Israel gedenkt der Opfer von 9/11

​Gestern (11.9.) war der 18. Jahrestag der Terroranschläge von 9/11 in den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Keren Kayemet LeIsrael-Jewish National Fund (KKL-JNF), der Jewish National Fund-USA (JNF) und die US-Botschaft in Israel hielten ihre jährliche Gedenkzeremonie zu Ehren der Opfer ab. Das 9/11 Living Memorial Monument ist das einzige Monument der Opfer von 9/11 außerhalb der USA, welches alle Namen der Opfer von 9/11 beinhaltet und die Werte Frieden, Einheit und Terrorismusbekämpfung reflektiert…

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Als Frieden noch möglich schien

Das Attentat wirkte nicht nur in Israel wie ein Schock: Am 4. November 1995 wurde Ministerpräsident Jitzchak Rabin von einem fanatischen orthodoxen Juden ermordet. Die Erinnerung an ihn ist in der Gegenwart häufig durch dieses Ereignis geprägt, wodurch seine Bedeutung für den Friedensprozess im Nahen Osten eher zurücktritt. Doch gerade darin bestand die politische Lebensleistung von Rabin, der von allen israelischen Ministerpräsidenten in diese Richtung wohl die weitesten Schritte gegangen war…

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Die ethnische Säuberung Palästinas

Gründungsmythen haben viele Länder und Staaten. Sie stellen geschichtliche Legitimationsmuster dar und entsprechen mal mehr, aber auch mal wenige der historischen Realität. Dies gilt auch für die Entstehungsgeschichte Israels, welche mit der Annahme verbunden wurde, dass die Palästinenser im Unabhängigkeitskrieg ihre Wohngegenden eher freiwillig verlassen hätten…

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