Neue Gedenkstele für die frühere jüdische Gemeinde Würzburg

Wo heute normalerweise  der Würzburger Wochenmarkt und im Dezember der Weihnachtsmarkt stattfindet, befand sich im Mittelalter das Jüdische Viertel von Würzburg mit Synagoge, Schule, Wohnhäusern und auch einem eigenen jüdischen Friedhof. An diese Vergangenheit des Würzburger Marktplatzes erinnert seit Anfang Dezember 2019 eine Gedenkstele „Vom Judenplatz zum Marktplatz“…

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Das Zentrum für politische Schönheit und der Holocaust ohne Juden

Am Montag dem 2. Dezember 2019 errichtete das Zentrum für Politische Schönheit, ein Zusammenschluss von Aktionskünstler*innen, die sich als Denkfabrik bezeichnen und als Vollstrecker einer „radikalen Form des Humanismus” inszenieren, eine Gedenkstätte in Form einer Säule, in der sich (angeblich) die „Asche der ermordeten Hitlerdeutschlands“ befand…

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Gedenken in der Synagoge Ermreuth

In Ermreuth – heute ein Ortsteil von Neunkirchen am Brand im oberfränkischen Landkreis Forchheim – gab es vom Beginn des 18. Jahrhunderts bis ca. 1938 eine Jüdische Kultusgemeinde. Sie besaß eine 1819 erbaute Synagoge (eine erste Synagoge war bereits 1738 errichtet  worden), eine 1711 angelegten und 1797 sowie 1862 erweiterten Friedhof und eine Schule…

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Israel gedenkt der Opfer von 9/11

​Gestern (11.9.) war der 18. Jahrestag der Terroranschläge von 9/11 in den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Keren Kayemet LeIsrael-Jewish National Fund (KKL-JNF), der Jewish National Fund-USA (JNF) und die US-Botschaft in Israel hielten ihre jährliche Gedenkzeremonie zu Ehren der Opfer ab. Das 9/11 Living Memorial Monument ist das einzige Monument der Opfer von 9/11 außerhalb der USA, welches alle Namen der Opfer von 9/11 beinhaltet und die Werte Frieden, Einheit und Terrorismusbekämpfung reflektiert…

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Kindertransporte nach Großbritannien – Eine Gedenkreise nach 80 Jahren

Der Ausdruck Kindertransporte bezeichnet eine Rettungsmission, bei der kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ungefähr 10.000 vor allem jüdische Kinder aus Deutschland und Österreich, dann auch aus der Tschechoslowakei und Polen vor den Nationalsozialisten in Sicherheit gebracht wurden. Sie wurden von ihren Eltern getrennt, mit Zügen und Schiffen nach Großbritannien gebracht und dort von britischen Familien oder sozialen Einrichtungen aufgenommen. Die meisten dieser Kinder sahen ihre Eltern nie wieder und überlebten oft als einzige ihrer Familien den Holocaust. Viele Kinder blieben in England und bauten sich ein neues Leben auf, einige taten dies in anderen Ländern, in die sie später weiterzogen…

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Zum Herzl-Tag

Am 10. Iyar, der in diesem Jahr auf den 15. Mai fällt, wird in Israel der Herzl-Tag begangen. 2004, zu Theodor Herzls 100. Todestag, hatte die Knesset ein Gesetz verabschiedet, das den 10. Iyar, nach hebräischem Kalender Herzls-Geburtstag, als Gedenktag festlegt. Während Herzl in den Anfangsjahren des Staates Israel als einendes Symbol breite Teile der Bevölkerung ansprach, braucht es heute dieses Gesetz, um sein Andenken vor dem Vergessen zu retten…

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