Immer mehr antisemitische Straftaten in Friedenau: Stolpersteine beschmiert

Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) ist bestürzt über die kürzlich begangenen Farbschmierereien auf Stolpersteinen in Friedenau. Wir werten dies als direkten Angriff auf das demokratische Zusammenleben in Berlin.  Die Stolpersteine erinnern an von den Nationalsozialisten verfolgte jüdische Menschen…

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Charlotte Knobloch: Stolpersteine, Synagogen und Sommermärchen

Als Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland war Charlotte Knobloch die erste Frau in diesem Amt und die letzte Holocaust-Überlebende in dieser Funktion. Von den geschätzt mehr als 200.000 Juden in Deutschland repräsentiert Charlotte Knobloch rund 100.000 Mitglieder. Diese sind in bundesweit rund 100 Mitgliedsgemeinden organisiert…

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Gedenken an Nazi-Opfer: Zickzack-Kurs in Deggendorf

Vor 70 Jahren wurden acht  jüdische Bürger aus der Stadt Deggendorf  an der Donau verschleppt. Jetzt wollen die Räte der niederbayerischen Stadt die Mitglieder aus drei Familien ehren: Sie planen, „Stolpersteine“ an den einstigen Wohnhäusern der vermutlich in Piaski, Theresienstadt und Auschwitz Ermordeten zu setzen.[01] Damit fährt die Stadt jenen  Zickzack-Kurs weiter, den sie schon 1962/63 bei Straßenwidmungen zu Ehren der drei Familien eingeschlagen hatte: Denn noch vor kurzem hatte sie die „Stolpersteine“ abgelehnt und eine eigene Art unübersehbaren Gedenkens auf Wandtafeln angestrebt…

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  1. PASSAUER NEUE PRESSE/DEGGENDORFER ZEITUNG (im folgenden PNP/DZ), 06.01.2012, kw  (= das ist Katrin Wittler):  Stolpersteine sollen auch in Degendorf verlegt werden. []

Tschechische Filmwoche in München: „Vergessene Nachbarn“

Die tschechische Filmwoche im Münchener Kino „Neue Arena“, eine Suche nach den verschwundenen jüdischen Nachbarn im Sudetendeutschen Haus und die Ausstellung „Tschechisches Memory“ im eigenen Ausstellungssaal: Das Tschechische Zentrum in München hat auch für den Juli ein reichhaltiges Programm vorbereitet…

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Blumenthalstraße in Köln: Stolperstein zur Erinnerung an die Familie Klein

Die Familie Klein lebte bis 1939 in der im Kölner Agnesviertel gelegenen Bumenthalstraße. 1939 versuchten die Kleins zu emigrieren – vergeblich. 1942 und 1943 wurde der größte Teil dieser jüdischen Familie in Auschwitz ermordet – nur die Tochter Ilse überlebte. Am 1. März ab 15 Uhr verlegt deren Sohn Giorgio Sacerdoti – ein international angesehener Jurist – gemeinsam mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig in der Blumenthalstraße 23 einen Stolperstein…

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