Bundesregierung beruft die Mitglieder der Unabhängigen Expertenkommission Antiziganismus

Am 27. März 2019 berief die Bundesregierung die Mitglieder der im Koalitionsvertrag vereinbarten unabhängigen Expertenkommission Antiziganismus. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma begrüßt die schnelle Berufung durch den Bundesminister des Innern, Horst Seehofer, nachdem der Deutsche Bundestag in der vergangenen Woche entsprechende Entschließungsanträge der Koalitionsfraktionen wie der Oppositionsfraktionen – mit Ausnahme der AfD – verhandelt hatte…

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Antiziganismus bekämpfen

Vor der kommenden Konstituierung der Unabhängigen Expertenkommission Antiziganismus am 27. März 2019 im Bundesministerium des Innern befaßte sich der Deutsche Bundestag in seiner gestrigen Debatte mit dem zunehmend massiven Antiziganismus in Deutschland und in Europa. Studien des Bundes oder wie zuletzt Umfragen der Universität Leipzig zeigen, daß die Ablehnung von Sinti und Roma in der Bevölkerung extrem hoch ist. Hier sei es Aufgabe insbesondere der Politik, für den notwendigen Zusammenhalt in einer demokratischen Gesellschaft gerade auch durch den Schutz von Minderheiten zu sorgen, erklärte Romani Rose vor der Debatte…

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Massive Verbreitung von Antiziganismus im Internet

Antiziganistischer Hass gehört in fast allen Online-Formaten und auf vielen Webseiten zum Alltag. Gegenrede hingegen findet nur selten statt. Insbesondere rechtsextreme Gruppen und Akteure sind erfolgreich darin, Antiziganismus im Netz zu propagieren, Hass zu schüren und Angehörige der Sinti und Roma Minderheit zu diffamieren. Dies zeigt ein aktueller Recherchebericht von jugendschutz.net, dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti…

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Faschistische Traditionen

Die vom italienischen Innenminister Matteo Salvini angekündigte Sondererfassung von Sinti und Roma in Italien wird vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma als gezielter Vorstoß gewertet, um die Grenzen des italienischen Rechtsstaats aufzulösen und in der Tradition faschistischer Regime zuerst die Vertreibung von Migranten aus Italien und dann die Ausgrenzung von nationalen Minderheiten aus der Staatsbürgerschaft voranzutreiben. Roma mit italienischem Paß müsse man „unglücklicherweise behalten“, so der italienische Innenminister…

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MADHOUSE-Festschrift zum 30jährigen

Die in München beheimatete Beratungsstelle mit Schwerpunkt Sinti und Roma, Madhouse gGmbH, feierte kürzlich ihren 30. Geburtstag. Zu diesem Anlass erschien eine reich illustrierte Festschrift, die interessante und hochaktuelle Informationen zu Geschichte und Gegenwart der Minderheit in Bayern und Deutschland enthält…

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