Ritter der traurigen Gestalt: Benjamin Quichote und Sancho Liebermann

Chaim Nachman Bialik hat Don Quichote ins Hebräische übersetzt. Bialik hatte eine Schwäche für „den Ritter von der traurigen Gestalt“, und aus seiner Übersetzung lässt sich erkennen, wie sehr er den Idealismus dieses Ritters und seinen Kampf gegen Windmühlen bewundert hat…

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Bibis Zeiten: Der Verdienst, die Last und die Sünde

Zugunsten der Machtperioden von Benjamin Netanjahu muss man sofort sagen, dass es zu seiner Zeit keinen Krieg gibt. So war es in seiner ersten Amtszeit und so wird vielleicht auch die zweite verstreichen. Er ist ein vorsichtiger Mensch. Nahum Barnea hat das in dieser Rubrik als eine Art ‚vorsichtigen Frührentner‘ geschildert. Ein Mann, der wenig handelt. Der es schwer hat, Entscheidungen zu treffen…

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Netanjahus Europa-Reise: Berlin ist zweite Station

Berlin ist die zweite Station einer Europa-Reise, die Netanjahu gestern in London begonnen hatte. Wichtigstes Thema wird die Zukunft des Nahost-Friedensprozesses sein. Auf dem Programm stehen Treffen mit Bundespräsident Horst Köhler, Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier u.a….

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Israels Siedlungspolitik und Netanjahu

„Die Frieden Jetzt Bewegung ist ein Virus“, hatte Israels zweitmächtigster Mann, Vizepremier, Minister für „strategische Angelegenheiten“ und ehemaliger Generalstabschef, Mosche Jaalon, vor einer rechtsradikalen Gruppierung gesagt. Die „Eliten“ in Israel seien nicht besser und: „Ich habe keine Angst vor den Amerikanern“…

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Obama in Nahost: Ja, du kannst!

Zunächst ein ehrliches Geständnis: Ich liebte das Shepherd Hotel sehr. In den ersten Jahren nach dem Sechstage-Krieg war ich dort häufig zu Gast. Meine Arbeit in der Knesset verlangte, dass ich wenigstens zwei Nächte pro Woche in Jerusalem blieb, und nach dem Krieg wechselte ich von Hotels in West-Jerusalem zu solchen im östlichen Teil. Mein Lieblingshotel war das Shepherd. Dort fühlte ich mich wie zu Hause…

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