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Geht nach 'Azah

Wasser voller Salz

Ein Leitartikel in Jedioth achronoth richtet den Blick ausnahmsweise nach Süden, in den Gaza-Streifen

Über Sinn und Unsinn der libanesischen Aktion, wird noch viel zu untersuchen und zu diskutieren sein. Noch fragwürdiger werden eines Tages aber die Aktionen im Süden, in Gaza, erscheinen...

Was sich hier nun schon in der siebten Woche abspielt, trat fast aus dem Blickfeld und nur wenige werden sich den Report von beZelem angesehen haben.

Nach der Untersuchung für den Monat Juli, die von "beZelem" geliefert wurde, sind in Gaza im untersuchten Zeitraum, durch Einsätze der IDF, 163 Palästinenser ums Leben gekommen: 78 davon waren Zivilisten, 36 der Toten sind Minderjährige und 20 sind Frauen.

All das, was im Libanon umgesetzt wird, wird auch in Gaza umgesetzt: Die Luftwaffe greift mit voller Kraft an, die Artillerie hat über 12,000 Raketen abgeschossen, in dem Bereich wurden über 14 Regimentseinsätze durchgeführt.

Wir haben weitere Minister der Regierung entführt, ebenso den Vorsitzenden des Parlaments, wir haben die palästinensische Bevölkerung mit Wolken von Feuer und Blut, Hunger und der massenhaften Erkrankungsgefahr erstickt. Und was wurde erzielt?

Hat der Beschuss durch Kassam-Raketen nachgelassen, ist Gilad Shalit zurückgebracht worden, ist die Hamas-Regierung zusammengebrochen?

Category: Allgemeines
Posted 08/14/06 by: 01



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Comments

wrote:
Ich muß mich schon sehr wundern über Ihr mangelndes Verständnis, wenn es um israelische Abschreckungsmaßnahmen geht, um der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger Israels selbst Willen.

Klar ist, daß den radikalen Hamas- und Hisbollahführern für alle Zeiten der Nachschub an jungen fehlgeleiteten und willigen Selbstmordattentätern nicht ausgehen wird. Klar ist aber auch, daß diese Tatsache von der palästinensischen- und der libanesischen Gesellschaft als Ganzes mitgetragen wird und damit automatisch die Mär von einer existierenden unschuldigen Zivilbevölkerung ad absurdum geführt wird.

Man braucht hier keinen Sarkasmus ins Spiel zu bringen, wenn man die Tatsache zur Sprache bringt, daß die Familien dieser lebenden Bomben durch die Auftraggeber und Organisatoren dieser verabscheuungswürdigen Selbstmordattentate, nach erfolgreichem Abschluß, großzügen abgesichert werden und dieser Umstand zweifelsfrei die in sich vollkommen verfaulte Perversität
dieser Gesellschaftsform widerspiegelt.

Israel und die israelische Gesellschaft als Ganzes will Frieden, Ruhe, Sicherheit und hoffnungsvolle und lebbare Perspektiven für sich selbst, für kommende Generationen und für alle Nachbarn in der Region, die sich ebenfalls dem Erhalt und der Wahrung des Friedens verpflichtet fühlen.

Das kostbarste Gut in Israel ist die funktionierende Demokratie, die jeden Bürger des Staates Israel tagtäglich dazu aufruft, seine Eigenverantwortung am Erhalt der Demokratie wahrzunehmen und aufmerksam und kritisch die demokratischen Prozesse zu beobachten, zu verfolgen und mit zu gestalten.


Professionell töten als Soldat für die garantierte Existenz des Staates Israel ist keine Heldentat und jeder israelische Soldat bis zum Generalstabschef weiß tief in seinem Herzen sehr genau, daß Gott selbst jeden Akt der Gewalt gegen seine Geschöpfe schlicht ablehnen und verabscheuen muß!

Dieser Krieg wurde dem Volk Israels aufgezwängt und für den israelischen Soldaten und israelischen Staatsbürger die Erkenntnis, daß der staatlich geförderte Hass und religiöser Fanatismus die Hissbolah- und Hamaskämpfer den Tod mehr als das Leben lieben läßt, schlicht keine andere Vorgehensweise erlaubt, als für die garantierte Existenz des Staates Israel, die harte professionelle militärische Ausbildung mit voller Härte und Entschlossenheit gegen eben diese Selbstmordattentäter einzusetzen.

Denn die selbstmördererischen Fanatiker in Gaza und im Libanon haben sich den Tod jedes einzelnen israelischen Soldaten und Zivilisen und die Vernichtung Israels auf ihre Fahnen geschrieben und da sage auch ich: " Nein! Diese Menschen kann und darf ich nicht lieben wie mich selbst!"
08/14/06 13:01:48

wrote:
Zweifellos sind die Erfolge der IDF und der israelischen Regierung im Sinne der tendenziellen rhetorischen Fragen des obigen Artikels nicht umfassend und strahlend. Erreicht wurde jedoch eine diplomatisch wertvolle Festigung der Haltung der israelischen demokratischen Streitkräfte und des Landes Israel. Im folgenden wird dies u.a. ermöglichen, in sinnvolle Verhandlungen zwischen den Staaten des Nahen Ostens" zu treten. Mit Israel und der IDF spielt man nur unter Opfern. Israel verhält sich berechenbar, das ist in der Lösung der Konflikte, zwischen Totalauslöschungsbegehren und Landannektionen, entscheidend wichtig. Die Hisb-Allah, vielleicht in Zukunft kein Staat im Staate mehr, ist dagegen unberechenbar und destabilisiert die gesamte Region, Libanon und zieht die Reaktion der USA und der gesamten westlichen Mächte auf sich, einschliesslich GUS und China. Letztlich dass wird nicht im langfristigen Interesse der Hisb-Allah sein.

Die militärischen und geheimdienstlichen Strategien werden nach diesen nur mehrere Wochen dauernden Kampfhandlungen von Israel angepasst werden und auch die amerikanischen und anderen westlichen Staaten werden genauer hinsehen und analysieren. Andere Profile der Bewaffnung, der staatsschützenden Geheimdienste werden entwickelt werden und für die terroristischen Hamas und Hibollah-Komandostruckturen und -einheiten dürfte es schwieriger werden bei der nächsten ähnlichen terroristischen Provokation annähernden Erfolg zu haben. Zudem wird es für Iran doppelt teuer, jetzt müssen die iranisch-staatlichen Einflussbereiche und Regierungskreise doppelt zahlen, für den Wiederaufbau des zivilen sowie paramilitärisch-terroristischen Südlibanon und für die Neubewaffnung, erneute Ausbildung von Spezialeinheiten der terroristischen Hisb-Allah, die die Verluste ersetzen. Wer glaubt das sei unbedeutend, sei getrost in der biologisch-evolutionären Vorstellung, dass kleine Einflüsse langfristig wirken, zur einen wie zur anderen Seite, hier zur negativ beeinflussenden Seite. Das die Hisb-Allah sich von der Hamas nur deshalb als erfolgreicher, stärker und disziplinierter abzeichnen kann, liegt bisher daran, dass sie mehr Geld und Hilfe für ihre terroristischen Interessen u.a. aus Iran und Syrien hatte.

Der Hauptfeind des Staates Israel ,liegt ausserhalb seiner Grenzen, das dürfte zuletzt auch der israelischen gequälten Kollektiv-Psyche guttun. Allzuletzt, in mittelbarer, nicht allzu ferner Zukunft, wird die Hisb-Allah in einer extremen politischen Fraktion des Staates Libanon aufgehen und seine militärischen Flügel kappen. Iran ist auch nicht sicher für immer und die nähere Zukunft auf dem dunklen Weg, und den parastaatsterroristischen Hisb-Allah-Arabern fehlt ihre Eigenfinanzierung aus den Terretorien ihres Wirkens, durch Unterdrückung des südlibanesischen Volkes.

Die Stärkung im "Renommee" des Staatsterrorismus nach der Art der Hisb-Allah, bedeutet natürlich eine Schwächung desjenigen nach Art der Hamas, das sei abschliessend bemerkt. Welcher macho-arabische (männliche) Jugendliche in den palästinensischen "Flüchtlingslagern" und in den israelischen zurückeroberten westpalästinensischen Gebieten Westbank und Gaza wird neben der Überwachung seiner Schwestern, der Aufrechterhaltung seiner patriarchialischen Araber-Ehre und dem Leben in Elend noch Zeit für die Bejubelung der Hamas erübrigen, wenn die "Terror-Pop-Helden" jetzt doch die Hisb-Allah-Terroristen sind? Wer nimmt die Chaos-Hamas-Araber militärisch noch ernst, wenn es für sie um vieles schwieriger sein dürfte die eigenen Kinder und Mütter, Alten, Kinder und Schwangeren ähnlich erfolgreich wie die Hisb-Allah-Araber als Kanonenfutter zu missbrauchen, zumal ihnen die Finanziers der schiitisch-iranischen Weltverschwörung fehlen?
08/16/06 22:07:28

wrote:
Die kommende Kriegsgefahr, in der noch anhaltenden Ruhepause, ist alles andere als abstrakt und darf Israel unter keinen Umständen dazu verleiten, die Armee aus der Einsatzbereitschaft zu entlassen.

Es ist offensichtlich, welcher Logik die syrischen und iranischen Machthabern in Damaskus und Teheran mit ihren Kriegsvorbereitungen gegen Israel verfolgen. Sie haben ihrem eigenen Volk gegenüber sowohl wirtschaftlich, wie auch kulturell nichts mehr zu bieten haben und einzig der Weg nach vorne gangbar bleibt, in den nicht zu vermeidenden "heiligen Krieg" , der auch noch die letzten Zweifler von der "gerechten Sache" überzeugen soll und damit in williges Kanonenfutter transformiert.

Iran wird sich nie und nimmer dem Willen der Weltgemeinschaft gegenüber beugen und auf den Bau von eigenen Atomwaffen als Offensivwaffe verzichten.

Syrien hat sich geoutet und kann als Vasall Irans ebenfalls nur noch auf der Schiene des bedingungslosen Schulterschlußes mit dem Ayatollahstaat existieren, will man die weltweite Koalition der radikalen und todessehnsüchtigen Schiiten nicht sprengen.

Es muß einem eiskalt den Rücken runter laufen, wenn man sich vorstellt, welchem Szenario sich Israel in baldiger Zukunft aussetzen muß, wenn es den amerikanischen Militärstrategen nicht gelingen sollte Irans Hegemonialansprüche im Nahen Osten militärisch im Keim zu ersticken, die radikalen Machthaber auszuschalten und die Militärindustrie Irans ins Mittelalter zurück zu bomben.

Kein Mensch auf dieser Welt braucht den Krieg um zu existieren und doch ist die Geschichte der Menschheit auch eine Geschichte der stetigen Fortführung des Krieges mit allen vom Menschenhirn erdachten und Menschenhand konstruierten Mitteln.

Die Logik dieser zu tiefst menschenfeindlichen Vorgehensweise sich, in der immer kleiner werdenden Hemmschwelle der eigenstaatlichen Verantwortungslosigkeit gegenüber Moral, Ethik und Menschenrechtskonventionen und dem Anspruch auf Erhalt und Wahrung von Frieden um der Menschen selbst Willen, zu tiefst widerspricht.

Um so beschämender und erbärmlicher, daß die Europäer zu feige, unfähig und zu uneins sind, diesem islamistischen Terror wirksam entgegen zu treten. Der Schulterschluß mit den Arabern des Öls und des Wohlstands wegen, ihnen am Schluß doch wichtiger sein wird als die sichere und dauerhafte Existenz Israels.

Es wird sich im Südlibanon sehr bald zeigen, daß für die jetzigen und zukünftigen Sicherheitsinteressen Israels, ganz gleich wie der Wortlaut des Beschlusses 1559 und 1701 lautet, kein europäischer Staat und damit auch kein europäischer Soldat freiwillig bereit sein wird unbelehrbare, fanatische "Gotteskrieger" zu töten.

Im scheinheiligen Europa will es keiner wahr haben und sowohl die kultivierten Intellektuellen, als auch die philosophischen Moralprediger weltweit sich selbst gegenüber und der Öffentlichkeit gegenüber nie eingestehen werden, daß die mittlerweile extrem radikalen, weltweit vernetzten Terrororganisationen in ihrer Verblendung weder rasten noch ruhen werden, bevor, aus ihrer Sicht, der Staat Israel und das Volk der Juden vernichtet sind.

Ein dauerhafter Frieden zwischen Israel und seinen Nachbarn ist möglich ist, jedoch nur ohne diese fanatischen Gotteslästerer.

Israel ist das für sein Volk versprochenes Land und Gott wird sein Land und sein Volk zum Sieg über seine Feinde führen.

Das glaube ich mit ganzem Herzen!
08/17/06 12:39:45

wrote:
zu den Kommentaren von:
Tomislav Gasparic

Meine Erklärung vom 07.08.06 gilt immer noch, auch wenn im Sürlibanon und Nordisrael die Waffer derzeit schweigen:

In Sorge um das Leben der Menschen in Israel, im Libanon, im Gazastreifen, auf der Westbank und der Flüchtlinge in den Nachbarländern

• In Sorge um das Leben der Menschen in Israel, im Libanon, im Gazastreifen, auf der Westbank und der Flüchtlinge in den Nachbarländern,
• in Sorge um die Zivilgesellschaften in diesen Ländern und
• in Sorge um die teils erst im Aufbau befindlichen demokratischen Strukturen in dieser Region,

müssen wir feststellen, dass die gegenwärtigen kriegerischen Auseinandersetzungen keinen Frieden bringen werden, sondern diese Region und die direkt und indirekt beteiligten Konfliktparteien von einer friedliche Zukunft weiter entfernen.

Laut dem Völkerrecht sind Personen, die Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit anordnen, dulden oder durchführen, strafrechtlich haftbar. Das gilt für alle Beteiligten und unein-geschränkt.

Das gilt auch für diejenigen, die diesen Krieg erst möglich machen - auf allen Seiten.

Und es gilt ebenso für alle unterlassenen diplomatische Anstrengungen für einen allseitigen, bedingungslosen Waffenstillstand und für unterlassenen Unterstützung einer dauerhafte friedlichen Lösung des Nah-Ost-Konfliktes.

Die Raketenangriffe der Hisbollah auf Zivilisten sind ebenso ein Verstoß gegen die Menschenrechte, wie die Angriffe des israelischen Militär auf Zivilisten im Libanon. Wie Human Rights Watch betont, gilt der uneingeschränkte Schutz von Zivilisten, auch wenn die eigene Zivilbevölkerung angegriffen wurde.

Wir wollen über den Krieg im Libanon und im Norden Israels nicht den Konflikt im Gazastreifen und der Westbank sowie die Selbstmordattentate gegen israelische Zivilisten vergessen.

Auch hier gilt, "Anschläge, bei denen Zivilisten mit voller Absicht getötet und versehrt werden, verletzen die grundlegendsten Menschenrechtsprinzipien" (so Stork, stellvertretender Leiter der Abteilung für den Nahen Osten und Nordafrika von Human Rights Watch). „Das sind die schlimmsten Verbrechen - Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit - und alle Länder sind dazu ver-pflichtet die Täter zur Verantwortung zu ziehen."
http://hrw.org/german/docs/...)

Während "sich in der Krisenregion des Nahen Ostens eine unendliche Tragödie weiter verschärft", erlebt die Welt "das schockierende und entwürdigende" Schauspiel von Staats- und Regierungschefs aus aller Welt, die "in völlig gefühlloser Weise verkünden, dass die Kampfhandlungen andauern wer-den, bis die strategischen militärischen Ziele erreicht worden sind", so der Ökumenische Rat der Kir-chen (ÖRK). Der volle Text des Appells (auf Englisch): "An appeal to the international community" http://www.oikoumene.org/de...

Ich möchte in diesem Zusammenhang nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden - es ist nicht möglich. Auch ist es nicht hilfreich, das Handeln der einen oder anderen Seite historisch zu rechtfertigen. Wir stehen heute und jetzt an diesem Punkt der Geschichte und fordern die Unversehrtheit aller Menschen und ihrer Gesellschaften in dieser Region.

Joachim Nolte, 07.08.2006

PS: Ich glaube nicht, das es im Interesse Ihres Arbeitsgebers, der DaimlerChrysler Bank ist, wenn Sie seine Kommunikationsstrukturen nutzen (tomislav.gasparic@daimlerchrysler-bank.com), um völkerrechtswidrigen Handlungen zu befürworten.
08/18/06 22:29:11

wrote:
zu Herrn Joachim Nolte

Sehr geehrter Herr Nolte,

ich bin sehr froh, daß Sie direkt auf meine Meinung hin geantwortet haben.

Ich entschuldige mich für meine überzogene Meinung bezogen auf die mögliche Vorgehensweise der Amerikaner gegenüber der realen Bedrohung seitens des Staates Iran gegen Israel.

Jede Handlung die gegen das Völkerrecht verstößt, ganz gleich vom wem begangen, ist nicht zulässig und muß geächtet werden.

Das gilt für nichtdemokratische-, wie auch demokratischen Staaten auf dieser Welt gleicher maßen.

Ich verabscheue den Krieg und ich verabscheue Gewalt.

Meine Angst gilt dem Staat Israel und dem ganzen israelischen Volk.

Welche Sprache soll man, Ihrer Meinungn ach, mit Staaten wie dem Iran und Syrien, anwenden, wenn sich beide Staaten über ihre höchsten Regierungsvertreter artikulierend, ganz eindeutig für die Vernichtung Israels aussprechen und ihnen zur Verwirklichung ihrer Drohung nicht nur die waffentechnische Mittel zur Verfügung stehen, sonder auch der politische Wille zu diesem Schritt klar vorhanden ist?

Jeder Versuch soll und muß auf diplomatischem Wege unternehmen werden, um zu einer Verhandlungslösung in beiderseitigem Interesse zu kommen. Alle Völker dieser Erde, auch die Völker in den arabischen Ländern dieser Welt, dürsten nach Frieden und Sicherheit, Gesundheit, Wohlstand, ein funktionierendes Gesundheitswesen, bestmöglicher Schulbildung für ihre Kinder um der lebbaren beruflichen, sozialen und kulturellen Perspektiven willen.

Ich habe Angst um Israel und die Zukunft Israels, da ich Israel und das israelische Volk liebe und ich nehme an daß auch Sie die reale terroristische Bedrohung sehen, der sich Israel und die ganze zivilisierte Welt, mit allen völkerrechtlich zulässigen, demokratischen Mitteln, stellen muß.

Diese Bedrohung mir fast die Luft zum atmen nimmt, wenn ich mir die erschreckenden Szenarien vorstelle, die ein direkter Angriff seitens Irans gegen den Staat Israel und damit auch gegen seine Bürger mit biologischen, chemischen oder sogar atomaren Waffen, nach sich zieht.

Leid bleibt Leid und meine religiöse Überzeugung ist, daß wir Menschen uns nicht noch mehr von Gott entfernen sollten, wie das in außer Kontrolle geratenden zwischenstaatlichen Konflikten immer wieder der Fall ist.

Tomislav Gasparic, 21.08.2006
08/21/06 09:42:34

wrote:
Lösungen
Aufmerksam verfolge ich die Situation um Israel,
als außenstehender erscheinen mir die Israelische Uneinigkeit und Schuldzuweisungen wie Sie wohl gerade stadtfinden am schlimmsten.
Israel muß einfach zusammenstehen wenn es bestehen will. Die Situatuon ist komplex und ich glaube niemand kann den Erfolg einer Maßnahme leicht vorhersagen. Jeder hat seine eigene subjektive Realität nur welche Landkarte ist die richtige?
Das das Dauerbomberdement die Palestinenser zusammenschweißt war allerdings wahrscheinlich. In Deutschland war es damals genauso. Die RAF-Bomben haben Sie mehr in Richtung Verteidigung Deutschlands getrieben. Wohl ein eher natürlicher Lebenserhaltungsreflex. Was sollten Sie sonst auch tun?
Die Frage wie könnte eine Lösung aussehen?
Ich denke Israel MUSS SEIN legitimes Recht auf Ihr Land Medienwirksam darstellen. Ich glaube es ist NICHT deutlich wie es zu dem Konflikt gekommen ist ( Hier auf Hagalil habe ich die erste ausführliche gute Darstellung gelesen!!!!!!)
Hass wird gezielt Durch das uns ist UNRECHT geschehen erzeugt. Die Israelis haben uns unser Land weggenommen etc..
Nur so lassen sich die Massen mobilisieren. Was hat den sonst ein Palästinenser in seinem Altagsleben von dem Konflikt? Was können wer und wie viele Palestinenser für Vorteile erzielen wenn es anders wäre?
1. Wenn Ihnen rein rechtlich Land zusteht sollten Sie wenn möglich das Land oder einen Ersatz woanders bekommen. Es gibt doch da unten genug Wüste oder?
2. über 5 Mrd hat der Krieg alleine Israel mind gekostet ich verdoeplle nochmal für die palistinensische Seite. Mit dem Geld könnte man die Wüste zum blühen bringen. bei 10000 Palistinensern könnte jeder eine Millionen bekommen und es wäre immer noch billiger als der Krieg.
Wie siehts aus mit Jordanien oder sonst einem Land? Irgenjemand ist doch sicher bereit etwas Land zu verkaufen
3.Nehmt den Hasspredigern den Wind aus den Segeln wo es nur geht. Israel sollte zeigen das es gerecht ist. Hat es das Land zu
seiner Sicherheit besetzt was ich gut verstehe sollte es versuchen rechtmäßige Privatpersonen zu entschädigen.
Ich glaube das wären doch Möglichkeiten. Ich weiß nur nicht wer so etwas umsetzen könnte. Sicher wäre es nicht Leicht. Aber man Muß nach Lösungen suchen nicht jammern. Wer hätte damals jemals an ein Abkommen mit Ägypten gedacht?

HASS entsteht durch das Unrechtsgefühl. Auch hier in Deutschland glauben viele Israel hat den Palistinensern, Arabern widerrechtlich Land weggenommen
Bitte den Beitrag an die richtige stelle verschieben-
Gruß
Pathfinder
08/24/06 19:12:34

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