Istanbul – Tel Aviv: Herbst am Bosporus

Die Freunde und Familienmitglieder klangen besorgt: „Istanbul! Ist das nicht gefährlich da?“ Aber die Reisewarnungen haben nichts mit der Realität gemein. Trotz der Gaza-Flottille, der Krise in den Beziehungen und den wüsten Rügen von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, bekommt kein Israeli in Istanbul irgendwelche Probleme. Die Grenzbeamten am Flughafen von Istanbul bspw. sind sehr viel höflicher und effektiver als ihre amerikanischen Pendants. Auf der Straße, im Hotel, im Restaurant, im persönlichen Gespräch – nie verzog jemand das Gesicht, wenn er hörte, dass wir aus Israel sind…

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Jom Kipur 1973: Hochmut kommt vor dem Fall

In der Hauptdurchgangsstraße unter meinem Fenster war absolute Stille. Nicht ein einziges Fahrzeug fuhr dort. Wir waren mit einem unserer Freunde in ein Gespräch vertieft, als etwas Unglaubliches geschah. Die Alarmsirenen fingen zu heulen an. Innerhalb von Minuten begannen Autos wie wahnsinnig durch die Straße zu rasen, Männer in Reserveuniformen und mit Rucksäcken verließen in Eile die Häuser. Das Radio, das an diesem Tag gewöhnlich still ist, erwachte plötzlich zum Leben…

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Strategische Revolution im Nahen Osten?

Im Libanon gehen die Gemüter hoch. Im kommenden September will der kanadische Vorsitzende einer UNO-Untersuchungskommission, Richter Daniel Belmar, seine Erkenntnisse zur Ermordung des früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik el Hariri präsentieren. Nicht der syrische Geheimdienst, sondern die schiitische Miliz Hisbollah sei in den Mord im Februar 2005 verwickelt…

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Kriegsstimmung in Nahost

„Im Sommer gibt es wieder Krieg.“ Das wurde in den letzten Wochen vor Allem in Syrien wiederholt. Die arabische Presse, darunter das ägyptische Regierungsblatt Al Ahrom spekuliert ganz offen darüber. Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton erklärte, dass der Beschluss des syrischen Präsidenten, die Hisbollah-Miliz im Libanon mit Raketen auszustatten, zu Krieg führen könnte…

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Internationaler Terrorismus: Der führende staatliche Förderer bietet der Welt die Stirn

Der Iran ist der weltweit führende staatliche Sponsor des internationalen Terrorismus. Er versorgt nicht nur die Hamas, den Palästinensischen Islamischen Jihad und die Al Aqsa Märtyrer Brigaden in den Palästinensischen Autonomiegebieten mit Waffen, Training und Devisen. Auch die Hisbollah im Libanon, die schiitischen Aufständischen im Irak sowie andere militante Gruppen in Afghanistan, im Jemen, in Saudi Arabien, Bahrain erhalten Unterstütztung von der Islamischen Republik Iran…

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Kriegerische Töne in Nahost

Zwischen Syrien und Israel ist ein verbaler Krieg ausgebrochen. Angestoßen hatte den Schlagabtausch Israels Verteidigungsminister Ehud Barak: „In Abwesenheit eines Abkommens mit Syrien müssen wir mit einem kriegerischen Zusammenstoß rechnen, der zu einem umfassenden regionalen Krieg führen könnte. Entsprechend der Wirklichkeit in Nahost, würden wir unmittelbar nach dem Krieg sofort wieder mit den Syrern zusammensitzen und über die gleichen Themen verhandeln, über die schon in den vergangenen 15 Jahren geredet wurde“…

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