„Entschädigungsfall Bartholomäus Schink“

„Es bestehen unterschiedliche Meinungen darüber, ob die Exekution politisch motiviert war oder aus­schließlich als Sanktion für kriminelle Taten durchgeführt wurde“. Der nächste Teil aus Peter Finkelgruens bisher unveröffentlichtem Buch „Soweit er Jude war…“. Moritat von der Bewältigung des Widerstandes. Die Edelweißpiraten als Vierte Front in Köln 1944…

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Die Erinnerung an die Edelweißpiraten lebt!

Fast 40 Jahre sind vergangen. 1981 habe ich als Freund von Peter Finkelgruen und damaliger Bundesinnenminister schon einmal ein Vorwort geschrieben. Ich könnte es heute erneut so schreiben, allerdings auch aktualisieren. Seitdem hat sich einiges getan…

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„Sie wurden ohne Gegenleistung vor ihren Mördern geschützt…“

Ich erinnere mich sehr gut. Es waren viele Abende, an denen wir uns in der Bürgerinitiative „Edelweißpiraten als Antifaschisten“ trafen, und es war ein bunter Haufen: dogmatische Kommunisten, überzeugte Liberale – unter ihnen ein Justizsenator aus Hamburg (Prof. Ulrich Klug (FDP) , ein enger Freund Peter Finkelgruens) – Gewerkschafter, Sozialdemokraten und Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Köln. Uns einte das Unverständnis über die starre Haltung des damaligen Regierungspräsidenten Franz-Josef Antwerpes, der jedwede Anerkennung der Edelweißpiraten als Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime mit dem Hinweis abtat, dass ihr Handeln eher krimineller als politischer Natur gewesen sei…

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