Mauerfall 1989: Zwanzig Jahre Jüdische Zuwanderung nach Deutschland

Das Jahr 1989, das die deutsche Einheit eingeläutet hatte, bedeutete auch für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland eine Zäsur. Der zu diesem Zeitpunkt bereits erkennbare Umbruch in der Sowjetunion löste bei jüdischen Sowjetbürgern nicht nur Freude, sondern auch Angst vor erstarkenden Manifestationen des Antisemitismus aus. Für viele von ihnen wurde Deutschland ein Zufluchtsort…

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Charlotte Knobloch: Ein würdiges Andenken für Kurt Eisner in München

Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde in München fordert für den ersten Ministerpräsidenten der Republik Bayern „ein würdiges Andenken im Herzen der Stadt München“. Dieser Ort solle auch repräsentativ sein und der herausragenden Rolle, die Eisner für die Geschichte Bayerns gespielt hat, angemessen“. Dies drückte sie auch gegenüber Franz Maget dem Fraktionsvorsitzenden der SPD in Bayern aus…

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Zeit wär’s: Umbenennung des Marienplatzes in Kurt-Eisner-Platz

Es ist schon sehr eigenartig, dass sich unter den Portraits der im Bayerischen Landtag bzw. in der Staatskanzlei geehrten ehemaligen Ministerpräsidenten des Freistaates, keine Würdigung des Gründers des Freistaates befindet. Von Kurt Eisner, dem ersten Ministerpräsidenten und Gründer des Freistaates Bayern, steht auch kein Denkmal vor dem Parlament. Auch an anderer zentraler Stelle der Hauptstadt, etwa vor dem Rathaus, findet sich kein Hinweis auf den Ermordeten…

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Knobloch: „Vatikan soll sich klar abgrenzen!“

Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, hat die Erklärung des Vatikans vom 04-02-09 als ersten Schritt in Richtung Wiederaufnahme des Dialogs mit der Kirche gewertet. Die Stellungnahme sei eine Reaktion auf den Klarstellungsvorstoß der Bundeskanzlerin.

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Zentralrat der Juden wirft Polizei Parteinahme vor

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat den Verlauf der Duisburger Demonstration gegen den israelischen Militäreinsatz hart kritisiert. „Offensichtlich steht das Recht auf Demonstrationsfreiht nur einer Seite zu, offensichtlich bestimmen jetzt potenzielle Gewalttäter das Maß der Meinungsfreiheit in Deutschland“, sagt der Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer, der Neuen Ruhr Zeitung…

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