NS-Morde nach 1990: Todeszahlen weichen um das 3-fache voneinander ab

Die Innenexpertin der Links-Fraktion, Petra Pau, zweifelt an den offiziellen Zahlen zu „rechtsextremistisch motivierten Tötungsdelikten. In der Presse waren schon im Jahr 2000 über einhundert Tötungsdelikte dokumentiert. Seither sind weitere hinzugekommen. Die Bundesregierung nennt jedoch nur 41 Fälle von 1990 bis 2007. Eine unabhängige Beobachtungsstelle für Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sei deshalb dringend notwendig, so Pau…

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Likud-Kampagne 2009: „Livni wird Jerusalem aufteilen“

Netanjahu wärmt die alte Rhetorik der Rechten aus den Jahren 1994 und 1996 wieder auf. Damals, im Vorfeld der Rabin-Ermordung, hieß es, Rabin und andere „Verzichtspolitiker“ aus den Kreisen der Linken seien bereit alles aufzugeben, was die Werte Israels ausmache…

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Waffenstillstand: Diplomatische Bemühungen dauern an

Zwischen Weihnachten und Silvester waren die Diplomaten der Welt nicht ansprechbar – beziehungsweise wollten es nicht sein. In Israel wurde durchaus wahrgenommen, wer sich hinter dem Weihnachtsbaum verkroch und dadurch dem jüdischen Staat freie Hand gab bei der Offensive gegen die radikal-islamische Hamas-Miliz im Gazastreifen. Doch mit dem neuen Jahr war die Schonzeit für Israels Diplomaten vorbei. Seither geben sich westliche Diplomaten im Nahen Osten die Türklinken in die Hand…

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