Spanien (1492) und Portugal (1498): Inquisition und Vertreibung

Nach der Vereinigung der beiden Länder Aragonien und Kastilien (s. Karte), die durch die Ehe zwischen Ferdinand dem Katholischen mit der Thronerbin Isabella von Kastilien zustandegekommen war (1474), brach für Spanien eine neue Ära an…

Mehr …

Menschenhandel im Sinai: Tod in der Wüste

Menschenhandel wird oft als „moderne Sklaverei“ bezeichnet. In den meisten Fällen handelt es sich um ausgesprochen gut organisierte und international agierende Netzwerke, die Menschen entführen und sie z.B. als Arbeitssklaven oder als Zwangsprostituierte missbrauchen. In vielen Fällen ist Menschenhandel mit den ebenfalls sehr profitablen Strukturen des Drogen- und Waffenschmuggels verbunden…

Mehr …

Granada capta: Die Vertreibung aus Spanien

Als Ferdinand und Isabella zu Beginn des Jahres 1492 in das den Mauren endlich entrissene Granada feierlichen Einzug hielten, bemächtigte sich der christlichen Massen grenzenloser Enthusiasmus. Der katholische Einheitsstaat stand nunmehr unerschütterlich fest, und die letzte Abrechnung mit den Juden schien keinen Aufschub mehr zu dulden…

Mehr …

Von Wien nach Australien: Wohllebengasse

Ich kam sehr gerne in die Wohnung, und zwar wegen Gretl. Obwohl mir das damals nicht bewusst war, hatten Käthe und sie ein Abkommen getroffen. Sie hatten um Anne rivalisiert, seit diese ein kleines Mädchen war; mit Bruce und mir würden sie es nicht so machen…

Mehr …

Jerusalem: Präsident Zeman beendet seinen Besuch in Israel

Der tschechische Staatspräsident Miloš Zeman kam am Sonntag zu einem dreitägigen offiziellen Besuch in Israel an. Am Montag traf er in Jerusalem Präsident Peres. Am Dienstag traf er mit Justizministerin Tzipi Livni zusammen. Der israelisch-palästinensische Konflikt dürfe nicht durch ein Abkommen auf Kosten Israels gelöst werden, das dem Münchner Abkommen ähnlich wäre…

Mehr …

Sozialtschiki: In der Armutsfalle

Das Judentum in Deutschland spricht zum Großteil Russisch, ist zu einem hohen Prozentsatz im Renten- oder im Renteneintrittsalter und lebt in der Regel an der Armutsgrenze, d.h. von der staatlichen Grundsicherung. „Sozialtschiki” heißen im russischdeutschen Jargon diese Menschen, die man allenthalben in den jüdischen Gemeinden zwischen Flensburg und Konstanz trifft…

Mehr …

Eine Föderation – Warum nicht?

AVRAHAM BURG (53) war ein Mitglied der Arbeiterpartei und eine Zeit lang Präsident der Knesset. Sein verstorbener Vater war lange Zeit Kabinettminister und Führer der national-religiösen Partei, bevor diese zu einem fanatisch-messianischer Mob mutierte. Die Beziehungen zwischen Burg sen. und mir waren recht freundschaftlich, weitgehend deshalb, weil wir die einzigen beiden Mitglieder der Knesset waren, die in Deutschland geboren sind…

Mehr …