Vernichtung und Neuanfang – Das neue Jahrbuch des Nürnberger Instituts

Den Jahren zwischen 1938–1948 – eine Dekade zwischen Vernichtung und Neuanfang – nähert sich das Nürnberger Institut für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts in seinem inzwischen 9. Jahrbuch: Aus unterschiedlichen Forschungsperspektiven – Israel und Zionismus, Displaced Persons (DPs), Stadt-, Lokal- und Regionalgeschichte – reflektieren Historiker und Historikerinnen aus Deutschland, Israel und Österreich den Zeitraum zwischen dem Novemberpogrom in Nazi-Deutschland bis zur Errichtung des Staates Israel…

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Der letzte Bundist

Der Tod von Yitzhak Luden, dem letzten israelischen Aktivisten des Bunds (Allgemeiner Jiddischer Arbeiterbund), bedeutet auch das Ende der jüdisch-sozialistischen Arbeiterbewegung. Diese Bewegung hatte ihren Höhepunkt in Polen in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen erreicht, doch es gelang ihr nicht, eine wirkliche Alternative zur zionistischen Bewegung zu bieten…

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Die Balfour-Erklärung und das Recht des jüdischen Volkes auf sein Heimatland

Die Balfour-Erklärung verleiht der Anerkennung der unveräußerlichen Rechte des jüdischen Volkes auf ihr altes Heimatland durch die internationale Gemeinschaft Ausdruck. Die Weigerung der palästinensischen Führung, die Balfour-Erklärung anzuerkennen, zweigt ihre hartnäckige Weigerung, Israel als Heimat des jüdischen Volkes anzuerkennen. Versuche, die Balfour-Erklärung zu annullieren, sind gleichbedeutend mit der Zurückweisung des Existenzrechts Israels…

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100 Jahre Balfour-Deklaration

Am 2. November 1917 erklärte der damalige britische Außenministers Lord Arthur James Balfour in einem Schreiben an die Führer der zionistischen Bewegung im Namen seiner Regierung die Zustimmung zur Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina, was die damalige Bezeichnung der geographischen Region war und keine politische Einheit bezeichnete…

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