Unterstützung für die Antisemiten-Liste von Dieudonné/Alain Soral

Der alternde Chef knöpft sich, einmal mehr, den amtierenden Staatschef als persönlichen Hauptfeind vor. Jean-Marie Le Pen war bereits mit Jacques Chirac – den er im Wahlkampf 2001/02 zu seinem Intimfeind erkor – so verfahren. Und nun scheint er es mit Nicolas Sarkozy (dessen Aufstieg er noch 2005 gegen Chirac verbal unterstützt hatte) ähnlich zu halten…

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Foltermord an jungen Juden in Paris vor Gericht

In Paris stehen zurzeit 27 junge Vorstädter vor Gericht, die 2006 einen jungen Juden, Ilan Halimi, entführt, gefoltert und ermordet hatten. Der Hauptangeklagte präsentiert sich als „afrikanisch-islamischer Kämpfer“ und droht den Geschworenen. Zeitgleich ist eine Debatte über die jüngste Initiative des antijüdischen Hetzers Dieudonné entbrannt. Dieser Bühnenkünstler mit franko-afrikanischen Wurzeln, der in Migrantenvierteln populär ist, wird bei den EU-Wahlen mit einer „anti-zionistischen Liste“ antreten. Der Umkreis von Präsident Sarkozy erwog ein Verbot…

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Französische Rechtsextreme vor der Europaparlaments-Wahl

Am 7. Juni dieses Jahres findet die nächste Wahl zum Europäischen Parlament statt. Frankreich wies lange Zeit eine der mit Abstand stärksten rechtsextremen Parteien in Westeuropa auf, in Gestalt des Front National (FN). Es waren just Wahlen zum Europäischen Parlament, jene im Juni 1984, die ihm den ersten entscheidenden Durchbruch auf landesweiter Ebene bescherten…

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Obama-Wahl und Gazakrieg: Reaktionen der europäischen extremen Rechten

Am Dienstag vergangener Woche, den 20. Januar 2009, legte er seinen Amtseid ab und ist nun der 44. Präsident der USA: Barack Obama. Sicherlich wird er nicht die Revolution vollziehen und auch nicht das System umstürzen. Ein wichtiges Symbol ist die im vergangenen November erfolgte Wahl von Barack Obama – jenseits seines, nach hiesigen Maßstäben, bestenfalls rechtssozialdemokratisch zu nennende Programms – zum neuen US-Präsidenten aber dennoch…

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Waffenstillstand: Diplomatische Bemühungen dauern an

Zwischen Weihnachten und Silvester waren die Diplomaten der Welt nicht ansprechbar – beziehungsweise wollten es nicht sein. In Israel wurde durchaus wahrgenommen, wer sich hinter dem Weihnachtsbaum verkroch und dadurch dem jüdischen Staat freie Hand gab bei der Offensive gegen die radikal-islamische Hamas-Miliz im Gazastreifen. Doch mit dem neuen Jahr war die Schonzeit für Israels Diplomaten vorbei. Seither geben sich westliche Diplomaten im Nahen Osten die Türklinken in die Hand…

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Journalist Sahm: „Israelis haben kein Problem mit uns“

„Jeden Tag, den man länger in Israel lebt, kapiert man mehr, dass man bislang noch gar nichts verstanden hat.“ Diese Erfahrung teilte der Journalist und Israelnetz-Autor Ulrich W. Sahm am Donnerstag bei einem Vortrag in Heidelberg mit seinen Zuhörern. Eingeladen hatte die Hochschule für Jüdische Studien…

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