Warnung: Israels Tyrannei der Mehrheit ist gefährlich

Die einzige Demokratie im Nahen Osten ist vielleicht einzigartig, aber es ist zweifelhaft, ob sie real ist. Ergebnisse einer Umfrage, die in Haaretz veröffentlich wurden, reflektieren, was seit langer Zeit bekannt war: eine Kombination von Ignoranz, ein grundlegender Mangel an Verständnis und eine faschistische Stimmung. Ein übler und gefährlicher Wind bläst in Richtung der Regierung, die von einem Kollaps bedroht ist…

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Arafats ‚Berater für Judenfragen‘ gestorben

Rabbi Mosche Hirsch, selbsternannter „Außenminister“ der radikal-antizionistischen jüdischen Sekte Neturei Karta (Wächter der Stadt) und ehemaliger „Minister für Judenfragen“ im Kabinett Jassir Arafats, ist in Jerusalem im Alter von 86 Jahren gestorben. Er wurde wenige Stunden später am Sonntag begraben. Hirsch, in New York geboren, gehörte einer der kleinsten und zugleich lautstärksten jüdischen Sekten an. Nach Schätzung der Zeitung Haaretz gehören ihr weltweit nur „einige Dutzend Familien“ an…

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Seder für Migranten in Tel Aviv

Knapp 300 Menschen haben am vergangenen Donnerstag an einem speziellen Seder-Mahl in Tel Aviv teilgenommen. Bei der Veranstaltung unter dem Motto „Jenseits von Ägypten“ handelte es sich um eine Pessach-Feier für die Bewohner des Viertels Shapira, bei dem afrikanische Migranten bewirtet wurden, deren Lebensgeschichte oft an die Situation der Israeliten unter dem Pharao erinnert…

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Integrationsminister Braverman in Berlin: „Wir müssen die arabischen Israelis umarmen“

Israels Minister für Minderheitenfragen, Avishay Braverman (AVODA/Arbeitspartei), ist gestern zu einem zweitägigen Besuch in Berlin eingetroffen. Zu seiner Delegation gehören Vertreter des arabischen Bevölkerungssektors in Israel, darunter der Knesset-Abgeordnete Hanna Swaid von der jüdisch-arabischen Liste „Hadash“. Auf dem Programm standen Treffen mit Bundesinnenminister Lothar de Maiziere, Bundesbildungsministerin Annette Schavan und dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, Ruprecht Polenz…

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Gefallene Engel

Sie sind beide charismatische Persönlichkeiten. Beide haben einen großen Kreis von Verehrern, die sich wie ein Schwarm um sie bilden, die ihnen jedes Wort von den Lippen ablesen. Beide sind Meister der Rhetorik, sowohl in Schrift als auch im Redestil. Ansonsten hat der renommierte Dichter Yitzhak Laor wenig mit dem einflußreichen Rabbiner Moti Elon gemeinsam. Bis auf diese Woche: Beiden wird vorgeworfen, ihre Machtposition für sexuelle Belästigung ausgenutzt zu haben. Zwei Sterne sinken…

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Israelis wahren traditionelle Familienstrukturen

Das Zentralamt für Statistik hat am Mittwoch aktuelle Zahlen zur Situation der israelischen Familie veröffentlicht. Insgesamt gibt es in Israel etwa 1.73 Millionen Familien, von denen immerhin 104.000 nur aus einem Elternteil und Kindern bis 17 Jahren bestehen. Die Zahl alleinerziehender Mütter ist zwischen 2000 und 2008 um 63% angestiegen und beläuft sich nun auf 13.700…

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EU eröffnet Europäisches Jahr 2010: Armut darf nicht sein!

Die Europäische Kommission und der spanische EU-Vorsitz werden morgen das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010 eröffnen. Unter dem Motto „Armut darf nicht sein!“ soll in diesem Jahr in der gesamten EU die Eindämmung der Armut – von der jeder sechste Europäer betroffen ist – in den Mittelpunkt rücken…

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