„Schalom Aleikum“ wirkt gegen Polarisierung der Gesellschaft

Nach dem ersten Halbjahr zieht der Zentralrat der Juden in Deutschland eine positive Bilanz seines jüdisch-muslimischen Dialogprojektes „Schalom Aleikum“. In zahlreichen Begegnungen von Juden und Muslimen konnten Berührungsängste auf beiden Seiten abgebaut und Brücken gebaut werden. Allerdings ist für einen nachhaltigen Ausbau und eine Vertiefung der Kontakte mehr Zeit nötig, als sie bislang seit Start des Projekts im Mai 2019 zur Verfügung stand…

Mehr …

Eric Zemmour – ein rechtsradikaler Gefährder als Medienstar

Frankreichs prominentester Ultra-Nationalist hält per TV einen gewaltschwangeren Diskurs gegen Muslime. Er rechtfertigt Kolonialismus und Sklaverei. Das französische Kollaborationsregime will er von jeder Schuld an der Deportation der Juden reinwaschen. Die Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye, die in Senegal geboren wurde, verspottet er mit rassistischen Anspielungen. Aber seine liberalen Gegner haben wegen des Dschihadisten-Terrors einen schweren Stand…

Mehr …

Wie die arabische Welt ihre Juden verlor

1945 lebten um die 900.000 Juden in der arabischen Welt. Heute sind es noch um die 4.500. Wie kam es dazu? Antwort auf diese Frage will Nathan Weinstock geben. Der belgische Jurist legte dazu die umfangreiche Studie „Der zerrissene Faden. Wie die arabische Welt ihre Juden verlor 1947 – 1967“ vor. Seine Darstellung reicht indessen nicht nur bis 1947, sondern berechtigterweise gelegentlich bis ins Mittelalter oder noch davor zurück. Und der etwas literarisch klingende Haupttitel will auch nichts romantisieren, sondern ganz im Gegenteil auf einen Umbruch aufmerksam machen…

Mehr …

Die Allgegenwart der Furcht

Léon Poliakovs dritter Band der „Geschichte des Antisemitismus“ trägt den Untertitel „Religiöse und soziale Toleranz unter dem Islam“. Doch kann man davon tatsächlich als historisch-soziales Phänomen sprechen? Zwar erging es den Juden in der christlichen geprägten Welt des Mittelalters noch schlechter als in der seinerzeitigen islamisch geprägten Welt. Gestattet diese Einsicht aber die Rede von einer jüdisch-muslimischen Toleranz?…

Mehr …

Die jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Staaten & der arabisch-islamische Antisemitismus

Georges Bensoussans Studie ist ein Einspruch gegen die gerade im deutschsprachigen Raum nach wie vor weitverbreitete Annahme, der Antisemitismus in den arabischen und islamischen Ländern sei ein Resultat des Nahost-Konflikts und der Gründung Israels…

Mehr …

Alles für Allah

Über den Dschihadismus als Gefahr für die Gesellschaft besteht mittlerweile ein breites Wissen. Anschläge und Attentate haben dafür kurioserweise in der westlichen Welt gesorgt. Doch wie steht es eigentlich um den legalistischen und „sanften“ Islamismus? Gemeint ist das damit, was ebenso politischer Islam genannt wird. Es geht dabei um Bestrebungen, welche ihre Glaubensauffassung vom Islam auch auf Politik und Staat übertragen wollen…

Mehr …

Yehuda Bauer über islamischen Antisemitismus

Es gibt Antisemitismus unter Muslimen? Doch welche Bezeichnung wählt man dafür? Dies ist keineswegs eine akademische Frage im schlechten Sinne des Wortes. Denn hinter jeder Formulierung steht auch ein Konzept, welches das Gemeinte mit einer Interpretation und Wertung verbindet. Soll man von „islamisierten Antisemitismus“, „islamischen Antisemitismus“, „islamistischem Antisemitismus“ oder nur von „Israel-Kritik“ reden?…

Mehr …

„Verschleierte Frauen im Heiligen Land“

Das Israel-Museum gehört seit seiner Gründung im Jahre 1965 zu einer der wichtigsten Kultureinrichtungen Israels. Neben der umfangreichen Dauerausstellung werden immer wieder spannende Wechselausstellungen gezeigt, wie die Ausstellung „Veiled Women of the Holy Land“, die noch bis Ende Februar 2020 besichtigt werden kann…

Mehr …