Wie George Soros in Osteuropa zur Hassfigur hochstilisiert wird

„Soros ist ein alter Halunke, dazu auch noch ein Geizhals. Wenn du dich öffentlicher Gelder der USAID – der Behörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung – bedienst und dich brüstest ein Milliardär zu sein, geniert das auch deine amerikanischen Pressesklaven von der Financial Times und der New York Times, die dich als Philanthropen lobpreisen“. Dieser Leserkommentar ist in der Bukarester Tageszeitung „Evenimentul zilei“ am Montag erschienen und begleitete einen der unzähligen Schimpfartikel, in deren Mittelpunkt der amerikanische Milliardär und Börsenspekulant George Soros steht…

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Taxi am Shabbat: Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas

Prag, Budapest, Lemberg und viele Orte mehr waren einst nicht nur bedeutende Zentren des jüdischen Lebens in Osteuropa bzw. des gesamten europäischen Judentums, sondern haben sich auch in die Topographie des allgemeinen jüdischen Gedächtnisses eingeschrieben. Doch wie sieht es heute in diesen Städten aus? Die Journalisten Eva Gruberová und Helmut Zeller haben auf ihren Reisen in sieben postkommunistischen Staaten sehr persönliche jüdische Geschichten gesammelt, die auch einen differenzierten Blick auf die schwierigen politischen Umstände in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Polen, Weißrussland, Litauen und der Ukraine gewähren…

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„Viele Freunde in Deutschland“

Gergely Gulyás, Fraktionsführer der ungarischen Regierungspartei Fidesz meint am Jahresanfang in der regierungsnahen Tageszeitung Magyar Idök zum Stand der ungarisch-deutschen Beziehungen: Die politischen Verbindungen mit der Christlichsozialen Union (CSU) sind ausgezeichnet, mit der Christlichdemokratischen Union (CDU) sind sie gut und ausgewogen…

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Wer tritt auf gegen Orbáns Desinformationsstrategie?

Die ungarische Regierung „konsultiert“ wieder einmal ihre Bevölkerung. Diesmal sollen sieben „Fragen“ zum angeblichen „Soros-Plan“ beantwortet werden. Diese Kampagne gegen George Soros, der auch in Ungarn Menschenrechts-NGOs unterstützt, erinnert an George Orwells „1984″, in dem „der Anblick oder auch nur der Gedanke an Goldstein schon automatisch Abscheu und Zorn“ erweckt…

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