„Aufklärer, lieber Karl, sei Dein Ehrentitel“

Der für sein Engagement und seine Zivilcourage bekannte Journalist, Autor und Zeitzeuge Karl Pfeifer feierte kürzlich seinen 90. Geburtstag. Die Aktion gegen den Antisemitismus feierte am 27. September im Wiener DÖW, dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, den Jubilar mit Familie und Freunden. Wir dokumentieren im Folgenden die Laudationes von Gerhard Oberschlick und Doron Rabinovici…

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„Wir beide, die Republik und ich, sind einen weiten Weg gegangen“

Heute wurde dem Journalisten und Autor Karl Pfeifer das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Karl Pfeifer gehört fast seit Anbeginn zu den Autoren von haGalil, wir schätzen seine Expertise, seine Scharfzüngigkeit und seine kompromisslosen Analysen seit vielen Jahren und freuen uns sehr mit ihm für diese so verdiente Auszeichnung…

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Jonas Kreppel – glaubenstreu und vaterländisch

„Glaubenstreu und vaterländisch“ – zwei Eigenschaften, die sehr pointiert die Persönlichkeit des Schriftstellers Jonas Kreppel beschreiben und beispielhaft für viele ähnliche Biographien von Juden in der Habsburgermonarchie stehen. Der Mandelbaum Verlag hat nun seinen Lebensweg in einer bemerkenswerten Veröffentlichung einer breiteren Leserschaft zugänglich gemacht…

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80 Jahre nach dem Anschluss

Oft genug habe ich zu einem Jahrestag des Anschlusses Politikerreden anhören müssen, über Lehren aus der Geschichte und die Ablehnung des Antisemitismus. In den letzten Jahren kommen solche Erklärungen auch von Vertretern der FPÖ. Allerdings steht das Erscheinungsbild dieser Partei immer wieder im Widerspruch zu den schönen Ausführungen…

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Wenn der Bock zum Gärtner gemacht wird

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich mehrmals gegen jeglichen Antisemitismus ausgesprochen. Trotzdem hat er im Februar die FPÖ „Historikerkommission“ begrüßt und dabei auf das Gedenkjahr hingewiesen. Mitglied dieser Kommission ist auch Andreas Mölzer, Herausgeber der Wochenzeitung „Zur Zeit“, in der immer wieder antisemitische Töne zu finden sind…

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„Die Aula“ 2017 – Gegen „Ostküste“, „Blutsvermischung“ und „parasitäres Großkapital“

Das Aufkommen und die zunehmende Reichweite von Online- und crossmedialen Desinformationsprojekten am rechten Rand (unzensuriert.at, InfoDIREKT, alles roger?, Wochenblick u. a.) setzen der weiterhin nur in Printform erscheinenden Aula zu. Als eines der traditionsreichsten Organe des österreichischen Rechtsextremismus, publizistisches Flaggschiff des völkischen Verbindungswesens und angesichts ihrer engen Verzahnung mit einer Parlaments- und nunmehr auch Regierungspartei ist ihr dennoch einige politische Relevanz zu attestieren. Auch im heurigen Jahr lotete die im Grazer Aula-Verlag erscheinende Zeitschrift die Grenzen des rechtlich Zulässigen beständig aus…

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