Mehr als Sprechblasen – Künstler aus Berlin und Tel Aviv gestalten Comicstadtführer

Im Auftrag des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums realisiert Märchenland – Deutsches Zentrum für Märchenkultur ein interkulturelles Projekt der besonderen Art. Im Oktober trafen sich Comic-Künstler aus Berlin und Tel Aviv in der deutschen Hauptstadt, um gemeinsam einen Comic-Guide zu erarbeiten…

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Mauer ist nicht gleich Mauer

20 Jahre Fall der Berliner Mauer sind Anlass für pro-palästinensische „Friedensaktivisten“ in Deutschland und Österreich, das Augenmerk auf die „Mauer“ in Nahost zu richten und ihren Abriss zu fordern, als gäbe es keine anderen Mauern in der Welt, an den Außengrenzen der EU, eine saudische Mauer auf jemenitischem Territorium, entlang der Grenzen Indiens und entlang der amerikanischen Grenze zu Mexiko. Die Bollwerke sollen Feinde, Terroristen oder arbeitssuchende Fremde aussperren, während die Berliner Mauer errichtet worden ist, um die Bevölkerung von einem Ausbruch aus ihrem DDR-Gefängnis abzuhalten…

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Ich werde niemals nach Berlin fahren

Anlässlich des 20. Jahrestags des Mauerfalls widmet Jedioth Achronoth seine Tourismusbeilage „Maslul“ der Stadt Berlin. Titel der Beilage: We take Berlin. Eldad Beck schreibt über die blühende „Nostalgie-Industrie“ im Osten der Stadt, Jonathan Levy zu den „heißesten Veranstaltungen, Bars und Klubs“, Dani Sade schreibt über das Hotelangebot in Berlin. Fotos von Ostberliner Straßen kurz nach der Einigung und heute ergänzen die Beilage. Doch es gibt auch einen kritischen Beitrag…

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Buchpräsentation: WIR – Der Jüdische Kulturverein Berlin

In der Debatte über die vergangenen 20 Jahre, das Ende der DDR und den Neubeginn BRD sucht man fast vergebens einen originären jüdischen Beitrag. Unser kleines, durch die Rosa Luxemburg Stiftung gefördertes und im Wellhöfer-Verlag Mannheim erschienenes Buch fasst nachdenkliche Texte über ein sich selbst organisierendes und verwaltendes jüdisches Vereinsleben zwischen 1989 und 2009 in Ost- und später Gesamtberlin exemplarisch zusammen…

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Iran Solidarität in Berlin

Zeitgleich zur Amtseinführung Mahmud Ahmadinedschads als Präsident des Irans demonstrierten einige hundert Sympathisantinnen und Sympathisanten der iranischen Protestbewegung auf Berlins Straßen. „Ja zu Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit“ lautete das Motto der Manifestation, die vom „Network of Young Iranians in Berlin“ organisiert wurde…

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Entfesselte Polizeigewalt am Vorabend der Weltwirtschaftskrise

Im Mai 1929, am Vorabend der Weltwirtschaftskrise und zehn Jahre nach der Revolution von 1918/1919, kam es in den Berliner Arbeitervierteln zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen der sozialdemokratisch geführten Polizei und demonstrierenden Kommunisten. Auslöser war das Verbot von Straßendemonstrationen gewesen, das der Berliner Polizeipräsident im Dezember 1928 verhängt hatte. Doch die KPD wollte sich am Ersten Mai die Straße nicht nehmen lassen. Am Ende wurden 32 Menschen getötet, 250 verletzt…

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Berliner Exil-Iraner zeigen Solidarität

Am vierten Tag nach der mutmaßlich gefälschten Wahl im Iran kamen in Berlin über 1000 Exil-Iraner zusammen und zeigten ihre Solidarität mit den Oppositionellen in der Heimat. Zusammen demonstrierte man gegen die erneute „Wahl“ des iranischen „Diktators“ Mahmud Ahmadinedschad, gegen Polizeiterror und Medienzensur über die Berliner Prachtmeile Kurfürstendamm…

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