Frankreichs Neofaschisten auf dem Weltparkett

Aktuell bemüht sich der französische Front National (FN) auf internationaler Ebene um politisch-diplomatische Anerkennung. Fühler werden in Richtung US-amerikanische und israelische Rechte ausgestreckt – um durch ein solches Profilierungsstreben aus dem NS-Geruch herauszukommen. Unterdessen holpert und hapert es mit dem Timing beim Bemühen um internationale Kontakte…

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Frankreich: Rechtsaußen in der Offensive

Marine Le Pen landet, als Präsidentschaftskandidatin im kommenden Jahr, in jüngsten Umfragen bei 23 % respektive 24 % Stimm-Absichten. Unterdessen ist ein prominentes Exempel für eine Wanderung von Links nach Rechtsaußen zu verzeichnen: Ein CGT-Gewerkschafter, der ferner auch noch aus der radikalen Linken kommt (und ihr noch vor nicht allzu langer Zeit angehörte), kandidiert in Ostfrankreich  für den Front National. Eine nicht unwesentliche Rolle bei seinem Frontenwechsel spielte offenkundig die fanatisch moslemfeindliche Publikation ,Riposte Laïque’. Die aktuell grassierende Islam- respektive Moslemfeindschaft entfaltet offenkundig eine verheerende Dynamik. Es ist derzeit nicht der Antisemitismus, welcher in der aktuellen Konjunktur (anders als im späten 19. Jahrhundert) solche Wanderungen von Links zur extremen Rechten befördert. Auch wenn man an den französischen Front National nicht denken an, ohne auch den langjährigen antisemitischen Subtext seiner Propaganda – vor allem zu Zeiten des Vorgängers & Vaters der jetzigen Parteivorsitzenden, Jean-Marie Le Pen – mit zu bedenken…

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Der eine mit dem Schwert, der andere mit Boykott

Der Vorfall mit der Gaza-Flottille und die Reaktion der Hamas darauf haben der israelischen Öffentlichkeit die neue Logik des Terrors gegen Israel vor Augen geführt. Man konzentriert sich nicht mehr auf Selbstmordattentate in israelischen Stadtzentren, sondern ermutigt Provokationen mit dem Ziel, die internationale Legitimität Israels zu erschüttern, und zwar mittels der Verbindung mit Bündnispartnern in der westlichen Welt…

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Jürgen Elsässer – Vom Milosevic Fan zum deutschen Rechten

Es gibt im Jahr 2009 in Deutschland immer noch abgehalfterte Milosevic Fans und Verschwörungstheoretiker. Die deutschen Neonazis stehen weitgehend hinter dem aktuellen und historischem serbischen Nationalismus. Aber auch Teile der sogenannten Linken sind diesem Milieu zuzurechnen…

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Einigungsfaktor Antisemitismus

Dass Linke in ihrem Kampf gegen Israel und die USA wie Rechtsextreme klingen, ist ja ein bereits vielfach beobachtetes Phänomen. Dass sie dabei aber auch unmittelbar in rechtsextreme Kampagnen einstimmen, war bis dato nur schwer vorstellbar. Nun hat ein deutscher Künstler und Palästinabewegter namens Erhard Arendt ein über 30.100 Zeichen umfassendes wirres Elaborat auf seiner Homepage veröffentlicht, das sich gegen Karl Pfeifer, Kuratoriumsmitglied des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes und Träger der Samuel Bloch Medaille der Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich, richtet…

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Ente aus dem iranischen Abwasserkanal

Kominform heißt die Website einiger Wiener Nationalbolschewisten, die Israel vernichtet sehen wollen. Zwar hätte der jüdische Staat ohne tatkräftige Hilfe der Sowjetunion nicht entstehen können, aber seither sind sechs Jahrzehnte vergangen und die Geschichte wurde antizionistisch-antisemitisch umgeschrieben, so dass die Genossen nichts mehr ersehnen als das Verschwinden Israels, denn in ihrer Phantasie sind die Juden Israels das Unglück des Nahen Ostens, ja der ganzen Welt, daher auch ihre Sympathien mit den nahöstlichen Diktaturen, die gelegentlich tausende Kommunisten folterten und umbrachten…

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Angriff auf Israel-Stand in Kassel: Demonstranten rufen „Juden raus!“

Palästinensische Demonstranten haben am Samstag in Kassel einen pro-israelischen Informationsstand angegriffen. Dabei wurden Plakate und Fahnen heruntergerissen und Stellwände zerstört. Unter anderem wurde „Juden raus“ gerufen, wie der Hessische Rundfunk (HR) in seiner Online-Ausgabe berichtet…

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