Alltag im Ausnahmezustand

Richard C. Schneider, der seit über 30 Jahren als Journalist den Nahen Osten bereist und zehn Jahre lang Leiter und Chefkorrespondent des ARD-Studios Tel Aviv war, veröffentlichte vergangenes Jahr seinen ganz persönlichen Blick auf Israel. Die kluge Analyse ist nun auch als Hörbuch erhältlich, gesprochen vom Autor selbst…

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Der deutsch-israelische Fotograf Werner Braun ist tot

Am 25. Dezember 2018 ist der in Nürnberg geborene fotografische Wegbegleiter Israels im Alter von 100 Jahren verstorben. Wie seine Kollegen Paul Goldmann oder David Rubinger bannte der überzeugte Jecke über Jahrzehnte den politischen und gesellschaftlichen Alltag in Erez Israel auf Zelluloid…

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Israel und die Geister von ’68

In seinem Essay über eine Phänomenologie der Geister von ’68 sucht Christoph Schmidt den Verschiebungen und Chiffrierungen der Schuld- und Geschichtsbürde von Auschwitz nachzugehen. Dabei befasst er sich weniger mit den politischen Ereignissen jenes ikonischen Jahres und seinen Folgen als vielmehr mit den subjektiven Mentalitäten der Akteure…

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Plötzlich Tochter

„Ich warte schon den ganzen Tag auf deinen Anruf“ ist der erste Satz, den der Vater unserer Autorin zu seiner Tochter sagt. Es folgt ein erstes herzliches Treffen in Jerusalem 2008 (Bild oben). 30 Jahre zuvor waren sich Lisa Welzhofers Eltern Barbara und Hagai zum ersten Mal im Kibbuz Ginosar am See Genezareth begegnet. Vor zehn Jahren ist sie nach Israel geflogen, um ihren unbekannten Vater zu suchen. Im Gepäck: das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter aus dem Jahr 1977. Es wurde die Reise ihres Lebens…

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