Neue „Friedensbewegung“ plant Festival mit rechten Referenten

Für Ende Juni 2017 planen Teile der neuen „Friedensbewegung“ ein großes Musikfestival im brandenburgischen Niedergörsdorf. Von der veranstaltenden Pax Terra Musica gGmbH i.G. werden bis zu 5000 Teilnehmende auf dem Festivalgelände, einem ehemaligen Militärflugplatz, erwartet. Dem Publikum soll auf fünf Bühnen Livemusik, politische Vorträge und Workshops geboten werde[01]…

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  1. http://www.pax-terra-musica.de/ []

Über Antisemitismus auf der Linken Literaturmesse in Nürnberg

Auf der diesjährigen Linken Literaturmesse wurden zwei Frauen von mehreren Männern umringt, körperlich angegriffen und eine von ihnen als Schlampe bezeichnet. Der Veranstalter der Literaturmesse verwies die beiden daraufhin des Saales und sprach ein Hausverbot aus, anstatt die Männergruppe zur Vernunft und Mäßigung aufzurufen. In dieser schutzlosen Lage drängten die Männer die Frauen zur Tür, welche den Saal unter Protest verlassen mussten. All das, weil sie kritische Fragen zu einer anti-israelischen Querfront-Organisation und deren Ausstellung auf der Linken Literaturmesse hatten. Bei dem tätlichen Angreifer handelt es sich um ein Mitglied des Freidenkerverbands, einer weiteren Querfront-Gruppe, die als Mitveranstalter der Ausstellung auftrat…

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Bamberg oder: „Wie rechts ist die Friedensbewegung“

Am 27. April veranstaltete „Die Linke Bamberg“ mit mir als Referenten eine Veranstaltung unter dem Motto: „Wie rechts ist die Friedensbewegung?“ Bamberg ist in Bayern ein Zentrum der Montagsmahnwachen. Zuvor hatten die Montagsirrlichter am 18. April die Rechte Band „Die Bandbreite“ zum Konzert in der Bamberger Innenstadt geladen. An der Veranstaltung der Linken nahmen über 70 Personen teil…

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Erklärung zum Prozess Elsässer gegen Ditfurth

Am Mittwoch (10.12.) wurde das Urteil im Prozess Elsässer gegen Ditfurth verkündet. Wie bereits erwartet hat Jutta Ditfurth, die Elsässer einen „glühenden Antisemiten“ nannte, diesen Prozess verloren. Die Richterin hatte eine merkwürdige Definition von Antisemitismus vertreten. Ditfurth hatte bereits im Vorfeld angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. In einer ausführlichen Erklärung erläutert sie hier ihre Argumente…

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Die neuen Montagsmahnwachen: Eine Querfront für den Frieden?

Im März 2014 gab es, angestoßen durch die Verschärfung des Konflikts in der Ukraine, erstmals in mehreren Städten so genannte „Mahnwachen für den Frieden“. Bis Ende April fanden diese neuen Montagsdemonstrationen bundesweit in 25 Städten statt und hatten insgesamt mehrere tausend Teilnehmer/innen. Inzwischen haben sich diese Montagsdemonstrationen zwar auf bis zu 80 Städte ausgedehnt, aber die Teilnehmer-Zahl ging vielerorts stark zurück. Trotzdem gehen weiterhin Woche für Woche jeden Montag in deutschen, österreichischen und schweizer Städten mehrere Tausend Menschen auf die Straße, um einen „Dritten Weltkrieg“, wie sie sagen, zu verhindern. Doch was auf den ersten Blick aussieht wie eine sympathische Revitalisierung der Friedensbewegung, entpuppt sich auf den zweiten Blick als höchst problematische Veranstaltung mit starken rechten Tendenzen und Querfront-Charakter…

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Ein israelischer Jude als Liebling der Querfront

Wir kennen sie, deren einzige Verbindung zum Judentum, ihre Berufung auf ihre Zugehörigkeit ist, um auszusagen, dass sie sich „als Juden“ schämen für Israel, für den Zionismus und für die Tatsache, dass die meisten Juden der Welt für das Existenzrecht und die Sicherheit des demokratischen jüdischen Staates eintreten…

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