Bewegte Jahre

Im Frühjahr 2018 veröffentlichte Prof. Harald Seewann, einer der drei Experten auf dem Gebiete der jüdischen Verbindungen weltweit als Ergänzungsband seiner letzten Arbeit „A.V. Kadimah. Fundstücke zur Chronik der ältesten jüdisch-nationalen Studentenverbindung (Wien 1882-1938), Graz 2017“ im Eigenverlag eine neue Dokumentation, die neben dem Schwerpunkt Kadimah mehr als 330 Zeitschriften– und Zeitungsberichte über die bewegte Zeit an den Wiener Hochschulen der 1920ger Jahre zum Inhalt hat…

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„Das Exil war meine Universität“

In einer Zeit, in der die letzten Zeitzeugen des nationalsozialistischen Vernichtungs- und Vertreibungsterrors aus Österreich von uns gehen, wie kürzlich Vilma Neuwirth oder Ari Rath, ist es von besonderer Bedeutung, das Vermächtnis dieser Personen für die Nachwelt festzuhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der ebenfalls bereits im September des vergangenen Kalenderjahres verstorbenen Hannah Fischer hat die Zeithistorikerin Sandra Wiesinger-Stock einen schmalen Porträtband gewidmet, der im mandelbaum verlag erschienen ist und zu einem großen Teil auf Selbstaussagen Fischers basiert…

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Der Richard-Wagner-Trauerkommers

Zum Jahresende 2016 veröffentlichte der Grazer Historiker Professor Harald Seewann im Eigenverlag die vorliegende Dokumentation, die den Anlass des Trauerkommerses – das Ableben von Richard Wagner – aber auch die Reaktion der deutschnationalen Studentenverbindungen der Donaumonarchie auf dieses Ereignis sehr anschaulich widerspiegelt…

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Die älteste Pariserin ist eine Wiener Jüdin

Ilse Weiszfeld beging soeben ihren 112. Geburtstag. Die gebürtige Wienerin zog 1932 mit ihrem Mann Fritz nach Paris. Das jüdische Paar und ihre rechtzeitig aus Wien nachgeholte Familie überlebte die Nazi-Besetzung versteckt bei Lyon und in den Alpen. In Paris schufen sie einen Textil-Betrieb, der mit ausgeklügelten Herstellungsmethoden und bahnbrechenden Modellen Furore machte…

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