Rumänischer Medienzar poltert: EU spricht von Hetze

Private Fernsehsender in Rumänien hetzen gezielt gegen Korruptionsjäger und verunglimpfen sie mit Ausdrücken aus der untersten Schublade. Die EU-Kommission will in einem aktuellen Bericht „klare Beweise von Druckausübung und Respektlosigkeit gegenüber den Institutionen der Justiz“ gefunden haben und spricht von „zahlreichen Berichten zu Einschüchterungs- und Hetzaktionen“ gegen Justizbeamte oder Korruptionsjäger. Einer der Hauptaggressoren ist der Regierungspolitiker und Medienzar Dan Voiculescu…

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Hannah Arendts Eichmann in Jerusalem: Die unaufgelöste Antinomie von Universalität und Besonderem

Drei Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung ist Eichmann in Jerusalem immer noch Hannah Arendts umstrittenstes Buch. Die meisten Argumente gegen das Buch konzentrieren sich auf verschiedene provokative Behauptungen und Urteile – vor allem auf Arendts Behandlung der Judenräte und ihre Bewertung des Prozesses an sich…

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Pressefreiheit macht Menschen glücklich

Pressefreiheit hat einen erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden der Bevölkerung einer Nation. Zu diesem Ergebnis kommen US-Wissenschaftler um Edson Tandoc von der MU School of Journalism. Sie sind davon überzeugt, dass Pressefreiheit unmittelbar die Zufriedenheit eines Menschen vorbestimmt…

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Die Politik der Moderne: Auch ein Kapitel der Religionsgeschichte

Die großen revolutionären Umbrüche, welche die vergangenen zwei Jahrhunderte entscheidend prägten, waren Episoden der Glaubensgeschichte – Wegmarken, die den nicht enden wollenden Zerfall des Christentums und den Aufstieg politischer Religionen anzeigen. Unsere Welt am Beginn des neuen Jahrtausends ist übersät mit den Trümmern utopischer Projekte, die zwar säkular auftraten und sich religiösen Vorstellungen widersetzten, in Wirklichkeit aber von religiösen Mythen getragen waren…

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Herausforderung der kommenden Jahre: Religiöse Inhalte des Judentums erschließen

Ich sehe somit eine Herausforderung der kommenden Jahre darin, die religiösen Inhalte des Judentums so zu erschließen, dass sie auch als eine religiös-säkulare Geisteshaltung Juden und durchaus auch NichtJuden ansprechen…

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Ein etwas anderer Nachruf auf Jitzhak Schamir

Der israelische Ministerpräsident Jitzhak Schamir muss ein ganz besonders schlimmer Mensch gewesen sein. Anders lassen sich die Schlagworte aus  Nachrufen in deutschen Medien nicht erklären: halsstarriger Ultra-Rechter und „Araberfresser“, unbeugsamer Patriot, unbeugsame Ansichten, umstrittenster israelischer Politiker…

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Trotz allem ein wundervolles Land

Nach dem schwindelerregenden Sieg im Jahr 1967, als Israel mit Liedern über den Erfolg des Sechstagekrieges überschwemmt wurde, schlug der Autor und Kolumnist Dahn Ben Amotz vor, wir beide sollten ein Lexikon mit all den Misserfolgen des Landes schreiben. Ich lehnte ab und sagte, dass wir nach den sechs schwierigen Wochen des Wartens vor Ausbruch des Krieges und nach der gestammelten Rede des damaligen Ministerpräsidenten Levi Eshkol nun das Recht hätten zu feiern…

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