Am 8. Mai: Wiener Symphoniker am Heldenplatz zum Tag der Befreiung

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) veranstaltet auch dieses Jahr in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Verein Gedenkdienst ein Gratiskonzert der Wiener Symphoniker zum Tag der Befreiung am 8. Mai 2014 ab 19:30 Uhr am Wiener Heldenplatz…

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3. Oktober 1943: Massaker der Wehrmacht in Ligkiádes

Wie aus heiterem Himmel brannten deutsche Wehrmachtssoldaten 1943 ein griechisches Bergdorf nieder, töteten Frauen, Alte, Babys. Christoph Schminck-Gustavus reiste an den Ort, der noch heute vom Schrecken gezeichnet ist…

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Volkstrauertag: Rechtsum im Münchner Hofgarten

Zusammen mit bekannten ultrarechten Organisationen wie der „Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger“ ehemaliger Wehrmachts- und Waffen-SS-Angehöriger und der völkischen „Burschenschaft Danubia“ gestalteten Bundeswehr und Bundespolizei die Veranstaltung zum Volkstrauertag im Münchner Hofgarten. Im Publikum anwesend: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann…

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Fawzi al Kutub: Die finsterste Figur der deutsch-jüdisch-israelisch-palästinensischen Geschichte

Der palästinensische Bombenbauer Fausi Kutub, auch Fawzi al-Kutub, hat wie kein anderer in seiner Biografie den Konflikt zwischen Juden, Nazis, Arabern, Palästinensern, Deutschen und Israelis, den Holocaust, Judenmorde und Terror vereint…

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Der Wehrmachtsdeserteur Peter Kellnberger

Bis in die Gegenwart hält sich in unserem Lande die nichttotzukriegende Mär‘, dass „man damals keine andere Wahl hatte“ und „mitkämpfen musste, im (Zweiten Welt-)Krieg“ – „auf Gedeih und Verderb hin“, somit gezwungen gewesen sei auch jene Massaker an Polen, Juden, Russen, Serben und Roma mit zu begehen, wollte man nicht selbst erschossen werden.  Dennoch haben zwischen 1939 und 1945 rund 400.000 Deutsche für sich entschieden das jedweder christlichen Ethik spottende, völkerrechtswidrige und absolut amoralische Abschlachten unter einem wahnsinnigen „Führer“ vorzeitig zu beenden und sind desertiert. Von einem Fall eines „fahnenflüchtig“ Gewordenen soll hier berichtet werden…

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NS-Abwehrchef Canaris: Nein, er ist kein Gerechter!

Stellen in der Chabad-Bewegung setzen Yad Vashem unter Druck, Admiral Canaris, den Chef der deutschen Abwehr im Dritten Reich, mit dem Titel „Gerechter unter den Völkern“ auszuzeichnen. Wenn ich richtig verstanden habe, dann ist es nicht die Forderung der gesamten Bewegung, sondern nur einer bestimmten Gruppierung. Ihr Argument lautet, der hohe Offizier habe während des Holocaust 500 Juden gerettet, darunter das damalige geistige Oberhaupt von Chabad…

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Antisemitismus und Rassenhass bei der Deutschen Wehrmacht

Vor mir liegt ein großformatiges, in kaffeebrauner Karton-Leinenbindung gehaltenes Buch, schlicht aber solide verarbeitet, äußerlich durchaus seriös wirkend und lediglich mit dem Schriftzug „Wir im Osten“ betitelt. Es stammt aus dem Nachlass des Vaters eines ehemaligen Schulkameraden, eines einstigen Majors bei der Wehrmacht. Ich erinnere mich noch gut an diesen meist gutgelaunten, leicht untersetzten, älteren Herrn, der durchaus über Menschlichkeit und Wärme verfügte. Auch meiner so buntgemischten bayerisch-osteuropäischen Herkunft gegenüber hat er sich niemals abfällig oder ‚von oben herab‘ geäußert oder sonst erkennen lassen, dass er gegen Angehörige anderer Völker irgendwelche Vorurteile hegte…

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