Mehr Fragen als Antworten: Die Causa Samuel Salzborn

Die Universität Göttingen hat entschieden, den Vertrag mit dem renommierten Antisemitismus- und Rechtsextremismusforscher Samuel Salzborn nicht zu verlängern. Dass die Universität den Professor für Politikwissenschaft vor die Tür setzt, wirft Fragen auf – Fragen nach den Gründen und nach den Konsequenzen…

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Offener Brief: Keine Streichung der Professur Salzborn!

An der Georg-August-Universität Göttingen soll ausgerechnet die Professur von Samuel Salzborn gestrichen werden, den wir aufgrund seiner Forschung im Bereich Rechtsextremismus und Antisemitismus sehr schätzen. Im Folgenden die Stellungnahme des Fachschaftsrates Sozialwissenschaften der Uni Göttingen…

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„Jude zu sein, kann heute ein Todesurteil bedeuten“

„Mein Vater ist jüdisch. Meine Mutter ist jüdisch. Ich bin jüdisch“ – dies musste der Journalist Daniel Pearl am 21. Februar 2002 vor laufender Kamera aufsagen, bevor ihn Islamisten enthaupteten. Professor Alvin Rosenfeld, der Gründungsdirektor des Institute for the Study of Contemporary Antisemitism (ISCA) an der US-amerikanischen Indiana University in Bloomington, erinnerte an diese Worte, als er am 3. April 2016 die bis dato größte wissenschaftliche Konferenz über den Antisemitismus in seiner Universität eröffnete: „Jude zu sein“, fuhr er fort, „kann heute ein Todesurteil bedeuten“…

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Das Es und der Jezer har’a: Sigmund Freuds Triebtheorie als rabbinische Wirkungsgeschichte?

Wie das rabbinische Triebkonzept ist auch Sigmund Freuds Triebtheorie primär ein Kind seiner Zeit. Im vorliegenden Kontext soll es abschließend nur darum gehen, in groben Strichen ein paar Verbindungslinien zwischen den beiden anthropologischen Modellen nachzuziehen, dort, wo sich die Parallelen sachlich und bildlich besonders deutlich abzeichnen…

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Yeshiva-University: Rücktritt wegen Vertuschung von Missbrauch

Rabbiner Norman Lamm (85), seit 1976 Direktor und Kanzler des jüdischen Seminars an der Yeshiva-Universität, ist am 1. Juli von seinem Amt zurückgetreten. Lamm, Leiter der als Aushängeschild des orthodoxen Judentums geltenden Bildungseinrichtung, war vorgeworfen worden, in den 1980er Jahren über 20 Fälle von sexuellem Missbrauch an der Einrichtung vertuscht zu haben…

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