Vom Meisterspion zum Märtyrer: Eli Cohen

Vor einem Jahr wurde in Israel des 50. Todestags eines der bedeutendsten Spione des Landes gedacht: Eli Cohen wurde, nach monatelanger Folter und nach einem zweifelhaften Schauprozess, am 18. Mai 1965 in Damaskus öffentlich gehängt. Nachdem sich dieses Datum wieder jährt, sei an das Schicksal dieses außergewöhnlichen Menschen erinnert, zum einen, weil dessen sterbliche Überreste noch immer nicht von seiner Familie in Empfang genommen werden konnten, um eine Bestattung den Sitten und Gebräuchen seiner Religion gemäß auszurichten. Zum anderen erhoben sich in der Zwischenzeit einige Fragen bzw. ergaben sich Unstimmigkeiten, die das Bild dieses tragischen Helden unter einem neuen Blickwinkel erscheinen lassen…

Mehr …

Jonathan Pollard ist kein Held Israels

Jonathan Pollard, der nach 30 Jahren Gefängnis freigelassen werden soll, ist kein Gefangener Zions und schon gar kein nationaler Held. Ich werde sicher nicht weinen, weil er eine solch lange Gefängnisstrafe erhalten hat. Wenn es Grund gibt zu weinen, dann sind es die Dummheit und Verantwortungslosigkeit der Leute, die jemanden wie Pollard in Israels gefeierten Geheimdienst einberufen haben…

Mehr …

Hat der Mossad Agent in Dubai gemordet?

Gemäß unbestätigten arabischen Berichten, soll „Mr X“ (Ben Zygier) an der Ermordung des Hamas Waffenhändlers Mahmoud al-Mabhouh im Januar 2010 in Dubai teilgenommen haben. Ben Zygier, ein australischer Jude, der nach Israel ausgewandert worden war und für den Mossad arbeitete, war in Israel zunächst nur als „Mr X“ bekannt geworden. Er hatte sich im Dezember 2010 im Ajalon Gefängnis das Leben genommen…

Mehr …

Zensur und die Rolle der Medien

Israel hat bestätigt, dass in einem israelischen Gefängnis ein Häftling unter falscher Identität festgehalten wurde, der sowohl über die israelische als auch über eine ausländische Staatsbürgerschaft verfügt hat und der sich vor etwa zwei Jahren in seiner Zelle das Leben genommen hat. Nun diskutiert das Land darüber, warum diese Affäre so lange geheim gehalten wurde, und ob Zensur in solchen Ausnahmefällen noch zeitgemäß ist. Im folgenden sind zwei Meinungen dazu dokumentiert…

Mehr …

Mr X macht weiter Schlagzeilen

Der mysteriöse Mossad-Agent Mr X hat sich vor zwei Jahren, am 15. Dezember 2010,  im Ajalon-Gefängnis in seiner überwachten „selbstmord-sicheren“ Isolierzelle erhängt. Die Zelle war ursprünglich für den Rabin-Mörder Jigal Amir eingerichtet worden. Bis Mittwoch morgen durften israelische Medien nicht einmal unter Berufung auf „ausländische Quellen“ vermelden, was einigen Journalisten offenbar doch bekannt war…

Mehr …

Terror im Sinai: Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien gehören in der arabischen Welt zum täglichen Geschäft. Auch der schwere Terroranschlag beiderseits der ägyptisch-israelischen Grenze in Sichtweite des Gazastreifens bringt die von Tausend und einer Nacht geerbte Fantasie wieder zum Blühen…

Mehr …

Fawzi al Kutub: Die finsterste Figur der deutsch-jüdisch-israelisch-palästinensischen Geschichte

Der palästinensische Bombenbauer Fausi Kutub, auch Fawzi al-Kutub, hat wie kein anderer in seiner Biografie den Konflikt zwischen Juden, Nazis, Arabern, Palästinensern, Deutschen und Israelis, den Holocaust, Judenmorde und Terror vereint…

Mehr …

Mit Würmern und Schaben

Als die israelische Luftwaffe im Juni 1981 den sich im Bau befindenden Atomreaktor im Irak bombardierte, gingen die Meinungen über die Militäroperation auseinander. Der Autor dieser Kolumne hielt sie für einen Höhepunkt des damaligen Premier- und Verteidigungsministers Menachem Begin. Andere betrachteten sie als einen Fehler, weil der Irak weder vergeben noch vergessen und bei der nächstbesten Gelegenheit Israel bombardieren würde…

Mehr …