„Macht Platz für die Parade“

Der Unabhängigkeitstag fällt in diesem Jahr auf den 2. Mai, Theodor Herzls Geburtstag. Ein guter Anlass, an die ersten Jahre des Staates zu erinnern, in denen das Gedenken an Herzl mit dem Formierungsprozess des kollektiven Gedächtnisses Israels verknüpft war und in denen die Bedeutung des Herzl-Berges, wo heute Abend die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag stattfinden, manifestiert wurde…

Mehr …

Neues zu Herzl

Theodor Herzl, dessen Geburtstag sich heute, am 2. Mai zum 156. Mal jährt, gilt als Begründer des politischen Zionismus. Ohne seine Initiative hätte die Bewegung wohl nicht so bald die aktive Dimension bekommen, die schließlich in der Gründung des Staates Israel mündete. Anfang des Jahres sind zwei neuen Bücher zu Theodor Herzl erschienen, beide im Jüdischen Verlag im Suhrkamp, beide von namhaften Autoren. Unterschiedlicher könnten sie ansonsten nicht sein…

Mehr …

Ein gerechtes Volk: Echter Zionismus

Theodor Herzl war kein Sozialist, doch er verstand sehr gut, dass ein revolutionäres Werk wie der Zionismus nicht gelingen kann, wenn es sich nur auf das Modell des kapitalistischen Marktes stützt. Aus diesem Grund beschreibt er in „Altneuland“ das zukünftige Eretz Israel als Wohlfahrtsgesellschaft, als einen dritten Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus…

Mehr …

Staat und Religion: Das Phantom des Kulturkampfs

Ein Gespenst geht um in Israel und nicht nur dort. Immer wieder ist die Rede von einem angeblichen Kulturkampf zwischen sogenannten orthodoxen und vermeintlich säkularen Juden. Auch in Israel gibt es noch Menschen, die an dieser vermeintlichen Dichotomie festhalten, als ob sie der letzte Rettungsanker eines langsam in der Ferne versinkenden israelischen Liberalismus sei…

Mehr …