Krise zwischen Türkei und Israel schwelt weiter

Zwischen Israel und der Türkei, einst „strategische Partner“ im Nahen Osten, schwelt eine schwere Beziehungskrise. Der Beschluss Ankaras, Israel nicht am großen NATO-Manöver „Anatolische Adler“ zu beteiligen, überraschte die Israelis. „Wir können nicht zulassen, dass israelische Kampfflugzeuge, die im Gazastreifen Palästinenser angegriffen haben, in unserem Himmel herumfliegen“, hieß es zur Begründung. Seit dem Jahr 2000 beteiligt sich Israel an der zweiwöchigen Übung mit Kampfflugzeugen und Hubschraubern, zusammen mit Amerikanern und anderen NATO-Truppen. Die Amerikaner waren über den Schritt der Türkei laut Presseberichten „wenig erfreut“ und stornierten ihre Beteiligung an dem Manöver…

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Ron Arad: Das Ende des Rätsels

Unter dieser dramatischen Überschrift brachte Jedioth Achronot am 7.9.09 einen langen Bericht von Ronen Bergmann über einen Geheimdienstbericht, aus dem sich ergibt, dass Ron Arad mindestens neun Jahre nach seiner Entführung am Leben war und in libanesischer Gefangenschaft gestorben ist. In dem Artikel werden noch einmal die einzelnen Phasen der Verhandlungen über eine Freilassung Arads geschildert…

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3 Lieder zu Herzl

Vor 105 Jahren starb Theodor Herzl, die Erfüllung seiner Vision eines Judenstaates noch in ferner Zukunft. Es sollte etwas mehr als 50 Jahre dauern bis sie mit der Staatsgründung Israels verwirklicht wurde. Benjamin Seev Herzl, wie der „Prophet des Staates“ in Israel ausschließlich genannt wird, wurde zweifelsohne zu einem der wichtigsten Symbol Israels. Sein Bild wachte über der Unabhängigkeitserklärung durch David Ben-Gurion, sein Grab auf dem nach ihm benannten Hügel in Jerusalem wurde zu einem der bedeutendsten Orte der Identifikation des jungen Staates und dient auch heute noch als Kulisse bei den Feierlichkeiten des Unabhängigkeitstages. Jedes Kind kennt ihn und seinen Ausspruch „Im tirzu, ejn so agada“, „Wenn ihr wollt ist es kein Märchen“…

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Israel und der Vatikan – aus israelischer Sicht

Nach dem Holocaust hat die Kirche ihr „Mea Culpa“ verstanden, und eingesehen, was zum Holocaust führte. Der fast zweitausendjährige christliche Anti-Judaismus habe den Weg zur Schoah gebahnt, wobei Hitler zusätzlich versucht habe „Gott auszuschalten“ und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Das sagte ein hoher israelischer Beamter bei einem Hintergrundgespräch. Der Beamte hat an zahlreichen Treffen mit den Päpsten teilgenommen und gilt als einer der profiliertesten Vatikan-Experten der israelischen Regierung…

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