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Judentum und Israel
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Bloggen fürs Abendland

Blogs spielen im Internet eine immer grössere Rolle. Einige haben es sich zur Aufgabe gemacht, gegen eine vermeintliche "Islamisierung Europas" anzukämpfen...

Von Alexander Hasgall, tachles v. 6. Juli 2007

Mittels sogenanner Blogs können Internet-Benützer ohne grossen Aufwand Texte veröffentlichen oder kommentieren. Das ist grundsätzlich eine gute Sache, schliesslich ermöglichen es Blogs gerade in Ländern mit mangelhafter oder fehlender Pressefreiheit, unterdrückte Informationen und dissidente Meinungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So setzten unlängst durch Blogs und Videoportale weltweit verbreitete Videoaufnahmen von Folterungen durch ägyptische Polizeibeamte das dortige Regime unter Druck. Auch die Verurteilung des ägyptischen Bloggers Abdel Karim Nabil Suleiman zu vier Jahren Haft aufgrund vermeintlicher «Beleidigung des Islam» zeugt von der Brisanz des Mediums. Blogs werden auf der anderen Seite jedoch auch als Foren für antisemitische und antiisraelische Hetze missbraucht. So ist es ohne grossen Aufwand möglich, die wildesten Verschwörungstheorien zu propagieren, antijüdische Thesen zu verbreiten und den antisemitischen Ressentiments freien Lauf zu lassen.

Hetze gegen Muslime

Vom Blog http://www.politicallyincorrect.de/, der unter anderem mit den Parolen "Gegen Antisemitismus, gegen Antiamerikanismus, für Grundgesetz und Menschenrechte" im Netz steht, verspricht man sich zunächst eine Kampfansage an antisemitische und rassistische Tiraden im virtuellen Raum, ein Einstehen für Toleranz und Menschenwürde. Umso verstörender ist demgegenüber die im Blog anzutreffende Haltung gegenüber muslimischen Immigranten. "Ziegenficker", "Hinternhochbeter" oder "Migrationsmüll" – dies die Sprache des Blogs. Weiter wird zum Kampf gegen die angebliche "Islamisierung Europas" und die "schleichende Einführung der Scharia" aufgerufen. Die Website politicallyincorrect.de ist gemäss eigenen Angaben mit über 25000 Besuchern täglich eine der bekanntesten unter einer Vielzahl antimuslimischer Internetsites, die sich Namen wie "Dhimmi-Watch" oder "Eurobia" geben und sich zunehmender Popularität erfreuen. Inhaltlich unterscheiden sich die meisten dieser Sites nur geringfügig voneinander. Zumeist werden einzelne Geschichten aus anderen Medien aufgenommen; mit reisserischer Aufmachung und tendenziösen Kommentaren wird der Kulturkampf beschworen.

Alles negativ

Dabei wird, so die Berliner Autorin und Islamismusexpertin Claudia Dantschke, auf diesen Sites "nichts analysiert", sondern einfach "alles, was negativ ist, aufgegriffen" und so ein einseitiges Bild des Islam gezeichnet. Das wäre, wie wenn zum Beispiel alle Überfälle von Neonazis in der ostdeutschen Provinz gesammelt und daraufhin alle Deutschen als Nazis bezeichnet würden, so Dantschke weiter. Auch würden Vorkommnisse verfälscht. So behaupte Buchautor Udo Ulfkotte, Vorsitzender des Vereins Pax Europa, der den Blog http://www.akte-islam.de/ betreibt, dass an zwei Berliner Schulen separate Eingänge für Muslime und Nichtmuslime eingerichtet worden seien. Nach ihren Recherchen, so Dantschke, habe dies so nie stattgefunden. Vielmehr habe ein Jugendrichter in einem Zeitungsinterview mit dem Berliner "Tagesspiegel" erklärt, dass an einer Berliner Schule von Schülern inoffiziell ein Eingang für Türken und Araber eingerichtet worden sei. Mit seiner Darstellung aber suggeriere Ulfkotte, dass dieses ein offizieller Akt der Schule gewesen sei.

Kampf der Kulturen

Grundsätzlich befürchtet Dantschke, dass die Rhetorik solcher Blogs den Islamisten letztlich zuarbeite und sie stärke. Es werde darin eine homogene muslimische Gemeinschaft gezeichnet und diese durch zahlreiche Beispiele pauschal kriminalisiert. Dies ermögliche es islamistischen Organisationen wiederum, die These des "Kampfes der Kulturen" zu propagieren, nach welcher der Islam dem Westen nach dem Kalten Krieg als neues Feindbild In Sachen westliche "Welteroberung" diene. Auch bestärke es Islamisten in ihrer Erklärung, sie seien die "Verteidiger der Interessen der Muslime".

Koschere Gummibärchen

Als der konservative deutsche Innenminister Wolfgang Schäuble – den niemand ernsthaft als Freund der multikulturellen Gesellschaft bezeichnen würde – Offenheit gegenüber Muslimen einforderte, wurde auf der Website politicallyincorrect.de süffisant nachgefragt, ob er damit "Zwangsverschleierungen, Unterdrückung der Frauen, Beschneidungen, Ehrenmorde, Zwangsheirat und die Einführung der Scharia" meine. Die Aussage der Website ist klar: Wer Offenheit gegenüber Muslimen sagt, der meine eigentlich eine Islamisierung Europas.

Demgegenüber werden im Blog diffuse christlich-jüdische Werte des Abendlandes vertreten, oft auf fast skurrile Art und Weise: So wurde die Produktion von schweinefleischfreien Gummibärchen durch den Süsswarenhersteller Haribo auf politicallyincorrect.de als ein "Unterwerfen" gegenüber dem Islam interpretiert und es wurde zu Protestschreiben an Haribo aufgefordert. Gummibärchen mit Schweinegelatine sollen, folgt man der Logik der Autoren, die jüdisch-christlich-abendländische Kultur symbolisieren.

Auch der dezidierte Kampf gegen das von Muslimen und Juden praktizierte Schächten irritiert. Beate Klein, Autorin bei politicallyincorrect.de, forderte in einem Beitrag, dass man "diesen barbarischen Brauch ohne Wenn und Aber verbieten" sollte, und: "Wem das nicht passt, der soll eben vegetarisch leben!" Eine Argumentation, die man sonst eher von Antisemiten wie dem Präsidenten des Schweizer Vereins gegen Tierfabriken, Erwin Kessler, kennt. Auch auf akte-islam.de wird zuweilen heftig gegen die rituellen Schlachtungen Stimmung gemacht. Angefragt, ob er damit nicht Argumente aus antisemitischen Kreisen aufgreife, erklärt Ulfkotte, dass er "aus Tierschutzgründen" das Schächten grundsätzlich ablehne. Jedoch unterscheide er zwischen dem Schächten bei Juden und dem Schächten bei Muslimen. Juden würden "nicht tonnenweise geschächtetes Fleisch einführen" und auch nicht "undeklariert in Dönerbuden verkaufen". Da stellt sich die Frage, wie Ulfkotte reagieren würde, sollte die Zahl koscher essender Juden in Deutschland anwachsen und mehr koscheres Fleisch importiert werden.

Auch der Umstand, dass der Holocaust von den meisten selbsternannten Kämpfern gegen Antisemitismus zumeist nur dann thematisiert wird, wenn er in den Zusammenhang mit einer muslimischen Mitschuld gebracht werden kann, stimmt nachdenklich. Schliesslich erinnert dies an altbekannte Formen von Schuldabwehr: Wer mit dem Finger auf andere zeigt, muss sich nicht mit der eigenen Vergangenheit beschäftigen. Dass nicht nur Ulfkotte, sondern auch der Gründer von politicallyincorrect.de Stefan Herre in neorechten Postillen wie "Junge Freiheit" publiziert, erstaunt daher nicht.

Expansion in die Schweiz

Udo Ulfkotte plant seinen Verein Pax Europa zu einem Teil einer gesamteuropäischen Bewegung auszubauen. In diesem Zusammenhang seien auch Schweizer Sektionen geplant, und die Geldgeber aus der Wirtschaft seien schon gefunden, wie Ulfkotte gegenüber tachles erklärt. Auch beständen Kontakte zur Politik, und er sei SVP-Nationalrat und Herausgeber der rechtsbürgerlichen "Schweizerzeit" Ulrich Schlüer schon seit längerem verbunden. Es verwundert also nicht, dass auf der Internetseite zur "Minarettinitiative", der Schweizer Volksinitiative, die den Bau von Minaretten verbieten möchte (tachles berichtete), bis dato nur zwei Links zu finden sind: Zum Webauftritt der «Schweizerzeit» und zu Ulfkottes akte-islam.de. Die virtuelle Welt des Blogs ist von der handfesten Politik xenophober Kreise also nicht mehr zu trennen.

© 2001 - 2007 tachles Jüdisches Wochenmagazin.

Category: General
Posted 07/08/07 by: admin



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Comments

wrote:
Die Zunahme islamistischer, antisemitischer und antizionistischer Einstellungen und daraus resultierender Straftaten in Europa ist fraglos beunruhigend. Die Werte des aufgeklärten Europa lassen sich aber nicht dadurch verteidigen, Hass gegen Hass zu stellen, sondern nur durch den mühevollen Weg, auch in Phasen der Bedrohung an Humanismus und Rechtstaatlichkeit (was sagt doch das Grundgesetz zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren?- ich schweife ab) festzuhalten.

In Vorfreude auf ein schweinegelatinefreies Gummibärchen als Betthupferl:

Gute Nacht!
07/08/07 23:04:22

wrote:
Dabei wird, so die Berliner Autorin und Islamismusexpertin Claudia Dantschke, auf diesen Sites "nichts analysiert", sondern einfach "alles, was negativ ist, aufgegriffen" und so ein einseitiges Bild des Islam gezeichnet.
Dazu benötigt man keine Propaganda. Das besorgen die Muslime schon allein. Man sollte sie einfach an ihren Worten und Taten messen.
07/10/07 09:56:19

wrote:
Benjamin, wie wäre es, wenn du Zitat und Antwort etwas voneonander absetzen würdest.
07/15/07 01:02:56

wrote:
Danke für diesen Beitrag über politicallyincorrect.de.
Ich bin schon längst der Meinung,daß diese Seite Volksverhetzung betreibt.
Gebetsmühlenartig wird darüber geredet,daß Deutschland aus der Vergangenheit gelernt hätte und für die Zukunft vorbereitet wäre.Wie steht es nun um die Toleranz gegenüber anderen Religionen?
Gab es damals im 19. Jahrhundert nicht diese Diskussion über eine Überfremdung der Gesellschaft durch den Synagogenbau?
Die deutschen Juden wollten nicht länger in den Hinterhöfen ihre Religion leben.Und Heute?Gab es damals nicht diese Diskussion über koschere Nahrung bzw Schlachtung?Gab es damals nicht diesen rationalistischen Ansatz des Antisemitismus.Der rationalistische Antisemitismus deutscher Philosophen und bibelkritischer Theologen wie Fichte, Herder, Schleichermacher und Harnack trug wesentlich zu modernen Formen des Antisemitismus in Deutschland und anderswo bei.Und Heute?
Zitate aus dem Koran werden wie früher, Zitate aus der Thora und dem Tanach, verfälscht dargestellt,um den Unwert der Religion zu betonen.Die Exegese spielt keine Rolle.Mich beängstigen solche Websites.Die Methode der Ausgrenzung ist geblieben.Entstellung der heiligen Bücher,hetze gegen religöse Nahrungsvorschriften und Begriffsbesetzungen.Die Einwanderer werden als Kulturbereicherer bezeichnet.
Hier müssen Muslime und Juden zusammenarbeiten.
Es gilt junge Muslime aufzuklären.Die Tradition zu bewahren und gegen eine Entwurzelungen anzukämpfen ist für alle Einwanderer immer wichtig gewesen.
Diese Seiten führen aber zur Ausgrenzung.
07/15/07 13:49:41

wrote:
Entschuldigung mal! Alles in PI ist nun auch nicht Müll. Es werden auch viele Nachrichten eins zu eins übernommen. Ausserdem sind viele Islamisten selbst Schuld an dieser Situation. Mit Ihrem Verhalten haben Sie sich ihr eigenes Grab geschäffelt. Und ja ich bin klarer Islam-Kritiker, wenn nicht sogar Hasser. Ich habe zwei liebe Menschen am 11.09. verlohren und für mich ist diese ganze Kultur/Religion gestorben.

Ja na klar bin ich parteiisch, kein Wunder mit dem Hintergrund. Aber eins kann ich sagen, ich lebe in der Schweiz und habe noch keine andere Minderheit erlebt, die sich sowenig anpassen kann, wie die Islamistische. Sie können sich überhaupt nicht anpassen. Letztes Weihnachten wollte eine Gruppe Islam-Lobbyisten erwirken, dass Weihnachten nicht mehr in der Schule gefeiert wird. Wo leben wir denn? Ist das unser Land oder das Land der Islamisten?
07/16/07 18:17:07

wrote:
Sehr guter Artikel.

Ich nehme mit mal die Freiheit auf einen Artikel meines Blogs hinzuweisen, der dieses Thema ebenfalls aufgreift: Das Assassinentum von Politically Incorrect. Siehe auch Homepage.

Grundsätzlich sehe ich Ähnlichkeiten bei der Meinungsmache von Politically Incorrect und islamistischen Webseiten.

Dies betrifft die undifferenzierte und verallgemeinernde Darstellung, die Konstruktion von Feindbildern, die vollkommene Unfähigkeit zur Selbstkritik, die Angstparanoia, die produziert wird, den absolute Wahrheitsanspruch, die Selbstüberhöhung und die obsessive Opferrolle.
07/20/07 15:12:19

wrote:
BTW- Im Kommentarbereich bei Politically Incorrect werden so ziemlich alle Stereotypen gepflegt, die aus der Abwertung der Juden im dritten Reich bekannt sind(Schmutzig, kriminiell, wollen Weltherrschaft, sexuell ungezügelt, verlogen, hinterhältig, Schmarotzer etc.).

Mittlerweile ist man daher konsequent auch beim "Kauft nicht beim Türken" angelangt.
07/20/07 15:27:18

wrote:
BTW II - wie man an folgendem Artikel erkennen kann - http://www.politicallyincor...

beginnt man vor dieser Seite schon in "bester" Saalschutzmanier zu agieren.

Da hilft es auch nichts, die Seite mit "proisraelisch" zu etikettieren. Berichte über Israel laufen dort (Quote ca. 2%) sowieso nur auf, wenn dies in Hinsicht auf die negativen Eigenschaften von Muslimen/Islam ausbeutbar ist.
07/21/07 00:17:04

wrote:
Lese selber PI und die dort weiterführenden Links. Dort wird Klartext geredet das ist alles. Jeder der Augen und Hirn sein eigen nennt müsste eigentlich von selber darauf kommen das mit dieser Religion Islam irgendwas nicht stimmen kann.

Keine Ahnung ob es den Kritikern von PI aufgefallen ist aber dort schreiben auch einige Israelis, stellen ihre websites und aktuelle Infos zur Verfügung und denen glaube ich nunmal einiges mehr als irgendwelchen stubenhockern die vom sicheren Zuhause aus den friedfertigen Islam propagieren.
07/21/07 11:33:24

wrote:
War auch mal auf der Blog Seite von Limited! .. und wenn einer folgenden Kommentar als Schwachsinn einstuft und aus seinen Kommetarbereich wieder löschen tut dann bezweifele ich einmal stark die objektivität von selbigen.

Kommentar:

Wenn auf einer Veranstaltung Fragen erlaubt sind, so kann man nicht davon ausgehen, dass ausschließlich dem Veranstalter zustimmende Fragen kommen werden. Meinungsvielfalt nennt man das und sich daran zu stören ist das wahre “Verbrechen”

to the following:
Schwachsinn gelöscht - Limited
Ohne Worte !?
07/21/07 11:44:44

wrote:
Alles in allem ein mehr als trauriger Ausfall.
Es enttäuscht mich sehr zu sehen, daß bei hagalil eine Miteinstimmung in den Kreis derjenigen, die sehr engagiert "gegen Islamophobie eintreten", stattfindet. Eine äußerst selektive Auswahl an Kommentaren, die zumeist keine große Lebensdauer besitzen, werden hier als corpora delicti präsentiert, eine Methode übrigens von der z.B. auch ein gewisser Herr Arendt reichlich Gebrauch macht.
Später wird beklagt, daß Herre und auch Ulfkotte in einer Zeitung publiziert haben, deren Ansichten, die sie sonst mit sich herträgt, freilich ablehnen kann, aber trotzdem mit Sicherheit zum demokratischen Spektrum gehört.
Interessanter Text dazu auch hier:
http://www.mimusvitae.de/#2...

Interessant erscheint mir besonders auch folgender Abschnitt:

---
"Grundsätzlich befürchtet Dantschke, dass die Rhetorik solcher Blogs den Islamisten letztlich zuarbeite und sie stärke. Es werde darin eine homogene muslimische Gemeinschaft gezeichnet und diese durch zahlreiche Beispiele pauschal kriminalisiert. Dies ermögliche es islamistischen Organisationen wiederum, die These des "Kampfes der Kulturen" zu propagieren, nach welcher der Islam dem Westen nach dem Kalten Krieg als neues Feindbild In Sachen westliche "Welteroberung" diene. Auch bestärke es Islamisten in ihrer Erklärung, sie seien die "Verteidiger der Interessen der Muslime"."
---

Hätte man nicht mit derselben Argumentation 1933 schon ähnliche Einwände gegen Kritik am deutschen Nationalsozialismus hervorbringen können?
http://images.zeit.de/text/...
Nein, den Islam darf man nur moderat kritisieren und wenn einzelne Kommentatoren, die dann zumeist nicht mit allzugroßem Verstand gesegnet sind, bei PI von Kritik in Ressentiment abrutschen und "kauft keine Döner" schreiben, dann ist grundsätzlich die gesamte Leserschaft von PI "xenophob" und natürlich sind sie dann auch "selbsternannte Kämpfer gegen Antisemitismus", wenn solche Artikel in der Zeit - http://images.zeit.de/text/... - auf Blogs wie PI nochmal besonders hervorgehoben werden.

Kurzum, der Artikel ist ein Armutszeugnis und ein sehr sehr großer Kotau vor der hier herrschenden political correctness. Zum Schluss noch zwei Dinge:
1. http://acht-der-schwerter.f...
2. warum versteckt sich hier hagalil hinter einem Artikel einer anderen Zeitung?

PS: Ich bin durchaus "offen gegenüber Muslime" als Individuen, gegenüber dem Islam bin ich aber gar nicht offen

Gruß,
Feuervogel
07/21/07 16:30:59

wrote:
LEst Euch mal den Wikipediaeintrag zur NS-Hetzschrift "Der Stürmer" durch. Ein paar gedankliche Ersetzungen genügen und schon hat man die exakte Beschreibung von PI.
07/24/07 13:15:21

wrote:
@ jr

schön, daß auch Du mal eine Behauptung, die du durch nichts belegen wirst, in den Raum gestellt hast. Vielleicht würde ich auch bei Hagalil oder beim watchblog-islamophobie Texte fiden, die ich mit ein paar "Ersetzungen" inkriminieren könnte.
07/25/07 09:40:20

wrote:
@ feuervogel
hier, das sind Zitate aus dem Kommentarbereich von PI. Geduldet und durch die hetzerische Schreibe von PI gefördert:

* Man kann nicht wagen auf die Strasse zu gehn.
* Raus mit diesem Pack. Einfach raus.
* Was bildet sich diese Volk ein, die sollen dahin gehen, wo sie her gekommen sind.
* Das wir Deppen auch noch für die Ausbreitung der Okkupanten zahlen, ist wohl einmalig…
* Die sind so primitiv, dass sie unsere höfliche Art nicht verstehen.
* Ich bin so wütend und kann nur hoffen und beten, das wir genug werden und uns selbst helfen.
* Wenn ich die Fresse […] schon sehe kriege ich Würgereize… ⅾ
* Muß niemand “re eaten” wenn er die Visage sieht?
* Irgendwann einmal wird die Stunde der Rache gegen die Linken und Islamisten kommen…
* Wenn man bedenkt wie großherrisch und arrogant manche Musels heute schon auftreten, na dann gute Nacht!
* gegen was konkret wird dann demonstriert? Musels raus? Wünscht sich jeder, geht aber nicht so einfach.

* Er hat nur zwei Körperöffnungen die wichtig für ihn sind… Beide brauch´er momentan noch. Irgendwann brauch`er nur noch Eine.
Für die Pfählung.

* Ich weiß, warum ich nicht Polizist bin: Ich hätte in “Notwehr” drei oder vier Magazine in das Gesockse entleert…
* Ich hab mir gleich noch ein “Gute Heimreise!” T‑ Shirt bei der Deutschen Stimme bestellt.
* Das sind Barbaren…wie im Mittelalter. Ein Menschenleben ist nichts wert. Ich hasse dieses Pack.
* Dieses unglaublich hinterhältige feige perverse PAck.
* Sind das Menschen?? Irgendwie scheint dem Steppenvolk aus der asiatischen Steppe ein Gen zu fehlen.

* Man kann von Vladimir Putin halten was man will, aber so eine elende Kriecherei gäbe es bei ihm nicht. Eine Einheit OMON und gut ist; und wenn sich ein Kulturbereicherer beschwert, daß er zu hart angefaßt wurde, gibt es gleich noch eins mit dem Gummiknüppel.

* Es ist nur zu gut, dass sie sich auch äusserlich von Europäern unterscheiden. Man erkennt sie.

* Dieses asoziale Pack riecht praktisch unsere Tolerenz. Erst verlangen sie kriecherisch die Spitze des kleinen Fingers. Bekommen sie sie, reissen sie dir beide Arme aus und dann noch die Beine, dann Solinger Erzeugnis für den Hals.

* Hunde sind bei derartigen Polizeieinsätzen besonders nützlich – diese Tiere sind für die Musels unrein, sind also möglicherweise effizienter als Gummiknüppel. Die Polizei in Deutschland sollte sich für die Zukunft dementsprechend vermehrt auf SEK‑ Einsätze mit Hunden einstellen.

* Nürnberg 2. Wir kommen euch holen!

So, jetzt Du.
07/25/07 13:42:49

wrote:
Ich bin verstört. PI und sein Betreiber sind nun wirklich alles, aber nicht antisemitisch.
07/27/07 13:17:27

wrote:
warum ich zu PI gekommen bin:
Wie schützt sich eine freie Gesellschaft vor importiert Theokraten ?
Wie schützt sich ein mensch, der zur gewaltfreiheit erzogen worden ist, vor gewalttätern?
Wie führe ich einen Disput mit einem, der weder den Diskurs kennt noch sich selbst reflektieren kann...

(Die Beispiele von JR sind alle leider richtig und alle abzulehnen.)
07/31/07 16:14:28

wrote:
Ein Blog wie PI, auf dem Israel staendig verteidigt wird, solltet Ihr bei Hagali als Freund listen. Aber es ist natuerlich einfacher, ins linke Horn mit reinzupfeifen. Hat einer von Euch die Artikel dort gelesen?

Witzig ist jetzt Kontrollfrage zum Posten ... Jerusalem ist die Hauptstadt des Staates ... ?

Die meisten von Euch wuerden doch bei der richtigen Antwort Herzschmerzen bekommen, oder?

Israel !
08/08/07 21:40:16

Ares wrote:
Egal in welchem Stildie Verfasser der Artikel bei PI ihre Ängste, Sorgen und Befürchtungen zum Ausdruck bringen und über Stil lässt sich freilich streiten. Es ist aber einer der wenigen Blogs, der sich zumindest verbal für die jüdischen Mitbürger in Deutschland einsetzt. Wenn man die Anti-Israelischen und Anti-Jüdischen (Was hat das Eine eigntlich mit dem Anderenzu tun?) Vernichtungsforderungen der fanatisierten Muslime in Deutschland und anderen europäischen Ländern sieht, dann sollte es beruhigend sein, dass es noch Leute gibt, die einem den Rücken stärken und sich mit der zur Verfügung stehenden (Aufklärungs-)Macht gegen einen muslimisch diktierten 2.Holocaust wenden. Da braucht man sicherlich keine Analyse zu ertellen, da genügt einfacher, schlichter oder thumber Gerechtigkeitssinn.
01/06/09 22:18:14

Ares wrote:
Egal in welchem Stil die Verfasser der Artikel bei PI ihre Ängste, Sorgen und Befürchtungen zum Ausdruck bringen und über Stil lässt sich freilich streiten. Es ist aber einer der wenigen Blogs, der sich zumindest verbal für die jüdischen Mitbürger in Deutschland einsetzt. Wenn man die Antiisraelischen und Antijüdischen (Was hat das Eine eigentlich mit dem Anderen zu tun?) Vernichtungsforderungen der fanatisierten Muslime in Deutschland und anderen europäischen Ländern sieht, dann sollte es beruhigend sein, dass es noch Leute gibt, die einem den Rücken stärken und sich mit der zur Verfügung stehenden (Aufklärungs-)Macht gegen einen muslimisch diktierten 2.Holocaust wenden. Da braucht man sicherlich keine Analyse zu erstellen, da genügt einfacher, schlichter oder tumber Gerechtigkeitssinn. Das sollte man mal unter den aktuellen Ereignissen vom 6.1.2009 sehen.
01/06/09 22:25:19

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