthassend, weil sie sich nicht als Jude sehen wollten oder weil sie das Judentum nicht gelebt und somit positiv erlebt haben, sondern nur die Konsequenz, in der Umwelt als Feinde gesehen zu werden, spüren mußten. Das ist eine Seite, die andere ist die Frage was solche Kommentare im Grunde aussagen wollen. Juden können auch antisemtisch sein und deswegen sind nichtjüdische Antisemiten (als Beispiel Pfitzner) weniger schlimm? Klingt zumindest so.

Ich schließe mich Herrn Hornig an, als daß ich auch nichts von einem grundsätzlichen Verbot, weder beim Zentralrat noch bei Lesern in diesem Blog, las. Keine Ahnung wie so eine nicht belegte Aussage entstehen kann.

"Die heutige junge Generation kann sich nicht vorstellen, was diese Musik für Erinnerungen heraufbeschwor."

Auch etwas was die meisten (ich auch nicht) nicht wissen (können). Sehr interessant und daher ist es wichtig, immer darauf hinzuweisen.

Und noch etwas zu Julia Meir: Seine Feinde lieben ist etwas sehr christliches und daher sicher nicht allgemeingültig.
10/09/07 02:20:44

wrote:
"Die heutige junge Generation kann sich nicht vorstellen, was diese Musik für Erinnerungen heraufbeschwor."

Auch etwas was die meisten (ich auch nicht) nicht wissen (können). Sehr interessant und daher ist es wichtig, immer darauf hinzuweisen.

(Zitat Ende)

Unsinn. Das ist jetzt vorgeschoben. Kein Mensch wird "böse Erinnerungen" haben, wenn Pfitzner gespielt wird. Im übrigen kennt wahrscheinlich auch kaum jemand die Stücke (und das ist schon schade) wird sich aber folglich kaum daran erinnern.

Ich appeliere erneut, Logik walten zu lassen.

Diese bemühte Ehrpusseligkeit hat etwas rührendes, aber auch komisches. Hilfreich ist sie nicht.
10/09/07 08:02:22

wrote:
Typisch, weil Sie es nicht nachvollziehen können, ist es Unsinn. Soviel zur Neurose. Ihr Abschmettern anderer Meinungen, die Ihnen nicht genehm sind, reicht allmählich.
10/09/07 13:52:41

wrote:
"Spector" steht hier wohl für "Beobachter" und gemeint dürfte der "Völkische" sein.
Insofern ist Nomen = Omen.
10/09/07 14:02:50

wrote:
"Ihr Abschmettern anderer Meinungen, die Ihnen nicht genehm sind, reicht allmählich."

@ Archiv:

Ich finde es lachhaft, daß Sie mich hier im Forum dauerhaft geperrt haben. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Hüten auch Sie sich vor Paranoia. Viel Vergnügen übrigens noch mit ihren neuen Freunden vom rehten Rand (die sie nicht aus dem Forum herausgeworfen haben -), die auch schon bestimmte Kinofilme verbieten wollen usw.

Wollen Sie ernst genommen werden mit ihrer ganzen "Besorgnis" usw.?

Oder, um eine kollossale Formulierung von oben aufzugreifen: WER "checkt" hier WAS nicht?

Schalom.
10/10/07 06:55:17

wrote:
Ist es nicht gerade am Tag der Deutschen Einheit, dem Tag an dem eine gemeinsame demokratische Republik entstanden ist, legitim ein Werk zu spielen, das zu einer Diskussion aufruft? Ich bin der Meinung, dass unsere Demokratie so stark ist, dass sie eine solche Diskussion aushält.
Kann man an solchem Tag nicht auch über sein Land und seine Geschichte nachdenken? Ich glaube nicht, dass Metzmacher mit der Aufführung des Werkes Pfitzner rehabilitieren wollte. Er wollte lediglich diskutieren.

Ist Musik frei von Ideologie? Wann erhält sie eine gewisse Ideologie? Kann man Musik auch eine gewisse Ideologie anhängen?
10/10/07 10:28:33

wrote:
"Ich finde es lachhaft, daß Sie mich hier im Forum dauerhaft geperrt haben."

Ich? Jetzt fällt mir aber gar nichts mehr dazu ein.

"Viel Vergnügen übrigens noch mit ihren neuen Freunden vom rehten Rand (die sie nicht aus dem Forum herausgeworfen haben -), die auch schon bestimmte Kinofilme verbieten wollen usw."

Ich kenne die weder die noch das Forum. Was soll der Einwurf, der damit nichts im Geringsten zu tun hat? Gehen die Argumente aus?

Viel Spaß noch mit Ihren braunen Freunden hier, die Ihnen schön zugejubelt haben.
10/10/07 18:43:18

wrote:
O.K., sorry, da Sie Sich nicht weiter vorgestellt haben, dachte ich, Sie ("Archiv") seien einer der Betreiber.

Anscheinend sind Sie es nicht. Pardon.

Lachhaft ist es trotzdem.

Das mit den "braunen Freunden", was sie mir unterstellen, ist frech und dumm.

Aber womöglich sind sie ja auch einer jener "Moral-zum Nulltarif" - Apologeten, die sich furchtbar über verbale Entgleisungen aufregen können, aber gegenüber tatsächlichen und realen Problem-Formulierungen eher zurückhaltend sind?

Sie finden es bestimmt noch antisemtisch, wenn jemand sagt, der Zentralrat solle sich endlich mal um seine Aufgaben kümmern und die Juden in D repräsentieren, als mit seltsam-verquasten Pressemitteilungen alberner Weise Stardirigenten oder vollkommen uninteressante Ex-Nachrichtensprecherinnen anzugreifen?

(vrgl. Broder-Artikel im tagesspiegel)

http://www.tagesspiegel.de/...

Broder hat vollkommen recht. Die allgemeine pseudo-antifa-Floskel- und- Selbstentlstungs-Sprache ist nicht nur unehrlich, sondern auch dem eigentlichen Ziel abträglich.

Hach, was war das wieder "braun".
10/10/07 20:22:41

wrote:
Ich füge hinzu: die Aufgabe des Zentralrates wäre es nicht nur, die Juden in D zu "repräsentieren", sondern sich vor allem auch einmal an Lösungen schwerwiegender Probleme von Juden in D heranzuarbeiten.

Bzgl. vieler REALER jüdischer Sorgen hierzulande ist das Schweigen des ZdJ jedenfalls unüberhörbar.
10/10/07 20:45:14

wrote:
"Sie finden es bestimmt noch antisemtisch, wenn jemand sagt, der Zentralrat solle sich endlich mal um seine Aufgaben kümmern und die Juden in D repräsentieren, als mit seltsam-verquasten Pressemitteilungen alberner Weise Stardirigenten oder vollkommen uninteressante Ex-Nachrichtensprecherinnen anzugreifen?"

Ach, Sie wissen was ich denke? Wieso sollte ich das antisemtisch finden? Es ist das Recht des Zentralrates seine Meinung zu äußern, wie man Ihnen das Recht auch zugesteht.

Und Broder hat immer recht, weil er Broder ist?!

"einmal an Lösungen schwerwiegender Probleme von Juden in D heranzuarbeiten. "

Wenn wir Sie nicht hätten, was würden Juden nur ohne Sie tun?!!

Ich kann Sie beim besten Willen nicht ernst nehmen. Danke für das Nichtgespräch.
10/10/07 22:22:17

wrote:
Ihr seid eine dumme,ignorante Verreinigung von Typen, die nicht gelernt haben.. Ja und ich weis, das gleich nachdem ich diesen Comment geschrieben habe die Anzeige erstattet wird. (Weil dieser Text voller Hass und Antisemitus geschrieben wurde ...)

Ihr seid so lächerlich :)

Ich würde euch empfehlen, in das eigentliche Land , den USA zu ziehen um dort weiterhin das zu tun ,was ihr in der Postmoderne seit annähernd 40 Jahren macht -Politk (durch kleine bunte Scheine... )

Es tut mir ja leid, aber durch solch weinerliche und verlogene auf ihren eigenen Vorteil bedachte Menschen wie hier muss ich mich schämen zur Kategorie des Humanoiden zählen zu müssen...

Dann wäre ich lieber irgendwas anderes, nur leider muss ich mit Menschen leben , die alles versuchen Eigen -und Selbständigkeit zu verdrängen/als schlecht darzulegen.

Ich kann über euch nur lauthals lachen!

MfG D.K
10/11/07 00:25:19

wrote:
Greif dir selber an die Birne für diesen sinnentleerten Kommentar.
10/11/07 00:34:50

wrote:
@ Archiv:

Nehmen Sie ernst, wen Sie wollen.

@ An den Kopf greif:

Sie fühlen sich jetzt ermutigt, hm? Weinerliche & Verlogene & auf den eigenen Vorteil bedachte menschen - das in Kombination mit "IHR" -

"Politik mit bunten Scheinen" - "Ihr in der Postmoderne" - "Kategorie des Humanoiden" --

Interessant. Was das für ein Gebräu werden soll.

Präzisieren Sie doch mal, wie diese "weinerlichen" , "nicht-humanoiden" Wesen sie persönlich ganz postmodern mit Geldscheinen traktieren.

(aber seien Sie vorsichtig. Sonst kriegen sie wirklich eine Anzeige wegen Ihrer antisemitischen Äußerungen. Und zwar von mir)
10/11/07 09:07:58

wrote:
"Nehmen Sie ernst, wen Sie wollen."

Das tue ich auch!!!!!!!!!!
10/11/07 14:18:41

wrote:
Die Musik von Mendelssohn-Bartholdy und Gustav Mahler war im Nazireich verboten, obwohl keiner der beiden Komponisten gefordert hatten, alle Nichtjuden sollten eliminiert werden.
H. Hornig
10/17/07 19:28:56

wrote:
Pfitzner und Mahler schätzten sich übrigens gegenseitig kollegial. Ich besitze ein Buch über Mahler mit einer Photographie, wo die beiden freundschaftlich zusammen mit Carl Moll, dem Schwiegervater von Mahler, zusammen plaudern. Pfitzner hat Mahler nie die Aufführung seiner "Rose vom Liebesgarten" vergessen. Nach der Aufführung dieser Oper 1904 in Heidelberg sagte Mahler über Pfitzners Musik: "Grosse Stimmungskraft und sehr interessant im Kolorit." Pfitzner soll sich sogar bei Frau Mahler bemüht haben, bei ihrem Mann gute Worte für Pfitzner einzulegen.
Vielleicht hat Pfitzner, als er nach dem Krieg noch gegen die Juden schrieb, nicht gewusst, dass Mahlers Nichte Alma Rosé im KZ Auschwitz umkam. Sie war die Tochter von Mahlers Schwester Justine und seines Freundes Rosé. Sie leitete in Auschwitz ein Damenorchester mit KZ-Insassinnen. Dank ihren Wagner-Aufführungen vor SS-Bonzen wurden ihr als einziger nicht die Haare geschoren. Es gab einen Film darüber mit Vanessa Redgrave.
10/17/07 22:52:47

wrote:
@ Herrn Hornig: Nur zur Information: Les Preludes wurde in besagtem Konzert NICHT aufgeführt. Etwas mehr Genauigkeit bei der Recherche sollte schon drin sein...
11/15/07 11:30:12

wrote:
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