Schwamm drin oder Schwamm drüber?

In der Fontanepromenade 15 in Berlin-Kreuzberg weist seit 2013 nur eine Stele auf die „Zentrale Dienststelle für Juden“ hin, die dort ab November 1938 Juden zum „Geschlossenen Arbeitssatz“ vermittelten. Nachdem bekannt wurde, dass das Gebäude im vergangenen Jahr an einen Investor verkauft wurde, beklagte die Stadtteilinitiative „Wem gehört Kreuzberg“ in einem offenen Brief, dass „ein solcher Geschichtsort der Immobilienspekulation geopfert wird und nicht als Gedenkort/Museum zur jüdischen Zwangs-arbeit und zum Holocaust öffentlich genutzt wird“…

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Gedenken an die Schoa wichtiger denn je

Am 27. Januar gedenken wir weltweit der Opfer der Schoa. Wir erinnern an sechs Millionen ermordete Juden sowie an die ermordeten Sinti und Roma und Homosexuellen, an die Euthanasie-Opfer und all jene, die wegen ihres Widerstands gegen die Nationalsozialisten hingerichtet wurden. Wir werden sie nie vergessen! …

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Gedenken an „Euthanasie“-Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar wird im Bundestag an die „Euthanasie“-Verbrechen der NS-Zeit erinnert. Menschen mit Behinderung stehen damit erstmals im Mittelpunkt des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus‘. Dafür hat sich die Bundesvereinigung Lebenshilfe seit vielen Jahren eingesetzt, allen voran ihre Vorsitzende Ulla Schmidt, die auch Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages ist…

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Vom „Denkmal der Schande“ und mehr

Der AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Björn Höcke, hielt gestern Abend auf Einladung der „Jungen Alternativen“ eine Rede in Dresden. In dieser forderte Höcke das Ende der Kultur des Erinnerns an die Nazi-Verbrechen in Deutschland. Es müsse eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad vollzogen werden, sagte er…

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Baustopp für „Schikanepromenade“ gefordert

Nach den Novemberprogromen 1938 war die Fontanepromenade 15 in Kreuzberg, nähe Südstern, der Ort, wo sich die Berliner Juden zum Arbeitseinsatz melden mussten. An der als „Schickanepromenade“ bezeichneten Straße befand sich die Berliner Arbeitsbehörde, die für Berliner Juden den „Geschlossenen Arbeitseinsatz“ organisierte…

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