Frühjahrsputz für ‚Stolpersteine‘ in Hamburg

Fast 4.700 Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig erinnern auf den Bürgersteigen der Hansestadt an Menschen, die in Hamburg gelebt haben und Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind. Die ersten Steine zur Erinnerung an NS-Opfer wurden vor nunmehr zwölf Jahren in Hamburg verlegt. Mit der Zeit verlieren diese Steine durch Umwelteinflüsse ihren ursprünglichen Glanz und sind dann kaum noch wahrzunehmen…

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Tempelhof-Schöneberg: Seismografische Stolpersteine

In einem alten Lied von Dudu Fischer über die Klagemauer heisst es, es können Herzen sein wie Stein und Steine sein, mit Herz. Zum Glück haben Stolpersteine kein Herz, das ihnen weh tun kann, doch auch so sind sie ein Zeichen für den Zustand bestimmter Menschen, die ihren eigenen Schmerz an wehrlosen Steinen austoben. Das Problem sind nicht die Steine, es sind die Menschen, die hinter den Steinen vermutet werden und dies darf bei allem Symbolismus nicht übersehen werden…

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Gegen das Vergessen: „Stolperstein“ für Milena Jesenská

Milena Jesenská war eine tschechische Journalistin und Übersetzerin, die 1944 im Konzentrationslager Ravensbrück gestorben ist. Sie übertrug Claudel, Gorki und Heinrich Mann ins Tschechische und leitete die Frauenseite der Zeitung „Národní listy“. Während der Nazi-Besetzung schloss sie sich einer Widerstandsgruppe an, die eine illegale Zeitung herausgab. Dennoch ist sie den meisten vor allem als die Geliebte Franz Kafkas bekannt. Seit Kurzem erinnert in Prag ein so genannter Stolperstein an Jesenskás bewegtes Leben…

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