„Wutbürger“-Aufmärsche in Herne

Die wöchentlichen Hool- und „Wutbürger“-Märsche in Essen-Steele werden in einigen Ruhrgebietsstädten offenbar als Modell verstanden. Am 13. Augst lief erstmals eine Gruppe von 60 Männern in der 150.000 Einwohner zählenden Ruhrgebietsstadt Herne ohne Vorankündigung wortlos durch die Stadt. Ihr Outfit entsprach weitgehend dem Hool-Milieu. Anwohner*innen waren beunruhigt, vermuteten eine rechte Gruppierung und riefen die Polizei…

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Die „Steeler Jungs“ verbreiten Angst in Essen

Am ersten August ließen die sehr rechten „Steeler Jungs“ jede taktische Zurückhaltung fallen: Nach dem Mord in Frankfurt an einem Achtjährigen marschierte die selbsternannte Essener Bürgerwehr demonstrativ gemeinsam mit führenden Neonazis von Die Rechte aus Dortmund (u.a. Borchardt, Brück, Deptolla und Krolzig), mit Vertretern der NPD und ihrem Mönchengladbacher Bündnispartner Dominik Roeseler, Hogesa-Sprecher und ehemals Pro NRW, sprachlos aber einschüchternd durch Essen-Steele. Diesmal waren es 250 – 300 Rechte und Hools, der Gegenprotest war deutlich kleiner…

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„Die Rechte“ – Abschlusskundgebung mit Hindernissen

Das war schon mehr als peinlich für die Dortmunder Neonazi-Partei „Die Rechte“: Am 24.05., einen Tag vor der Abschlussdemonstration der DR-Wahlkampftournee für die Europawahl, teilte die Stadt Dortmund nach zwei Gerichtsurteilen mit, dass sie zwei antisemitische Wahlkampfplakate der „Rechten“ auf der Wegstrecke der Kundgebung in Dortmund-Hörde nicht dulden werde, da insbesondere Juden und Jüdinnen in Dortmund sich hierdurch konkret bedroht fühlen müssten. Drei Stunden vor Beginn der DR-Veranstaltung entfernten Mitarbeiter der Stadt Dortmund die restlichen antisemitischen Plakate…

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„Damals wie heute, Hitler-Leute!“

Nach der mickrigen Demonstration in Wuppertal wollte die Neonazipartei Die Rechte zum 1. Mai, diesmal in Duisburg, in deutlicherer Weise einschüchternden Antisemitismus öffentlich zelebrieren. Eine größere Mobilisierung gelang ihr, zehn Jahre nach ihrem Sturm auf die Dortmunder 1. Mai Kundgebung mit damals 300 Neonazis, erneut nicht. Und das obwohl sie diesmal den größten Teil ihrer neonazistischen „Prominenz“ aufgefahren hatten, darunter Dieter Riefling sowie das niederländisch Hitler-Imitat Stefan Wijkamp…

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