Antisemitische Dämonisierung bei „Nakba“-Aufmarsch in Berlin

Anlässlich des Jahrestags der sogenannten Nakba, der „großen palästinensischen Katastrophe“, veranstalteten gestern (13. Mai 2017) palästinensische und extrem linke antiimperialistische Organisationen eine Demonstration durch Berlin Neukölln und Kreuzberg. Neben Aktivist_innen der organisierenden Gruppen nahmen an dem überschaubaren Aufmarsch mit rund 200 Teilnehmenden einige in Berlin lebende extrem linke Israelis teil, die sich in der Jewish Antifa Berlin zusammengeschlossen haben…

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Schwamm drin oder Schwamm drüber?

In der Fontanepromenade 15 in Berlin-Kreuzberg weist seit 2013 nur eine Stele auf die „Zentrale Dienststelle für Juden“ hin, die dort ab November 1938 Juden zum „Geschlossenen Arbeitssatz“ vermittelten. Nachdem bekannt wurde, dass das Gebäude im vergangenen Jahr an einen Investor verkauft wurde, beklagte die Stadtteilinitiative „Wem gehört Kreuzberg“ in einem offenen Brief, dass „ein solcher Geschichtsort der Immobilienspekulation geopfert wird und nicht als Gedenkort/Museum zur jüdischen Zwangs-arbeit und zum Holocaust öffentlich genutzt wird“…

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