Unterwegs als sicherer Ort

Hongkou, das jüdische Ghetto im japanisch besetzten Shanghai während des Zweiten Weltkrieg ist für die überwiegende Mehrzahl der Menschen von heute ein vergessener Ort. Aber als die Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft 1997 ein Forum zu diesem Flüchtlingslager mit überlebenden Juden und chinesischen Dissidenten veranstaltete, wußten die Organisatoren selber nicht, was sie damit auslösten. Am Ende gab es sogar die Verurteilung eines deutschen Nazitäters, ein Buch und – unabhängig davon – einen spannenden Dokumentarfilm mit dem Kölner Autor Peter Finkelgruen…

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UgaUga verhilft Chinesen zum Kuchen

Vor vier Jahren hat der Israeli Ronen Mechanik, seiner Freundin Piu Piu in China ein Foto des Geburtstagskuchens für seinen sechsjährigen Sohn. Piu Piu war begeistert und fragte nach dem Rezept – allerdings gab es ein Problem: Nicht nur waren die Zutaten in China schwer zu bekommen, auch sind in chinesischen Privatküchen Backöfen die absolute Ausnahme…

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Angst, die nicht vergehen wird…

Heute, am 3. September, sind es genau 70 Jahre her, seit das Getto Hongkew in China von amerikanischen Streitkräften befreit wurde. Ich sitze in Köln an meinem Schreibtisch, blicke in den Fernseher und Bilder ziehen in immer rascherer Folge an meinen Augen vorbei. Bilder von der Küste in der Türkei. Angeschwemmte Leichen von Flüchtlingen, die sich auf die nächste lebensgefährliche Etappe ihrer Flucht vor Verfolgung und Tod gemacht haben…

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„Die chinesischen Juden“ von Sigmund Feist (1925)

Der Mainzer jüdische Pädagoge und Sprachwissenschaftler Sigmund Feist (1865-1943), ist den regelmäßigen haGalil-Lesern inzwischen kein Unbekannter mehr. Seiner im Jahre 1925 in Leipzig erschienenen „Stammeskunde der Juden. Die jüdischen Stämme der Erde in alter und neuer Zeit – Historisch-anthropologische Skizzen“, entnehmen wir das Kapitel über Juden in China…

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