Neues Denkmal in Würzburg-Heidingsfeld

In Würzburg-Heidingsfeld, früher einer eigenen politischen Gemeinde und von 1367 bis 1929 einer selbständigen Stadt (also nicht zum Fürstbistum Würzburg gehörend, wo die Juden sehr unter den verschiedenen Verfolgungen durch die Fürstbischöfe – bis hin zur Vertreibung – zu leiden hatten) existierte vom 13. Jahrhundert (erweitert 1565 durch aus Würzburg vertriebenen Juden) bis zum Juni 1937 eine Jüdische Kultusgemeinde, eine der ältesten Jüdischen Gemeinden Deutschlands…

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Neue Gedenkstätte an die Opfer der Shoa in Würzburg

Seit Ende April gibt es in der Stadt Würzburg ein neues Denkmal, das an die jüdischen Opfer der Shoa erinnert: Im Kaisergärtchen wurde eine neue Stele enthüllt. Sie soll an die von den Nationalsozialisten vertriebenen jüdischen Geschäftsleute in der Kaiserstraße erinnern. Auf der Stele, von den Architekten Matthias Braun und Juhani Karanka entworfen, sind alle jüdischen Geschäfte dokumentiert, die es einst in der vom Bahnhof in die Innenstadt führende Straße gegeben hatte…

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Würzburg liest ein Buch

In den vergangenen Jahren wurden in Würzburg unzählige Lesungen der Aktion „Würzburg liest ein Buch“ in der Stadt und im Umland durchgeführt, die an berühmte Schriftsteller Würzburgs erinnerten – Jakob Wassermann und Leonhard Frank. Dank der großen Beteiligung der Kulturschaffenden, Institutionen und engagierten Bürger kann auch 2018 eine solche Aktion durchgeführt werden, welche dieses Mal an Jehuda Amichai erinnert und von Ende 2017 bis Juni 2018 stattfindet. Gelesen wird an sehr vielen Orten in der Stadt und im Umland in Buchhandlungen, Bibliotheken, Cafes, Schulen, Seniorenheimen, Kirchen, ehemaligen Synagogen, ja sogar in der Straßenbahn…

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Renovierung an der Laubhütte der früheren Gemeinde in Zell/Main

Zell/Main

Im Markt Zell/Main, ganz nahe bei Würzburg links des Maines auf dem Wege nach Karlstadt gelegen, existierte von 1818 bis ca. 1908 eine eigenständige Jüdische Kultusgemeinde, deren weltliches und geistliches „Oberhaupt“ von 1818 bis 1860 Raw Mendel Rosenbaum war. Er war es, der mit Hilfe seines Freundes, des Würzburger Oberrabbiners Bing, den späteren weltberühmten „Würzburger Raw“, Rabbiner Seligmann Bär Bamberger nach Würzburg brachte…

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