Am Nein zur FPÖ ändert sich vorerst nichts

Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien unterhält derzeit keine wie auch immer gearteten Beziehungen zur FPÖ: Es gibt keine Treffen mit FPÖ-Politikern und –Politikerinnen, diese werden auch nicht zu Veranstaltungen wie etwa Podiumsdiskussionen in der Wiener jüdischen Gemeinde eingeladen. Basis dafür ist ein immer noch aufrechter, viele Jahre zurück datierender Beschluss des Kultusvorstands…

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Die Juden in Laa an der Thaya – Eine Spurensuche

Laa an der Thaya ist eine Kleinstadt in Niederösterreich. Etwa 4500 Einwohner hat die Schulstadt, die direkt an der Grenze zu Tschechien gelegen ist. Hier bin ich geboren und habe mehr als die Hälfte meines Lebens verbracht. Doch nicht nur ich bin in Laa a. d. Th. aufgewachsen, sondern auch viele Menschen, die heute auf der ganzen Welt verstreut leben und viele, deren Existenz von zu vielen heutigen Einwohnern der Stadt totgeschwiegen wurde…

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Kreiskys Antisemitismus – eine verharmloste Tatsache

„Wenn die Juden ein Volk sind, so ist es ein mieses Volk“ – diesen Satz, der seinerzeit hohe Wellen schlug, äußerte der damalige österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky 1975 in einem Interview mit dem israelischen Journalisten Zeev Barth.[1] Und er war nur einer von vielen einschlägigen Sagern und Anspielungen im öffentlichen bzw. halböffentlichen Raum, die man als antisemitisch und untragbar bewerten muss.[2] Dass die Empörung dennoch vor allem auf jüdischer und israelischer Seite, aber nicht so sehr bei der österreichischen Mehrheitsgesellschaft, selbst in liberalen Kreisen,  zu finden war, hing – wie noch zu zeigen sein wird –  auch damit zusammen, dass Kreisky selbst jüdisch war…

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