Hannah Arendts Eichmann in Jerusalem: Die unaufgelöste Antinomie von Universalität und Besonderem

Drei Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung ist Eichmann in Jerusalem immer noch Hannah Arendts umstrittenstes Buch. Die meisten Argumente gegen das Buch konzentrieren sich auf verschiedene provokative Behauptungen und Urteile – vor allem auf Arendts Behandlung der Judenräte und ihre Bewertung des Prozesses an sich…

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Geist und Geste im Widerspruch: Mahnmal für Sinti und Roma in Berlin

In Berlin ist vergangene Woche die zentrale Gedenkstätte für die in der Nazi-Zeit ermordeten Sinti und Roma eingeweiht worden. Mehr als 20 Jahre lang hatte es Streit um das Mahnmal gegeben. Kommentatoren zufolge ist die Würdigung der Opfer eine große Genugtuung für die Volksgruppe, die noch immer unter Diskriminierung leidet…

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Holocaust: Die Bilanz der »materiellen Schoah« (4)

Seltsamerweise wurde – sechzig Jahre nach der Befreiung von Auschwitz – immer noch keine umfas­sende Untersuchung über die wirtschaftlichen Folgen der »Endlösung« vorgelegt. Auch jüdische Historiker und Wissenschaftler, die sich mit dieser Geschichte befassen, haben ihren ökonomischen Aspekt kaum berührt…

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Wiesenthal Center veröffentlicht drei neue Namen von Naziverbrechern

Das Simon Wiesenthal Center hat am Mittwoch erklärt, es habe der Liste der zehn am meisten gesuchten Naziverbrecher drei neue Namen hinzugefügt. Einer der drei lebt in Ungarn, die beiden anderen in Kanada. Kanada sei dabei gescheitert, gesuchte Nationalsozialisten auf seinem Gebiet zur Rechenschaft zu ziehen, erklärte das Zentrum…

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Was hat Hitler für Tel Aviv getan?

Mit Hitlers “Machtübernahme” setzte die Alija der deutschen Juden, der sogenannten Jeckes, nach Erez Israel ein. Darunter befanden sich auch Hunderte von Ärzten. Unter ihnen auch Erwin Rabau, dessen Tochter Yael, etliche Jahre nach seinem Tod, nach Berlin fuhr und eine seltsame Feststellung machte…

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