Jonas Kreppel – glaubenstreu und vaterländisch

„Glaubenstreu und vaterländisch“ – zwei Eigenschaften, die sehr pointiert die Persönlichkeit des Schriftstellers Jonas Kreppel beschreiben und beispielhaft für viele ähnliche Biographien von Juden in der Habsburgermonarchie stehen. Der Mandelbaum Verlag hat nun seinen Lebensweg in einer bemerkenswerten Veröffentlichung einer breiteren Leserschaft zugänglich gemacht…

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80 Jahre nach dem Anschluss

Oft genug habe ich zu einem Jahrestag des Anschlusses Politikerreden anhören müssen, über Lehren aus der Geschichte und die Ablehnung des Antisemitismus. In den letzten Jahren kommen solche Erklärungen auch von Vertretern der FPÖ. Allerdings steht das Erscheinungsbild dieser Partei immer wieder im Widerspruch zu den schönen Ausführungen…

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Wenn der Bock zum Gärtner gemacht wird

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich mehrmals gegen jeglichen Antisemitismus ausgesprochen. Trotzdem hat er im Februar die FPÖ „Historikerkommission“ begrüßt und dabei auf das Gedenkjahr hingewiesen. Mitglied dieser Kommission ist auch Andreas Mölzer, Herausgeber der Wochenzeitung „Zur Zeit“, in der immer wieder antisemitische Töne zu finden sind…

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„Die Aula“ 2017 – Gegen „Ostküste“, „Blutsvermischung“ und „parasitäres Großkapital“

Das Aufkommen und die zunehmende Reichweite von Online- und crossmedialen Desinformationsprojekten am rechten Rand (unzensuriert.at, InfoDIREKT, alles roger?, Wochenblick u. a.) setzen der weiterhin nur in Printform erscheinenden Aula zu. Als eines der traditionsreichsten Organe des österreichischen Rechtsextremismus, publizistisches Flaggschiff des völkischen Verbindungswesens und angesichts ihrer engen Verzahnung mit einer Parlaments- und nunmehr auch Regierungspartei ist ihr dennoch einige politische Relevanz zu attestieren. Auch im heurigen Jahr lotete die im Grazer Aula-Verlag erscheinende Zeitschrift die Grenzen des rechtlich Zulässigen beständig aus…

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Am Nein zur FPÖ ändert sich vorerst nichts

Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien unterhält derzeit keine wie auch immer gearteten Beziehungen zur FPÖ: Es gibt keine Treffen mit FPÖ-Politikern und –Politikerinnen, diese werden auch nicht zu Veranstaltungen wie etwa Podiumsdiskussionen in der Wiener jüdischen Gemeinde eingeladen. Basis dafür ist ein immer noch aufrechter, viele Jahre zurück datierender Beschluss des Kultusvorstands…

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