Das Zählen des Omer: Sefirat ha Omer

Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich „Wochen“) wird „Sefirat ha Omer“ das Omer – Zählen genannt. Am 2. Tag des Pessachfestes wurde ein Omer Opfer im Tempel in Jerusalem dargebracht und zwar von der neuen Gerstenernte. „Omer“ heißt „Garbe“ (ajin-mem-resch), kann aber auch eine Maßeinheit bedeuten. Damit begann das Zählen und die Vorbereitung für das Schawuot – Fest, an dem wir die Gabe der Torah feiern und an dem wir jedes Jahr wieder von neuem die Torah als auch als Gabe, die uns persönlich für unser Leben gegeben worden ist, anzunehmen…

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Fröhliches Einkaufen

Ich bin ein Supermarkt-Muffel. Aus diesem Grund delegiere ich die ehrenvolle Aufgabe des Einkaufens zumeist an meine Tochter. Doch gestern – angesichts des gähnend leeren Eisschrankes und des verzweifelten Blick des Hundes – verstand sogar ich, dass die häusliche Pflicht rief. Diesmal sollte sich meine Selbstüberwindung lohnen…

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Das rote Meer in der Müslischale

Ich gebs zu: ich bin ein Pessachmuffel. Ich kann mich für dieses Fest partout nicht begeistern. Ja, die Geschichte ist gut, die Lieder echt joffi und es ist auch wirklich klug, sinnvoll und wichtig, die Freiheit zu feiern. Und gegen die vier Becher Wein beim Seder hab ich auch nichts. Aber die Mazze? Nu, …bereits beim Gedanken an Mazze läuft mir das Wasser im Munde zusammen – und ich lechze innerlich nach Brioche, Baguette, Mohnbrötchen und Schneckennudeln…

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Die erste Pessach-Nacht

Diese Geschichte, die 1902 in der Zeitschrift “Ost und West” erschien, wurde von Berthold Feiwel aus dem Jiddischen übersetzt. Feiwel, der zusammen mit Martin Buber und anderen den Jüdischen Verlag gründete und Werke zahlreicher jüdischer Autoren aus Osteuropa übersetzte, brachte damit dem westjüdischen Publikum genau jene Stimmung nahe, der sich die Zeitschrift verschrieben hatte, eine jüdische Renaissance, die die Erlösung bringen würde …

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