Die Biedermannis aus Köln

Sich selbst möchten sie gerne als grundgesetzkonforme „Patrioten“ sehen, die im Kölner Stadtrat vertretene Gruppierung „Pro Köln“. Ihre führenden Funktionäre sind früher durchgehend in ausgewiesen rechtsradikalen und rechtsextremistischen Gruppierungen aktiv gewesen: beim ehemaligen rechtsradikalen Studentenbund „Ring freiheitlicher Studenten“, bei der NPD, den Republikanern, bei „Kameradschaften“, der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“, sind dort ideologisch sozialisiert worden. Soeben hat der nordrheinwestfälische Verfassungsschutz erneut die Verfassungsfeindlichkeit von „Pro Köln“ bestätigt…

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„Sha Shtil“: Klezmermusik aus Köln

Jüngst erlebte ich Sha Shtil in Köln im Osteuropäischen Kulturzentrum Ignis – und war überrascht und beeindruckt von der Vitalität und der musikalischen Qualität dieser neuen, ambitionierten Kölner Klezmergruppe. Entstanden ist Sha Shtil im Jahr 2009, ihre vier Musiker – sie stammen aus Georgien, Polen und Deutschland – verfügen über langjährige musikalische Erfahrungen. Sie wussten ihr vorwiegend osteuropäisches Publikum zu begeistern, zum Mitsingen zu animieren…

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Weitere Unterstützung für die Resolution gegen die Kölner „Klagemauer“

Der Kölner Verein EL-DE-Haus e.V. hat sich in deutlichen Worten der Ende 2010 verabschiedeten  städtischen Resolution gegen die antisemitische Kölner „Klagemauer“ angeschlossen. haGalil hatte hierzu Ende 2010 einen großen Themenschwerpunkt von Kölner Autoren veröffentlicht…

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Städtische Auszeichnung für Dogan Akhanli

Dogan Akhanli, der im vorigen Jahres von einem türkischen Gericht vier Monate lang zu Unrecht – wegen seines demokratischen und literarischen Engagements für Versöhnung, gegen Antisemitismus – in Untersuchungshaft gehalten worden ist, hat sich auch im türkischen Gefängnis seinen Optimismus, seinen Mut wie auch seine literarischen Fähigkeiten nicht nehmen lassen. Nun, nach seiner Rückkehr nach Köln, ist er vom Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters in einem offiziellen Empfang für sein Engagement gewürdigt worden. Am 17. Februar trug er sich in einer Festveranstaltung in das Gästebuch der Stadt Köln ein…

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Blumenthalstraße in Köln: Stolperstein zur Erinnerung an die Familie Klein

Die Familie Klein lebte bis 1939 in der im Kölner Agnesviertel gelegenen Bumenthalstraße. 1939 versuchten die Kleins zu emigrieren – vergeblich. 1942 und 1943 wurde der größte Teil dieser jüdischen Familie in Auschwitz ermordet – nur die Tochter Ilse überlebte. Am 1. März ab 15 Uhr verlegt deren Sohn Giorgio Sacerdoti – ein international angesehener Jurist – gemeinsam mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig in der Blumenthalstraße 23 einen Stolperstein…

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