Spanien (1492) und Portugal (1498): Inquisition und Vertreibung

Nach der Vereinigung der beiden Länder Aragonien und Kastilien (s. Karte), die durch die Ehe zwischen Ferdinand dem Katholischen mit der Thronerbin Isabella von Kastilien zustandegekommen war (1474), brach für Spanien eine neue Ära an…

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Der Papst und die Juden

Kein anderer Papst hat so viele Synagogen besucht wie Benedikt XVI. Er hat die jüdisch-katholischen Beziehungen auf präzedenzlose Ebenen gehoben. Das schrieb Ronald Lauder, Präsident des jüdischen Weltkongresses, kurz nach der Rücktrittserklärung des deutschen Papstes. Lauder lobte Ratzinger dafür, den Beziehungen eine „solide theologische Basis gegeben und sie mit Inhalten und Leben gefüllt zu haben“…

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Zeitgeschichte: Die Einschätzung von Papst Pius XII. im Lexikon

Als der weltweit wohl umstrittenste aller Päpste der rund zwei Jahrtausende alten Kirchengeschichte gilt Pius XII. (1939-1958), dessen Heiligsprechung kurz bevor steht. Was aber ist es, das die Gemüter derart entzweit? Welche so kontrastierenden Bilder dieses „Pontifex maximus“ existieren? Wie unterschieden und unterscheiden sich die jeweiligen Wahrnehmungen seiner Person durch Christen, Juden, Kommunisten, Wissenschaftler und professionelle Bildungsvermittler? Fragen, auf die Lexikoneinträge aus acht Jahrzehnten die passenden Antworten geben können…

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Papstspruch: Nicht schuld an der Kreuzigung

In seinem neuen Buch schreibt Papst Benedikt XVI, man solle die Juden, die zur Zeit des Zweiten Tempels lebten, und auch die Generationen, die danach kamen, nicht der Verantwortung für die Kreuzigung Jesu für schuldig erklären. Nur eine Gruppe innerhalb der Elite der Tempelpriester habe auf seinen Tod hingewirkt. Der erste Teil der Jesus-Biographe aus der Feder des Papstes, der von seiner Geburt und Kindheit handelt, erschien 2007. Nun wurde der zweite Teil veröffentlicht, der von seinen reifen Jahren und seinem Tod handelt…

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