Als Frieden noch möglich schien

Das Attentat wirkte nicht nur in Israel wie ein Schock: Am 4. November 1995 wurde Ministerpräsident Jitzchak Rabin von einem fanatischen orthodoxen Juden ermordet. Die Erinnerung an ihn ist in der Gegenwart häufig durch dieses Ereignis geprägt, wodurch seine Bedeutung für den Friedensprozess im Nahen Osten eher zurücktritt. Doch gerade darin bestand die politische Lebensleistung von Rabin, der von allen israelischen Ministerpräsidenten in diese Richtung wohl die weitesten Schritte gegangen war…

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Die ethnische Säuberung Palästinas

Gründungsmythen haben viele Länder und Staaten. Sie stellen geschichtliche Legitimationsmuster dar und entsprechen mal mehr, aber auch mal wenige der historischen Realität. Dies gilt auch für die Entstehungsgeschichte Israels, welche mit der Annahme verbunden wurde, dass die Palästinenser im Unabhängigkeitskrieg ihre Wohngegenden eher freiwillig verlassen hätten…

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Unterwegs an Israels Nordgrenze

Vor wenigen Tagen präsentierte Netanyahu ein Geschenk, das er von US-Präsident Trump erhalten hatte: eine Landkarte Israels, auf der der Golan als israelisches Hoheitsgebiet eingezeichnet ist. Daneben hatte Trump handschriftlich „Nice“ vermerkt. „Very nice“ fügte Netanyahu an und dürfte damit den Großteil der Israelis hinter sich haben. Wie unsicher die Lage ist, hat sich in der letzten Nacht allerdings wieder gezeigt. Aus Syrien wurden zwei Raketen in Richtung Golan abgefeuert. Die Geschichte von Israels umkämpftem Norden…

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Max-Brod-Nachlass an Israel übergeben

Drei Koffer mit Originaldokumenten aus dem Nachlass des Schriftstellers Max Brod wurden am Abend des 21. Mai 2019 in der Berliner Residenz des Botschafters des Staates Israel an Vertreter der Israelischen Nationalbibliothek (National Library of Israel) übergeben. Und dies war der Epilog einer wahrlich kafkaesken Geschichte…

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