Gewaltandrohungen gegen Antisemitismus-Referentin

Das Linke Bündnis gegen Antisemitismus München verurteilt die seit Tagen andauernden Gewaltandrohungen gegen Veronika Kracher. Die Journalistin (Konkret, Jungle World) sollte auf Einladung des Bündnisses am Freitag, dem 11. Januar 2019, zum Thema „Antisemitismus und Männlichkeit bei Burschenschaften“ im DGB-Haus in München vortragen. Aufgrund der Drohungen, auch aus dem extrem rechten Spektrum, haben die Veranstaltenden jedoch die Veranstaltung verlegt – und den Ort nicht publiziert…

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Rechtsextremistische Einstellungen in Deutschland 2018: Die Leipziger Autoritarismus-Studie

Die beiden Leipziger Sozialwissenschaftler Elmar Brähler und Oliver Decker legen erneut ihre empirische Untersuchung zu rechtsextremistischen Einstellungen in Deutschland – diesmal unter dem Titel „Flucht ins Autoritäre. Rechtsextreme Dynamiken in der Mitte der Gesellschaft“ – vor. Auch wenn berechtigte Detail-Kritik an verschiedenen Deutungen formuliert werden kann, machen sie erneut ein hohes rechtsextremistisches Einstellungspotential deutlich und liefern Daten zur Erfassung von Besonderheiten und zur Ursachenanalyse im Wirkungskontext…

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Frei erfunden?

BILD ist auch nicht mehr das, was es einmal war. „Kippt jetzt der Mann, der uns vor Terror schützt?“ fragte das Blatt am 18. September entrüstet[i] und unternahm einen dringlichen Rettungsversuch für den Präsidenten des Verfassungsschutzes, weil er „allseits gute Sacharbeit“ geleistet habe. 48 Tage später und nach etlichen Schleifen der Großen Koalition war es so weit. Hans-Georg Maaßen wurde von seinem Minister in den einstweiligen Ruhestand versetzt…

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Zentralrat der Juden fordert weitere Aufklärung zum NSU

Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt, dass der NSU-Prozess mit einem klaren Urteil gegen die Hauptangeklagte Beate Zschäpe zu Ende gegangen ist. Damit hat der Rechtsstaat ein deutliches Signal gegen Rechtsextremismus gesetzt. Für die Angehörigen der Mordopfer bleibt jedoch der Verlust. Ihnen gilt unser tiefes Mitgefühl…

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„Osmanen Germania“ verboten

Die „Osmanen Germania“ mit ihren bundesweit 1500 – 2500 Mitgliedern gehören zu den gefährlichsten und zu den schnell wachsenden Rockergruppen Deutschlands. Von ihrer Mitgliederstruktur her türkisch-nationalistisch geprägt, gelten sie als enge Gefolgsleute Erdogans und verbinden milieuspezifische Kriminalität mit gezielter, sehr rechter Einschüchterungspolitik. Im März 2018 hatte es bereits in zahlreichen Städten in NRW, Hessen und Baden-Württemberg einen schweren Schlag der Sicherheitsbehörden gegen sie gegeben.  Nun hat Bundesinnenminister Horst Seehofer die Gruppierung verboten…

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