Jüdisches Studienwerk feiert 10. Geburtstag

Seit zehn Jahren steht das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) für ein lebendiges, vielfältiges Judentum. ELES hat über 750 jüdische Studierende und Promovierende gefördert und wirkt sowohl in die jüdische Gemeinschaft als auch in die Gesamtgesellschaft hinein. ELES engagiert sich für eine pluralistische Gesellschaft, für die Akzeptanz kultureller, politischer und religiöser Diversität sowe den interreligiösen Dialog…

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„Verschleierte Frauen im Heiligen Land“

Das Israel-Museum gehört seit seiner Gründung im Jahre 1965 zu einer der wichtigsten Kultureinrichtungen Israels. Neben der umfangreichen Dauerausstellung werden immer wieder spannende Wechselausstellungen gezeigt, wie die Ausstellung „Veiled Women of the Holy Land“, die noch bis Ende Februar 2020 besichtigt werden kann…

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Lessings Verdienste um das Judentum

Der nächste Text, den wir in Kooperation mit dem Lexikus Verlag vorstellen, widmet sich dem Werk Lessings. Der Autor Samuel Modlinger, das Werk erschien 1869, kommt zu dem Schluss, dass „Nathan der Weise“ deutlich mehr das Christentum thematisiert als das Judentum, das wiederum nur als Testfall zu Rate gezogen wird…

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Jüdische Aphorismen

Fabius Schach (1868–1930) wurde 1868 in Litauen geboren. Später studierte er in Riga und Berlin, wo er Max Bodenheimer traf, der ihn als Hebräisch-Lehrer nach Köln brachte. Zusammen mit Bodenheimer und David Wolffsohn gründete Schach eine erste nationaljüdische Vereinigung aus der die Zionistische Organisation Deutschland hervorgehen sollte. Schach nahm am ersten Zionistenkongress in Basel teil, auch seine Schwester Miriam Schach war eine der ersten Aktivistinnen in der Zionistischen Bewegung. Fabius Schach publizierte in und redigierte verschiedenen jüdischen Zeitungen. Der vorliegende Beitrag erschien 1922 in der Zeitschrift „Ost und West“, die sich als „Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum“ verstand und im Kontext der „Jüdischen Renaissance“ dem westjüdischen Publikum die kulturellen Leistungen der sog. „Ostjuden“ vorstellte…

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Hätte, hätte Fahrradkette… Nichtjüdisch in zweiter Generation

Gemeinsam steht eine Gruppe Jungen und Mädchen während einer Machane, einem Ferienfreizeitcamp, vor dem Süßigkeitenautomat einer Jugendherberge. Ihr Betreuer erklärt, dass sie die Gummibärchen daraus nicht essen sollen. Wegen der Gelatine. Gelatine ist vom Schwein und jüdische Kinder dürfen kein Schwein essen – so verlangen es die Kaschrut, die jüdischen Speisegesetze. Ein Mädchen löst sich aus der Gruppe: „Ich darf das, ich bin keine Jüdin!“…

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