Erneute Eskalation, Raketenbeschuss und kein Ende in Sicht

Um 4 Uhr morgens vergangene Nacht wurden in Shejaiyah im Gazastreifen zwei Raketen auf ein Wohnhaus abgefeuert. Sie sollten denjenigen treffen, der dort im Schlafzimmer lag, Baha Abu al-Ata, einen der Kommandeure des Islamischen Dschihads. Die Aktion gelang, der Kommandant wurde getötet, seine Organisation schwört Vergeltung und Israel ist seitdem unter Dauerbeschuss…

Mehr …

Eric Zemmour – ein rechtsradikaler Gefährder als Medienstar

Frankreichs prominentester Ultra-Nationalist hält per TV einen gewaltschwangeren Diskurs gegen Muslime. Er rechtfertigt Kolonialismus und Sklaverei. Das französische Kollaborationsregime will er von jeder Schuld an der Deportation der Juden reinwaschen. Die Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye, die in Senegal geboren wurde, verspottet er mit rassistischen Anspielungen. Aber seine liberalen Gegner haben wegen des Dschihadisten-Terrors einen schweren Stand…

Mehr …

Das nukleare Dreieck zwischen Teheran, Caracas und Buenos Aires

Vor fünfundzwanzig Jahren, am 18. Juli 1994, explodierte eine Autobombe vor dem jüdischen Gemeindezentrum AMIA (Asociación Mutual Israelita Argentina) in Buenos Aires. Sie riss 85 Menschen in den Tod, 300 weitere wurden verletzt. Zwei Jahre zuvor, am 17. März 1992, hatte ein Anschlag der israelischen Botschaft in der Stadt gegolten. Dabei wurden 29 Menschen getötet und 242 verletzt. Zu dieser Tat bekannte sich der Islamische Dschihad, eine dem Iran nahestehende palästinensische Organisation. Als Motiv nannte sie, den Tod eines libanesischen Hisbollah-Führers rächen zu wollen, ausgerechnet in Argentinien…

Mehr …

„Gewaltfaszination und Hass sind nur einen Mausklick entfernt“

Die Tat von Halle erschüttert Deutschland. Seit Mittwoch wird intensiv diskutiert, analysiert und darüber gestritten, wie es soweit kommen konnte. Dabei sind für Juden in Deutschland schon lange alle Grenzen des Erträglichen überschritten. Dennoch, über das Ausmaß der Gewalttat sind doch viele überrascht. Ein Gespräch mit dem Antisemitismus- und Extremismusforscher Armin Pfahl-Traughber…

Mehr …

Sicherheit jüdischen Lebens muss gewährleistet sein

Das menschenverachtende Attentat von Halle hat auf grausame Weise alle Warnungen vor einem wachsenden und zunehmend gewaltbereiten Rechtsextremismus bestätigt. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat auf diese gefährliche gesellschaftliche Entwicklung immer wieder hingewiesen und einen entsprechenden Schutz des jüdischen Lebens gefordert…

Mehr …