Tovit Schultz Granoffs Deggendorfer Visite

Vor 70 Jahren wurde das DP-Camp7 im niederbayerischen Deggendorf geschlossen. Seit dem Sommer 1945 hatten hier insgesamt 2 000 jüdische KZ-Überlebende aus Deutschland, Polen, der Tschechoslowakei und Österreich Unterschlupf, medizinische und materielle Hilfe gefunden, betreut von der UNRRA, geschützt von US-Soldaten. Obwohl sie zeitweise mehr als fünfzehn Prozent der Einwohner des Donaustädtchens stellten und ein abgeschlossener Teil des örtlichen Friedhofs Toten aus dem Camp das Ewigkeitsgedenken sichert, wurde die Erinnerung an das Lager und die Menschen dort verdrängt. Jetzt soll eine Darstellung der Ereignisse im Stadtmuseum aufgebaut werden…

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Ein Mittagessen gemäß den Vorschriften der Kaschrut

„Am 17. März 1949 besuchte ich die vom Münchner Komitee betriebenen Koscheren Küchen“, notierte Maurice Lipian, der Joint-Direktor für die Region Bayern, in einem Bericht. Diese jüdischen Volksküchen, in denen Mahlzeiten gemäß der Kaschrut serviert wurden, befanden sich mitten im Herzen der bayerischen Hauptstadt…

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Das Valka-Lager – Wartesaal für heimatlose Ausländer

In der neuesten Sendung der Medienwerkstatt Nürnberg am kommenden Sonntag beleuchtet Autor Jim G. Tobias die Geschichte des Valka-Lagers, das nach dem 2. Weltkrieg auf dem Gebiet des heutigen Nürnberger Stadtteils Langwasser zum Wartesaal für ehemalige Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter wurde …

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