Vaterjuden in Deutschland

Das jüdische Religionsgesetz, die Halacha, schreibt es eindeutig fest: Jüdisch ist, wer eine jüdische Mutter hat. Der Vater ist für den Status irrelevant. Jüdische Gemeinden können Menschen mit jüdischem Vater nicht als Mitglied registrieren, ganz egal wie diese sich selbst verstehen. Ruth Zeiferts hat in den vergangenen Jahren immer wieder zu Fragen von Identität und Status patrilinearer Juden publiziert. Nun liegt ihre umfassende Studie zum Thema vor…

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Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart

Es ist schon etwas ganz besonderes, die Zeitschrift Jalta endlich in Händen zu halten. Sie ist anders, als erwartet. Erwartet hatte ich eine Zeitschrift, die im Buchhandel und – zumindest den großen – Zeitungsläden erhältlich ist. Mit intellektuellen Beiträgen die hauptsächlich auf eine fachlich interessierte Leserschaft zielen. Das hier aber ist kurz, würzig, böse (:-), modern, künstlerisch, wissenschaftlich… unerwartet! …

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Jüdische Positionen zur Sterbehilfe

„Injanim / Kernfragen“ heißt eine neue Reihe, die bei Hentrich & Hentrich von Rabbinerin Elisa Klapeck herausgegeben wird. Der erste Band widmet sich der Sterbehilfedebatte, die auch jüdische Experten und Rabbiner beschäftigt. In fünf Beiträgen nehmen hier jüdische Autoren Stellung zu passiver und aktiver Sterbehilfe, assistiertem Suizid, palliativ-medizinischen Erwägungen und der aktuellen Gesetzesregelung…

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Das Konzept der Seele in der hebräischen Bibel und in der jüdischen Tradition

Kein anderes Buch hat so intensiv und nachhaltig auf die kulturelle Entwicklung Europas eingewirkt wie die Bibel. Ob die Bücher der Tora, die Anklage Gottes im Buch Hiob, die Poesie der Psalmen, das Liebesgespräch des Hohenliedes, die Worte der Propheten, die Bergpredigt, die Gleichnisse Jesu: die Bibel zeichnet archetypische Figuren und gibt Beispielgeschichten für die Entscheidungen, die das Leben erfordert, für die Mehrdeutigkeit menschlicher Erfahrungen, für die Gegensätzlichkeit der Werte und der Wirklichkeit, für Bedrohungen und Katastrophen ebenso wie für Tröstungen und Rettungen…

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Interreligiöser Fortbildungstag

Am Freitag, den 10.03.2017, fand im Schönstattzentrum in Würzburg erstmals ein interreligiöser Fortbildungstag zum Thema “Wie steht’s um die Frauen im Islam und welche Rolle spielt der Koran?“ statt. Eingeladen hatte das Fortbildungsinstitut der Diözese Würzburg, dessen Mitarbeiterin Frau Dr. Monika Berwanger die Veranstaltung leitete…

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