Sinti und Roma – Die Schuld der Kirchen

Während die beiden deutschen Kirchen sich bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Sinti und Roma gegenüber in erster Linie abweisend, gleichgültig oder passiv verhalten, bzw. ihren Beistand und ihre Barmherzigkeit von Bedingungen abhängig gemacht hatten, luden sie während der zwölf Jahre, die das „Dritte Reich“ währte, passiv und aktiv Schuld auf sich. Diese Schuld ist in ihrer Schwere nicht wiedergutzumachen, sie ist unsühnbar und untilgbar, sie entzieht beiden christlichen Kirchen in Deutschland jedwede Glaubwürdigkeit…

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Israelhass unter kirchlichem Dach?

Wie in den Jahren zuvor veranstaltet Anfang März die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. (DPG e.V.) ihre Jahrestagung im Haus Ohrbeck,(1) einer anerkannten Heimvolkshochschule des Landes Niedersachsens in Trägerschaft des Bistums Osnabrück und des Franziskanerordens.(2) Thema der dreitägigen Tagung ist laut Programmflyer die Ziehung einer Bilanz nach 50 Jahre andauernder israelischer Besatzung und die Unfähigkeit der Weltgemeinschaft, dieses Unrecht zu beenden…

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Spanien (1492) und Portugal (1498): Inquisition und Vertreibung

Nach der Vereinigung der beiden Länder Aragonien und Kastilien (s. Karte), die durch die Ehe zwischen Ferdinand dem Katholischen mit der Thronerbin Isabella von Kastilien zustandegekommen war (1474), brach für Spanien eine neue Ära an…

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Falsche Israelfreunde

Vor einigen Jahren hatte ich die Ehre, am Jahrestreffen der pro-israelischen Lobbygruppe AIPAC in Washington teilzunehmen. Neben vielen schönen Erfahrungen – es war vor der Präsidentenwahl 2008, und alle Kandidaten waren gekommen, um sich einzuschmeicheln – fiel mir nur der Auftritt des Medienmegapastors John Hagee unangenehm auf. Der Vorsitzende der „Christians United for Israel“ ist ein durchgeknallter Rassist, der die Katholische Kirche für die Große Hure Babylon, die Europäische Union für den Antichrist und Adolf Hitler für einen selbsthassenden Halbjuden hält…

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Dormitio Zion erneut beschmiert: „Jesus ist Affe“

Die Benediktiner-Abtei Dormitio auf dem Jerusalemer Zionsberg, eines der Wahrzeichen Jerusalems, ist in der Nacht zum Freitag von Unbekannten mit gehässigen Graffitis erheblich beschädigt worden. Zugleich sind sieben Autos mit Ölfarbe bespritzt worden und zwei Reifen wurden zerschnitten. „Christen sind Affen“, „Jesus ist ein Affe“, „Die Affen durchlöchern“, „Christen sind Sklaven“, „Chavat Maon“ (der Name eines zum Abriss vorgesehenen Siedlervorpostens bei Hebron) und ähnliche Sprüche auf Hebräisch „zierten“ die Gemäuer und parkende Autos…

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Nachrichten aus Prag: Amos Oz wird mit Franz-Kafka-Preis ausgezeichnet

Der israelische Schriftsteller Amos Oz wird in diesem Jahr mit dem Franz-Kafka-Preis ausgezeichnet. Dies teilte Daniela Uherková von der Franz-Kafka-Gesellschaft am Montag mit. Den Preis werde, so Uherková, Oz Ende Oktober in Prag entgegennehmen…

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Dormitio beschmiert

In der Nacht zum Dienstag ist die Umfassungsmauer eines franziskanischen Klosters nahe der Dormitio-Abtei auf dem Jerusalemer Zionsberg mit anti-christlichen Graffiti beschmiert worden. Die Polizei hatte zunächst bestätigt, dass Mauern der deutschen Benediktiner-Abtei Dormitio besprüht worden seien, doch später stellte sich heraus, dass Dormitio nicht betroffen war…

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