Beiträge zur Debatte um Integration und Multikulturalismus

Der Migrationsforscher und Soziologe Ruud Koopmans legt in seinem Buch „Assimiliation oder Multikulturalismus? Bedingungen gelungener Integration“ zehn Abhandlungen zu unterschiedlichen Aspekten des Themas vor. Meist handelt es sich um Auswertungen und Interpretationen zu empirischen Studien, worin es auch um bedenkliche Einstellungen und Mentalitäten von Migranten, aber ohne pauschalisierende Vourteile geht…

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Fragen ist Gold

„Wo kommst Du her?“ ist neuerdings eine rassistische Frage. Sagen die Kolumnisten. Sie sagen, damit betone man die Fremdheit des anderen, man teile ihm hiermit indirekt mit, er sei hier nicht willkommen. „Menschen mit Migrationshintergrund werden in Deutschland durch die Frage woher sie denn kommen zu Fremden gemacht“ erklärt das Migazin. Es sei eine „Phrase der Ausgrenzung“ schreibt die Süddeutsche, ja sogar „eine Form der symbolischen Ausbürgerung“…

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Antisemitismus heute: Wie judenfeindlich ist Deutschland?

„Es gibt inzwischen No-Go-Areas für Juden“, sagt der Berliner Rabbiner Daniel Alter in der rbb-Koproduktion Antisemitismus heute – wie judenfeindlich ist Deutschland? über seine Stadt. Fast genau 75 Jahre liegt die Pogromnacht vom 9. November 1938 zurück. Doch wie sieht es heute mit der Judenfeindlichkeit aus?…

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Menschenhandel im Sinai: Tod in der Wüste

Menschenhandel wird oft als „moderne Sklaverei“ bezeichnet. In den meisten Fällen handelt es sich um ausgesprochen gut organisierte und international agierende Netzwerke, die Menschen entführen und sie z.B. als Arbeitssklaven oder als Zwangsprostituierte missbrauchen. In vielen Fällen ist Menschenhandel mit den ebenfalls sehr profitablen Strukturen des Drogen- und Waffenschmuggels verbunden…

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Oktober 2013: Europäische Tea-Party

Am 1. Januar 2014 fallen die Schranken für arbeitssuchende Rumänen und Bulgaren in der gesamten EU. Anstatt Angst vor ihnen zu haben, sollten die wohlhabenden EU-Länder einsehen, dass der Zuzug von Arbeitskräften aus dem Osten auch Vorteile mit sich bringt…

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Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft

Sie ist 12 Jahre alt und hat einen jüdischen Vater. Dafür wird sie an ihrer Schule gemobbt und als „Judenschlampe“ beschimpft. Dann war es plötzlich nicht nur Mobbing, sie wurde letztes Jahr zweimal körperlich angegriffen. Beim schwersten Angriff wurde sie brutal zusammengeschlagen und ihr dabei die Nase gebrochen, so dass sie ins Krankenhaus musste. Danach kommen die Täter sogar noch einmal zu ihrem Opfer nach Hause und greifen es an…

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Meinungsfreiheit: Israelische Menschenrechtler kritisieren Regierung

Die „Vereinigung für Menschenrechte in Israel“ (ACIR) hat in ihrem Jahresbericht 2012 sowohl Negatives als auch Positives über die israelische Regierung zu berichten. Im Fokus stehen dabei die Wohnpolitik, afrikanische Asylbewerber, das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen…

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Antisemitismusbericht: Expertenkommission beklagt schlichtes Unwissen über Juden und Judentum

Während in den letzten Jahren viele Initiativen und Organisationen, die sich mit Antisemitismus und Antizionismus auseinandersetzen, ihre Achtsamkeit vor allem auf Linke und Migranten gelegt haben, ist, so der aktuelle Bericht einer staatlich beauftragten Expertenkommission, das rechte Lager noch immer – mit weitem Abstand – Hauptträger des Antisemitismus in Deutschland.
Trotzdem befasst sich auch der nun vorliegende Bericht vornehmlich mit muslimischen und linken Antisemiten.
In der Evaluation von Initiativen und Organisationen, die sich mit Abwehr und Prävention von Antisemitismus befassen, finden im Bericht nur staatlich geförderte Maßnahmen Berücksichtigung. Dass es auch ein nicht vom deutschen Staat alimentiertes Engagement geben könnte, das die staatlich geförderten Programme an Effektivität schon oft genug in den Schatten gestellt hat, scheint niemandem im hochdotierten Expertenkreis bekannt zu sein…

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