Tikun Olam: Die Welt heilen

In der modernen Welt sind alle Menschen und Nationen miteinander verbunden und verhalten sich wie die Bewohner eines globalen Dorfes. Alles hängt mit Allem zusammen: Wachstum mit Armut, Kultur und Weltoffenheit mit Depression, ein Tsunami im Osten mit der Reisversorgung im Westen, Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit mit Anzeichen von Krieg. Wie hängt nun der G-20-Gipfel, der die Aufgabe hat, dieser Welt Auswege aus der Krise zu zeigen, mit internationalen, politischen Auseinandersetzungen zusammen?…

Mehr …

3 Lieder zu Herzl

Vor 105 Jahren starb Theodor Herzl, die Erfüllung seiner Vision eines Judenstaates noch in ferner Zukunft. Es sollte etwas mehr als 50 Jahre dauern bis sie mit der Staatsgründung Israels verwirklicht wurde. Benjamin Seev Herzl, wie der „Prophet des Staates“ in Israel ausschließlich genannt wird, wurde zweifelsohne zu einem der wichtigsten Symbol Israels. Sein Bild wachte über der Unabhängigkeitserklärung durch David Ben-Gurion, sein Grab auf dem nach ihm benannten Hügel in Jerusalem wurde zu einem der bedeutendsten Orte der Identifikation des jungen Staates und dient auch heute noch als Kulisse bei den Feierlichkeiten des Unabhängigkeitstages. Jedes Kind kennt ihn und seinen Ausspruch „Im tirzu, ejn so agada“, „Wenn ihr wollt ist es kein Märchen“…

Mehr …

Yossi Sarid: Wahrheit ist keine wirkliche Option

Es gibt eine bekannte Anekdote eines Yeshiva-Studenten der für einen bestimmten Zweck … darum gebeten wurde, sein wirkliches Alter mitzuteilen. Nun war er sich unsicher, was er tun solle. Also ging er zum Rabbiner und fragte ihn um Rat: solle er seinem Alter ein Jahr hinzuzählen oder besser ein Jahr abziehen – was solle er tun. „Warum willst du nicht dein wirkliches Alter angeben, statt ein Jahr mehr oder weniger?“ fragte der Rabbi. „Oh, daran dachte ich nicht,“ antwortete der Student…

Mehr …

Faruk Hosni: Die Schande der Unesco

Wer erklärte im April 2001: „Israel hat nie einen Beitrag zur Zivilisation geleistet, zu keiner Epoche; es hat sich immer nur die Güter anderer angeeignet“? Und wer hat zwei Monate später nachgelegt: „Die israelische Kultur ist eine unmenschliche Kultur, eine aggressive, rassistische, überhebliche Kultur, die auf einem ganz einfachen Prinzip beruht: Zu stehlen, was ihr nicht gehört, um es anschließend als etwas Eigenes auszugeben“?…

Mehr …

Jerusalem und Tel Aviv: Zum Hundertsten

Keine zwei Städte ergänzen sich besser als Tel Aviv und Jerusalem. Doch die Bewohner von Israels politischer und spiritueller Hauptstadt betrachten ihre Landsleute 60 Kilometer die Straße hinunter oft so, als kämen sie von einem anderen Planeten. Was für die Tel Aviver okay ist, die ihre Küstenstadt, die wirtschaftliche und kulturelle Hauptstadt des Landes, als das wirkliche Israel ansehen…

Mehr …

Neueröffnung: Das 4000-jährige Tor Abrahams

Das beinahe 4000 Jahre als „Abrahamtor“ bei Tel Dan in Nordisrael ist nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten wieder für Besucher geöffnet. Die etwa um 1750 v. Chr. aus Lehmziegeln errichtete Anlage am Fuße des Bergs Hermon geht in die Zeit der Kanaanäer zurück und könnte noch in diesem Jahr zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt werden…

Mehr …

Europas Mehrsprachigkeit: Migration und Minderheiten erfordern neue Didaktik

Wie Mehrsprachigkeit wirkt und wodurch sie beeinflusst wird, untersucht das 2006 von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebene Exzellenz-Forschungsnetzwerk LINEE in einem vierjährigen Projekt. „Es steht nicht so gut um die Mehrsprachigkeit in Europa wie wir uns das wünschen würden. Die Fremdsprachenpolitik ist in einzelnen EU-Staaten noch weit davon entfernt, flächendeckende europäische Mehrsprachigkeit zu garantieren“, berichtet Rosita Schjerve-Rindler vom Institut für Romanistik der Universität Wien

Mehr …

Charlotte Knobloch: Ein würdiges Andenken für Kurt Eisner in München

Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde in München fordert für den ersten Ministerpräsidenten der Republik Bayern „ein würdiges Andenken im Herzen der Stadt München“. Dieser Ort solle auch repräsentativ sein und der herausragenden Rolle, die Eisner für die Geschichte Bayerns gespielt hat, angemessen“. Dies drückte sie auch gegenüber Franz Maget dem Fraktionsvorsitzenden der SPD in Bayern aus…

Mehr …