Zum Tod des Münchner Holocaust-Zeitzeugen Hugo Höllenreiner

Mit tiefer Trauer und Betroffenheit hat Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Kommissarin für Holocaust-Memory beim World Jewish Congress, die Nachricht vom Tod Hugo Höllenreiners aufgenommen. „Er war ein großartiger Mensch, der als Zeitzeuge sein Leben dem aktiven Wachhalten der Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten gewidmet hat“…

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„Es wird üblich, ständig bewaffnet zu sein“

Seit Beginn des Sommers ereignet sich in Tschechien eine neue Reihe antiziganistischer Demonstrationen und Übergriffe. Immer wieder gibt es Aufmärsche von Neonazis und deren Sympathisanten gegen Roma, teilweise mit Tausenden Teilnehmern. Auch an den vergangenen Wochenenden marschierten sie in verschiedenen tschechischen Städten wie Varnsdorf, Ostrava und Krupka auf. Antirassistische und antifaschistische Gruppen versuchen, Roma durch Blockaden vor Angriffen zu schützen. Miroslav Brož von der NGO Konexe ist ein Initiator des Blockadebündnisses…

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Auszeichnung für Holocaust (Pharrajimos) Überlebender Hugo Höllenreiner

Am 2. Mai wurde der Zeitzeuge Hugo Höllenreiner, ein in München geborener Sinto, im Jüdischen Museum München mit dem Austrian Holocaust Memorial Award ausgezeichnet. Höllenreiner wurde 1943 in das Zigeunerlager Auschwitz-Birkenau deportiert. Über die Lager Ravensbrück und Mauthausen kam er nach Bergen Belsen, wo er 1945 von britischen Soldaten befreit wurde…

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Geist und Geste im Widerspruch: Mahnmal für Sinti und Roma in Berlin

In Berlin ist vergangene Woche die zentrale Gedenkstätte für die in der Nazi-Zeit ermordeten Sinti und Roma eingeweiht worden. Mehr als 20 Jahre lang hatte es Streit um das Mahnmal gegeben. Kommentatoren zufolge ist die Würdigung der Opfer eine große Genugtuung für die Volksgruppe, die noch immer unter Diskriminierung leidet…

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Gedenken an ermordete Sinti und Roma ist bleibende Verpflichtung

Anlässlich der Einweihung des Mahnmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas am 24. Oktober in Berlin erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann: „Ich freue mich für die Gemeinschaft der Sinti und Roma in Deutschland, dass das vor Jahren geplante Mahnmal endlich fertiggestellt ist und eingeweiht wird“…

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