Noch sieben Tage: Gaza grüßt Obama

Von all den Geschenken, Komplimenten, Zeremonien und Aufgaben, die auf Barack Obama am 20. Januar warten, ist eines eher unerwartet und sicher auch ziemlich unerfreulich für ihn: Die politische Krise zwischen Israel und den Palästinensern, die Aufmerksamkeit von ihm verlangen wird. Soweit die schlechten Nachrichten…

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Streit zwischen Damaskus und Gaza: Noch mehr Feuer, noch mehr Rauch

Einen richtigen Riss gibt es inzwischen in der Hamasführung. Während man in Gaza die Katastrophe spürt, lehnt man in Damaskus jedweden Kompromiss ab. Indem man nun den Druck auf die Hamas in Gaza erhöht, kann man diesen Riss sogar noch weiter aufreißen. ZaHaL wird also weiterschiessen, bis man die Rauchwolken auch in Beirut, Damaskus und Teheran sehen kann…

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Das Leid in Gaza und der Ruf nach Frieden

Haben Palästinenser und Palästinenserinnen Glück im Unglück und leben im Westjordanland, so haben sie mit einer korrupten Autonomiebehörde zu tun, die sich seit Jahrzehnten als unfähig erweist, mit den Milliarden Dollar und Euros, die aus aller Welt an sie fließen, etwas Vernünftigeres anzufangen, als sie in den Ausbau der Villen und Bankkonten ihrer Oberschicht zu stecken – sofern das Geld nicht gleich in der terroristischen Infrastruktur versickert oder für die auch von der Fatah betriebene antisemitische Propaganda verwendet wird…

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Vom „Schlachtfest der Juden in Gaza“: Ein Streifzug durch die deutschsprachigen Foren

Dass der Krieg zwischen Israel und Gaza auch hier kaum jemanden unberührt lässt, war klar – deshalb lohnt ein Blick in die breite Forenwelt Deutschlands. Am virtuellen Stammtisch kann man gut sehen, welche Nachrichten wie ankommen und bewertet werden und natürlich auch, welche Ressentiments sich mit der ein oder anderen Sichtweise vermischen…

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Ägyptischer Filmstar: Für die desolate Lage ist die Hamas verantwortlich

Der berühmte ägyptische Comedian und Schauspieler Adel Imam hat die Hamas für die Gewalt im Gazastreifen verantwortlich gemacht. Zudem sprach er sich gegen Generalstreiks als Zeichen der Solidarität mit den Palästinensern aus. Diese schadeten der Wirtschaft des Landes und dienten lediglich Israel…

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Hamas jagt PLO-Anhänger: Zahlreiche Hinrichtungen

Angebliche „Kollaborateure des Zionismus“ werden im von der Hamas kontrollierten Gaza-Streifen zur Zeit „standrechtlich“ erschossen. Erschießungskommandos durchstreifen zahlreiche Ortschaften auf der Jagd nach Anhängern der Fatah (PLO). Oft genügt ein Bild des ehemaligen PLO-Chefs Arafat, um ganze Familien zu verhaftem.

In Dschabalija haben Ordnungshüter der Hamas sechs Palästinenser hingerichtet. Sie warfen den Männern vor, mit Israel kollaboriert zu haben. Unter anderem sollen die Männer der israelischen Armee geholfen haben, Ziele der Hamas zu orten. Alle sechs hätten die ihnen vorgeworfenen Taten im verschärften Verhör gestanden, wie die israelische Tageszeitung Jedioth achronoth meldete.

Augenzeugen zufolge seien unter den Getöteten drei Brüder. Diese seien auf offener Straße erschossen worden. Vertreter verschiedener palästinensischer Organisationen hätten den Bericht bestätigt. Nach weiteren Berichten wurde ein Fatah-Anhänger zur Hinrichtung geschleppt. Als sein Vater zu weinen begann, wurde auch der 70-jährige erschossen.

Drei Jahre später: Lage der aus Gaza abgezogenen Siedler weiter schwierig

Ein besonderer Ausschuss soll die aktuelle Behandlung der früheren Siedler im Gazastreifen untersuchen. Das entschied das Knesset-Komitee für Rechnungsprüfung am Mittwoch. Anlass war ein Bericht des israelischen Rechnungsprüfers über die Lage der Israelis, die im Sommer 2005 den Gazastreifen verlassen mussten. Damals hatte der damalige Regierungschef Ariel Scharon alle israelischen Siedlungen im Gazastreifen räumen lassen…

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Die Aktion war richtig: Jetzt ist die Zeit aufzuhören

Die Stimmen die ein Ende der Militäroffensive im Gaza-Streifen fordern mehren sich, auch wenn zB Reservegeneral Jiftach Ron Tal eine andere Meinung vertritt. Er sagt zur Blockade des Gaza-Streifens: „Meiner Meinung nach sollte kein einziger Lastwagen mehr nach Gaza durchgelassen werden, bevor Gilad Shalit nicht gesund und heil zu Hause ist.“…

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Phase III: Es wird eng

Das verfluchte „friendly fire“ ist das Übel eines jeden Krieges. In dicht besiedelten Gebieten, wo an jeder Ecke ein feindliches Gewehr lauert, nimmt die Wahrscheinlichkeit, dass Truppen das Feuer auf eigene Truppen eröffnen, zu. Die schnelle Reaktion, die Angst, die Unsicherheit- sie alle haben ihren Preis. Wenn dies nun wieder einmal passiert ist, dann ist das der Preis, den wir beschlossen haben zu zahlen…

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Schlechte Bilder: Erst die Tragödie, dann das Abkommen

Die Worte der verschiedenen „Aufklärer“ können noch so klug sein, heutige Medien sprechen mit Bildern. Fernsehsender und Zeitungen werden stets Bilder aus dem Gazastreifen vorziehen, egal wie tiefschürfend ein Text auch sein mag. Der Kampf um die Aufklärung in aller Welt ist somit extrem schwierig, viele meinen sogar, er sei von vorneherein verloren, auch wenn die USA und Tschechien die Aktion in Gaza unterstützen…

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