Präsident Rivlin startet Anti-Mobbing-Kampagne

Staatpräsident Reuven Rivlin hat gestern (16.02.) die Kampagne „DontStandBy“ gegen Mobbing und soziale Ausgrenzung bei Kindern und Jugendlichen gestartet. Gemeinsam mit zahlreichen jungen Influencern möchte er darauf aufmerksam machen und dazu aufrufen aufeinander zu achten und proaktiv gegen Online-Einschüchterungsversuche zu agieren…

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Imkerliche Heimatgeschichte – Ein kleiner Sieg der Menschlichkeit

Bronzesteine in Bad Tölz erinnern an das Schicksal von Juden, die in dieser Stadt unter den Nationalsozialisten gelitten haben. Zu den jüdischen Bürgern, die aus Bad Tölz noch rechtzeitig vor den Nationalsozialisten fliehen konnten, gehörte der Kaufmann und Imker Josef Freundlich. Er war im oberbayerischen Bergwerksort Hausham bekannt und geachtet, besaß ein Wohn- und Geschäftshaus sowie sechzig Bienenvölker…

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Der israelische Buchmarkt

In den letzten dreißig Jahren hat sich viel im israelischen Büchermarkt verändert. Das Einzige, was sich nicht verändert hat, ist die Zahl der publizierten Bücher: Damals wie heute sind es etwa 5000 Bücher. Aber damals war die hebräischsprechende Bevölkerung wesentlich kleiner, damals gab es noch keine digitalen Medien, damals hatte der Staat Israel eine mäßig bis stark kontrollierte Wirtschaft, damals waren es noch Bücher, heute sind es “Produkte”…

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Zur Sonne, zum Freibad

Als 1989 die Mauer fällt, darf die 12jährige Esther Zimmering nicht sofort wie die anderen Kinder ihrer Klasse Westberlin besichtigen, sondern muss allein mit ihrer Lehrerin in der Klasse ausharren; ihr Vater verbietet es, er ist als Militärarzt bei der NVA tätig und will noch abwarten, wie sich die neuen Verhältnisse gestalten. Doch schließlich ist es auch Esther möglich, den Teil der Stadt hinter der gefallenen Mauer zu bereisen – und auch ihre private Welt weitet sich nun über Deutschland hinaus: Sie hat noch Verwandte in Israel, zu denen der ostdeutsche Teil ihrer Familie jetzt wieder Kontakt aufnimmt…

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Natan Sharansky erhält Genesis-Preis

Natan Sharansky erhält den diesjährigen Genesis-Preis. Das wurde am Dienstag (10.12.) bekanntgegeben. Der auch „jüdischer Nobelpreis“ genannte Preis wird seit 2014 jährlich an Menschen vergeben, die durch Leistungen in den Bereichen Wissenschaft und Kunst internationale Anerkennung erreicht haben, dadurch andere Menschen inspirieren und sich für das jüdische Volk oder den Staat Israel engagieren…

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50 Jahre in Sibirien

Gestern verstarb Margit Bartfeld Feller im Alter von 96 Jahren in Tel Aviv. Sie wurde 1923 in Czernowitz geboren, 1941 deportierten die Sowjets die gesamte Familie nach Sibirien. 1948 heiratete sie in Sibirien, den ebenfalls aus Czernowitz verschleppten Kurt Feller und bekam eine Tochter. Margit Bartfeld-Feller arbeitete in einer Musikschule in Tomsk, Kurt Feller, der Architekt, starb 1979. 1990 durfte die gesamte Familie nach Israel ausreisen. Margit begann in Tel Aviv zu schreiben, ihr Leben aufzuschreiben, ihr Leben in der Bukowiner Heimat, ihr 50 Jahre langes Leben in Sibirien…

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